DE3434936A1 - Senklader mit drehendem loesewerkzeug - Google Patents

Senklader mit drehendem loesewerkzeug

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DE3434936A1 DE19843434936 DE3434936A DE3434936A1 DE 3434936 A1 DE3434936 A1 DE 3434936A1 DE 19843434936 DE19843434936 DE 19843434936 DE 3434936 A DE3434936 A DE 3434936A DE 3434936 A1 DE3434936 A1 DE 3434936A1
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/01Methods or apparatus for enlarging or restoring the cross-section of tunnels, e.g. by restoring the floor to its original level

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Senklader für das Durch-
  • bauen bzw. Senken von Strecken im untertägigen Berg- und Tunnelbau, mit einem an einem Auslegerarm angelenkten Lösewerkzeug, über das die nachzusenkende Streckensohle gelöst, das Material dann einem dem Mittelteil zugeordneten Zwischenfördermittel und schließlich Förderwagen oder einem Förderband zugeführt wird.
  • Im untertägigen Berg- und Tunnel bau werden Senklader eingesetzt, die aufgrund von Abbaumaßnahmen in benachbarten Flözen oder aus anderen Gründen hochgequollene Streckensohle so weit zu senken, daß der für die Fördermittel, die Wetterwieder führung und für die Fahrung benötigte Querschnitt zur Verfügung steht. Derartige Senklader werden sowohl in zeitweise stillgelegten Strecken eingesetzt, wie auch in solchen Betrieben, in denen der Abbaubetrieb oder Förderbetrieb weiterläuft. Die Senklader müssen von daher sehr flexibel sein.
  • Die Baumaße derartiger Senklader sind wegen der beengten Verhältnisse gering, wobei aber ausreichend Energie in den Bereich der zu senkenden Sohle eingebracht werden muß, um das anstehende Geröll und Gestein sicher zu lösen. Von daher besitzen die bekannten Senklader (DE-GM 82 30 528.5 und DE-GM 75 o9 458) mit Zähnen besetzte Schaufeln, die an einem Auslegerarm angelenkt sind und über diesen in die jeweils optimale Position geschwenkt werden können. Außerdem dient der hydraulische bewegbare Auslegerarm dazu, die Schaufel in die Sohle einzudrücken. Zur Verbesserung des Eindringens der Schaufel des Senkladers in die nachzusenkenden hochgequollenen Streckenabschnitte ist es bekannt, entweder die gesamte Schaufel durch einen in den Auslegerarm integrierten hydraulischen Vibrator oder die gesamte Schaufel schneide durch mehrere dicht nebeneinander am Schaufel boden angeordnete pneumatische oder hydraulische Schlagwerkzeuge zu aktivieren. Nachteilig ist allerdings, daß aufgrund der Belastungen durch den hydraulischen Vibrator der Auslegerarm sehr aufwendig ausgebildet und die gesamte Maschine entsprechend schwer sein muß, um die notwendige Standfestigkeit aufzuweisen. Die Ausrüstung der gesamten Schaufel schneide mit Schlagwerkzeugen ist ebenfalls verhältnismäßig aufwendig und bedingt eine verhältnismäßig hohe Bauform der Schaufel.
  • Nachteilig ist im übrigen, daß wegen der geringen Breiten der Schaufeln deren assungsvermögen begrenzt und damit ihre Leistung meist unbefriedigend ist. Die Breite kann aber nicht variiert werden, weil dies wegen der in der Regel häufig wechselnden Gegebenheiten zu Behinderungen führen würde. Von daher wird die kleinst- bzw. schmalstbauende Schaufel in der Regel für die gesamte Nachsenkarbeit verwendet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen im Aufbau einfachen, hohe Abbauleistungen erbringenden und den Gegebenheiten leicht anpaßbaren Senklader zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Auslegerarm eine oberschlächtig arbeitende, zweiteilige Walze zugeordnet ist, deren Teilwalzen auf einer parallel zur Ortsbrust liegenden Antriebswelle angeordnet und ineinanderschiebbar ausgebildet sowie mit zugleich lösenden und transportierenden Reißschaufelzähnen bestückt sind.
  • Aufgrund der oberschlächtigen Ausbildung der Walze erfolgt automatisch eine Auflockerungsarbeit auch für die noch nicht direkt von der Walze beeinflußten Gebirgsschichten, so daß insgesamt die Lösearbeit erleichtert ist.
  • Die mehrteilige insbesondere zweiteilige Ausbildung der Walze und deren Ineinanderschiebbarkeit ermöglicht es, den Senklader allen Gegebenheiten leicht und schnell anzupassen.
  • Darüberhinaus bietet aber die zweiteilige Ausbildung der Walze den Vorteil, daß mit der kleineren Walze vorgeschnitten und mit der größeren Walze nachgeschnitten werden kann.
  • Durch die Arbeit im Wechsel ist die Lösearbeit erleichtert und damit der Vortrieb zu beschleunigen. Durch die parallele Anordnung der Teilwalzen bzw. ihrer Antriebswelle zur Ortsbrust ist es möglich, mit der am Auslegerarm schwenkbar angeordneten Walze auch in die Stoßbereiche vorzudringen, um hier die Streckensohle wie gefordert gleichmäßiy abzusenken.
  • Nach einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Reißschaufelzähne versenkbar ausgebildet sind. Damit wird es möglich, die beiden Teilwalzen entweder nebeneinander und parallel zueinander arbeiten zu lassen oder aber wie vorher geschildert nacheinander, so daß jede von beiden nur eine Teilhöhe des nachzusenkenden Streckenbereiches lösen muß. VorteilhaftFist es darüberhinaus, die kleinere Teilwalze mit eingezogenen bzw. versenkten Reißschaufelzähnen in die andere einzuziehen, um dann beispielsweise nur mit der größeren Teilwalze einen entsprechend schmalen Streckenabschnitt zu schneiden.
  • Ein gleichmäßiges Abfördern des gelösten Berge- und Kohlegutes wird dadurch erreicht, daß den Teilwalzen eine zweiteilige, heb- und senkbar ausgebildete, auf das Zwischenfördermittel übergebende Übergabeschurre zugeordnet ist.
  • Diese tibergabeschurre kann jeweils bis dicht an die Teilwalzen herangefahren werden, so daß das gelöste Fördergut sicher übernommen und zum Zwischenfördermittel weitergeleitet wird. Aufgrund der oberschlächtigen Arbeitsweise der Teilwalzen wird das Berge- und Wohl gut von oben her auf die Übergabeschurre geworfen, auf der es dann ohne weitere Hilfsmittel in Richtung Zwischenfördermittel weitergleiten kann.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, hier einen Förderer mit vorzusehen, Üm auf jeden Fall sicherzustellen, daß das Berge- und Wohl gut auch zum Zwi schenfördermi ttel hingelangt.
  • Die Anpaßbarkeit der tibergabeschurre ist dadurch gewährleistet, daß sie in Längsrichtung der Strecke verschiebbar und im vorderen Teil den Teilwalzen angepaßt ausgebildet ist. Sie kann somit ohne Schwierigkeiten bis dicht an die Teilwalzen herangeschoben werden, wobei immer eine ausreichende Überlappung zum Zwischenfördermittel gegeben ist. Da das Zwischenfördermittel von der Streckensohle hochgeführt wird, ist immer eine genügende Übergabehöhe gewährleistet, auch bei entsprechend weit zurückgeschobener oder gezogener Übergabeschurre.
  • Um sicherzustellen, daß die Reißschaufelzäh-ne immer mit dem nötigen Andruck auf den zu senkenden Streckenabschnitt einwirken, ist nach einer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Auslegerarm teleskopierbar ausgebildet ist. Da der Senklader über eine ausreichende Standfestigkeit verfügt, kann so über den Auslegerarm immer für einen notwendigen Andruck gesorgt werden, ohne daß dafür eine allzu aufwendige Konstruktion benötigt würde.
  • Ein Nachreißen in den Stößen wird erfindungsgemäß dadurch erleichtert, daß der Auslegerarm über ein Gelenk, das vorzugsweise als Kugelgelenk ausgebildet ist, mit dem Mittelteil verbunden ist. Auf diese Weise ist es auch leicht möglich, die Richtung der Strecke zu ändern bzw. ihren söhligen Verlauf. Der Auslegerarm mit den vorne vorsitzenden Teilwalzen kann immer dort genau schneiden, wo es für den weiteren Verlauf der Strecke notwendig oder zweckmäßig ist.
  • Je nach Ausbauart kann es schwierig sein, die Stöße mit einer Walze entsprechend großen Durchmessers nachzuschneiden. So ist es beispielsweise bei Türstock schwierig, mit einer solchen Walze den im Bereich des Stempelfußes vorhandenen Zwickel mitzuschneiden. Um dies ebenfalls zu ermöglichen, sollen nach einer Ausbildung der Erfindung parallel zum Auslegerarm bewegliche Ausleger mit Seitenförderspindeln oder aktivierbarem Lösewerkzeug vorgesehen sein. Über diese Hilfsaggregate können gleichzeitig auch zu grobe Steine zerkleinert oder sonstige Hilfsmaßnahmen vorgenommen werden, ohne daß der Betrieb der Walzen dadurch beeinträchtigt würde. Die an den Auslegern angebrachten Seitenförderspindeln bzw. aktivierbaren Lösewerkzeuge können jeweils in den Bereich geschwenkt werden, wo sie benötigt werden. Sie sind entweder oberhalb der Walze oder aber seitltch des Mittelteils angebracht, so daß sie alle-Bereiche der Streckensohle vor bzw. seitlich der Walze erreichen können.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß nur die Reißschaufelzähne der im Umfang kleineren Teilwalze versenkbar ausgebildet sind. Hierdurch wird ohne groben Aufwand erreicht, daß die Reißschaufelzähne soweit ausgefahren werden, daß-auch die kleinere Teilwalze im gleichen Durchmesser schneidet, wie die im Umfang größere Teilwalze, so daß bei entsprechend weichem Gestein die gesamte Streckenbreite auf einmal geschnitten werden kann.
  • Um möglichst breite Walzen verwenden zu können, andererseits aber das Berge- und Kohlegut gleichmäßig in Richtung Übergabeschurre zu transportieren, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Reißschaufelzähne pflugscharähnlich geformt und an der Angriffsseite mit auswechselbar ausgebildeten Hartmetallschneiden und/oder -picken besetzt sind. Ein so ausgebildeter Senklader transportiert das gelöste Gut automatt such in Richtung der Übergabeschurre, ohne daß die Walze eine entsprechende Form hat. Wird auch noch die Form der Walze entsprechend gewählt, so wird dieser automatische Transportvorgang zusätzlich verbessert. Die Förderung von beiden Seiten in Richtung Mitte ist sichergestellt, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Reißschaufelzähne der größeren Teilwalze versetzt, d.h. mit dem Leitblech zur anderen Seite weisend, zu den Reißschaufelzähnen der kleineren Teilwalze angeordnet sind. Da die beiden Teilwalzen auch teilweise wechselweise auf beiden Seiten schneiden sollen, ist der Abtransport des Berge- und Kohlegutes in Richtung Übergabesch urre sicherzustellen, da die Reißschaufelzähne nach einer Ausbildung der Erfindung einzeln oder reihenweise verschwenkbar an den Teilwalzen angebracht sind.
  • Damit können die Reißschaufeizähne jeweils in die zweckmäßige Position geschwenkt werden, die für den jeweiligen Löse-und Fördervorgang vorteilhaft ist. Es ist sogar möglich, die Reißschaufelzähne um 1800 zu schwenken, so daß dann unterschl ächtig gearbeitet werden kann, beispielsweise um die Streckensohle in Teilbereichen durch entsprechende "Kratzarbeiten" in Teilbereichen zu begradigen.
  • Der eigentliche Senklader soll möglichst von schweren Teilen entlastet sein, um ihn möglichst beweglich zu gestalten. Von daher ist es von Vorteil, wenn, wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Antriebseinheit einem eigenen Transportrahmen zugeordnet und mit den Antrieben der Antriebswelle, den Schwenk- und Abstützzylindetn über Versorgungsschläuche verbunden ist. Es ist somit möglich, die Antriebseinheit auf dem Transportrahmen entweder hinterherzuschleppen, auf dem Schienengestänge zu verfahren oder einer Einschienenhängebahn zuzuordnen, wo sie automatisch nachgezogen wird, zweckmäßigerweise zusammen mit den benötigten elektrischen Einrichtungen. Dies hat den großen Vorteil, daß der eigentliche Senklader als Einheit sehr kleinbauend und wenig platzaufwendig ist, von daher gut transportiert und auch gewartet werden kann.
  • Um dieses verhältnismäßig leichtbauende Mittelteil sicher festzulegen und es als Widerlager für die drehende Walze verwenden zu können, ist nach einer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Mittelteil Hülsen zur Aufnahme von Abstützzylindern aufweist, über die es gegen den Stoß und die Firste festlegbar ist. Dabei weisen die Hülsen zweckmäßi gerwei se ein einstellbares Neigungsraster auf, um so die Neigung der Abstützzylinder jeweils genau vorgeben zu können, auch bezüglich der gegen den Stoß gesetzten Abstützzylinder. Die Abstützzylinder selbst sind dabei so angebracht und verteilt, daß eine möglichst gleichmäßige Abstützung insgesamt gegeben ist. Zumindest zwei der Abstützzylinder sollten im vorderen Bereich des Mittelteils angeordnet werden, um so das Verschwenken der Walzen um das- Kugelgelenk vornehmen zu können, ohne daß es zu einer B.eeinträchtigung des gesamten Senkladers kommt. Der Senklader kann vorteilhaft schrittweise mit Hilfe der Abstützzylinder vorwärtsgeschoben werden, wobei dieses schrittweise Vorschieben dadurch begünstigt ist, daß das Mittelteil als flache Wanne ausgebildet und mit einem Steuerstand ausgerüstet ist. Der den gesamten Senklader bedienende Mann kann so an einem sicheren Platz postiert oder zugleich auch die Arbeit der Walze gut überwachen kann.
  • Zur Erleichterung des Transportes des Senkladers zur Arbeitsstelle und von dieser nach abgeschlossener Arbeit wieder weg ist dem als Stütz- und Schreitunterteil dienenden Mittelteil eine Reihe von klappbar ausgebildeten Transporträdern zugeordnet. Dabei kann der Senklader praktisch zu einer Transporteinheit dadurch zusammengefaßt werden, daß der Ausleger wie eine Art Klappmesser auf das Mittelteil zurückgeschwenkt wird, entweder mit oder ohne di;e Walzen.
  • Auch das Zwischenfördermittel kann so zusammengelegt werden, daß die gesamte Transporteinheit dann nur die Länge des Mittelteils aufweist.
  • Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Senklader geschaffen ist, der bei hoher Lösearbeit den Gegebenheiten, d.h. den Maßen der Strecke gut angepaßt werden kann bzw. diesen angepaßt arbeiten kann, wobei die Lösearbeiten zusätzlich durch die besondere Ausbildung der Reißschaufelzähne und der oberschlächtigen Drehung der Walzen verbessert ist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines im Einsatz befindlichen Senkladers, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Senklader, Fig. 3 ein Reißschaufelzahn in Draufsicht, Fig. 4 eine mit Reißschaufelzähnen bestückte Walze und Fig. 5 die in Fig. 4 gezeigte Walze im Schnitt.
  • Fig. 1 zeigt eine Abbaustrecke, die nachgesenkt werden muß. Der Senklader 1 mit dem nachgeschalteten Förderwagen 2 befindet sich im bereits nachgesenkten Teil der Strecke 3, während davor die Streckensohle 4 noch in dem hochgequollenen Zustand ansteht. Dadurch entsteht eine Art Ortsbrust 5 unmittelbar vor dem als Walze ausgebildeten Lösewerkzeug. Das im Bereich der Ortsbrust gelöste Berge- und Kohlematerial wird über den Löseteil des Senkladers 1 dem Zwischenfördermittel zugeführt, von dem es -in den Förderwagen 2 übergeben wird.
  • Das Zwischenfördermittel 6 ist dem Mittelteil 7 zugeordnet bzw. stützt sich auf diesem ab und kann über die zugeordnete Senkstütze 6' in der Neigung jeweils so eingestellt werden, daß eine sichere Übergabe in den Förderwagen 2 gewährleistet ist.
  • Vorne am Mittelteil 7 ist der teleskopierbar ausgebildete Auslegerarm 8 angebracht, der vorne die oberschlächtig drehende Walze 9 trägt. Diese Walze besteht aus zwei ineinanderschiebbarenoder -fahrbarrn Teilwalzen lo, 11, wie die Fig. 1 und 2 verdeutlichen. Beide Teilwalzen lo, 11 sitzen.auf einer gemeinsamen Antriebswelle bzw. verfügen über die g-leiche Antriebswelle 12, so daß sie mit gleicher Geschwi-ndigkeit und damit gleicher Leistung drehen, immer vorausgesetzt, daß das zu lösende Gut etwa gleich hart bzw.
  • gleich weich ausgebildet ist.
  • Beide Teilwalzen lo, 11 sind mit im Prinzip gleich ausgebildeten Reißschaufelzähnen 13, 14, 15 bzw. 16, 17 bestückt. Diese pflugscharartig ausgebildeten Reißschaufelzähne 13, 14, 15, 16, 17 sind wie später noch erläutert wird, verschwenk- und senkbar mit den Teilwalzen lo, 11 verbunden, so daß beispielsweise bei Bedarf die Reißschaufelzähne 16, 17 der kleineren Teilwalze 11 so weit ausgefahren werden können, daß sie mit den ggf. entsprechend weit eingezogenen Reißschaufelzähnen 13, 14, 15 der größeren Teilwalze lo einen gleichen Gesamtdurchmesser aufweisen, so daß beide Teilwalzen -lo, 11 nebeneinander in entsprechend großer Brei.te die Streckensohle 4 schneiden können.
  • Das von den Reißschaufelzähnen 13, 14, 15, 16, 17 gelöste Gut und von ihnen gleichzeitig auch zur Mitte hin transportierte Gut wird auf die Ubergabeschurre 18 g-eworfen und von dieser dann dem Zwischenfördermittel 6 übergeben.
  • Die Übergabeschurre 18 ist wie Fig. 2 verdeutlicht zweigeteilt ausgebildet, so daß sie je nachdem welche der Teil walzen io, 11 rechts oder links angeordnet ist, dicht an diese herangezogen bzw. herangeschwenkt werden kann.
  • Die Antriebswelle 12 verläuft in der Regel parallel zur Ortsbrust 5. Es ist aber auch denkbar, sie etwas zu verschwenken, beispielsweise um die Stöße besser mitschneiden zu können. Hierzu ist der Auslegerarm 8 über ein Gelenk 19, vorzugsweise ein Kugelgelenk am Mittelteil 8 angeschlagen, so daß der Auslegerarm 8 sowohl in Richtung der Stöße wie auch der Firste verschwenkt werden kann. Hierzu dienen entweder die Sicherungen 24 oder aber der teleskopierbare Arm.
  • Eine andere Möglichkeit, auch die Stöße sicher und einfach mitschneiden zu können, ist. die, bei der dem Mittelteil 7 Ausleger 20, 23 zugeordnet sind, die entweder mit einer Seitenförderspindel 21 oder Lösewerkzeugen 22 bestückt sind. Auf diese Weise können auch wieSin Fig. 1 verdeutlicht dicke Brocken mitzerkleinert werden, die ansonsten nur mit großer Mühe über die Reißschaufelzähne 13 bis 17 der Übergabeschurre 18 zugeführt werden könnten.
  • Mittig des Mittelteils 7 ist ein Steuerstand 25 angeordnet, von dem aus sowohl die beiden Teilwalzen lo, 11 wie auch die Ausleger 20, 23 und der Auslegerarm 8 betätigt werden können.
  • An den Ecken des Mittelteils 7 sind Hülsen 26, 27 angeordnet, in die Abstützzylinder 28 bzw. 31 eingesetzt werden können. Die Hülsen verfügen über ein Raster, das hier nicht im einzelnen dargestellt ist, so daß die Abstützzylinder 28, 31 jeweils so geschwenkt. und fixiert werden können, daß sie das Mittelteil 7 und damit.den Senklader 1 insgesamt sicher abstützen. Über die Abstützzylinder 28, 31 ist ein sicheres Widerlager geschaffen, so daß nun über die Teilwalzen lo, 11 und den telestopierbaren Auslegerarm 8 der notwendige Andruck auf das zu lösende Gestein bzw. Haufwerk aufgebracht werden kann.
  • Unabhängig von dem eigentlichen Senklader 1, insbesondere dem Mittelteil 7 ist die Antriebseinheit 29 angeordnet und als solche verfahrbar. Dabei kann sie entweder mit Hilfe des Transportrahmens 30 automatisch nachgezogen oder beispielsweise an einer Einschienenhängebahn verfahren werden.
  • Sie ist durch hier nicht dargestellte Versorgungsleitungen mit den Hydraulikverbrauchern im Bereich des Senkladers 1 verbunden.
  • In den Fig. 1 und 2 sind die Reißschaufeizähne 13, 14, 15 bzw. 16, 17 nur in ihrer Ausführungsform angedeutet.
  • Anhand der Fig. 3 bis 5 ist nun ihre besondere Ausbildung weiter verdeutlicht, wobei es sich hier um eine mögliche Ausführungsform handelt. Auf der Angriffsseite 34 dieser Reißschaufeizähne 13 bis 17 ist eine Hart-metall schneide 35 angeordnet. Die Hartmetallschneide 35 35.' ist auswechselbar, um bei auftretendem Verschleiß nicht den gesamten Reißschaufel zahn 13 bis 17 auswechseln zu müssen. Vorne als Spitze ist es zweckmäßig, eine Hartmetallpicke 39 vorzusehen, die als solche wiederum getrennt auswechselbar sein kann.
  • An die Hartmetallschneiden 35, 35' schließt sich ein Leitblech 39 an, so daß sich eine Pflugscharform ergibt, über die das gelöste Fördergut jeweils zur Mitte abgeleitet wird, um dort der Übergabeschurre 18 und dann weiter dem Zwischenfördermittel 6 übergeben zu werden.
  • Fig. 4 verdeutlicht die versetzte Anordnung der einzelnen Reißschaufelzähne 13, 14, 15 auf der Teilwalze lo. Dadurch'ist ein gleichmäßiges Lösen erreicht und ein Abführen in Abwurfrichtung. Fig. 5 schließlich verdeutlicht die schwenkbare Ausbildung der Reißschaufelzähne 13 bis 17, wobei diese über die Schwenkstütze 37und den Schwenkzylinder 38 sowohl in Richtung Antriebswelle 12 oder umgekehrt dazu verschwenkt werden kann, wie auch um ihre Achse selbst, so daß die Teilwalzen lo, 11 auch in umgekehrter Richtung betrieben werden können, um beispielsweise bei unterschlächtiger Arbeitsweise eine Begradigung der Streckensohle 4 vorzunehmen.

Claims (16)

  1. Senklader mit drehendem Lösewerkzeug Patentansprüche 1. Senklader für das Durchbauen bzw. Senken von Strecken im untertägigen Berg- und Tunnelbau, mit einem an einem Auslegerarm angelenkten Lösewerkzeug, über das die nachzusenkende Streckensohle gelöst, das Material dann einem dem Mittelteil zugeordneten Zwischenfördermittel und schließlich Förderwagen oder einem Förderband zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auslegerarm (8) eine oberschlächtig arbeitende, zweiteilige Walze (9) zugeordnet ist, deren Teilwalzen (lo, 11) auf einer parallel zur Ortsbrust (5) liegenden Antriebswelle (12) angeordnet und ineinanderschiebbar ausgebildet sowie mit zugleich 1 ösen den und transportierenden Reißschaufelzahnen (13, 14, 15, 16, 17) bestückt sind.
  2. 2. Senklader nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Reißschaufelzähne (13, 14, 15, 16, 17) versenkbar ausgebildet sind.
  3. 3. Senklader nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß den Teilwalzen (lo, 11) eine zweiteilige, heb- und senkbar ausgebildete, auf das Zwischenfördermittel (6) über gebende Ubergabeschurre'(l8) zugeordnet ist.
  4. 4. Senklader nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeschurre (18) in Längsrichtung der Strecke (3) verschiebbar und im vorderen Teil den Teilwalzen (lo, 11) angepaßt ausgebildet ist.
  5. 5. Senklader nach Anspruch 1 d a dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Auslegerarm (8) teleskopierbar ausgebildet ist.
  6. 6. Senklader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (8) über ein Gelenk (19), das vorzugsweise als Kugelgelenk ausgebildet ist, mit dem Mittelteil (7) verbunden ist.
  7. 7. Senklader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Auslegerarm (8) bewegliche Ausleger (20f 23) mit Seitenförderspindel (21) oder aktivierbarem Lösewerkzeug (22) vorgesehen sind.
  8. 8. Senklader nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Reißschaufelzähne (16, 17) der im Umfang k-leineren Teilwalze (11) versenkbar ausgebildet sind.
  9. 9. Senklader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißschaufelzähne (13, 14, 15, 16, 17) prlugscharähnlich geformt und an der Angriffsseite (34) mit auswechselbar ausgebildeten Hartmetallschneiden (35) und/oder -picken (39) besetzt sind.
  10. lo. Senklader nach Anspruch 1 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißschaufelzähne (13, 14, 15) der größeren Teilwalze (lo) versetzt, d.h. mit dem Leitblech (36) zur anderen Seite weisend, zu den Reißschaufelzähnen (16, 17) der kleineren Teilwalze (11) angeordnet sind.
  11. 11. Senklader nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Reißschaufelzähne (13, 14, 15, 16, 17) einzeln oder reihenwei se verschwenkbar an den Teilwalzen (lo, 11) angebracht sind.
  12. 12. Senklader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (29) einem eigenen Transportrahmen (30) zugeordnet und mit den Antrieben der Antriebswelle (12), der Schwenk- und Abstützzylinder (28, 31) über Versorgungsschläuche verbunden ist.
  13. 13. Senklader nach Anspruch 1 und Anspruch 12, d a durch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Mittelteil (7) Hülsen (26, 27) zur Aufnahme von Abstützzylindern (28, 31) aufweist, über die es gegen den Stoß und die Firste festlegbar ist.
  14. 14. Senklader nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (26, 27) ein einstellbares Neigungsraster aufweisen.
  15. 15. Senklader nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h. n e t, daß das Mittelteil (7) als flache Wanne ausgebildet und mit einem Steuerstand (25) ausgerüstet ist.
  16. 16. Senklader nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem als Stütz- und Schreitunterteil dienenden Mittelteil (7) klappbar ausgebildete Transporträder zugeordnet sind.
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