DE34435C - Vorrichtung, um das Zerbrechen horizontal verschiebbarer Thürfenster zu verhindern - Google Patents

Vorrichtung, um das Zerbrechen horizontal verschiebbarer Thürfenster zu verhindern

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DE34435C
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door
window
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horizontally sliding
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DENDAT34435D
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G. LEDER in Schmiedeberg, Schlesien
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/16Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable slidable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1885 ab.
Die von mir erfundene, auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung soll es ermöglichen, statt der bisher üblichen vertical verschiebbaren Fenster in den Thüren von Eisenbahn- oder anderen Wagen solche mit horizontaler Verschiebung anzuwenden und dadurch viele Uebelstände zu beseitigen, die durch die bisherige Einrichtung entstanden sind.
Einen Hauptübelstand bildet bei vertical verschiebbaren Fenstern der Raum, der zur Aufnahme des gesenkten Fensters dient; diese Versenkungseinrichtung nahm einen bedeutenden und anderweitig nutzbaren Raum des Wagens weg, zwang durch die nothwendige starke Holzverkleidung zu grofser Holzverschwendung, vermehrte dadurch das Gewicht des Wagens und bot endlich Anlafs zu Feuersgefahr durch die in den Zwischenraum - fallenden Gegenstände, wie Papier, (Zigarrenasche u. s. w. Auch das Emporziehen und Senken des Fensters war mit Schwierigkeiten und Kraftanstrengungen verbunden, welche Uebelstände alle durch die horizontale Verschiebung des Fensters beseitigt werden.
Diese horizontale Verschiebung, bei der das Fenster, das die ganze Breite der Thür einnimmt und aus derselben in die feste Wagenwand geschoben werden soll, hatte den Nachtheil im Gefolge, dafs das Fenster beim Oeffnen der ThUr sich leicht in einer Stellung zwischen ThUr und Wand befand, die es unmöglich machte, ohne- Bruch des Fensters die Thür aufzumachen.
Dieser Üebelstand ist durch die von mir erfundene und nachfolgend beschriebene Einrichtung gehoben.
In der Zeichnung giebt:
Fig. ι eine Ansicht der Thür von innen mit geschlossenem Fenster,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt hierzu, und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt bei halb geöffnetem. Fenster.
An dem Riegel α eines gewöhnlichen ThUrschlosses, der durch Knaggen b und Drücker oder durch Hebel c zurückgezogen und durch Feder d vorgeschoben wird, ist eine Verlängerungsstange f angebracht, an deren anderem Ende mittelst Scharniers ein halbkreisförmig gebogenes Stück e sich anschliefst. Dieses Stück e kann sich um einen aus dem ThUrpfosten geschnittenen Zapfen g drehen, an welchem es Bügel h anhalten.
Das Fenster A läfst sich in einer Nuth der Thür B aus derselben heraus in die mit entsprechender Nuth versehene Wagenwand C verschieben, was sehr leicht bewerkstelligt werden kann und keinerlei Holzverstärkung nothwendig macht.
Befindet sich das Fenster nun in der ThUr (oder auch ganz in der Wagenwand), so wird beim Oeffnen derselben durch Zurückziehen des Riegels α auch die Stange f zurückgedrückt. Infolge dessen dreht sich, Fig. 2, das Stück e um den Zapfen g und tritt ungehindert in die Führungsnuth des Fensters ein.
Steht das Fenster aber in einer ähnlichen Stellung wie in Fig. 3 (zwischen Wand und Thür), so stützt sich das Stück e an dem Holz des Fensterrahmens und hindert somit das

Claims (1)

  1. Zurückschieben der Stange f und des Riegels a, so dafs sich auch die Thür nicht öffnen läfst.
    Wird nun das Fenster ganz in die Wagenwand geschoben, so trifft auch das Stück e nicht mehr an den Rahmen desselben und die ThUr läfst sich wieder öffnen.
    Durch diese Einrichtung wird somit ein Bruch des Fensters durch Oeffnen der Thür verhindert und das Anbringen von horizontal verschiebbaren Fenstern an den Thüreri aller Arten von Wagen ermöglicht.
    Pa te ν τ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung, um das Zerbrechen horizontal verschiebbarer Thürfenster infolge Oeffneris der Thür dadurch zu verhindern, dafs die Thür nur bei' ganz" geöffnetem oder ganz geschlossenem Fenster geöffnet werden kann, bestehend aus der mit dem Riegel α eines gewöhnlichen Thürschlosses verbundenen Stange^" und dem mit letzterer durch Scharnier verbundenen, um Zapfen g drehbaren und in die Führungsnuth des Fensters eindringenden Stücke e.
    Hierzu' ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34435D Vorrichtung, um das Zerbrechen horizontal verschiebbarer Thürfenster zu verhindern Expired - Lifetime DE34435C (de)

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