DE34381C - Melkmaschine - Google Patents

Melkmaschine

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Publication number
DE34381C
DE34381C DENDAT34381D DE34381DA DE34381C DE 34381 C DE34381 C DE 34381C DE NDAT34381 D DENDAT34381 D DE NDAT34381D DE 34381D A DE34381D A DE 34381DA DE 34381 C DE34381 C DE 34381C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milking
rollers
movement
roller
udder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34381D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. NYROP in Kopenhagen
Publication of DE34381C publication Critical patent/DE34381C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/02Milking machines or devices with mechanical manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der Zeichnung dargestellten Melkapparate oder Melkmaschinen sind leicht zu handhaben und dabei nach Angabe des Erfinders ohne Beschwerde für die Kühe. Die Haupttheile der Apparate oder Maschinen sind: 1. eine oder zwei Platten, am besten geriffelte, welche an die Kuheuter gelegt werden, und 2. ein oder zwei Walzen, durch welche die Milch aus den Kuheutern auf die erwähnten Platten herausgewalzt wird, indem die Walzen von dem ä"ufsersten Theil bis zu den Enden des Euters mit hinreichendem Druck geführt werden. Die Apparate und Maschinen können sowohl in Form als auch in Construction variiren.
Die einfachste Construction eines solchen Apparates ist in Fig. 1 dargestellt. Die Platte a ist auf einem Brett d, welches durch Handgriff c mit der einen Hand festgehalten wird, derart befestigt, dafs die zwei Kuheuter auf derselben Seite der Platte ruhen, während mit der anderen Hand die Walze b, welche mit ihren Zapfen in einem mit Handgriff y versehenen Bügel g lagert, bewegt wird. Längs der Spitze der Platte α ist in dem Brette d ein Kautschukwulst h zur Verminderung des durch die Walze b ausgeübten Druckes auf das Euter eingelegt. An Stelle des Wulstes h kann auch der ganze obere Theil des Brettes d aus Kautschuk oder anderem weichen, elastischen Material gebildet werden. Wenn man alle vier Warzen des Euters auf einmal melken will, werden zwei Platten α unter einem Winkel vereinigt, wie es in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, von denen Fig. 2 den Apparat von der Seite zeigt und Fig. 3 einen Durchschnitt nach der Linie A-A. Die Platten α können vermittelst eines Scharnieres beliebig von einander entfernt werden, je nachdem die verschiedenen Gröfsen der Euter es erfordern. Der Apparat kann mit einem oder mehreren Beinen 0 versehen sein. Zum Aufstellen desselben unter der Kuh, so dafs das obere Ende des Apparates an den Euter zwischen den Warzen reicht und diese auf den zwei Platten α liegen, befinden sich je zwei Beine auf jeder Seite. Wenn der Apparat so aufgestellt ist, kann das Melken mit einer Walze oder einem Walzensatz in jeder Hand vorgenommen werden, indem beide Walzen oder Walzensätze nach der Richtung von oben nach unten geführt werden, während man dieselben hinreichend kräftig gegen das Euter drückt. In der Zeichnung ist indessen ein Beispiel mit mechanischer Bewegung der Walzen dargestellt. Diese sind deshalb in mit Federn versehenen Armen c gelagert, die um die Stifte d in zwei T- förmigen Stücken f drehbar angeordnet sind. Die T-Stücke_/ sind auf den Stangen g verschiebbar und mit einander durch die Querstange r verbunden, an welche eine Schubstange angehängt ist; das andere Ende' der Schubstange ist mit einer unten im Apparat lagernden Kurbelwelle verbunden, welche durch eine Handkurbel in Rotation gesetzt wird. Allein durch Drehung dieser Welle geht das ganze Melken vor sich, indem dadurch die Walzen b in den auf der Zeichnung durch punktirte Linien angegebenen Curven und in der durch Pfeile angegebenen Richtung geführt werden. Obwohl in der Zeichnung die T-förmigen Stücke f sowie die
Walzen in der linken Hälfte von Fig. 3 eben anfangen, aufwärts zu gehen, während diejenigen der rechten Hälfte der Figur im Niedergang begriffen angenommen sind, müssen die Walzen in Wirklichkeit jedoch immer gleichzeitig auf dieselbe Weise arbeiten. Zur Erzielung der erwähnten Bewegung ist jeder der Arme c mit einem anderen Arme i verbunden, der - an den Enden mit einer Frictionsrolle k1 versehen ist. Die Spiralfedern^' haben das Bestreben, die Arme c von der Mitte des Apparates hinwegzuziehen. Die Drehung der Arme wird durch die Ansätze k2 begrenzt, für welche passende Ausschnitte an den Enden der T-förmigen Stücke / eingelassen sind. Vor Aufstellung des Apparates unter der Kuh werden die Walzen b ungefähr in die auf der linken Hälfte der Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht. Beim Aufwärtsgang der Stücke / von dieser Stellung werden die Frictionsrollen k1 sich gegen die gebogenen Führungen / während des Restes des Aufwärtsganges anlegen. Wenn die Walzen b bis zu den Punkten x2 gekommen sind, springen die Patronen m, welche um die mit η bezeichneten Linien schwingen, unter der Einwirkung von unter ihrem oberen Theil befindlichen Federn heraus, so dafs die Seiten derselben bei dem nachfolgenden Hinabgehen der Stücke/ in die Spur am Umfange der Frictionsrollen eingreifen. Während des Abwärtsganges hält dieses Eingreifen zwischen den Patronen m und den Frictionsrollen kl an, bis zur äufsersten Ecke der esteren; die Walzen b müssen also die Bahn χ2 λ:3 χ4 χ5 durchlaufen. Erst bei dem letzten Theil des Abwärtsganges X5X6 werden die Patronen wieder frei von den Rollen und klappen mit ihrem niedrigsten Theil gegen die Endwände des Apparates. Durch den darauf folgenden Aufgang der T-förmigen Stücke werden die Rollen über die Patronen passiren, bis sie wieder gegen die Führungen I stofsen.
Von den Platten α kann man die Milch in die Rinnen ρ und von da in die Schale q auf der einen Endwand des Apparates kufen lassen, worauf dieselbe durch die Röhre s in den Milcheimer gelangt.
Wenn der Apparat mit mechanischen Mitteln zur Bewegung der Walzen versehen ist, genügt zur Aufstellung und Lenkung des mit Handgriff versehenen Apparates unter der Kuh das mit Kugelgelenk versehene Bein i.
Ein anderes Beispiel eines Apparates der angegebenen Art ist in Fig. 4 von der Seite gesehen dargestellt. Gleich wie in den übrigen Figuren ist α die Platte, die als Anlage für das Euter dient, und b eine Walze, mit welcher das Melken vorgenommen wird. Die Platte a ist hier concav und aus Kautschuk, sowie auf einer elastischen Platte ρ angebracht, die wieder am Ende der Stange g befestigt ist. Da die Platte α also elastisch ist, braucht der Arm c, welcher die Achse der Walze b trägt, es nicht zu sein, sondern kann starr bleiben. Ebenso wie in Fig. 2 und 3 schwingt der Arm c hier um einen Zapfen oder eine Schraube d auf einer Hülse /, welche durch den drehbaren Handgriff^ mit der einen Hand vor- und rückwärts auf der Stange g bewegt werden kann, während der Apparat mit der anderen Hand an dem Handgriffe % festgehalten wird. Im Gegensatz zu der in Fig. 2 und 3 gezeigten Construction findet sich hier die Wippeplatte m auf dem Arm c und die Frictionsrolle oder Spurscheibe k auf einem Ansatz i auf der Stange g. Die Wippeplatte m ist an dem Arm c durch zwei Zapfen η befestigt, welche in entsprechende Oeffnungen des Armes c eingreifen, und durch welche aufserhalb des Armes die Feder q eingesetzt ist, die theils dazu dient, die Zapfen η in den Oeffnungen im Arm derart zu halten, dafs die Wippeplatte doch um die Zapfen schwingen kann, und theils dazu, um die Wippeplatte dazu zu bringen, sich mit dem Vorsprung 0 auf deren untersten Theil gegen den Arm c zu legen. Die Feder j ist bestrebt, den Arm c zum Anlegen gegen den Hemmhaken k2 beständig in die Höhe gedreht zu halten, wie es auf der Zeichnung dargestellt ist. Wenn die Hülse/ auf der Stange in der durch den Pfeil angegebenen Richtung nach der gezeigten Stellung geführt wird, so mufs die Wippeplatte von der Spurscheibe k1 zur Seite gedrückt werden, während dieselbe an dieser vorbeipassirt; sobald sie aber an der Scheibe vorbei ist, wird die Wippeplatte sich wegen der Feder q und des Vorsprunges ο derart stellen, dafs dessen Rückseite in die Spur der Scheibe gelangt. Die Vorwärtsbewegung der Walze b wird in dieser Stellung von schmalen Federn r begrenzt, die auf der elastischen Platte ρ befestigt. sind und zugleich die Euter verhindern, zur Seite auf der Platte a auszugleiten, indem die Euter auf die Platte zwischen den Federn / gelegt werden. Wird die Hülse/ danach zurückgeführt, so drückt die Spurscheibe kτ die Wippeplatte m und mit derselben den Arm c herunter, dafs also die Walze b der mit punktirten Linien angedeuteten Curve in der Richtung des Pfeiles folgen mufs und damit das beabsichtigte Melken ausführt, bis die Rückseite der Wippeplatte in ihrer ganzen Länge unter der Spurscheibe durchgegangen ist: dann hebt der Arm unter Einwirkung der Feder j sich in die Höhe, bis er von dem Sperrhaken k2 auf der Hülse/ aufgehalten wird. Diese letztere mit der Walze b wird danach wieder vorwärts geführt in die Stellung, wie auf der Zeichnung durch die

Claims (2)

  1. rechte, durchbrochene Linie dargestellt, darauf zurück und so fort.
    Patjent-Ansp rüche:
    ι . An Apparaten zum Melken von Kühen die Anwendung von Platten, welche zur Unterlage oder Stütze des Euters während des Melkens dienen, und von Walzen oder Walzensätzen, durch welche die Milch hinausgewalzt wird.
  2. 2. Die Vorrichtung zur mechanischen Bewegung der Walzen an Melkmaschinen, Fig. 3 und 4, bestehend aus den Armen c, den Gleitstücken f, den Frictionsrollen k\ den schwingenden Spurpatronen m und den Federn i, zu dem Zwecke, den Melkwalzen bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Gleitstücke/ die zum Melken nöthige Bewegung zu ertheilen.
    An Apparaten zum Melken von Kühen die in Fig. 4 dargestellte Anordnung einer elastischen Unterlage für den Euter (Fig. 4) in Verbindung mit einem die Melkwalze tragenden Arm c, der um einen Zapfen.d auf einem am Basisstück g verschiebbaren Gleitstück/ schwingt und von einer Feder j angehoben wird, während ihm eine Wippenplatte m und eine fest gelagerte Führungsrolle k eine ein Dreieck beschreibende Bewegung ertheilen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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