DE3439710C2 - - Google Patents

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DE3439710C2
DE3439710C2 DE19843439710 DE3439710A DE3439710C2 DE 3439710 C2 DE3439710 C2 DE 3439710C2 DE 19843439710 DE19843439710 DE 19843439710 DE 3439710 A DE3439710 A DE 3439710A DE 3439710 C2 DE3439710 C2 DE 3439710C2
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Baldur 6431 Hohenroda De Wildner
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Description

Landwirtschaftliche Zugmaschinen sind in der Regel nur mit einem Antriebsmotor ausgerüstet, der die Antriebsleistung für Fahrantrieb und Zapfwellenantrieb zur Verfügung stellt. Daher wird bei der Regelung von Fahr- oder Zapfwellenantrieb über die Motordrehzahl jeweils auch der andere Antrieb beeinflußt, z. B. wird bei Erhöhung oder Verminderung der Fahrgeschwindigkeit durch Änderung der Motordrehzahl auch die Drehzahl einer gleichzeitig angetriebenen Motorzapfwelle erhöht oder vermindert. Bei der einsatzbedingten Einhaltung einer konstanten Motorzapfwellendrehzahl ist anderer­ seits die Regelung der Fahrgeschwindigkeit der Zugma­ schine durch Veränderung der Motordrehzahl nicht möglich.
Zur Minimierung dieser bauartbedingten Nachteile ist es bei Zugmaschinen bekannt,
- mehrere wählbare Grunddrehzahlbereiche für die Motor­ zapfwelle, z. B. 540, 750, 1000, 1250 U/min, (z. B. Fa. Steyr),
- Fahrgetriebe mit einer großen Anzahl enger Gang­ abstufungen, evtl. zusätzlich ausgerüstet mit einem Dreh­ momentwandler,
- Ausrüstung der Zugmaschine mit einem mechanischen und einem hydraulischen Getriebe (Fa. Fendt "Duospeed") vorzusehen.
Gemäß heutigem Stand der Technik kann im Heckbereich diesesr Zugmaschinen zur gleichen Zeit wahlweise nur der Weg- oder der Motorzapfwellenantrieb genutzt werden, aber nicht beide Zapfwellenantriebe gleichzeitig.
Durch die DE-OS 15 05 488 ist weiter ein motorisiertes Arbeitsfahrzeug bekannt, auf dem zum Antrieb eines Ar­ beitsgerätes, hier einer Schneeschleuder, ein zweiter Motor aufgebaut werden kann. Dadurch ist es möglich, das Arbeitsgerät unabhängig vom Fahrantrieb zu betreiben. Es wird hier eine Zapfwelle zur Verfügung gestellt, die entweder über den Motor und über das Getriebe des Tragfahrzeuges oder vom auf­ gebauten Zusatzmotor zu betreiben ist. Damit bietet dieses Fahrzeug nur einen kleinen Teil der Zapfwel­ lenmöglichkeiten des Mehrzweckgeräteträgers der Erfindung.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zugmaschine mit nachfolgend aufgeführten Zapfwellenmöglichkeiten zu realisieren, die in einer weiteren Ausbaustufe außerdem eine Möglichkeit zur Steigerung der Gesamtantriebslei­ stung bietet:
1. Am Heck der Zugmaschine wahlweise den gleichzeitigen Betrieb einer Weg- und einer Motorzapfwelle.
2. Den Betrieb mindestens einer Motorzapfwelle, die vom Fahrantrieb unabhängig ist.
3. Den gleichzeitigen Betrieb von mindestens zwei Motorzapfwellen, deren Antrieb und Regelung voneinander unabhängig sind.
4. Leistungssteigerung durch zusätzlich aufbaubaren zweiten Motor.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäßig dadurch gelöst, daß die Zugmaschine mit mindestens zwei voneinander un­ abhängigen Zapfwellen und mit zwei Getriebegruppen (Vor- und Nachschaltgetriebe) ausgerüstet wird, mit denen der Antrieb, und damit die Einsatzart Weg- oder Motor­ zapfwelle, dieser Zapfwelle gesteuert wird. Die Zug­ maschine ist zur Aufnahme eines zweiten Motors aus­ gerüstet, der zum Antrieb einer Zapfwelle, die dann eine vom Fahrantrieb völlig unabhängigen Motorzapfwelle ist, auf der Zugmaschine montiert wird. Die Antriebsleistung dieses zweiten Motors wird über das Vorschaltgetriebe verteilt. In einer weiteren Ausführung ist die Zugmaschine mit einem Sammelgetriebe aus­ gerüstet, auf das beide Motoren gemeinsam wirken können. Der Antrieb der Zapfwellen wird über das Vor- und das Nachschaltgetriebe gesteuert.
Je nach Schalt­ stellung von Vor- und Nachschaltgetriebe und Einsatz der beiden Motoren sind folgende Betriebszustände möglich:
1) Einsatz nur vom ersten Motor. Betrieb von Wegzapfwelle(n) oder Motorzapfwelle(n) oder gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motorzapfwelle.
2) Einsatz beider Motoren
2.1) Steigerung der Gesamtantriebsleistung durch Zu­ schalten, des zweiten Motors über das Vorschalt­ getriebe, wobei beide Motoren auf ein Sammelgetriebe wirken.
2.2) Fahrantrieb und Wegzapfwellenantrieb nur durch den ersten Motor, Antrieb der unabhängigen Motor­ zapfwelle(n) durch den zweiten Motor.
In den Fällen 1 und 2.1 sind gleichzeitig mindestens eine Weg- und eine Motorzapfwelle oder mind. zwei Motorzapfwellen mit unterschiedlicher oder gleicher Drehzahl zu betreiben, wobei die Zapfwellenantriebe durch das Vor- und das Nachschaltgetriebe ein- und aus­ geschaltet werden. Dabei sind aber Fahrantrieb und Motorzapfwellen über die Antriebseinheit(en) miteinander gekoppelt, d. h. die Drehzahl(en) der Motorzapfwelle(n) ist/sind nicht vom Fahrantrieb unabhängig regelbar.
Im Fall 2.2 ist/sind die Motorzapfwelle(n), da sie nur vom zweiten Motor allein angetrieben wird/werden, und der erste Motor nur den Fahr- und Wegzapfwellenantrieb übernimmt, vom Fahrantrieb völlig unabhängig regelbar.
Die mit dieser Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
- gleichzeitiger Einsatz von einer Wegzapfwelle und einer Motorzapfwelle möglich ist, wodurch von der Zugmaschine sowohl eine Triebachse als auch motor­ zapfwellengetriebene Geräte zur gleichen Zeit an­ getrieben werden können;
- Fahr- und Wegzapfwellenantrieb vom Motorzapfwel­ lenantrieb unabhängig sind, so daß diese Antriebe un­ abhängig voneinander geregelt werden und somit in ih­ ren jeweiligen optimalen Drehzahlbereichen betrieben werden können;
- in einer weiteren Ausführung eine Leistungsanpas­ sung an die jeweiligen Einsatzbedingungen durch Zu­ schalten eines zweiten Motors zur Erhöhung der Gesamt­ antriebsleistung möglich ist.
Die erzielbaren Vorteile werden durch die Beschreibung von Ein­ satzmöglichkeiten in der Praxis weiter ausgeführt.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeich­ nungen 1a, 1b und 2 dargestellt. Die beiden Zeichnungen 1a und 1b zeigen zwei Beispiele der Zugmaschine mit der Möglichkeit der Erhöhung der Gesamt­ antriebsleistung. In Zeichnung 2 wird ein Beispiel für eine einfache Ausführung, bei der auf die Möglichkeit der Zusam­ menschaltung der beiden Motoren verzichtet wird, wieder­ gegeben.
I. Ausführungsbeispiel der Zeichnung 1a
Die Zeichnung 1a zeigt schematisch die Anordnung der Baugruppen für ein Ausführungsbeispiel, bei dem durch die vom Vor- (12) und Nachschaltgetriebe (5) bereitgestellten Schaltungsmöglichkeiten folgende Betriebsmöglichkeiten gegeben sind:
1. Einsatz allein des Basismotors (1) (=erster Motor):
Der Basismotor (1) der Zugmaschine wirkt über das Sam­ melgetriebe (11), die Fahrkupplung (6) und die Hohlwelle (25) auf das Fahrgetriebe (3) und von dort auf das Dif­ ferential (4). Vom Differential (4) geht der Abtrieb für die Antriebsräder aus, soweit für die Welle (23), welche über das Nachschaltgetriebe (5) die jeweils eingeschaltete(n) Wegzapfwelle(n) (Zapfwellen (26) und (27, 28)) antreibt.
Werden die Zapfwellen (26, 27, 28) vom Basis­ motor (1) über das Sammelgetriebe (11), die Welle (22) und das Nachschaltgetriebe (5) angetrieben, dann wirken sie als Motorzapfwellen.
Bei aufgebautem und angeschlos­ senem aber außer Betrieb befindlichem zweiten Motor (2), d. h. die Welle (9) verbindet die beiden Wel­ lenkupplungen (10 a) und (10 b) bleiben die Kupplungen (15) und (16) in Nullstellung (kein Kraftfluß). Ist die Welle (9) nicht eingebaut, dann können vom Basis­ motor (1) die Zapfwellen (27, 28), die dann wiederum als Motorzapfwellen wirken auch über das Vorschaltgetriebe (12) (Kupplungen 15 und 16 ein) und das Sammelgetriebe (11) angetrieben werden.
1.1 Betrieb einer oder zweier Wegzapfwellen (die zweite Zapfwelle besitzt zwei Anschlußmöglichkeiten (27) und (28)).
Über die Kupplung (21) des Nachschaltgetriebes (5) wird die Zapfwelle (26) über das Zahnradpaar (38 a, b) kraft­ schlüssig mit dem Abtrieb Welle (23) des Differentials (4) verbunden und somit als Wegzapfwelle betrieben. Gleichzeitig kann durch Einschalten der Kupplung (20) über die Zahnradpaare (36 a, b) oder (37 a, b) auch die Welle (7) mit dem Differential (4) ver­ bunden werden (über Welle (23), Zahnradpaar (38 a, b), Kupplung (21) und Welle (22)), so daß auch die Zapfwel­ len (27) und (28) als Wegzapfwellen zu betreiben sind. Die Kupplungen (15), (16) und (19) befinden sich in diesem Betriebszustand immer in Offenstellung.
1.2 Betrieb einer oder zweiter Motorzapfwellen (die zweite Zapfwelle besitzt zwei Anschlußmöglichkeiten (27) und (28))
a) Durch Einschalten der Kupplung (19) wird die Zapfwelle (26) über die Welle (22) und das Sammelgetriebe (11) mit dem Basismotor (1) der Zugmaschine verbunden, sie ist so als Motorzapfwelle zu betreiben. Über die Kupplung (20) kann die Welle (7) mit den beiden Zapfwellenanschlüssen (27) und (28) ebenfalls mit dem Basismotor (1) verbunden werden (Kraftfluß über die beiden Zahnradpaare (36 a, b) oder (37 a, b), somit sind zwei wählbare Drehzahlen für den Motorzapfwellenanschluß (27) gegeben). Die Kupplung (21) befindet sich hierbei in Nullstellung.
b) Ist die Welle (9) nicht angeschlossen, dann können die Zapfwellenanschlüsse (27) und (28) der Welle (7) auch wahlweise vom Basismotor (1) über das Sammel­ getriebe (11) und das Vorschaltgetriebe (12) angetrieben werden (über die Hydraulikkupplungen (13), (14) und die Zahnräder (64, 65 und 66), die schaltbaren Kupplungen (15) und (16) und die Zahnradpaare (29 a, b) und (30 a, b)). Dann muß bei Antrieb der Zapfwelle (26) über die Welle (22) (Kupplung (19) ein) die Kupplung (20) in Nullstellung sein. Wahlweise kann bei ausgeschalteten Kupplungen (19) und (21) und Betrieb der Zapfwellen (27) und (28) über das Vorschaltgetriebe (12) auch die Zapfwelle (26) über die Kupplung (20) und die Zahnrad­ paare (36 a, b) oder (37 a, b) mit der Welle (7) verbunden werden, und so über das Vorschaltgetriebe (12) als Motorzapfwelle eingesetzt werden.
1.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle (die Motorzapfwelle besitzt zwei An­ schlußmöglichkeiten (27) und (28))
Die Wegzapfwelle (26) wird betrieben wie unter 1.1 beschrieben, Kupplungen (19) und (20) sind in Nullstel­ lung. Die Motorzapfwellen (27) und (28) werden, wie in Pkt. 1.2b) beschrieben, über das Vorschaltgetriebe (12) angetrieben; Welle (9) und/oder Motor (2) sind nicht montiert.
2. Gleichzeitiger Einsatz von Basismotor (1) und auf­ gebautem zweiten Motor (2):
Bei gleichzeitigem Einsatz von Basismotor (1) und auf­ gebautem zweiten Motor (2) können diese beiden Motoren zusammen auf das zentrale Zahnrad (65) des Sammel­ getriebes (11) wirken, wodurch eine Steigerung der Gesamtantriebsleistung erreicht wird, wie unter 2.1 beschrieben; alternativ ist es möglich, mit dem zweiten Motor (2) allein mindestens eine, vom Fahrantrieb un­ abhängige Motorzapfwelle zu betreiben, wobei der Basis­ motor (1) nur den Fahrantrieb und bei Bedarf auch den Wegzapfwellenantrieb übernimmt (s. 2.2). Das in Zeichnung 1a eingetragene Umkehrgetriebe (8) ist nur erforderlich, wenn zwei Motoren mit unterschied­ licher Drehrichtung eingesetzt werden; bei Einsatz von Motoren mit gleicher Drehrichtung entfällt dieses Um­ kehrgetriebe (8).
2.1 Zusammenschaltung beider Motoren (1) und (2)
Der Basismotor (1) wirkt direkt auf das Sammelgetriebe (11). Der aufgebaute zweite Motor (2) wirkt über das Umkehrgetriebe (8), falls dieses entsprechend den Dreh­ richtungen der beiden Motoren erforderlich ist (s. o.), und über die beiden Wellenkupplungen mit Kardangelenk (10 a, 10 b) und Welle (9) auf das Vorschaltgetriebe (12). Über die Kupplung (16) wird der zweite Motor (2) mit dem Sammelgetriebe (11) kraftschlüssig verbunden.
2.1.1 Betrieb einer oder zweier Wegzapfwellen, s. 1.1
Der Betrieb von Wegzapfwellen ist im Fall des Zusammen­ wirkens beider Motoren (1) und (2) auf das Sammel­ getriebe (11) identisch mit dem unter 1.1 be­ schriebenen Zustand.
2.1.2 Betrieb einer oder zweier Motorzapfwellen, s. 1.2
Der Kraftfluß beim Betrieb von Motorzapfwellen ist entweder identisch mit:
- dem unter 1.2a) beschriebenen Fall, nur mit dem Unterschied, daß die Welle (22) über das zentrale Zahnrad (65) des Sammelgetriebes (11) gleichzeitig von beiden Motoren (1) und (2) angetrieben wird,
oder
- mit dem unter 1.2b) beschriebenen Betriebszustand, aber mit dem Unterschied, daß der zweite Motor (2) in Betrieb ist und über Welle (9) an das Vorschalt­ getriebe (12) und damit über die schaltbare Kupplung (16) an das Sammelgetriebe (11) angeschlossen ist.
Weiterhin ist es möglich, die Zapfwelle (26) über das Nachschaltgetriebe (5) vom Sammelgetriebe (11) aus (über Welle (22) und Kupplung (19)) als Motorzapfwelle einzusetzen, und gleichzeitig die Zapfwellen (27) und (28) über das Vorschaltgetriebe (12) ebenfalls als Motorzapfwellen zu betreiben, bei ausgeschalteten Kupp­ lung (20) und (21); damit stehen zwei Motorzapfwellen mit unterschiedlichen Drehzahlen zur Verfügung.
2.1.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle, s. 1.3
Die Wegzapfwelle (26) wird betrieben wie unter 1.1 beschrieben, Kupplungen (19) und (20) sind in Nullstel­ lung. Die Motorzapfwellen (27) und (28) werden, wie in Pkt. 1.2b) beschrieben, über das Vorschaltgetriebe (12) angetrieben; Welle (9) und Motor (2) sind jedoch mon­ tiert.
2.2 Basismotor (1) wirkt nur als Fahr- und Wegzapfwellen­ antrieb, der aufgebaute zweite Motor (2) treibt nur die Motorzapfwelle(n) an
In diesem Betriebszustand befindet sich die Kupplung (16) immer in Nullstellung (keine kraftschlüssige Ver­ bindung).
2.2.1 Betrieb einer oder zweier Wegzapfwellen, s. 1.1
Der Betrieb von Wegzapfwellen ist in diesem Fall iden­ tisch mit dem unter 1.1 beschriebenen Kraftfluß.
2.2.2 Betrieb einer oder zweier Motorzapfwelle(n), die vom Fahrantrieb unabhängig ist/sind
Die Zapfwellen (27) und (28) werden vom aufgebauten zweiten Motor (2) über das Vorschaltgetriebe (12) an­ getrieben (Kraftfluß: Motor (2) - Umkehrgetriebe (8) - Welle (9) mit Wellenkupplungen (10 a, b) - Kupplungen (15) - Zahnradpaare (29 a, b) oder (30 a, b) - Welle (7)). Zusätzlich kann gleichzeitig bei ausgeschalteten Kupp­ lungen (19) und (21) auch die Zapfwelle (26) vom zweiten Motor (2) aus als Motorzapfwelle betrieben wer­ den (Kraftfluß ab Welle (7): - Zahnradpaare (36 a, b) oder (37 a, b) - Kupplung (20) Welle (22)).
2.2.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle, wobei die Motorzapfwelle, die zwei Anschlußmöglichkeiten (Positionen (27) und (28)) aufweist, vom Fahrantrieb unabhängig ist
Die Zapfwelle (26) wird als Wegzapfwelle betrieben und, wie unter 1.1 beschrieben, allein vom Basismotor (1) angetrieben. Als Motorzapfwellen werden die Zapfwel­ len (27) und (28) eingesetzt, die, wie unter 2.2.2 beschrieben, allein vom zweiten Motor (2) angetrieben werden, bei ausgeschalteten Kupplungen (19) und (20).
II. Ausführungsbeispiel der Zeichnung 1b
Die Zeichnung 1b zeigt schematisch die Anordnung der Baugruppen für ein Ausführungsbeispiel, bei dem, ähnlich wie im Beispiel der Zeichnung 1a, durch die vom Verteiler­ getriebe (48) und Nachschaltgetriebe (5) bereitgestellten Schaltungsmöglichkeiten die nachfolgend beschriebenen Betriebs­ zustände zu realisieren sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind, im Unterschied zum Beispiel der Zeichnung 1a, das Sam­ melgetriebe (in Zeichnung 1a Pos. (11)) und das Vor­ schaltgetriebe (in Zeichnung 1a Pos. (12)) in einem Ver­ teilergetriebe (48) zusammengefaßt.
1. Einsatz allein des Basismotors (1):
Der Basismotor (1) der Zugmaschine wirkt über das Ver­ teilergetriebe (48) (von Motor (1) über die Hydraulik­ kupplung (57), das Zahnrad (64) und das zentrale Zahnrad (65) auf die Welle (41)) und die Fahrkupplung (6) auf das Fahrgetriebe (3) und von dort auf das Differential (4). Vom Differential (4) geht der Abtrieb für die Antriebsräder aus, sowie für die Welle (43), welche über das Nachschaltgetriebe (5) die eingeschaltete Wegzapfwelle (Zapfwelle (60)) antreibt.
Werden die Zapfwellen (59), (60) vom Basismotor (1) über das Verteilergetriebe (48), die Welle (7) und das Nachschaltgetriebe (5) an­ getrieben, dann wirken sie als Motorzapfwellen. Bei auf­ gebautem und angeschlossenem aber außer Betrieb befindlichem zweiten Motor (2), d. h. die Welle (9) ver­ bindet die beiden Wellenkupplungen (10 a) und (10 b), bleibt die Kupplung (50) in Nullstellung (kein Kraftfluß).
1.1 Betrieb einer Wegzapfwelle
Über die Kupplung (53) des Nachschaltgetriebes (5) wird die Welle (43) kraftschlüssig mit dem Abtriebsrad (78) des Differentials (4) verbunden, so daß die Zapfwelle (60) als Wegzapfwelle betrieben wird.
1.2 Betrieb einer oder zweiter Motorzapfwellen
Zum Betrieb von Motorzapfwellen wird Antriebsleistung des ersten Motors (1), der über Welle (47), nichtschaltbare Hydraulikkupplung (57) und Zahnrad (64) auf das zentrale Zahnrad (65) wirkt, vom Verteiler­ gebtriebe (48) über die Welle (7) zum Nachschaltgetriebe (5) geleitet (durch Einschalten der Kupplung (58) vom zentralen Zahnrad (65) über die Welle (41) und die Zanräder (62)/(63) und die Welle (7), die in Zeichnung 1b nur teilweise, (7 a) und (7 b), dargestellt ist, da sie in die Zeichenebene gedreht wurde). Durch Einschalten der Kupp­ lung (54) wird die Welle (44) mit dem Zapfwel­ lenanschluß (59) über die Zahnradpaare (75/76) oder (74/81) krafschlüssig mit der vom Motor (1) an­ getriebenen Welle (7) verbunden. Über die Kupplung (53) und Zahnrad (77) ist auch die Welle (43) kraftschlüssig mit der Welle (7) zu verbinden, wodurch die Zapfwelle (60) ebenfalls als Motorzapfwelle einzusetzen ist.
1.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle
Die Wegzapfwelle (60) wird, wie in 1.1 beschrieben, über Welle (43), Kupplung (53) und Zahnrad (78) mit dem vom Motor (1) angetriebenen Differential (4) verbunden. Der Antrieb der Motorzapfwelle (59) erfolgt, wie in 1.2 beschrieben, vom Motor (1) über das Verteiler­ getriebe (48) und Welle (7) auf das Nachschaltgetriebe (5), in dem der Zapfwellenanschluß (59) über die Kupp­ lung (54) zuzuschalten ist.
2. Gleichzeitiger Einsatz von Basismotor (1) und aufgebautem zweiten Motor (2):
Bei gleichzeitigem Einsatz von Basismotor (1) und auf­ gebautem zweiten Motor (2) können diese beiden Motoren zusammen auf das Verteilergetriebe (48) wirken, wodurch eine Steigerung der Gesamtantriebsleistung erreicht wird, wie unter 2.1 beschrieben; alternativ ist es möglich, mit dem zweiten Motor (2) allein eine vom Fahrantrieb unabhängige Motorzapfwelle zu betreiben, wobei der Basismotor (1) nur den Fahrantrieb und bei Bedarf auch den Wegzapfwellenantrieb übernimmt (s. 2.2).
Das in Zeichnung 1b eingetragene Umkehrgetriebe (8) ist nur erforderlich, wenn zwei Motoren mit gleicher Dreh­ richtung eingesetzt werden; bei Einsatz von Motoren mit unterschiedlicher Drehrichtung entfällt dieses Um­ kehrgetriebe (8).
2.1 Zusammenschaltung beider Motoren (1) und (2)
Der Basismotor (1) wirkt über Welle (47), nicht­ schaltbare Hydraulikkupplung (57) und Zahnrad (64) direkt auf das zentrale Zahnrad (65), des Verteiler­ getriebes (48). Der aufgebaute zweite Motor (2) wirkt über das Umkehrgetriebe (8), falls dieses entsprechend den Drehrichtungen der beiden Motoren erforderlich ist (s. o.), und über die beiden Wellenkupplungen mit Kar­ dangelenk (10 a, 10 b) mit eingebauter Welle (9) über die Welle (40) und die nichtschaltbare Hydraulikkupplung (49) auf das Verteilergetriebe (48). Über die Kupplung (50) wird die Antriebsleistung des zweiten Motors (2) dann von Welle (79) auf das Zahnrad (66) und von diesem auf das zentrale Zahnrad (65) geleitet.
2.1.1 Betrieb einer Wegzapfwelle, s. 1.1
Der Betrieb einer Wegzapfwelle ist im Fall des Zusammen­ wirkens beider Motoren (1) und (2) auf das zentrale Zahnrad (65) des Verteilergetriebes (48) identisch mit dem unter 1.1 beschriebenen Zustand.
2.1.2 Betrieb einer oder zweiter Motorzapfwellen, s. 1.2
Der Kraftfluß beim Betrieb beider Zapfwellen als Motorzapfwellen ist iden­ tisch mit dem unter 1.2 beschriebenen Fall, nur daß jetzt beide Motoren (1) und (2) auf das zentrale Zahnrad (65) wirken.
2.1.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle, s. 1.3
Die Wegzapfwelle (60) wird betrieben wie unter 1.1 beschrieben, sie ist über die Kupplung (53) einschaltbar. Die Motorzapfwelle (59) wird, wie in 1.2 beschrieben, vom zentralen Zahnrad (65) des Ver­ teilergetriebes (48) über die Welle (7) angetrieben, und über die Kupplung (54) zugeschaltet.
2.2 Basismotor (1) wirkt nur als Fahr- und Wegzapfwellen­ antrieb, der aufgebaute zweite Motor (2) treibt nur die Motorzapfwelle(n) (59) an
In diesem Betriebszustand befindet sich die Kupplung (58) immer in Nullstellung (keine kraftschlüssige Ver­ bindung), und die Kupplung (50) verbindet, die Welle (79) mit Zahnrad (61), so daß die Zapfwelle (59) bei geschlossener Kupplung (54) über die Welle (7) als vom Motor (2) angetriebene Motorzapfwelle arbeitet.
2.2.1 Betrieb einer Wegzapfwelle, s. 1.1
Der Betrieb einer Wegzapfwelle ist in diesem Fall iden­ tisch mit dem unter 1.1 beschriebenen Kraftfluß.
2.2.2 Betrieb einer oder zweier Motorzapfwelle(n), die vom Fahrantrieb unabhängig ist/sind
Die Zapfwellen (59) und (60) werden vom aufgebauten zweiten Motor (2) über das Verteilergetriebe (48) an­ getrieben (Kraftfluß: Motor (2) - Umkehrgetriebe (8), falls erforderlich - Kupplung (10 a) - Welle (9) - Kup­ plung (10 b) - Welle (40) - Hydraulikkupplung (49) - Welle (79) - schaltbare Kupplung (50) - Zahnräder (61, 62, 63) - Welle (7) - Zahnradpaare (76/75) oder (81/74) - Kupplung (54) - Welle (44) - Zapfwel­ lenanschluß (59), bzw. von Welle (7) - Zahnradpaar (76/77) - schaltbare Kupplung (53) - Welle (43) auf Zapfwellenanschluß (60)).
2.2.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle, wobei die Motorzapfwelle vom Fahrantrieb unabhängig ist
Die Zapfwelle (60) wird als Wegzapfwelle betrieben und, wie unter 1.1 beschrieben, vom Basismotor (1) an­ getrieben. Als Motorzapfwelle wird die Zapfwelle (59) eingesetzt, die, wie unter 2.2.2 beschrieben, al­ lein vom zweiten Motor (2) angetrieben werden.
III. Ausführungsbeispiel der Zeichnung 2
Die Zeichnung 2 zeigt schematisch die Anordnung der Baugrup­ pen für ein Ausführungsbeispiel, bei dem auf die Möglichkeit des Zusammenwirkens beider Motoren auf ein Sam­ melgetriebe zur Steigerung der Gesamtantriebsleistung ver­ zichtet wird. Es sind folgende Betriebszustände möglich:
1. Einsatz allein des Basismotors (1)
Der Basismotor (1) wirkt über das Vorgetriebe (85) und das Fahrgetriebe (93) als Fahrantrieb. Über das Nachschaltgetriebe (5) wird der Einsatz der Weg­ zapfwelle(n) gesteuert, über das Vorgetriebe (85) der Einsatz der Motorzapfwelle(n).
1.1 Betrieb einer oder zweier Wegzapfwellen
Über die Kupplung (87) wird das Nachschaltgetriebe (5) kraftschlüssig mit dem Fahrgetriebe (93) verbunden, das über Welle (84) und Vorgetriebe (85) vom Basismotor (1) angetrieben wird, so daß die Zapfwelle (88) als Weg­ zapfwelle betrieben wird (über die Zahnräder (77, 76) und die Welle (80)). Über die Kupplung (54) und die Zahnräder (75, 76) bzw. (81, 74) ist die Zapfwelle (89) gleichzeitig als zusätzliche Wegzapfwelle einzusetzen. Die Kupplung (86) des Vorgetriebes (85) befindet sich dabei immer in Nullstellung (=ausgekuppelt).
1.2 Betrieb einer oder zweier Motorzapfwellen
Über die Kupplung (86) des Vorgetriebes (85) ist die Welle (7), und damit die Zapfwelle (89), mit dem Basis­ motor (1) kraftschlüssig zu verbinden (Kraftfluß im Vorgetriebe (85): Hohlwelle der Fahrkupplung (6) - Zahnräder (92) und (91) - Kupplung (86) - Welle (7)). Bei ausgeschalteter Kupplung (87) kann über die Kupplung (54) und die Zahnräder (75, 76) oder (74, 81) gleichzeitig auch die Zapfwelle (88) an den Basismotor (1) an­ geschlossen werden, so daß auch diese als Motorzapfwelle zu betreiben ist.
1.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Weg- und einer Motor­ zapfwelle
Über die Kupplung (87) wird, wie unter 1.1 be­ schrieben, die Zapfwelle (88) kraftschlüssig mit dem Basismotor (1) verbunden, womit sie als Wegzapfwelle einzusetzen ist. Über die Kupplung (86) wird die Welle (7) über das Vorgetriebe (85) mit dem Basismotor (1) verbunden, so daß die Zapfwelle (89) als Motorzapfwelle einzusetzen ist, wie unter 1.2 beschrieben. Die Kupplung (54) ist in diesem Fall immer in Nullstellung (=keine kraftschlüssige Verbindung zwischen den beiden Zahnrädern (74), (75) und der Welle (7)).
2. Gleichzeitiger Einsatz von Basismotor (1) und aufgebautem zweiten Motor (2):
Das Umkehrgetriebe (8) ist nur dann notwendig, wenn die beiden Motoren (1) und (2) eine entgegengesetzte Dreh­ richtung besitzen (durch das Umkehrgetriebe (8) wird dann gleiche Motorzapfwellendrehrichtung bei Antrieb durch Basis- (1) oder Zusatzmotor (2) erreicht). Über das Vorgetriebe (85) wird die Welle (7) mit dem auf­ gebauten zweiten Motor (2) kraftschlüssig verbunden. Der Basismotor (1) wird nur für den Fahrantrieb und den Weg­ zapfwellenantrieb eingesetzt.
2.1 Betrieb einer oder zweier Wegzapfwellen
Die Kupplung (86) befindet sich in Nullstellung, der Kraftfluß vom Basismotor (1) zum Wegzapfwellenantrieb ist identisch wie der unter 1.1 beschriebene Kraftfluß.
2.2 Betrieb einer oder zweier, vom Fahrantrieb unabhängiger Motorzapfwellen
Über die Kupplung (86) wird die Welle (7) über die Wel­ len (40), (9) und das Umkehrgetriebe (8) kraftschlüssig mit dem zweiten Motor (2) verbunden, so daß die Zapfwelle (89) als Motorzapfwelle zu betreiben ist. Über die Kupp­ lung (54) und die Zahnradpaare (75/76), (74/81) kann auch die Welle (80) kraftschlüssig mit der Welle (7), und damit mit dem zweiten Motor (2), verbunden werden. Die Kupplung (87) befindet sich hierbei immer in Nullstellung.
2.3 Gleichzeitiger Betrieb einer Wegzapfwelle und einer, vom Fahrantrieb unabhängigen, Motorzapfwelle
Der Betrieb der Wegzapfwelle (88) ist wie unter 1.1 beschrieben, der Betrieb der Motorzapfwelle (89) ist wie unter 2.2 beschrieben; die Kupplung (54) befindet sich hierbei immer in Nullstellung.

Claims (3)

1. Landwirtschaftliche Zugmaschine mit folgenden Merkmalen: (Zeichnung 1a)
  • - ein Antriebsmotor (1) wirkt über ein Sammelgetriebe (11) und über ein Fahrgetriebe (Schaltgetriebe (3)+Differen­ tial (4)) als Fahrantrieb und/oder über ein Nachschaltgetriebe (5) zum Antrieb einer schaltbaren ersten Zapfwelle (26),
  • - der Antriebsmotor (1) wirkt beim Antrieb der ersten schaltbaren Zapfwelle (26) über das Nachschaltgetriebe (5) auf eine zweite schaltbare Zapfwelle (27), oder, un­ abhängig vom Antrieb der ersten Zapfwelle (26), über das Sammelgetriebe (11) und ein Vorschaltgetriebe (12) auf die zweite schaltbare Zapfwelle (27),
  • - ein anbaubarer zweiter Motor (2) ist über das Vor­ schaltgetriebe (12) auf das Sammelgetriebe (11) zu­ schaltbar so daß die Leistung von Fahrantrieb und/oder erster Zapfwelle (26) und/oder zweiter Zapfwelle (27) erhöht werden,
  • - das Vorschaltgetriebe (12) verteilt die Leistung des zweiten Motors (2) wahlweise über das Sammelgetriebe (11) auf das Fahrgetriebe (3, 4) mit/ohne erster (26) und zweiter Zapfwelle (27) oder allein auf die zweite Zapfwelle (27),
  • - über das Nachschaltgetriebe (5) sind die erste Zapfwelle (26) und die zweite Zapfwelle (27) gemeinsam vom zweiten Motor (2) antreibbar; (Kupplungen 16, 19 und 21 aus, 15 und 20 ein),
  • - unabhängig vom Kupplungszustand der beiden Motoren (1 und 2) sind beide Zapfwellen (26 und 27) gemeinsam als Weg- oder als Motorzapfwellen betreibbar, oder die erste Zapfwelle (26) arbeitet allein als Wegzapfwelle und die zweite Zapfwelle (27) allein als Motorzapfwelle.
2. Landwirtschaftliche Zugmaschine mit folgenden Merkmalen: (Zeichnung 2)
  • - ein erster Antriebsmotor (1) wirkt über ein Fahrgetriebe (93) als Fahrantrieb und/oder zum Antrieb einer schaltbaren ersten Zapfwelle (88),
  • - ein anbaubarer zweiter Motor (2) wirkt über ein Vor­ getriebe (85) auf eine zweite schaltbare Zapfwelle (89) und über das Nachschaltgetriebe (5) zuschaltbar auf die erste Zapfwelle (88),
  • - vom ersten Motor (1) sind beide Zapfwellen (88) und (89) einzeln oder zusammen antreibbar,
  • - beim Antrieb durch den ersten Motor (1) sind beide Zapf­ wellen (88) und (89) gemeinsam als Wegzapfwellen (vom Fahrgetriebe (93) über Nachschaltgetriebe (5)) oder als Motorzapfwellen (über Vorgetriebe (85) und Nach­ schaltgetriebe (5)) betreibbar, oder die erste Zapfwelle (88) ist als Wegzapfwelle (vom Fahrgetriebe (93) über Nachschaltgetriebe (5)) und die zweite Zapfwelle (89) als Motorzapfwelle (über Vorgetriebe (85)) betreibbar,
  • - beim Zapfwellenantrieb durch den zweiten Motor (2) sind beide Zapfwellen (88) und (89) gemeinsam oder die zweite Zapfwelle (89) allein als Motorzapfwelle betreibbar (über Vorgetriebe (85) und Nachschaltgetriebe (5)),
  • - bei getrenntem Antrieb der beiden Zapfwellen (88) und (89) durch die beiden Motoren (1) und (2) ist die erste Zapfwelle (88) nur vom ersten Motor (1) als Wegzapfwelle (vom Fahrgetriebe (93) über Nachschaltgetriebe (5)) und die zweite Zapfwelle (89) nur vom zweiten Motor (2) als Motorzapfwelle (über Vorgetriebe (85)) betreibbar.
3. Landwirtschaftliche Zugmaschine mit folgenden Merkmalen: (Zeichnung 1b)
  • - das Sammelgetriebe (Pos. (11) in Zeichnung 1a) und das Vorschaltgetriebe (Pos. (12) in Zeichnung 1a) sind zu einem Verteilergetriebe (48) zusammengefaßt,
  • - zur Steigerung der Gesamtantriebsleistung wird dem ersten Motor (1) die Leistung des aufgebauten zweiten Motors (2) über das Umkehrgetriebe (8), die Wellen (9) und (40), die Hydraulikkupplung (49), die schaltbare Kupplung (50) und die Zahnräder (66) und (65) aufgeschaltet, wobei der erste Motor (1) über die Hydraulikkupplung (57) und Zahnrad (64) ebenfalls auf das zentrale Zahnrad (65) wirkt,
  • - zum Antrieb von Motorzapfwellen allein durch den ersten Motor (1) oder gleichzeitig durch die beiden Motoren (1) und (2) wird die Antriebsleistung vom zentralen Zahnrad (65) über die schaltbare Kupplung (58), die Zahnräder (62) und (63) und die Welle (7) auf das Nachschaltgetriebe (5) übertragen, in dem über die beiden schaltbaren Kupplungen (53) (von Zahnrad (76) über Zahnrad (77) auf Welle (43)) und (54) (über die Zahnradpaare (76/75) oder (81/59) auf Welle (44)) die beiden Zapfwellen (60) und (59) zugeschal­ tet werden können,
  • - zum getrennten Antrieb der Zapfwellen (Motor (1) über­ nimmt den Fahrantrieb) wirkt der zweite Motor (2) über das Umkehrgetriebe (8) und die Kupplung (50), bei geöffneter Kupplung (58), über die Zahnräder (61, 62, 63) auf die Welle (7), die die Motorleistung dem Nach­ schaltgetriebe (5) zuführt, in dem die Zapfwelle (59) über die Kupplung (54) an den Kraftfluß von Motor (2) an­ geschlossen wird,
  • - bei Verbindung der Kupplung (53) des Nachschaltgetriebes (5) mit dem Zahnrad (77) auf die Welle (43) kann so auch Zapfwelle (60) als vom Fahrantrieb unabhängige Motor­ zapfwelle betrieben werden,
  • - bei Betrieb der Zapfwelle (60) als Wegzapfwelle (Anschluß über Kupplung (53) an das Differential (4)) kann die Zapfwelle (59) vom zweiten Motor (2) angetrieben werden und ist so als unabhängige Motorzapfwelle zu betreiben.
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