DE3436710C2 - Rohrschelle - Google Patents
RohrschelleInfo
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Abstract
Die Rohrschelle besteht aus einem Schellenbügel mit wenigstens einer Öffnung. Auf der einen Seite der Öffnung ist eine Spannschraube (26) zusammen mit einer Mutter (30) verschwenkbar gelagert. Auf der anderen Seite der Öffnung kann der Schraubenkopf in ein Langloch (36) in einem Vorsprung (22) eingehakt werden. Das Langloch (36) ist schmaler als die kleinste Querabmessung des Schraubenkopfs und geht am radial inneren Ende in eine Erweiterung über, die sich im Bügel (12) befindet und durch die der Schraubenkopf beim Einhaken in das Langloch (36) hindurchtreten kann. Nach dem Einhaken des Schraubenkopfs wird dieser mittels eines Werkzeugs gedreht, um die Rohrschelle fest zu schließen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrschelle, bestehend aus einem im wesentlichen ringförmigen Bügel, einem
Befestigungselement und wenigstens einer von radial
vorspringenden Flanschen begrenzten Öffnung sowie einer zwischen den Flanschen einspannbaren Spannschraube,
welche mit einem relativ zu einem schwenkbar an dem einen Flansch gelagerten FuS schraubbaren
Kopf in ein sich in dem anderen Flansch radial erstrekkendes, am einen Ende offenes Langloch einhakbar ist
Eine derartige Rohrschelle ist in der DE-OS 33 46 423 beschrieben. Dabei ist eine den Schraubenfuß bildende
Mutter mit einem daran ausgebildeten Haken an ihrer mit Bezug auf die Rohrschellenachse radial inneren Seite
schwenkbar in einen ösenförmigen Flansch am Rohrschellenbügel eingehakt. Der andere Flansch hat ein radial
außen offenes Langloch, in das der Schraubenkopf eingeführt werden kanc. Diese Verbindung ist jedoch
nicht geeignet, eine größere Spannkraft aufzunehmen, da der Schraubenfuß nur an seinem kleinen Haken
hängt und der Schraubenkopf bei Verformung der Rohrschelle unter Belastung nach radial außen aus dem
Langloch rutscht.
Ein Rohrschellenverschluß der vorstehend genannten Art läßt sich wegen der Verschwenkbarkeit der Spannschraube
aus der Normallage nach radial außen auch nicht mit einem Langloch mit radial innen angeordneter
Öffnung gemäß DE-OS 33 08 459 ausführen. Außerdem bliebe dann immer noch der Schwachpunkt des durch
die Spannkraft belasteten Hakens am Fuß der Spannschraube erhalten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Rohrschelle der eingangs genannten Art zu schaffen,
die hohe Belastbarkeit mit einfacher Montage vereint.
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schraubenfuß durch Eingriff in
einen Gelenkbolzen oder bewegliche Abstützung auf
Seiten des freien Endes des einen Flanschs derart schwenkbar gehalten ist, daß die sich durch ein im Vergleich
zum Schraubenschaftdurchmesser erweitertes Loch in diesem Flansch erstreckende Spannschraube
aus einer Lage normal zum Flansch mit dem Schraubenkopf zu der am radial inneren Ende angeordneten öffnung
des Langlochs im anderen Flansch schwenkbar ist
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die Spannschraube an beiden Enden eine sichere, hoch belastbare
Auflage hat, aber dennoch durch eine, einfache Schwenkbewegung zum Eingriff gebracht werden kann.
Dabei ist es unerheblich, ob sich die Schraubenmutter aufsehen der Schwenklagerung, d. h. am Fußende der
Spannschraube befindet, oder deren Kopf bildet Bevorzugt wird allerdings die erstgenannte Alternative, weil
dann der Schraubenkopf mit einem Längsschlitz, Kreuzschlitz oder Sechskant versehen und mit einem üblichen
Schraubendreher oder Steckschlüssel auch motorisch gedreht werden kann, während der sich durch den Fuß
erstreckende Schraubenschaft zur Beiestigungsseite der
Rohrschelle hin weist wo er keine Verletziöigsgeiahr
darstellt ;
Weiterhin hat der vorgeschlagene Rohrscfielienverschluß
den Vorteil, daß eine den Schraubenfuß bildende Mutter während der Montage auf die Spannschraube
ein Kippmoment in derjenigen Richtung ausübt, in welcher die Schraube in das Langloch eingeführt werden
muß. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, als Fuß des Schraubenbolzens einen schwenkbar am Bügel
gelagerten Gelenkbolzen mit einer radialen, durchgehenden Gewindebohrung vorzusehen, in welche die
Spannschraube einschraubbar ist
Das unbeabsichtigte Herausgleiten des Schraubenkopfs in Längsrichtung aus dem Langloch läßt sich in
vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dadurch verhindern, daß sich das Langloch bis über die Ecke zwischen
einem Flansch als Vorsprung und dem Bügel hinaus in letzteren erstreckt und dort anschließend die Erweiterung
aufweist Auf diese Weise entsteht am Übergang zwischen Flansch und Schellenbügel ein stufenförmiger
Absatz, welcher den Schraubenkopf im Langloch hält Es versteht sich, daß anstelle eines so gebildeten
stufenförmigen Absatzes auch ein eingeprägter oder aufgesetzter Absatz auf der Oberfläche des geschlitzten
Flansches ?/orhanden sein kann, welcher radial neben
dem Schraubkopf oder auch unter diesem liegen kann und dann z. B. in eine Ringnut in der Unterfläche des
Schraubenkopfs eingreift Um bei einer Demontage den Schraubenkopf leichter ober den stufenförmigen Absatz
hinwegzubringen und radial nach innen aus dem Flansch auszuklinken, kann in weiterer zweckmäßiger
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß an derjenigen Fläche des Vorsprungs, an welcher der
Schraubenkopf anliegt, eine Erhebung oder Vertiefung angeordnet ist, welche einen Werkzeugansatz darstellt,
um den Schraubenkopf zur Erweiterung des Langlochs zu hebeln und/oder mit einem Werkzeug ohne Gefahr
des Abrutschens in Schließrichtung der öffnung gegen den Flansch zu drücken.
In einer weiteren Modifikation der Erfindung könnte sich auch das Langloch, in welches der Schraubenkopf
eingehakt wird, statt in einem fest mit dem Bügel verbundenen Flansch in einer gelenkig mit dem Bügel verbundenen
Lasche befinden. Weitere Ausführungsvarianten werden dadurch gewonnen, daß sich die Erweiterung
des Langlochs, in udches der Schraubenkopf eingehakt
wird, ganz oder teilweise im Vorsprung befindet, unabhängig davon, ob dieser die Form eines Flanschs
oder einer verschwenkbar am Bügel gelagerten Lasche hat Bei einer weiteren ähnlichen Ausführungsform
schließt sich die Erweiterung nicht genau radial an das Langloch an, in welches der Schraubenkopf eingehakt
wird, sondern die Mitte der Erweiterung liegt axial versetzt
zur Mitte des Langlochs.
Es ist für die Erfindung nicht unbedingt notwendig, daß die Mutter fest mit einem gegenüber dem Langloch
mit Erweiterung angeordneten Flansch verbunden ist, so daß sie sich nicht mitdreht wenn die Spannschraube
durch Drehung des Schraubenkopfs angezogen wird. Die Mutter sollte jedoch vorzugsweise wenigstens
dann, wenn der Schraubenkopf in das Langloch im Vorsprung eingehakt worden ist und auf die Spannschraube
nunmehr eine Zugkraft wirkt gegen Drehung gehalten sein. Dies kann in einfacher Ausführung der Erfindung
schon dadurch erreicht werden, daß die Mutter beim Anlegen gegen den Flansch mit wenigstens einem exzentrischen
Vorsprung über den Rand des Flanschs greift oder in ein Loch oder eine Einrenkung im Flansch
eingreift
Für die Leichtigkeit und Schnelligkeit der Montage spielt die Verformbarkeit oder Beweglichkeit der Schellenbügels
eine wesentliche Rolle. In bevorzugter Ausführung
der Erfindung ist deshaslb vorgesehen, daß einteilige Schellenbügel solcher Stärke, daß sie sich nicht
mehr oder weiteres leicht biegen lassen, wenigstens eine Sollbiegestelle haben, die z. B. neben einem der Flansche
oder auf der diametral gegenüberliegenden Seite angeordnet sein kann. Zweiteilige Schellenbügel haben
in erfindungsgemäßer Ausführung vorzugsweise auf der den Flanschen gegenüberliegenden Seite eine Verbindung
mit radialem Spiel. Die in der Praxis bevorzugte Ausführung sieht vor, daß die Mutter für die Spann-
schraube an der öffnung der Rohrschelle durch eine mit
einer Gewindehülse oder einem Gewindeloch und einem weiteren Loch versehene Scheibe gebildet ist, die
durch eine durch das weitere Loch gesteckte und umgebogene Lasche unverlierbar gehalten ist und daß die
Verbindung auf der gegenüberliegenden Seite der Rohrschelle aus einer sich durch ein Paar Flansche erstreckenden
zweiten Spannschraube besteht, wobei der an demselben Bügelteil wie der Vorsprung mit dem
Langloch mit Erweiterung angeordnete Flansch mit einem
Loch versehen ist, welches in radialer Richtung langer ist als der Durchmesser des Schraubenschafts,
aber schmaler als der Durchmesser des Schraubenkopfs, und im übrigen diese Verbindung auf der der
Öffnung der Rohrschelle gegenüberliegenden Seite
ebenso ausgebildet ist wie die Verbindung an der öffnung
selbst Daneben besteht die weitere Möglichkeit, bei einer zweiteiligen Rohrschelle beide Verbindungsstellen
mit einhakbaren Schraubenverbindungen gemäß der Erfindung auszubilden.
Schließlich wird als weiteres bevorzugtes Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung vorgeschlagen, daß in den
Fällen, wo die Erweiterung des Langlochs, in welches der Schraubenkopf einzuhaken ist, im Bügel angeordnet
ist, die Endkante der Erweiterung radial nach innen umgebogen ist. Diese umgebogene Endkante, die die Form
einer nach radial innen weisenden kurzen Zunge hat, bietet zwei Vorteile. Sie sorgt dafür, daß eine in die
Rohrschelle eingelegte schalldämmende Gummieinlage daran gehindert wirj, vor die Erweiterung des Lang-
r,5 lochs zu rutschen und dadurch die Montage zu erschweren.
Weiterhin läßt sich auf diese Weise mit sehr einfachen Mitteln verhindern, daß die Endkante bei der Montage
in einen Querschlitz im Schraubenkopf eingreift
und die weitere zum Einhaken der Spannschraube erforderliche Schwenkbewegung blockiert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Rohrschelle im geschlossenen Zustand;
F i g. 2 die Rohrschelle nach F i g. 1 im Zustand bei der Montage;
Fig.3 eine mit Bezug auf Fig. 1 um 90° versetzte
Seitenansicht der Rohrschelle nach F i g. 1.
Die in der Zeichnung gezeigte Rohrschelle hat einen aus zwei Teilen 10 und 12 bestehenden Bügel. Am Teil
10 ist ein Befestigungselement 14, im Beispielsfall in Form einer Schraubenmutter, angeschweißt Darüber
kann die Rohrschelle an einer Wand oder Decke befestigt werden.
Beide Rohrschellenteile 10 und 12 haben an ihren Enden Flansche, die mit 16, 18 bzw. 20, 22 bezeichnet
sind. Die Verbindung zwischen den beiden Teilen 10,12 erfolgt mittels Spannschrauben 24, 26 und Muttern 28,
30. Die Spannschrauben 24, 26 sind durch Langlöcher mit radialer Ausrichtung in den Flanschen 16, 18, 20
hindurchgesteckt. Diese Langlöcher bieten im lockeren Zustand nach Fig.2 ein radiales Spiel zwischen den
beiden Rohrschellenteilen 10, 12 und gestatten eine Schräglage der Spannschraube relativ zu den Flanschen.
Um diese aus F i g. 2 ersichtliche Schräglage zu ermöglichen, sind die Muttern 28,30, weiche im Beispielsfall die
Form verhältnismäßig flacher Blechscheiben haben, nur jeweils am freien Ende der Flanschen 16, 18 mittels
daran ansetzender Laschen 32 bzw. 34 schwenkbar gehalten. Die Laschen 32,34 erstrecken sich jeweils durch
ein Loch in den Muttern 28 bzw. 30 und sind mit ihren Enden derart zum Schellenbügel hin verformt, daß sich
die Muttern zwar um einen bestimmten Winkel verschwenken, jedoch nicht von den Flanschen abnehmen
lassen. Damit sind die Muttern 28, 30 unverlierbar an der Rohrschelle gehalten.
Eine weitere Besonderheit der Muttern 28,30 besteht
darin, daß sie im Umriß dem Umriß der Flanschen angepaßt und am Rand so umgebogen sind, daß sie die Randflächen der Flanschen überdecken. Dadurch wird einerseits die undrehbare Festlegung der Muttern 28, 30 an
den Flanschen sichergestellt, andererseits eine seitliche gerundete Abdeckung der manchmal scharfen Kanten
der Flansche erreicht Schließlich könnte bei geeigneter Ausbildung der umgebogene Rand der Muttern auch
Halt für z. B. einen Schraubendreher bieten, um damit gegen den Schraubenkopf oder Flansch 22 zu drücken.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, befinden sich im montierten Zustand die weit herausragenden freien Enden der
Spannschrauben 24,26 auf derselben Seite der Flansche wie das Befestigungselement 14, d. h. sie weisen zur
Wand bzw. zur Decke, während die Schraubenköpfe von vom bzw. unten frei zugänglich sind.
Um die Rohrschelle in besonders einfacher Weise montieren zu können, ist in einem der Flansche, an denen ein Schraubenkopf zur Anlage kommt, in diesem
Fall im Flansch 22, ein Langloch 36 vorgesehen, welches ebenso wie die Langlocher in den anderen Flanschen
geringfügig breiter ist als der Schraubenschaft und schmaler als der Schraubenkopf. Im Gegensatz zu den
Löchern in den anderen Flanschen reicht jedoch das Langioch 36 bis in den Scheiienbügei hinein. Dort geht
es in eine Erweiterung 38 über, die etwas breiter und höher ist als der Schraubenkopf. Der Übergang zwischen dem schmaleren Teil 36 und dem breiteren Teil 38
der Ausnehmung im Flansch 22 und dem angrenzenden Bereich des Schellenbügels befindet sich nicht unmittelbar im Übergang zwischen Flansch und Schellenbügel,
sondern ist ein wenig in den Schellenbügel hinein versetzt, so daß sich an diesem ein stufenförmiger Absatz
befindet, der verhindert, daß der Kopf der Spannschraube 26 nach dem Einführen durch den Lochteil 38 und
nach der flachen Anlage am Flansch 22 wieder radial nach innen aus dem Flansch 22 herausgleiten kann. Um
ίο die Rohrschelle zu öffnen muß vielmehr der Kopf der
Spannschraube 26 soweit vom Flansch 22 abgehoben werden, daß er durch den im Abstand zum Flansch 22
angeordneten breiteren Teil 38 des Lochs radial nach innen herausgeführt werden kann.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das gezeigte und vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Sie eignet sich auch für einteilige
sowie Rohrschellen mit mehr als zwei Teilen. Anstelle von Spannschrauben mit einem Querschiitz im Schrau
benkopf zum Ansetzen eines einfachen Schraubendre
hers können auch Schrauben mit andersartigen Köpfen, wie z. B. Kreuzschlitzschrauben oder solche mit Außenoder Innensechskant Verwendung finden.
Abweichend von der bevorzugten Form der Löcher
36, 38 mit Übergang vom schmaleren Teil 36 in den breiteren Teil 38 im Abstand vom Flansch 22 könnte
auch vorgesehen sein, daß sich der breitere Teil 38 der Ausnehmung wenigstens teilweise bis in den Flansch 22
erstreckt. Dann brauchten die beiden Schellenteile 10,
12 bei der Montage nicht soweit gegeneinander verschoben zu werden bzw. der Kopf der Spannschraube
26 brauchte keinen so großen Zwischenraum zwischen dem Rohr und dem Schellenbügel, um durch den breiteren Teil 38 des Lochs eingeführt zu werden.
Die Muttern 28,30 könnten auch eine einfachere als
die gezeigte Form haben und brauchten nicht unbedingt durch Laschen 32,34 unverlierbar gehalten zu sein. Auf
die Spannschraube 26 wirkt praktisch sofort nach dem Einhaken in das Loch 36,38 im Flansch 22 eine Zugkraft,
welche die Mutter 30 gegen den Flansch 18 zieht. Um anschließend beim Anziehen der Spannschraube 26 die
Mutter 30 gegen Drehung zu halten, genügt es deshalb, wenn sich unter der Einwirkung der Zugkraft in der
Spannschraube 26 eine nicht umlaufende Fläche der
Mutter 30 an einem Vorsprung des Flanschs 18 oder
umgekehrt ein Vorsprung an der Mutter 30 an eine Randfläche der Lasche 18 oder eine andere nicht umlaufende Fläche anlegt.
F i g. 2 läßt erkennen, daß beim Zusammenführen der
so beiden Schellenteile 10, 12 bei der Montage zunächc.
der Bereich am Flansch 22 gegen den Kopf der Spannschraube 26 stößt Es erleichtert deshalb die Montage,
wenn der Schraubenkopf und/oder die Rohrschelle im Bereich des Übergangs zwischen dem Flansch 22 und
dem Schellenbügel derart schräg ausgebildet sind, daß auf die Spannschraube 26 eine ihren Kopf nach radial
innen drückende Kraft ausgeübt wird. Es kommt dabei zu einer Verspannung der Mutter 30 mit dem Flansch 18
wodurch auf die Spannschraube 26 ein Kippmoment
ausgeübt wird, welches den Schraubenkopf sofort durch
die Erweiterung 38 des Lochs radial nach außen drückt,
wenn der Schraubenkopf beim Zusammendrücken der
Muttern 28,30 einstückig mit den Flanschen 16 bzw. 18
ausgebildet sind, wobei zweckmäßigerweise auch in diesem Fall nur verhältnismäßig schmale Laschen oder
Lappen zwischen den Flanschen und den Muttern vor-
handen sind, um die aus F i g. 2 ersichtliche Verschwenkbarkeit der Muttern zu gewährleisten.
Die Erfindung eignet sich besonders für Rohrschellen mit schalldämmenden Gummieinlagen, weil in diesem
Fall während der Montage für den Kopf der Spannschraube 26 mehr Platz im Zwischenraum zwischen
Schellanbügel und Rohr zur Verfügung steht. Damit die
Gummieinlage nicht vor die Erweiterung 38 des Langlochs 36 rutscht, kann gemäß Fig. 1 die Endkante der
Erweiterung 38 zu einer kleinen Zunge 40 nach radial innen umgebogen sein.
Schließlich sei auch noch auf eine in F i g. 2 angedeutete mögliche Ausführungsform hingewiesen, bei welcher der Flansch 22 mit einem sich über seinen Umfang
erstreckenden, erhöhten Rand 42 ausgebildet ist. Man is kann daher zur Erleichterung des Einhakens der Spannschraube 26 mit einem Werkzeug gegen den Flansch 22
drücken; ohne daß Hie Gefahr besteht, daß das Werkzeug vom Flansch 22 abrutscht.
Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel besteht eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung
darin, daß die Rohrschelle nicht mit einem Befestigungselement 14 verbunden ist, sondern z. B. mittels der
Spannschraube 26 an einem Tragorgan nach Art einer öse aufgehängt wird. In diesem Fall wird die Spannschraube 26 zunächst mit ihrem Kopf durch die öse
hindurchgeführt, dann in das Langloch 36 im Flansch 22 eingehakt und schließlich mittels eines Schraubendrehers festgezogen.
30
35
40
45
55
60
65
Claims (13)
1. Rohrschelle, bestehend aus einem im wesentlichen ringförmigen Bügel, einem Befestigungselement
und wenigstens einer von radial vorspringenden Flanschen begrenzten Öffnung sowie einer zwischen
den Flanschen einspannbaren Spannschraube, welche mit einem relativ zu einem schwenkbar an
dem einen Flansch gelagerten Fuß schraubbaren Kopf in ein sich in dem anderen Flansch radial erstreckendes,
am einen Ende offenes Langloch einhakbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schraubenfuß durch Eingriff in einen Gelenkbolzen oder dgL bewegliche Abstützung auf Seiten des
freien Endes des einen Flansches (18) derart schwenkbar gehalten ist, daß die sich durch ein im
Vergleich zum Schraubenschaftdurchmesser erweitertes Loch in diesem Flansch (18) erstreckende
Spannschraube #6) aus einer Lage normal zum Flansch (IS) mit dem Schraubenkopf zu der am radial
inneren Ende angeordneten Öffnung (38) des Langlochs (36) im anderen Flansch (22) schwenkbar
ist
2. Rohrschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Langloch (36) in an sich bekannter Weise bis über die Ecke zwischen dem
Flansch (22) und dem Bügel (12) hinaus in letzteren erstreckt und dort anschließend eine Erweiterung
(38) als öffnung aufweist
3. Rohrschelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenfuß durch eine
Mutter (30) gebffdet ist, weiche durch eine am freien Ende des einen Flanschs (18) ansetzende Lasche (34)
gehalten ist
4. Rohrschelle nach Anspruch 3, dadurch gekenii*
zeichnet, daß die Mutter (30) durch eine mit einem Gewindeloch versehene, umgebogene Verlängerung
des Flansches (18) gebildet ist
5. Rohrschelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (30) durch eine mit einer
Gewindehülse oder einem Gewindeloch und einem weiteren Loch versehene Scheibe gebildet ist, die
durch eine durch das weitere Loch gesteckte und umgebogene Lasche (34) unverlierbar gehalten ist
6. Rohrschelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (30) am Rand derart umgebogen ist, daß sie im geschlossenen Zustand der
Rohrschelle die Randflächen beider Flansche (18,22) umschließt.
7. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an derjenigen Fläche
des Flansches (22), an welcher der Schraubenkopf anliegt, eine Erhebung (42) oder Vertiefung angeordnet
ist, weiche einen Werkzeugansatz darstellt, um den Schraubenkopf zur öffnung (38) des Langlochs
(36) zu hebeln und/oder mit einem Werkzeug in Schließrichtung der Öffnung gegen den Flansch
(22) zu drücken.
8. Rohrschelle nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen einteiligen Bügel mit wenigstens einer Sollbiegestelle
hat.
9. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen zweiteiligen
Bügel (10,12) hat, dessen Verbindung (16,20,24, 28)
auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite mit radialem Spiel ausgebildet ist.
10. Rohrschelle nach Anspruch«), dadurch gekennzeichnet daß die Verbindung aus einer sich
durch ein Paar Flansche (16,20) erstreckenden zweiten
Spannschraube (24) besteht wobei der an demselben Bügelteil (12) wie der Flansch (22) mit Langloch
(36) angeordneten Flansch (20) mit einem Loch versehen ist, welches in radialer Richtung langer als
der ■ Durchmesser des Schraubenschaftes, ?>ber
schmaler als der Durchmesser des Schraubenkopfs ist, und im übrigen diese Verbindung ebenso ausgebildet
ist, wie die Verbindung an der öffnung der Rohrschelle.
11. Rohrschelle nach einem der vorhergehenden
Anspräche, gekennzeichnet durch eine Schrägfläche sm Schraubenkopf und/oder dessen Anlagefläche
am Flansch (20, 22), welche bei gegenseitigem Andruck beim Schließen der Rohrschelle den Schraubenkopf
radial nach innen drückt
12. Rohrschelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer im Bügel (12) angeordneten
Endkante der Erweiterung (38) des Langiochs (36), dadurch gekennzeichnet, daß die Endkante (40) der
Erweiterung (38) radial nach innen umgebogen ist
13. Rohrschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit einem Langloch (36) ausgebildete Flansch (22) eine gelenkig mit dem Bügel
(10) verbundene Lasche ist
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436710 DE3436710C2 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Rohrschelle |
| FR8515147A FR2571465B1 (fr) | 1984-10-06 | 1985-10-02 | Collier pour tuyaux |
| NL8502722A NL193197C (nl) | 1984-10-06 | 1985-10-04 | Pijpklem. |
| AT287485A AT391747B (de) | 1984-10-06 | 1985-10-04 | Rohrschelle |
| CH431285A CH668817A5 (de) | 1984-10-06 | 1985-10-04 | Rohrschelle. |
| GB8526608A GB2182090B (en) | 1984-10-06 | 1985-10-29 | A pipe clamp |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436710 DE3436710C2 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Rohrschelle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3436710A1 DE3436710A1 (de) | 1986-05-07 |
| DE3436710C2 true DE3436710C2 (de) | 1986-09-11 |
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ID=6247267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843436710 Expired DE3436710C2 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Rohrschelle |
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| GB (1) | GB2182090B (de) |
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