DE344236C - Elektrische Kochplatte - Google Patents

Elektrische Kochplatte

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DE344236C
DE344236C DE1921344236D DE344236DD DE344236C DE 344236 C DE344236 C DE 344236C DE 1921344236 D DE1921344236 D DE 1921344236D DE 344236D D DE344236D D DE 344236DD DE 344236 C DE344236 C DE 344236C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/688Fabrication of the plates

Landscapes

  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. NOVEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 344236 KLASSE 21h GRUPPE 3
Ludwig Desor in Dessau i. Anh.
Elektrische Kochplatte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1921 ab,
Gegenstand der Erfindung ist eine Neuerung an Kochplatten für elektrische Kochapparate irgendwelcher Art. Zweck der Erfindung ist, die Erwärmung der Heizstellen auf denkbar schnellstem Wege zu erreichen. Dies wird erfimdungsgemäß diaidlurch erreicht, daß ein die Wärme sehr gut leitendes Material, z. B. Kupfer, in die sonst aus einem die Wärme weniger gut leitenden Material, z. B. Gußeisen, bestehende Kochplatte eingelassen ic ist. Die in üblicher Weise vorgesehenen Heizdrähte werden erfindungsgemäß so angeordnet, daß sie auf das die Wärme gut leitende Material direkt einwirken.
Der Erfindungsged'anke läßt sich in mehreren Ausführungsformen verkörpern. Besonderheiten ergeben sich aus den nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Auf der Zeichnung zeigt: '\
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgestaltete Kochplatte, Abb. 2 eine Draufsicht gemäß Abb. ι, Abb. 3 bzw. 4 und Abb. 5 ibzw. 6 zwei weitere Ausführungsformen der erfindu:ngsgemäß ausgebildeten Kochplatte im Längsschnitt bzw. in Draufsicht.
Mit α ist die eigentliche Kochplatte bezeichnet, welche das Tragorgan bildet und z. B. aus Gußeisen besteht. In diese Platte wird nun erfindungsgemäß Wärme gut leitendes Material, beispielsweise Kupfer o. dgl., eingelassen. Es kann dies in mannigfacher Weise geschehen. Gemäß Abb. 1 beispielsweise ist dieses Material zu beiden Seiten der Kochplatte in Form rechteckiger Platten d eingelassen, wobei 'die obere und1 untere Seite durch Stege d1 miteinander verbunden sind. In Abb. 3 bzw. 4 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, gemäß welcher das Wärme gut leitende Material in Form von schwalbenschwanzförmigen Stücken- <f2 eingelassen ist. Gemäß den beiden genannten Ausführungsformen wird das die Wärme gut leitende Material zweckmäßigerweise in die Platte α eingegossen!. In den Abb. 5 bzw. 6 ist eine weitere Ausführungsform veranschaulicht, derzufolge die guten Wärmeleiter d3 in Form von zickzackförmigen Bändern beispielsweise unter Verwendung vono wärmeisolierenden Keilstücken f, in die Platte eingepreßt sind. Diese Ausführungsform hat den A7OrZUg größter Sparsamkeit. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß das Wärme gut leitende Material auch irgendeine andere Form erhalten kann.
Die von der Kochplatte α unabhängigen Heizdrähte b sind in die Isoliermasse c eingebettet und übertragen die ^!erzeugte Wärme unmittelbar auf den guten Wärmeleiter d, d", ds, welcher die Wärme auf denkbar schnellstem Wege nach der Plattenoberfläche weiterleitet.
Gemäß den Ausführun'gsbeispielen ist die I Kochplatte rechteckförmig ausgebildet. Es j
braucht nicht besonders betont zu werden, j
daß die Form der Platte bzw. der guten ; Wärmeleiter von der dargestellten verschieden sein und je nach Bedarf den verwendeten Kochgefäßen angepaßt werden kann. So wird es in vielen Fällen zweckmäßig· sein, die Form der Platte riind-.· s4^Jt rechteckig zu wählen.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Kochplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme von eingebetteten Heizdräliten aus, direkt einem sehr guten) Wärmeleiter, z. B. Kupfer
o. dgl., zugeführt wird, welcher in die aus einem die Wärme weniger gut leiten^- den Material, z. B. Gußeisen, bestehende Kochplatte eingelassen ist.
2. Elektrische Kochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Wärme sehr gut leitende Material, z. B. Kupfer, so eingelassen ist, daß es an der Oberfläche der Kochplatte eine möglichst große Heizfläche darbietet.
3. Elektrische Kochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärme sehr gut leitende Material,
z. B. Kupfer, derart in die Kochplatte eingelassen ist, daß die ganze obere sowie untere Fläche oder der größte Teil derselben aus diesem Wärme sehr gut leitenden Material, gebildet wird, so daß die unter dem Einfluß der Heizdrähte erzeugte Wärme-auf raschestem Wege vom unteren Teil der Kochplatte auf den oberen Teil derselben übertragen wird.
4. Elektrische Kochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Wärme sehr gut leitende Material in Form von Platten zu beiden Seiten der Kochpaltte eingelassen ist, wobei die Plat- go ten durch Stege miteinander verbunden sind, welche die von den Heizdrähten an der unteren Platte erzeugte Wärme auf kürzestem Wege auf die obere Platte übertragen (Abb. 1 und 2). "
5. Elektrische Kochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärme gut leitende Material in Form von schwalbenschwanzförmigen Keilen in die Tragplatte eingebettet ist, wobei die in Isoliermasse liegenden Heizdrähte in die Tragplatte unterhalb eines jeden Keils eingelassen sind (Abb. 3 und 4).
6. Elektrische Kochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Wärme gut leitende Material in Form eines Zickzackbandes derart durch die Kochplatte läuft, daß auf der Oberfläche derselben nebeneinanderliegende Heizflächen und auf der unteren Seite nebeneinanderliegende Flächen für die Aufnahme der von den Heiz drähten erzeugten Wärme gebildet werden (Abb. 5 und 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921344236D 1921-01-01 1921-01-01 Elektrische Kochplatte Expired DE344236C (de)

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