DE342014C - Vorrichtung zum Loeschen von Grubenexplosionen - Google Patents

Vorrichtung zum Loeschen von Grubenexplosionen

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Publication number
DE342014C
DE342014C DE1919342014D DE342014DD DE342014C DE 342014 C DE342014 C DE 342014C DE 1919342014 D DE1919342014 D DE 1919342014D DE 342014D D DE342014D D DE 342014DD DE 342014 C DE342014 C DE 342014C
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DE
Germany
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tube bundle
tube
explosion
filled
dust
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DE1919342014D
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F W MOLL SOEHNE
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F W MOLL SOEHNE
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/14Fluid barriers or rock dusters made to work by, or at the same time as, shots or explosions
    • E21F5/146Rock dusters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Löschen von Grubenexplosionen. Zum Alilöscllen von Explosionen in Kohlenzechen benutzt man Gesteinstaub, Wasser oder ähnliche Löschmittel, die durch den der Explosion voraufeilenden Luftstoß aufgewirbelt oder umgeschüttet werden, und zu dieseln Zweck in geeigneten Gefäßen, auf Schranken, auf dem Einbau oder auf der Sohle gelagert sind. Es ist ferner vorgeschlagen und versuchsweise durchgeführt, in die Strecke Rohrbündel einzubauen, durch welche die Explosionsflamme hindurch muß und hierbei von den kalten metallischen Wandungen so tief heruntergekühlt wird, daß sie erlischt. lIan füllte bei dem erwähnten Versuch den ganzen Streckenquerschnitt mit den Rohrbündeln aus und mußte für die Fahrung Ulnbruclistrecken vorsehen, die durch Tore verschlossen gehalten werden soll- Nach der Erfindung werden beide -Löschverfahren miteinander verbunden, indem man die Rohre teilweise mit Gesteinstaub füllt. In der Erkenntnis, daß der Eiplosionsstoß geradlinig vorwärts eilt, werden weiter nach der Erfindung die Rohrbündeleinbauten abwechselnd von rechts und links in die Strecke gesetzt und die Fahrung in Schlangenlinien um die Einbauten herumgeführt, wobei die Einbauten in Richtung der Streckenachse sich gegenseitig überdecken. Für :den geradlinigen Explosionsstoß wirkt der gegeneinander versetzte Teileinbau wie eine volle Streckenausfüllung. Zur Herstellung der Rohrbündel nach der Erfindung, wird ferner vorgeschlagen, profilierte Bleche, z. B'. -Wellbleche, über einanderzulegen, die dann ,zusammen eine An zahl paralleler Kanäle für die Aufnahme de; Gesteinstaubes und zur Führung und Ab löschung der Explosionsflamme bildet. Dies Bleche können miteinander fest vernietet sein oder auch durch Spannrahmen oder Druck schrauben an der First zusammengehalten werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei. spiel des Erfindungsgegenstandes in schema tischen Darstellung wiedergegeben. Es zei. gen Abb. r und z in kleinem Maßstabe einer Längsschnitt und einen Grundriß derselben durch eine Strecke. In Abb. 5 ist im grö. ßeren llaßstabe ein Streckeneinbau aus profi. lierten Blechen dargestellt, während Abb. 11 und :I die Art der Rohrbildung aus Profil blechen zeigt.
  • Die Strecke a soll beispielsweise vom Ort E bis zum Revierabschluß c verlaufen. In derselben befin.rlen sich zunächst die transportablen Explosionsdämpfer e, die mit dein Fortschreiten der Strecke ebenfalls dem Abbauort folgen. Kurz vor dem RevierabschluE befinden -ich die festen Einbaue d, d', die rechts unrl links der Strecke abwechselnd sich finit den Innenkanten in der Streckenrichtung überdecken. Das Gleise g geht in Schlangenlinien um die Einbaue d, d' herum, wobei die Strecken bei f, f' zweckmäßig für den ungehinderten Verkehr erbreitert sind.
  • Die L111rlcllttlI7äe11 e für das Dämpfen der Flamme bestehen aus Rohrbündeln oder Rohrkränzen, welche an den Bolzen zwischen den- Stempeln und an (]en Kappen aufgehängt werden können. und den Streckenquerschnitt im wesentlichen frei lassen. Die Rohre h sind ganz oder zum Teil mit Staub. gefüllt, und der Durchmesser der Einzelrohre ist so im Verhältnis zur Rohrlänge bemessen, daß der gewöhnliche Wetterzug den Staub nicht auf-. wirbelt, dagegen aber der etwa anläßlich einer Schlagwetteransammlung zuni Auswaschen der Strecke verstärkte Wetterzug und der beim gewöhnlichen Schießen entstehende Druck ünd Luftstoß einen Teil des Staubes herausdrückt und auf die Strecke streut, wo er sich mit dein Kohlenstaub mischt und dessen Neigung zur Entzündung und Weiterleitung von Explosionen vermindert. Bei einer Explosion vor Ort oder auch innerhalb der Strecke findet die Explosionsflamme reichlich Gesteinstaub .vor, der durch den der Flam-rrie vorauseilenden Stoß aus den Rohrkränzen herausgetrieben und mit dein auf der Streckensohle liegenden Geanisch von Kohlen-und Gesteinstaub in dem ganzen Streckenquerschnitt dicht aufgewirbelt hat. Durch mehr oder weniger zahlreichen Einbau solcher Dämpfungseinrichtungen läßt sich die Explosion schon beim Entstehen verhindern oder stark dämpfen. Es fällt auch die durch die Bergpolizeibehörde vorgeschriebene Ar= beit des regelmäßigen Staubstreuens weg, durch welche der Kohlenstaub verdünnt werden soll. Am Abschluß des Reviers oder der Strecke oder an anderen passenden Punkten sind die festen Einbauten ebenfalls aus Rohrbündeln hergestellt. Die Rohre Ja sind, weil die 'bis hierhin gelangten Explosionsflammen nunmehr endgültig erstickt oder gelöscht werden müssen, länger als bei den Dämpfungseinrichtungen. Der Einbau kann, wie in der Zeichnung dargestellt, zweckmäßig sich der Kurvenführung der Gleise anpassen, indem die inneren Rohre kürzer sind als die an den Streckenwänden. Die Rohre sind nur zum Teil mit Staub gefüllt, derart, daß etwa der zwischen der Begrenzungskurve und der strichpunktierten Linie i liegende Rohrraum gefüllt ist, der übrige Rauar aber leer. Auch sollen die Rohre nur etwa bis zur halben Höhe des Einzelquerschnitts Staub tragen, damit dem Explosionsstrom der Weg nicht etwa durch Staubpfropfenbil#lung versperrt wird. Es findet also bei -der vorliegenden Einrichtung eine wesentlich getingere mechanische Hemmung des Flammenstroms statt als bei anderen J:inrichtunen, die beispielsweise türtliielartig aufklappen und den Löschinhalt auskippen sollen. Diese Einrichtungen werden bekanntlich in fast allen Fällen vollständig zerstört, während bei der vorliegenden 1?inriclitung eine Zerstörung nur in den seltensten und schwersten Fällen eintreten kann, wenn beispielsweise auch die ganze Strecke zu Bruch gehen würde. Die Rohre h können in Rahmen j verspannt w erden oder in dein Raum zwischen Streckenwahl und Zwischenstempeln k durch Druckschrauben, die sich gegen die First stützen, zusamir:engehalten werden.
  • Die Rohrbündel können auch in eigenartiger Weise durch in Doppeltrapezform profilierte, wagerecht oder senkrecht zusammengelegte Bleche in (Abb. .f) gebildet werden, so daß hierdurch Rohre von sechskantigem Querschnitt entstehen. Diese über-oder nebeneinander geschichteten Bleche können in derselben Weise, wie bei den Rohrbündeln in Rahmen oder zwischen Stempeln verspannt werden oder untereinander vernietet «erden. Die erstere Form würde einen leichteren Ausbau ermö-lichen, während die zweite Form eine ausgezeichnete Standsicherheit auch bei starken Explosionsstößen gewährleistet und hauptsächlich für dauernden oder langfristigen Einbau bestimmt sein dürfte.

Claims (3)

  1. PATEN T-A.x SPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Löschen von Grubenexplosionen durch Einbau von I\'.ohrbiindeln iia die Grubenstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rohre der Rohrbündel mit dem an sich als Explosionslöschmittel bekannten Gesteinstaube gefüllt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß die mit Gesteinstaub gefüllten Rohrbündel in Abständen. voneinander abwedhselnd rechts und links einer entsprechend verbreiterten Strecke und sich gegenseitig überleckend eingebaut sind, wobei die Fahrung und Förderung in Kurvenführun um die Rohrbündel herumgeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch t oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrbündel aus doppeltrapezförmig pronlierten Blechen zusammengesetzt sind. die durch Spannrahiiien zusammengehalten werrlen oder miteinander vernietet sind.
DE1919342014D 1919-07-24 1919-07-24 Vorrichtung zum Loeschen von Grubenexplosionen Expired DE342014C (de)

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DE342014T 1919-07-24

Publications (1)

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DE342014C true DE342014C (de) 1921-10-12

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ID=6237197

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919342014D Expired DE342014C (de) 1919-07-24 1919-07-24 Vorrichtung zum Loeschen von Grubenexplosionen

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DE (1) DE342014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275019B (de) * 1964-02-26 1968-08-14 Lothar Nicolas Dipl Ing Wassertrogsperre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1275019B (de) * 1964-02-26 1968-08-14 Lothar Nicolas Dipl Ing Wassertrogsperre

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