DE3424971C2 - Halte- und Transportvorrichtung für bedrahtete Schaltungselemente mit unterschiedlichem Rastermaß - Google Patents
Halte- und Transportvorrichtung für bedrahtete Schaltungselemente mit unterschiedlichem RastermaßInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines elektronischen
Schaltungselements und zu dessen Transport zum Bestückungsort auf einer
Leiterplatte, zur Verwendung in einer Maschine zum automatischen Be
stücken von Leiterplatten mit elektronischen Schaltungselementen, gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, sowie eine Maschine zum automa
tischen Bestücken von Leiterplatten mit elektronischen Schaltungsele
menten, mit einer solchen Halte- und Transportvorrichtung.
Eine solche Vorrichtung bzw. eine solche Maschine ist aus der DE-AS
26 14 002 bekannt.
Aus der DE-AS 27 44 552 ist eine weitere Halte- und Transportvorrich
tung bekannt, bei der die Anschlußdrähte von Bauelementen zwischen
hakenförmigen Klemmelementen festgehalten werden. Die FR-OS 24 57 056
zeigt eine andere Gattung einer Halte- und Transportvorrichtung, bei
der zwei zangenartig bewegbare Halteglieder in der geschlossenen Posi
tion jeweils drei sich gegenüberliegenden Ausnehmungen aufweisen, die
in der geschlossenen Position drei Führungslöcher für drei Anschluß
drähte eines elektronischen Bauteils bilden.
Zum besseren Verständnis des Ausgangspunkts der Erfin
dung wird bereits an dieser Stelle auf die Zeichnungen
Bezug genommen.
Eine Maschine zum automatischen Bestücken von Leiterplatten
mit elektronischen Schaltungselementen dient allgemein
dazu, von einem Chipband 3 mit in einer Reihe
auf einem Halteband 2 angeordneten elektronischen Schal
tungselementen 1, wie es in Fig. 1 dargestellt ist,
einen Abschnitt 4 des Haltebands 2 mit einem darauf
gehaltenen elektronischen Schaltungselement 1, wie
es in Fig. 2(A) dargestellt ist, zu trennen und das
elektronische Schaltungselement 1 von dem Abschnitt
4 zu entfernen. Das von dem Abschnitt 4 entfernte elek
tronische Schaltungselement 1 wird dann einer
Leiterplatte zugeführt.
Eine hierzu geeignete Halte- und Transportvorrichtung ist üblicherweise
in einer Weise aufgebaut, wie es in Fig. 3 dargestellt
ist. Insbesondere weist die herkömmliche Halte- und Transportvorrichtung
nach Fig. 3 ein auf einem Drehtisch oder
dergl. befestigtes Außenzylinderteil
10, ein im Außenzylinderteil 10 verschieblich
eingepaßtes Zwischenzylinderteil
11, ein in Zwischenzylinderteil 11 verschieblich
eingepaßtes Innenzylinderteil 12 und ein feststehendes
Zungenteil 13 auf, das am distalen Ende des
Innenzylinderteils 12 angeordnet ist. Die Halte- und Transportvorrichtung
weist auch ein Paar von beweglichen Sperr
haken 15 auf, die an beiden Seiten
des Innenzylinderteils 12 mittels Zapfen 14 schwenkbar
gelagert sind und die mittels Federeinrichtungen normaler
weise geöffnet sind.
Bei der herkömmlichen Halte- und Transportvorrichtung der oben
beschriebenen Art wird das Halten eines elektronischen
Schaltungselements 1 so durchgeführt, daß das Zwischen
zylinderteil 11 und das Innenzylinderteil 12 zusammen
nach unten bewegt werden, so daß das feststehende Zungenteil
13 des Innenzylinderteils 12 zwischen
Anschlußdrähten 1a des Schaltungselements 1 eingeführt
werden kann, und daß lediglich das Zwischenzylinderteil
11 nach unten bewegt wird, wie es durch den Pfeil E
angezeigt ist, um die beweglichen Sperrhaken 15 zu
schließen und damit die Anschlußdrähte 1a zwischen
Ausnehmungen 16, die an beiden Seiten des Zungenteils
13 ausgebildet sind, und den beweglichen Sperrhaken
15 sicher zu halten.
Die Miniaturisierung von elektronischen Schaltungselementen
in jüngster Zeit hat dazu geführt, daß es elektronische
Schaltungselemente mit einem Abstand von
2,5 mm zwischen den Anschlußdrähten, wie es in Fig. 2(B)
dargestellt ist, gibt, ebenso wie solche mit einem
Abstand D von 5 mm, wie es in Fig. 2(A) dargestellt
ist. Wenn ein elektronisches Schaltungselement mit
3 Anschlußdrähten ausgebildet ist, wie es in Fig. 2(C)
dargestellt ist, so beträgt der Abstand zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Anschlußdrähten 2,5 mm.
Die herkömmliche Halte- und Transportvorrichtung ist jedoch so
beschaffen, daß mit ihr lediglich elektronische Schaltelemente
mit einem Abstand von 5 mm zwischen den Anschlußdrähten
gehandhabt werden können.
Dieser Nachteil trifft auch beim herkömmlichen Mechanismus
zum Führen eines elektronischen Schaltungselements
zu einer Leiterplatte zu.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die bekannte
Maschine zum automatischen Bestücken von Leiterplatten
mit elektronischen Schaltungselementen bzw. die bekannte Halte- und Transportvorrichtung so weiterzubilden, daß
eine wirkungsvolle Handhabung eines elektronischen
Schaltungselements mit zwei Anschlußdrähten
mit großem Abstand, zwei Anschlußdrähten mit kleinem
Abstand und drei Anschlußdrähten ermöglicht wird.
In bevorzugter Weiterbildung soll
auch die Vorrichtung zum Führen
eines elektronischen Schaltungselements zur Leiterplatte
im vorstehend genannten Sinn verbessert werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird im wesentlichen durch
die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 sowie durch den
Patentanspruch 3 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Chipbands mit
darauf in einer Reihe angeordneten elektronischen Schaltungselementen;
Fig. 2(A) eine schematische Ansicht eines Teils eines
Chipsbands mit einem elektronischen Schaltungselement
mit 2 Anschlußdrähten, bei denen der Abstand 5 mm
beträgt;
Fig. 2(B) eine schematische Ansicht eines Teils eines
Chipbands mit einem elektronischen Schaltungselement
mit 2 Anschlußdrähten, bei denen der Abstand 2,5 mm
beträgt;
Fig. 2(C) eine schematische Ansicht eines Teils eines
Chipbands mit einem elektronischen Schaltungselement
mit 3 Anschlußdrähten;
Fig. 3 eine Schnittansicht zur Darstellung einer herkömmlichen
Halte- und Transportvorrichtung für ein
elektronisches Schaltungselement;
Fig. 4 eine Schnittansicht zur Darstellung einer Halte-
und Transportvorrichtung für ein elektronisches Schaltungselement,
wie sie in einem
erfindungsgemäßen automatischen Bestückungsapparat
für elektronische Schaltungselemente verwendet wird,
wobei die beweglichen Sperrhaken sich im geöffneten
Zustand befinden;
Fig. 5 eine Schnittansicht zur Darstellung der Halte- und Transportvorrichtung
nach Fig. 4, wobei sich die beweglichen Sperrhaken
im geschlossenen Zustand befinden.
Fig. 6 eine Explosionsansicht der in Fig. 4 dargestellten
Vorrichtung;
Fig. 7 eine schematische Vorderansicht, die das vordere
Ende der Vorrichtung nach Fig. 4 zeigt;
Fig. 8 eine Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Führung eines elektronischen Schaltungselements
zu einer Leiterplatte, die in einem erfindungsgemäßen
automatischen Bestückungsapparat für elektronische
Schaltungselemente vorgesehen ist;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 8 dargestellten
Führungsvorrichtung, wobei ein elektronisches
Schaltungselement mit 2 Anschlußdrähten mit einem
Abstand von 5 mm gehalten wird, und
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 8
dargestellten Führungsvorrichtung, wobei ein elektronisches
Schaltungselement mit 2 Anschlußdrähten und
einem Abstand von 2,5 mm zwischen den Anschlußdrähten
gehalten wird.
Nachfolgend wird eine Maschine zum automatischen Bestücken
von Leiterplatten mit elektronischen Schaltungselementen
anhand der Zeichnungen beschrieben.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen eine Halte- und Transportvorrichtung
für ein elektronisches Schaltungselement zum Transport derselben
zu einer Leiterplatte, wobei die Vorrichtung in einer erfindungsgemäßen
automatischen Bestückungsmaschine untergebracht ist
und allgemein mit den Bezugszeichen A bezeichnet
ist. Die Vorrichtung A weist ein Zwischenzylinderteil
11A auf, das verschiebbar
in einem Außenzylinderteil
(nicht dargestellt) eingepaßt ist, das im wesentlichen
in der gleichen Weise aufgebaut ist wie bei
der oben beschriebenen herkömmlichen Vorrichtung.
Im Zwischenzylinderteil 11A ist ein Innenzylinderteil
12A eingepaßt, das an seinem
unteren oder distalen Ende ein feststehendes Zungenteil
13A aufweist. Das Innenzylinderteil
12A weist weiterhin ein Paar von beweglichen
Sperrhaken 15A und 15B auf, die mittels Zapfen
14A auf dem Innenzylinderteil 12A schwenkbar gelagert
sind und die mittels Federeinrichtungen (nicht dargestellt)
normalerweise offengehalten werden. Das
Zungenteil 13A des Innenzylinderteils 12A ist in
seinem Mittelabschnitt mit einer Ausnehmung 20 und
an seinen beiden Seiten mit einem Paar von Abstufungen
21A und 21B ausgebildet. Der bewegliche Sperrhaken
15A dient dazu, die Anschlußdrähte X und Y in der
Abstufung 21A und der Ausnehmung 20 des Zungenteils
13A in Zusammenwirkung mit dem Zungenteil
13A festzuhalten, während der bewegliche Sperrhaken
15B dazu dient, einen Zuführungsdraht Z in der
Abstufung 21B in Zusammenwirkung mit dem Zungenteil
13A festzuhalten.
Die dargestellte Halte- und Transportvorrichtung A ist dazu geeignet,
ein elektronisches Schaltungselement mit 2 Anschlußdrähten
und einem Abstand von 5 mm zwischen den
Anschlußdrähten, ein solches mit 2 Anschlußdrähten
und einem Abstand von 2,5 mm zwischen den Anschlußdrähten
und ein solches mit 3 Anschlußdrähten zu
halten und zu transportieren. Das Halten eines elektronischen
Schaltungselements mit 2 Anschlußdrähten
X und Y mit einem Abstand von 5 mm wird so durchgeführt,
daß das Zwischenzylinderteil 11A und das Innenzylinderteil
zusammen nach unten bewegt werden, um
die Abstufungen 21A und 21B des Zungenteils
13A entsprechend auf den Anschlußdrähten X und Z
zu positionieren, wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
Danach wird das Zwischenzylinderteil 11A nach unten
bewegt, wie es durch einen Pfeil F dargestellt ist,
um die beweglichen Sperrhaken 15A und 15B zu schließen
und damit die Anschlußdrähte X und Z zwischen den
Abstufungen 21A und 21B des Zungenteils 13A
und den beweglichen Sperrhaken 15A und 15B festzuhalten,
wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Daraus
ist ersichtlich, daß in diesem Fall die zentrale Ausnehmung
20 nicht benutzt wird.
Das Halten eines elektronischen Schaltungselements
mit 2 Anschlußdrähten X und Y (oder Y und Z) mit
einem Abstand von 2,5 mm zwischen den Anschlußdrähten
wird in der nachfolgenden Weise durchgeführt.
Zuerst werden das Zwischenzylinderteil 11A und das
Innenzylinderteil 12A zusammen nach unten bewegt,
um die Abstufung 21A und die zentrale Ausnehmung 20
auf den Anschlußdrähten X bzw. Y zu positionieren,
wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Dann wird lediglich
das Zwischenzylinderteil 11A nach unten bewegt, wie
es durch den Pfeil F angezeigt ist, um die beweglichen
Sperrhaken 15A und 15B zu schließen und damit die
Anschlußdrähte X und Y zwischen der Abstufung 21A
und der zentralen Ausnehmung 20 des Zungenteils
13A und des beweglichen Sperrhakens 15A festzuhalten.
Alternativ dazu werden, wenn die zentrale
Ausnehmung 20 und die Abstufung 21 auf den Anschlußdrähten
X und Y positioniert werden, die Anschlußdrähte
Y und Z zwischen der zentralen Ausnehmung 20
des Zungenteils 13A und des beweglichen Sperrhakens
15A bzw. zwischen der Abstufung 21B des
Zungenteils 13A und des beweglichen Sperrhakens 15B
festgehalten.
Das Halten eines elektronischen Schaltungselements
mit 3 Anschlußdrähten X, Y und Z wird so durchgeführt,
daß das Zwischenzylinderteil 11A und das Innenzylinderteil
12A zusammen nach unten bewegt werden,
um die Abstufung 21A, die zentrale Ausnehmung 20 bzw.
die Abstufung 21B auf den Anschlußdrähten X, Y bzw.
Z zu positionieren. Dann wird lediglich das Zwischenzylinderteil
11A nach unten bewegt, wie es durch den
Pfeil F dargestellt ist, um die beweglichen Sperrhaken
15A und 15B zu schließen und damit die Anschlußdrähte
X, Y und Z zwischen der Abstufung 21A, der
Ausnehmung 20 bzw. der Abstufung 21B des Zungenteils
13A und den beweglichen Sperrhaken 15A bzw.
15B festzuhalten.
Ein elektronisches Schaltungselement, dessen Anschlußdrähte
durch die Halte- und Transportvorrichtung gehalten
werden, wird dann durch eine Führungsvorrichtung
zu einer Leiterplatte geführt, auf der das elektronische
Schaltungselement befestigt werden soll.
Fig. 8 bis 10 zeigen eine Vorrichtung zur Führung
eines elektronischen Schaltungselements zu einer Leiterplatte,
wenn das Element in einer Leiterplatte eingesetzt
oder darauf befestigt werden soll, wobei diese
Führungsvorrichtung in der erfindungsgemäßen Maschine
zum automatischen Bestücken von Leiterplatten mit elektronischen
Schaltungselementen untergebracht ist.
Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Führungsvorrichtung
B weist auf: ein zentrales Führungsteil 30,
das auf einem beweglichen Zylinderteil
(nicht dargestellt) bezüglich einer Leiterplatte (nicht
dargestellt), auf der ein elektronisches Schaltungselement
zu befestigen ist, in vertikaler Richtung bewegbar
angeordnet ist, ein Paar von Außenträgerteilen
31A und 31B, die an beiden Seiten des zentralen Führungsteils
angeordnet und bezüglich des zentralen Führungsteils
30 öffenbar sind, und ein Innenträgerteil 32,
das zwischen einem der Außenträgerteile, in der dargestellten
Ausführungsform zwischen dem Außenträgerteil
31B und dem Führungsteil 30 angeordnet und bezüglich
des Führungsteils 30 öffenbar ist.
Das zentrale Führungsteil 30 weist im wesentlichen
eine L-Form auf und besitzt an seinem unteren Ende
einen schlitzähnlichen Ausschnitt 33. Der Ausschnitt
33 weist an einer Seite eine Ausnehmung 34C auf. Das
zentrale Führungsteil 30 weist auch ein Paar von Ausnehmungen
34A und 34B an den beiden Seiten seines distalen
Endes auf, die in Höhe der Ausnehmung 34C des
Ausschnitts 33 angeordnet sind. Die Außenträgerteile
31A und 31B weisen Ausnehmungen 35A bzw. 35B an
Abschnitten der Innenfläche auf, die den Ausnehmungen
34A bzw. 34B gegenüberliegen. Auch das Innenträgerteil
32 ist mit einer Ausnehmung 35C an einer Stelle
ausgebildet, die der Ausnehmung 34C des Ausschnitts
33 gegenüberliegt.
Die dargestellte Führungsvorrichtung B ist in der Lage,
ein elektronisches Schaltungselement mit 2 Anschlußdrähten
mit einem Abstand von 5 mm dazwischen, mit
2 Anschlußdrähten mit einem Abstand von 2,5 mm dazwischen
und mit 3 Anschlußdrähten zu handhaben.
Die Führung eines elektronischen Schaltungselements
1 mit 2 Anschlußdrähten X und Z mit einem Abstand
von 5 mm dazwischen, wie es in Fig. 9 dargestellt ist,
wird so durchgeführt, daß die Anschlußdrähte X und
Z zwischen der Seitenausnehmung 34A des zentralen
Führungsteils 30 und der Ausnehmung 35A des Außenträgerteils
31A, das sich in einer geschlossenen Beziehung
zum zentralen Führungsteil 30 befindet, bzw. zwischen
der Seitenausnehmung 34B des Führungsteils 30
und der Ausnehmung 35B des Außenträgerteils 31B festgehalten
werden, das sich bezüglich des zentralen Führungsteils
30 in einer geschlossenen Stellung befindet,
so daß eine vorbestimmte Betätigung zum Befestigen
eines elektronischen Schaltungselements durchgeführt
werden kann. Die Zuführung eines elektronischen Schaltungselements
1 zum Führungsmechanismus B wird durch
die oben beschriebenen Halte- und Transportvorrichtung
erreicht.
Ein elektronisches Schaltungselement 1 mit 2 Anschlußdrähten
X und Y mit einem Abstand von 2,5 mm dazwischen
wird einer Leiterplatte so zugeführt, wie es in
Fig. 10 dargestellt ist. Dabei wird der Anschlußdraht
X fest zwischen der Seitenausnehmung 34A des zentralen
Führungsteils 30 und der Ausnehmung 35A des Außenträgerteils
31A, das bezüglich des Führungsteils 30 geschlossen
ist, gehalten und in gleicher Weise wird
der Anschlußdraht Y zwischen der Ausnehmung 34C
des Ausschnitts 33 des zentralen Führungsteils 30 und
der Ausnehmung 35C des Innenträgerteils 32 festgehalten,
um das elektronische Schaltungselement zu einer
Leiterplatte zu führen.
Ein elektronisches Schaltungselement mit 3 Anschlußdrähten
X, Y und Z wird durch die Führungsvorrichtung
so gehandhabt, daß die Anschlußdrähte X und Z zwischen
den Seitenausnehmungen 34A bzw. 34B des zentralen
Führungsteils 30 und den Ausnehmungen 35A bzw. 35B
der Außenträgerteile 31A bzw. 31B gehalten werden, die
gegenüber dem zentralen Führungsteil 30 geschlossen
sind, und der Anschlußdraht Y wird zwischen der Ausnehmung
34C des Ausschnitts 33 des zentralen Führungsteils
30 und der Ausnehmung 35C des Innenträgerteils
32 gehalten. Das so gehaltene elektronische Schaltungselement
1 wird der Leiterplatte zugeführt.
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die
erfindungsgemäße Maschine zum automatischen Bestücken
von Leiterplatten mit elektronischen Schaltungselementen
wirksam und positiv ein elektronisches Schaltungselement
handhaben kann, das 2 Anschlußdrähte mit
einem großen Zwischenabstand, 2 Anschlußdrähte mit
einem kleinen Zwischenabstand oder 3 Anschlußdrähte
besitzt.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Halten eines elektronischen Schaltungselementes
und zu dessen Transport zum Bestückungsort auf einer Leiterplatte,
zur Verwendung in einer Maschine zum automatischen Bestücken der Leiterplatten
mit elektronischen Schaltungselementen, wobei die Vorrichtung
folgendes umfaßt:
- - ein feststehendes mittleres Zungenteil, das an seinem distalen Ende zwei seitliche Abstufungen zur Aufnahme je eines Anschlußdrahtes des Schaltungselements aufweist, und
- - zwei bewegliche Sperrhaken, die bezüglich des feststehenden Zungenteils
öffenbar und derart schließbar sind, daß sie zwischen ihren
hakenförmigen Enden und den Abstufungen des Zungenteils die Anschlußdrähte
festklemmen können,
dadurch gekennzeichnet, - - daß das Zungenteil (13A) zwischen den beiden Abstufungen (21A, 21B) eine weitere mittlere, sich distal öffnende Ausnehmung (20) aufweist, und
- - daß einer der beweglichen Sperrhaken (15A, 15B) eine verlängerte Spitze aufweist,
- - wobei Zungenteil (13A) und Sperrhaken (15A) so geformt sind, daß im geschlossenen Zustand die verlängerte Spitze des Sperrhakens (15A) den mittleren Anschlußdraht (Y) eines Schaltungselements mit drei Anschlußdrähten (XYZ) oder einen äußeren Anschlußdraht (X oder Z) eines Schaltungselements mit zwei Anschlußdrähten und verringertem Abstand zwischen diesen in der mittleren Ausnehmung (20) des Zungenteils (13A) festklemmen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende
Zungenteil (13A) am distalen Ende und die beweglichen Sperrhaken
(15A, 15B) an beiden Seiten eines zur Aufnahme der Anschlußdrähte auf und
ab bewegbaren Innenzylinderteils (12A) angeordnet sind.
3. Maschine zum automatischen Bestücken von Leiterplatten mit elektronischen
Schaltungselementen, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung
nach Anspruch 1 oder Anspruch 2.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich
eine Vorrichtung (B) zum Führen des elektronischen Schaltungselements
zur Leiterplatte aufweist, wobei die Führungsvorrichtung (B)
folgendes aufweist:
- - ein zentrales Führungsteil (30), das an seinem distalen Ende zwei seitliche Ausnehmungen (34A, 34B) und zwischen den beiden Ausnehmungen eine mittlere Ausnehmung (34C) aufweist,
- - ein Paar von beweglichen Außenträgerteilen (31A, 31B), die bezüglich des zentralen Führungsteils (30) öffenbar und derart schließbar sind, daß sie zwischen sich und den seitlichen Ausnehmungen (34A, 34B) positionierte Anschlußdrähte (X, Z) festklemmen können und
- - ein bewegliches Innenträgerteil (32), das bezüglich des zentralen Führungsteils (30) öffenbar und derart schließbar angeordnet ist, daß es einen in der mittleren Ausnehmung (34C) positionierten Anschlußdraht (Y) zwischen sich und der mittleren Ausnehmung (34C) festklemmen kann.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Ausnehmungen (34A, 34B) so angeordnet sind, daß sie mit der mittleren
Ausnehmung (34C) fluchten.
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
zentrale Führungsteil (30) im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist
und einen sich distal öffnenden schlitzähnlichen Ausschnitt (33) aufweist,
wobei die mittlere Ausnehmung (34C) in dem Ausschnitt (33) ausgebildet
ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenträgerteile (31A, 31B) jeweils eine Ausnehmung (35A,
35B) aufweisen, die gegenüber der entsprechenden seitlichen Ausnehmung
(34A, 34B) des zentralen Führungsteils (30) liegt, wenn die Außenträgerteile
(31A, 31B) geschlossen sind.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsvorrichtung (B) bezüglich der Leiterplatte hin-
und hergehend ausgebildet ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenträgerteile (31A, 31B) an den beiden Seiten eines
vertikalen Abschnitts des zentralen Führungsteils (30) und das Innenträgerteil
(32) zwischen dem zentralen Führungsteil (30) und einem
der Außenträgerteile (31A, 31B) angeordnet sind.
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