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Die Erfindung betrifft einen Senklader für das Durch-
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bauen bzw. Senken von Strecken im untertägigen Berg- und Tunnelbau,
mit einem an einem Auslegerarm angelenkten Lösewerkzeug, über das die nachzusenkende
Streckensohle gelöst, das Material dann einem dem Mittelteil zugeordneten Zwischenfördermittel
und schließlich Förderwagen oder einem Förderband zugeführt wird.
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Im untertägigen Berg- und Tunnel bau werden Senklader eingesetzt,
die aufgrund von Abbaumaßnahmen in benachbarten Flözen oder aus anderen Gründen
hochgequollene Streckensohle so weit zu senken, daß der für die Fördermittel, die
Wetterwieder führung und für die Fahrung benötigte Querschnitt zur Verfügung steht.
Derartige Senklader werden sowohl in zeitweise stillgelegten Strecken eingesetzt,
wie auch in solchen Betrieben, in denen der Abbaubetrieb oder Förderbetrieb weiterläuft.
Die Senklader müssen von daher sehr flexibel sein.
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Die Baumaße derartiger Senklader sind wegen der beengten Verhältnisse
gering, wobei aber ausreichend Energie in den Bereich der zu senkenden Sohle eingebracht
werden muß, um das anstehende Geröll und Gestein sicher zu lösen. Von daher besitzen
die bekannten Senklader (DE-GM 82 30 528.5 und DE-GM 75 o9 458) mit Zähnen besetzte
Schaufeln, die an einem Auslegerarm angelenkt sind und über diesen in die jeweils
optimale Position geschwenkt werden können. Außerdem dient der hydraulische bewegbare
Auslegerarm dazu, die Schaufel in die Sohle einzudrücken. Zur Verbesserung des Eindringens
der Schaufel des Senkladers in die nachzusenkenden hochgequollenen Streckenabschnitte
ist es bekannt, entweder die gesamte Schaufel durch einen in den Auslegerarm integrierten
hydraulischen Vibrator oder die gesamte Schaufel schneide durch mehrere dicht nebeneinander
am Schaufel boden angeordnete pneumatische oder hydraulische Schlagwerkzeuge zu
aktivieren. Nachteilig ist allerdings, daß aufgrund der Belastungen durch den hydraulischen
Vibrator der Auslegerarm sehr aufwendig ausgebildet und die gesamte Maschine entsprechend
schwer
sein muß, um die notwendige Standfestigkeit aufzuweisen. Die Ausrüstung der gesamten
Schaufel schneide mit Schlagwerkzeugen ist ebenfalls verhältnismäßig aufwendig und
bedingt eine verhältnismäßig hohe Bauform der Schaufel.
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Nachteilig ist im übrigen, daß wegen der geringen Breiten der Schaufeln
deren assungsvermögen begrenzt und damit ihre Leistung meist unbefriedigend ist.
Die Breite kann aber nicht variiert werden, weil dies wegen der in der Regel häufig
wechselnden Gegebenheiten zu Behinderungen führen würde. Von daher wird die kleinst-
bzw. schmalstbauende Schaufel in der Regel für die gesamte Nachsenkarbeit verwendet.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen im Aufbau einfachen,
hohe Abbauleistungen erbringenden und den Gegebenheiten leicht anpaßbaren Senklader
zu schaffen.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Auslegerarm
eine oberschlächtig arbeitende, zweiteilige Walze zugeordnet ist, deren Teilwalzen
auf einer parallel zur Ortsbrust liegenden Antriebswelle angeordnet und ineinanderschiebbar
ausgebildet sowie mit zugleich lösenden und transportierenden Reißschaufelzähnen
bestückt sind.
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Aufgrund der oberschlächtigen Ausbildung der Walze erfolgt automatisch
eine Auflockerungsarbeit auch für die noch nicht direkt von der Walze beeinflußten
Gebirgsschichten, so daß insgesamt die Lösearbeit erleichtert ist.
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Die mehrteilige insbesondere zweiteilige Ausbildung der Walze und
deren Ineinanderschiebbarkeit ermöglicht es, den Senklader allen Gegebenheiten leicht
und schnell anzupassen.
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Darüberhinaus bietet aber die zweiteilige Ausbildung der Walze den
Vorteil, daß mit der kleineren Walze vorgeschnitten und mit der größeren Walze nachgeschnitten
werden kann.
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Durch die Arbeit im Wechsel ist die Lösearbeit erleichtert
und
damit der Vortrieb zu beschleunigen. Durch die parallele Anordnung der Teilwalzen
bzw. ihrer Antriebswelle zur Ortsbrust ist es möglich, mit der am Auslegerarm schwenkbar
angeordneten Walze auch in die Stoßbereiche vorzudringen, um hier die Streckensohle
wie gefordert gleichmäßiy abzusenken.
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Nach einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Reißschaufelzähne
versenkbar ausgebildet sind. Damit wird es möglich, die beiden Teilwalzen entweder
nebeneinander und parallel zueinander arbeiten zu lassen oder aber wie vorher geschildert
nacheinander, so daß jede von beiden nur eine Teilhöhe des nachzusenkenden Streckenbereiches
lösen muß. VorteilhaftFist es darüberhinaus, die kleinere Teilwalze mit eingezogenen
bzw. versenkten Reißschaufelzähnen in die andere einzuziehen, um dann beispielsweise
nur mit der größeren Teilwalze einen entsprechend schmalen Streckenabschnitt zu
schneiden.
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Ein gleichmäßiges Abfördern des gelösten Berge- und Kohlegutes wird
dadurch erreicht, daß den Teilwalzen eine zweiteilige, heb- und senkbar ausgebildete,
auf das Zwischenfördermittel übergebende Übergabeschurre zugeordnet ist.
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Diese tibergabeschurre kann jeweils bis dicht an die Teilwalzen herangefahren
werden, so daß das gelöste Fördergut sicher übernommen und zum Zwischenfördermittel
weitergeleitet wird. Aufgrund der oberschlächtigen Arbeitsweise der Teilwalzen wird
das Berge- und Wohl gut von oben her auf die Übergabeschurre geworfen, auf der es
dann ohne weitere Hilfsmittel in Richtung Zwischenfördermittel weitergleiten kann.
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Selbstverständlich ist es auch möglich, hier einen Förderer mit vorzusehen,
Üm auf jeden Fall sicherzustellen, daß das Berge- und Wohl gut auch zum Zwi schenfördermi
ttel hingelangt.
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Die Anpaßbarkeit der tibergabeschurre ist dadurch gewährleistet, daß
sie in Längsrichtung der Strecke verschiebbar
und im vorderen Teil
den Teilwalzen angepaßt ausgebildet ist. Sie kann somit ohne Schwierigkeiten bis
dicht an die Teilwalzen herangeschoben werden, wobei immer eine ausreichende Überlappung
zum Zwischenfördermittel gegeben ist. Da das Zwischenfördermittel von der Streckensohle
hochgeführt wird, ist immer eine genügende Übergabehöhe gewährleistet, auch bei
entsprechend weit zurückgeschobener oder gezogener Übergabeschurre.
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Um sicherzustellen, daß die Reißschaufelzäh-ne immer mit dem nötigen
Andruck auf den zu senkenden Streckenabschnitt einwirken, ist nach einer Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß der Auslegerarm teleskopierbar ausgebildet ist. Da
der Senklader über eine ausreichende Standfestigkeit verfügt, kann so über den Auslegerarm
immer für einen notwendigen Andruck gesorgt werden, ohne daß dafür eine allzu aufwendige
Konstruktion benötigt würde.
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Ein Nachreißen in den Stößen wird erfindungsgemäß dadurch erleichtert,
daß der Auslegerarm über ein Gelenk, das vorzugsweise als Kugelgelenk ausgebildet
ist, mit dem Mittelteil verbunden ist. Auf diese Weise ist es auch leicht möglich,
die Richtung der Strecke zu ändern bzw. ihren söhligen Verlauf. Der Auslegerarm
mit den vorne vorsitzenden Teilwalzen kann immer dort genau schneiden, wo es für
den weiteren Verlauf der Strecke notwendig oder zweckmäßig ist.
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Je nach Ausbauart kann es schwierig sein, die Stöße mit einer Walze
entsprechend großen Durchmessers nachzuschneiden. So ist es beispielsweise bei Türstock
schwierig, mit einer solchen Walze den im Bereich des Stempelfußes vorhandenen Zwickel
mitzuschneiden. Um dies ebenfalls zu ermöglichen, sollen nach einer Ausbildung der
Erfindung parallel zum Auslegerarm bewegliche Ausleger mit Seitenförderspindeln
oder aktivierbarem Lösewerkzeug vorgesehen
sein. Über diese Hilfsaggregate
können gleichzeitig auch zu grobe Steine zerkleinert oder sonstige Hilfsmaßnahmen
vorgenommen werden, ohne daß der Betrieb der Walzen dadurch beeinträchtigt würde.
Die an den Auslegern angebrachten Seitenförderspindeln bzw. aktivierbaren Lösewerkzeuge
können jeweils in den Bereich geschwenkt werden, wo sie benötigt werden. Sie sind
entweder oberhalb der Walze oder aber seitltch des Mittelteils angebracht, so daß
sie alle-Bereiche der Streckensohle vor bzw. seitlich der Walze erreichen können.
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Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
nur die Reißschaufelzähne der im Umfang kleineren Teilwalze versenkbar ausgebildet
sind. Hierdurch wird ohne groben Aufwand erreicht, daß die Reißschaufelzähne soweit
ausgefahren werden, daß-auch die kleinere Teilwalze im gleichen Durchmesser schneidet,
wie die im Umfang größere Teilwalze, so daß bei entsprechend weichem Gestein die
gesamte Streckenbreite auf einmal geschnitten werden kann.
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Um möglichst breite Walzen verwenden zu können, andererseits aber
das Berge- und Kohlegut gleichmäßig in Richtung Übergabeschurre zu transportieren,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Reißschaufelzähne pflugscharähnlich geformt
und an der Angriffsseite mit auswechselbar ausgebildeten Hartmetallschneiden und/oder
-picken besetzt sind. Ein so ausgebildeter Senklader transportiert das gelöste Gut
automatt such in Richtung der Übergabeschurre, ohne daß die Walze eine entsprechende
Form hat. Wird auch noch die Form der Walze entsprechend gewählt, so wird dieser
automatische Transportvorgang zusätzlich verbessert. Die Förderung von beiden Seiten
in Richtung Mitte ist sichergestellt, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Reißschaufelzähne
der größeren Teilwalze versetzt, d.h. mit dem Leitblech zur anderen Seite weisend,
zu den Reißschaufelzähnen der
kleineren Teilwalze angeordnet sind.
Da die beiden Teilwalzen auch teilweise wechselweise auf beiden Seiten schneiden
sollen, ist der Abtransport des Berge- und Kohlegutes in Richtung Übergabesch urre
sicherzustellen, da die Reißschaufelzähne nach einer Ausbildung der Erfindung einzeln
oder reihenweise verschwenkbar an den Teilwalzen angebracht sind.
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Damit können die Reißschaufeizähne jeweils in die zweckmäßige Position
geschwenkt werden, die für den jeweiligen Löse-und Fördervorgang vorteilhaft ist.
Es ist sogar möglich, die Reißschaufelzähne um 1800 zu schwenken, so daß dann unterschl
ächtig gearbeitet werden kann, beispielsweise um die Streckensohle in Teilbereichen
durch entsprechende "Kratzarbeiten" in Teilbereichen zu begradigen.
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Der eigentliche Senklader soll möglichst von schweren Teilen entlastet
sein, um ihn möglichst beweglich zu gestalten. Von daher ist es von Vorteil, wenn,
wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Antriebseinheit einem eigenen Transportrahmen
zugeordnet und mit den Antrieben der Antriebswelle, den Schwenk- und Abstützzylindetn
über Versorgungsschläuche verbunden ist. Es ist somit möglich, die Antriebseinheit
auf dem Transportrahmen entweder hinterherzuschleppen, auf dem Schienengestänge
zu verfahren oder einer Einschienenhängebahn zuzuordnen, wo sie automatisch nachgezogen
wird, zweckmäßigerweise zusammen mit den benötigten elektrischen Einrichtungen.
Dies hat den großen Vorteil, daß der eigentliche Senklader als Einheit sehr kleinbauend
und wenig platzaufwendig ist, von daher gut transportiert und auch gewartet werden
kann.
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Um dieses verhältnismäßig leichtbauende Mittelteil sicher festzulegen
und es als Widerlager für die drehende Walze verwenden zu können, ist nach einer
Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Mittelteil Hülsen zur Aufnahme von
Abstützzylindern aufweist, über die es gegen den Stoß
und die Firste
festlegbar ist. Dabei weisen die Hülsen zweckmäßi gerwei se ein einstellbares Neigungsraster
auf, um so die Neigung der Abstützzylinder jeweils genau vorgeben zu können, auch
bezüglich der gegen den Stoß gesetzten Abstützzylinder. Die Abstützzylinder selbst
sind dabei so angebracht und verteilt, daß eine möglichst gleichmäßige Abstützung
insgesamt gegeben ist. Zumindest zwei der Abstützzylinder sollten im vorderen Bereich
des Mittelteils angeordnet werden, um so das Verschwenken der Walzen um das- Kugelgelenk
vornehmen zu können, ohne daß es zu einer B.eeinträchtigung des gesamten Senkladers
kommt. Der Senklader kann vorteilhaft schrittweise mit Hilfe der Abstützzylinder
vorwärtsgeschoben werden, wobei dieses schrittweise Vorschieben dadurch begünstigt
ist, daß das Mittelteil als flache Wanne ausgebildet und mit einem Steuerstand ausgerüstet
ist. Der den gesamten Senklader bedienende Mann kann so an einem sicheren Platz
postiert oder zugleich auch die Arbeit der Walze gut überwachen kann.
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Zur Erleichterung des Transportes des Senkladers zur Arbeitsstelle
und von dieser nach abgeschlossener Arbeit wieder weg ist dem als Stütz- und Schreitunterteil
dienenden Mittelteil eine Reihe von klappbar ausgebildeten Transporträdern zugeordnet.
Dabei kann der Senklader praktisch zu einer Transporteinheit dadurch zusammengefaßt
werden, daß der Ausleger wie eine Art Klappmesser auf das Mittelteil zurückgeschwenkt
wird, entweder mit oder ohne di;e Walzen.
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Auch das Zwischenfördermittel kann so zusammengelegt werden, daß die
gesamte Transporteinheit dann nur die Länge des Mittelteils aufweist.
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Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Senklader
geschaffen ist, der bei hoher Lösearbeit den Gegebenheiten, d.h. den Maßen der Strecke
gut angepaßt werden kann bzw. diesen angepaßt arbeiten kann, wobei die
Lösearbeiten
zusätzlich durch die besondere Ausbildung der Reißschaufelzähne und der oberschlächtigen
Drehung der Walzen verbessert ist.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines im Einsatz befindlichen Senkladers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Senklader, Fig. 3 ein Reißschaufelzahn in Draufsicht,
Fig. 4 eine mit Reißschaufelzähnen bestückte Walze und Fig. 5 die in Fig. 4 gezeigte
Walze im Schnitt.
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Fig. 1 zeigt eine Abbaustrecke, die nachgesenkt werden muß. Der Senklader
1 mit dem nachgeschalteten Förderwagen 2 befindet sich im bereits nachgesenkten
Teil der Strecke 3, während davor die Streckensohle 4 noch in dem hochgequollenen
Zustand ansteht. Dadurch entsteht eine Art Ortsbrust 5 unmittelbar vor dem als Walze
ausgebildeten Lösewerkzeug. Das im Bereich der Ortsbrust gelöste Berge- und Kohlematerial
wird über den Löseteil des Senkladers 1 dem Zwischenfördermittel zugeführt, von
dem es -in den Förderwagen 2 übergeben wird.
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Das Zwischenfördermittel 6 ist dem Mittelteil 7 zugeordnet bzw. stützt
sich auf diesem ab und kann über die zugeordnete Senkstütze 6' in der Neigung jeweils
so eingestellt werden, daß eine sichere Übergabe in den Förderwagen 2 gewährleistet
ist.
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Vorne am Mittelteil 7 ist der teleskopierbar ausgebildete Auslegerarm
8 angebracht, der vorne die oberschlächtig drehende Walze 9 trägt. Diese Walze besteht
aus zwei ineinanderschiebbarenoder -fahrbarrn Teilwalzen lo, 11, wie die Fig. 1
und 2 verdeutlichen. Beide Teilwalzen lo, 11 sitzen.auf einer gemeinsamen Antriebswelle
bzw. verfügen über die g-leiche Antriebswelle 12, so daß sie mit gleicher Geschwi-ndigkeit
und damit gleicher Leistung drehen, immer vorausgesetzt, daß das zu lösende Gut
etwa gleich hart bzw.
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gleich weich ausgebildet ist.
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Beide Teilwalzen lo, 11 sind mit im Prinzip gleich ausgebildeten
Reißschaufelzähnen 13, 14, 15 bzw. 16, 17 bestückt. Diese pflugscharartig ausgebildeten
Reißschaufelzähne 13, 14, 15, 16, 17 sind wie später noch erläutert wird, verschwenk-
und senkbar mit den Teilwalzen lo, 11 verbunden, so daß beispielsweise bei Bedarf
die Reißschaufelzähne 16, 17 der kleineren Teilwalze 11 so weit ausgefahren werden
können, daß sie mit den ggf. entsprechend weit eingezogenen Reißschaufelzähnen 13,
14, 15 der größeren Teilwalze lo einen gleichen Gesamtdurchmesser aufweisen, so
daß beide Teilwalzen -lo, 11 nebeneinander in entsprechend großer Brei.te die Streckensohle
4 schneiden können.
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Das von den Reißschaufelzähnen 13, 14, 15, 16, 17 gelöste Gut und
von ihnen gleichzeitig auch zur Mitte hin transportierte Gut wird auf die Ubergabeschurre
18 g-eworfen und von dieser dann dem Zwischenfördermittel 6 übergeben.
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Die Übergabeschurre 18 ist wie Fig. 2 verdeutlicht zweigeteilt ausgebildet,
so daß sie je nachdem welche der Teil walzen io, 11 rechts oder links angeordnet
ist, dicht an diese herangezogen bzw. herangeschwenkt werden kann.
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Die Antriebswelle 12 verläuft in der Regel parallel zur Ortsbrust
5. Es ist aber auch denkbar, sie etwas zu
verschwenken, beispielsweise
um die Stöße besser mitschneiden zu können. Hierzu ist der Auslegerarm 8 über ein
Gelenk 19, vorzugsweise ein Kugelgelenk am Mittelteil 8 angeschlagen, so daß der
Auslegerarm 8 sowohl in Richtung der Stöße wie auch der Firste verschwenkt werden
kann. Hierzu dienen entweder die Sicherungen 24 oder aber der teleskopierbare Arm.
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Eine andere Möglichkeit, auch die Stöße sicher und einfach mitschneiden
zu können, ist. die, bei der dem Mittelteil 7 Ausleger 20, 23 zugeordnet sind, die
entweder mit einer Seitenförderspindel 21 oder Lösewerkzeugen 22 bestückt sind.
Auf diese Weise können auch wieSin Fig. 1 verdeutlicht dicke Brocken mitzerkleinert
werden, die ansonsten nur mit großer Mühe über die Reißschaufelzähne 13 bis 17 der
Übergabeschurre 18 zugeführt werden könnten.
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Mittig des Mittelteils 7 ist ein Steuerstand 25 angeordnet, von dem
aus sowohl die beiden Teilwalzen lo, 11 wie auch die Ausleger 20, 23 und der Auslegerarm
8 betätigt werden können.
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An den Ecken des Mittelteils 7 sind Hülsen 26, 27 angeordnet, in
die Abstützzylinder 28 bzw. 31 eingesetzt werden können. Die Hülsen verfügen über
ein Raster, das hier nicht im einzelnen dargestellt ist, so daß die Abstützzylinder
28, 31 jeweils so geschwenkt. und fixiert werden können, daß sie das Mittelteil
7 und damit.den Senklader 1 insgesamt sicher abstützen. Über die Abstützzylinder
28, 31 ist ein sicheres Widerlager geschaffen, so daß nun über die Teilwalzen lo,
11 und den telestopierbaren Auslegerarm 8 der notwendige Andruck auf das zu lösende
Gestein bzw. Haufwerk aufgebracht werden kann.
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Unabhängig von dem eigentlichen Senklader 1, insbesondere
dem
Mittelteil 7 ist die Antriebseinheit 29 angeordnet und als solche verfahrbar. Dabei
kann sie entweder mit Hilfe des Transportrahmens 30 automatisch nachgezogen oder
beispielsweise an einer Einschienenhängebahn verfahren werden.
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Sie ist durch hier nicht dargestellte Versorgungsleitungen mit den
Hydraulikverbrauchern im Bereich des Senkladers 1 verbunden.
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In den Fig. 1 und 2 sind die Reißschaufeizähne 13, 14, 15 bzw. 16,
17 nur in ihrer Ausführungsform angedeutet.
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Anhand der Fig. 3 bis 5 ist nun ihre besondere Ausbildung weiter verdeutlicht,
wobei es sich hier um eine mögliche Ausführungsform handelt. Auf der Angriffsseite
34 dieser Reißschaufeizähne 13 bis 17 ist eine Hart-metall schneide 35 angeordnet.
Die Hartmetallschneide 35 35.' ist auswechselbar, um bei auftretendem Verschleiß
nicht den gesamten Reißschaufel zahn 13 bis 17 auswechseln zu müssen. Vorne als
Spitze ist es zweckmäßig, eine Hartmetallpicke 39 vorzusehen, die als solche wiederum
getrennt auswechselbar sein kann.
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An die Hartmetallschneiden 35, 35' schließt sich ein Leitblech 39
an, so daß sich eine Pflugscharform ergibt, über die das gelöste Fördergut jeweils
zur Mitte abgeleitet wird, um dort der Übergabeschurre 18 und dann weiter dem Zwischenfördermittel
6 übergeben zu werden.
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Fig. 4 verdeutlicht die versetzte Anordnung der einzelnen Reißschaufelzähne
13, 14, 15 auf der Teilwalze lo. Dadurch'ist ein gleichmäßiges Lösen erreicht und
ein Abführen in Abwurfrichtung. Fig. 5 schließlich verdeutlicht die schwenkbare
Ausbildung der Reißschaufelzähne 13 bis 17, wobei diese über die Schwenkstütze 37und
den Schwenkzylinder 38 sowohl in Richtung Antriebswelle 12 oder umgekehrt dazu verschwenkt
werden kann, wie auch um ihre Achse selbst, so daß die Teilwalzen lo, 11 auch in
umgekehrter Richtung betrieben werden können, um beispielsweise bei unterschlächtiger
Arbeitsweise eine Begradigung der Streckensohle 4 vorzunehmen.