DE396396C - Elektrisches Heizelement fuer Gefaesse aus Porzellan o. dgl. - Google Patents

Elektrisches Heizelement fuer Gefaesse aus Porzellan o. dgl.

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DE396396C
DE396396C DEF53942D DEF0053942D DE396396C DE 396396 C DE396396 C DE 396396C DE F53942 D DEF53942 D DE F53942D DE F0053942 D DEF0053942 D DE F0053942D DE 396396 C DE396396 C DE 396396C
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OTTO VON FEILITZSCH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating

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  • Cookers (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AI 31. MAI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE
(F'53942
Otto von Feilitzsch in Berlin.
Elektrisches Heizelement für Gefäße aus Porzellan 0. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1923 ab.
Die Versuche, Gefäße aus Porzellan oder anderen keramischen Stoffen elektrisch heizbar herzustellen, wurden schon vielfach unternommen, führten jedoch nicht zw zufriedenstellenden Ergebnissen, weil häufig Sprungbildung auftrat. Diese Sprungbildung hat ihre Ursache im wesentlichen in einer übergroßen örtlichen, noch dazu ungleichmäßigen Inanspruchnahme des keramischen Stoßes. Vielfach tritt auch eine Sprungbildung erst zutage, nachdem die mit elektrischen Heizelementen versehenen Porzellangefäße schon längere Zeit
mit gutem Erfolge im Gebrauch waren, was von einer nachträglichen Lagenveränderung des Heizelementes herkommt. Diese nachträgliche Lagenveränderung aber, hat ihre Ursache darin, daß die Packung, mit welcher das Element gegen den Boden gepreßt wird, mit der Zeit schwindet und sintert.
Aus diesen Ausführungen geht hervor, daß es sich darum handelt, mit einer aufgewendeten ίο Wärme nicht einzelne Teile des Gefäßbodens übermäßig stark zu erhitzen, sondern daß es zweckmäßig ist, die aufgewendete Wärme in einer die Sprungbildung nicht begünstigenden, abgemilderten Form zuzuführen und die sorgfältig ausgeglichene Wärmezuführung auch dann zu gewährleisten, wenn durch den längeren Gebrauch das Asbestpackungsniaterial etwas geschwunden sein sollte. Die vollkommene Festlegung des Heizelementes ist aus dem Grunde schwierig, da die Gefahr besteht, daß besondere nur an einzelnen Stellen mit dem Gefäß fest verbundene Heizelemente die Wärme zum Gefäß punktweise übertragen und dadurch die Sprunggefahr erhöhen.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nicht nur eine durchaus stabile Lagerung der Heizelemente, sondern gewährleistet auch den angestrebten Zweck einer möglichst ausgeglichenen und unveränderlichen Wärmeübertragung. Hierzu wird die nötige Drahtmenge in bekannter Weise auf zwei Heizelementen untergebracht. Dieselben werden übereinander angeordnet, und zwischen die beiden Heizelemente, die entweder in Serie oder parallel geschaltet sein können, wird eine Scheibe, welche den Strom nicht leitet, wie Glimmer, Mikanit o. dgl., gelegt. Der Durchmesser dieser Scheibe ist etwas größer als der der Heizelemente. Der über die Heizelemente hervorragende Rand ist mit Durchlochungen oder zackenförmigen Ausschnitten versehen. Diese Zackenspitzen legen sich an die Gefäßwand bzw. eine dort angebrachte Wärmeisolierung an und verhindern auf diese Weise eine Ver-Schiebung des Doppel eiernentes.
Gleichzeitig wird durch diese Anordnung erreicht, daß die in der unteren Elementhälfte erzeugte Wärme nicht unmittelbar, sondern nur mittelbar nach oben auf den mittleren Teil des Gefäßbodens übertragen wird, während ein anderer Teil der Wärme, durch die Zacken der über die Elemente herausragenden Zwischenlage hindurchgehend, an die äußere Partie des Gefäßbodens gelangen kann. Durch diese Anordnung geht von der Heizwirkung kaum etwas verloren. Die Materialbeanspruchung ist aber eine wesentlich gleichmäßigere und abgemilderte.
Außerdem hat sich gezeigt, daß durch die Lagerung der beiden Elementhälften übereinander das Element, wenn es eingeschaltet wird, das Bestreben zum Aufquellen zeigt. Es legt sich auf diese Weise auch dann fest an den Gefäßboden an, wenn ein gewisses Schwinden der zur Festhaltung eingefügten Asbestpackung eingetreten sein sollte.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Abb. 1 eine Draufsicht auf einen Schnitt in der Linie A-B gemäß Abb. 2 dar.
g ist eine den Strom nicht leitende Scheibe mit einem über die Heizelemente hinausragenden Rand r, der beispielsweise mit Zacken c versehen ist, mit denen er sich an den inneren Teil der im Schnitt gezeichneten Gefäßwand w anlegt.
/ bedeutet eine Wärnieisolierungsschicht, welche die innere, dem Element zugekehrte Seite der Gefäßwand bekleidet.
Ab. 2 stellt einen Vertikalschnitt durch das Doppelelement dar.
ο ist die obere Elementhälfte, u ist die untere, g ist die Zwischenlage aus Isolierstoff, Glimmer, Porzellan o. dgl., r» ist die Gefäßwand, ;' ist die innen aufgebrachte Wärmeisolierung, b ist der Gefäßboden, /> die Packung und d der Bodendeckel.
Der Heizkörper wirkt wie folgt:
Der Hauptteil der Wanne des unteren Elementes 11 dringt durch das obere Element nach dem Gefäßboden h. Ein geringer Teil steigt 9« durch die Zwischenräume zwischen den Zacken der Einlage g· hindurch und bestreicht den äußeren Teil des Gefäßbodens b.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 9!
    Elektrisches Heizelement für Gefäße aus Porzellan o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei parallel oder in Serie geschalteten Heizelementen eine Isolier- ic scheibe aus Glimmer o. dgl. mit größerem Durchmesser, als ihn die eigentlichen Elemente besitzen, eingebaut ist, deren zackenförmig ausgeschnittener Rand sich behufs Sicherung der Lage des Elementes κ an die innere Gefäßwand bzw. gegen eine sie bekleidende Wärmeisolierschicht anlegt, wobei die zackenförmigen Ausschnitte des Randes der vom unteren Element ausstrahlenden Wärme Zutritt gewähren zu dem 1: von der Drahtwickelung nicht bedeckten äußeren Teil des Gefäßbodens.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF53942D 1923-04-28 1923-04-28 Elektrisches Heizelement fuer Gefaesse aus Porzellan o. dgl. Expired DE396396C (de)

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