DE3420005C2 - Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler - Google Patents
Gabelzinkenverstellgerät für GabelstaplerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gabelzinkenverstellgerät für
Gabelstapler mit einem an einem Hubgerüst verschiebbaren
Hubschlitten und mit einer mit dem Hubschlitten verbundenen
Grundplatte, auf der ein erstes, aus einer oberen und einer
unteren Führung bestehendes Paar von Führungen befestigt ist,
auf denen mindestens eine Gabelzinke verschiebbar gelagert
ist, wobei auf der Grundplatte ein zweites Paar von Führungen
befestigt ist, auf denen mindestens eine weitere Gabelzinke
verschiebbar ist, wobei zwei weitere
zusätzliche Gabelzinken vorgesehen sind, von
denen eine wahlweise entweder zusammen mit der auf dem ersten
Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke verschiebbar ist
oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist und
die andere zusätzliche weitere Gabelzinke wahlweise entweder
zusammen mit der auf dem zweiten Paar von Führungen
verschiebbar gelagerten Gabelzinke verschiebbar oder durch
einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist, wobei die
zusätzlichen weiteren Gabelzinken auf einer gemeinsamen, von
den Führungen für die erste Gabelzinke getrennten und von den
Führungen für die zweite Gabelzinke getrennten Führungsfläche
verschiebbar sind, die mit der
Grundplatte verbunden ist.
Es sind Gabelzinkenverstellgeräte bekannt, mit denen
mindestens vier Gabelzinken paarweise derart verstellt werden
können, daß in dem einen Betriebszustand eine bestimmte
Anzahl von Paletten aufgenommen werden kann und wahlweise mit
verändertem gegenseitigen Abstand oder mit gleichgehaltenem
Abstand abgesetzt werden kann (DE-GM 83 01 302 und
AT-PS 342500). Bei diesen Gabelzinkenverstellgeräten werden
die inneren Gabelzinken innerhalb eines durch Anschläge
vorgegebenen Bereiches mit den unmittelbar über
Zylinderkolbenanordnungen verschiebbaren äußeren Gabelzinken
nach außen verschoben und bleiben nach Erreichen der durch
die Anschläge bestimmten Endlage in der gegenüber der
Grundplatte erreichten Position, so daß ihr gegenseitiger
Abstand konstant bleibt. Das Mitnehmen der inneren
Gabelzinken wird dabei durch Reibkräfte bewirkt. Diese
Wirkung ist nicht immer zuverlässig und die
Ausgestaltungsmöglichkeiten sind begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Gabelzinkenverstellgerät der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, bei dem bezüglich der das Verschieben der inneren
Gabelzinken bewirkenden Kräfte eindeutige und eindeutig
beherrschbare Situationen gegeben sind und verschiedene
Positionen der Gabelzinken sowohl gegenüber der Grundplatte
als auch der einzelnen Gabelzinken gegenüber den anderen
Gabelzinken korrekt ansteuerbar sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Kombination
der folgenden Merkmale gelöst:
- a) Die auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke ist mit der benachbarten zusätzlichen weiteren Gabelzinke durch eine trennbare Mitnahmevorrichtung verbindbar und die auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke ist durch eine weitere trennbare Mitnahmevorrichtung mit der benachbarten weiteren zusätzlichen Gabelzinke verbindbar.
- b) Die mit der Grundplatte verbundenen Anschläge sind wahlweise in eine wirksame oder in eine unwirksame Position bringbar, wobei jeder dieser Anschläge nur in seiner wirksamen Position mit der zugeordneten der zusätzlichen weiteren Gabelzinken zusammenwirkt.
Durch diese Kombination von Merkmalen wird ein Mitnahmesystem
für die weiteren Gabelzinken geschaffen, welches unabhängig
von Reibungskräften eine zuverlässige Mitnahme in eine
bestimmte Position ermöglicht, wobei dadurch, daß die
Anschläge in eine wirksame oder in eine unwirksame Position
gebracht werden können, willkürlich unterschiedliche
Relativlagen der weiteren Gabelzinken ansteuerbar sind.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist vorgesehen,
daß auf jedem Paar von Führungen zwei Gabelzinken
verschiebbar gelagert sind, die entweder relativ zueinander
verschiebbar oder starr zu einem Gabelpaar miteinander
verbunden sind.
In einer anderen zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform ist
vorgesehen, daß die Mitnahmevorrichtung aus einem Magnet,
vorzugsweise einem Dauermagnet mit zugeordneter
Magnetankerplatte besteht, wobei jeweils der Magnet mit dem
einen der gemeinsam verschiebbaren Bauteile und die
Magnetankerplatte mit dem anderen Bauteil, beispielsweise der
weiteren Gabelzinke, verbunden ist.
In einer anderen Weiterausgestaltungsform des
Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß jeder der
Anschläge einen durch eine Feder belasteten Anschlagbolzen
aufweist, der gegen die Kraft der Feder elektrisch oder
hydraulisch betätigbar ist, um so den Anschlagbolzen
willkürlich wahlweise in eine wirksame oder in eine
unwirksame Position fahren zu können.
In einer weiteren zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform des
Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß die Anschläge an
unterschiedlich wählbaren Orten mit der Grundplatte
verbindbar sind, so daß durch einfaches Umrüsten verschiedene
Endpositionen wählbar sind.
In einer anderen zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform ist
vorgesehen, daß jede der Mitnahmevorrichtungen für das
Mitnehmen der zugeordneten zusätzlichen weiteren Gabelzinke
in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten auf dem ersten
Paar von Führungen beziehungsweise auf dem zweiten Paar von
Führungen verschiebbaren Gabelzinke ausgestaltet ist.
Bei einem Gabelzinkenverstellgerät, bei dem die Gabelzinken
auf den ersten Führungen beziehungsweise auf den zweiten
Führungen jeweils mittels eines Tragprofiles verschiebbar
gelagert sind, ist gemäß einer anderen
Weiterausgestaltungsform der Erfindung vorgesehen, daß das
Tragprofil jeder auf dem ersten Paar von Führungen oder auf
dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke eine
sich bei der inneren Endlage dieser Gabelzinken bis zur Mitte
des Gerätes und gegebenenfalls darüberhinaus erstreckende
Verlängerung aufweist und daß jeder der weiteren zusätzlichen
Gabelzinken mit einer willkürlich betätigbaren
Verbindungsvorrichtung verbunden ist, die an willkürlich
wählbarem Ort mit der Verlängerung des Tragprofils verbindbar
ist. Dabei kann die zum Verbinden vorgesehene
Verbindungsvorrichtung beispielsweise eine lösbare
Klemmvorrichtung sein.
Ein Gabelzinkenverstellgerät, bei dem die Mitnahmevorrichtung
in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten Gabelzinke
verbindbar ist, kann gemäß einem zweckmäßigen weiteren
Schritt der Erfindung derart ausgestaltet sein, daß an einem
Tragprofil, vorzugsweise dem oberen Tragprofil, jeder der auf
dem ersten Paar von Führungen beziehungsweise auf dem zweiten
Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke eine sich
parallel zu dem Tragprofil erstreckende Schiene, vorzugsweise
Lochschiene, befestigt ist und daß mit jeder der weiteren
Gabelzinken je eine Mitnahmeverbindungsvorrichtung, im Falle
einer Lochschiene eine Mitnahmebolzenvorrichtung, verbunden
ist, aus der willkürlich ansteuerbar ein Mitnahmebolzen
ausfahrbar ist, der in ausgefahrenem Zustand in ein jeweils
bestimmtes Loch der Lochschiene einfahrbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Gabelzinkenverstellgerätes in
zusammengefahrener Stellung mit eingefahrenen Anschlägen.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht in der gleichen Blickrichtung, jedoch
mit auseinandergefahrenen Gabelzinken und ausgefahrenen Anschlägen.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht hierzu.
Fig. 4 zeigt ein Detail in größerem Maßstab und zwar die Lagerung
der Mitnahmevorrichtung.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Gabelzinkenverstellgerätes, bei
dem der Mitnahmeabstand für die weitere Gabelzinke wählbar ist.
Fig. 6 zeigt eine Vorderansicht eines Teiles des Gerätes gemäß
Fig. 5.
Die Grundplatte 1 ist mit zwei Seitenwangen 2 und 3 verbunden. Auf der
Grundplatte ist eine obere Führung 4 und eine untere Führung 5 befestigt,
die zusammen ein erstes Führungspaar ergeben. Auf der Grundplatte ist
weiterhin eine obere Führung 6 und eine untere Führung 7 befestigt, die
zusammen ein zweites Paar von Führungen ergeben. Auf der oberen Führung
4 ist ein Tragprofil 8 verschiebbar, mit dem zwei Gabelzinken 9 und 10
starr verbunden sind. Auf der Führung 5 ist ein Tragprofil 11 verschieb
bar, welches ebenfalls starr mit den Gabelzinken 9 und 10 verbunden ist.
Auf der oberen Führung 6 ist ein Tragprofil 12 verschiebbar, welches
mit einer Gabel 13 und einer Gabel 14 starr verbunden ist. Auf der
Führung 7 ist ein unteres Tragprofil 15 verschiebbar, welches ebenfalls
starr mit den Gabeln 13 und 14 verbunden ist. An der Seitenwange 2 ist
ein Zylinder 16 befestigt, aus dem eine Kolbenstange 17 ausfahrbar ist,
die über ein Verlängerungsteil 18 mit der Gabelzinke 14 verbunden ist. An
der Seitenwange 3 ist ein Zylinder 19 befestigt, aus dem eine
Kolbenstange 20 ausfahrbar ist, die über ein Verlängerungsteil 21 mit
der Gabelzinke 10 verbunden ist.
Mit der Grundplatte 1 ist weiterhin eine Führung 22 verbunden, auf
der zwei Gabeln 23 und 24 verschiebbar geführt sind. Die Gabel 23 ist
mit einem Abstandhalter 25 starr verbunden und die Gabel 24 ist mit
einem Abstandhalter 26 starr verbunden, wobei die beiden Abstandhalter
25 und 26 mit ihren Stirnflächen gegeneinander zum Anliegen kommen
können und damit den Mindestabstand der beiden Gabelzinken 23 und 24
voneinander bestimmen. An der Gabelzinke 23 ist weiterhin starr ein
Anschlagstück 27 befestigt und an der Gabelzinke 24 ist ein Anschlag
stück 28 befestigt. Jede der weiteren Gabelzinken 23 und 24 ist in
ihrem unteren Bereich in bekannter, in der Zeichnung nicht näher
dargestellter Weise gegen die Grundplatte abgestützt.
An der Grundplatte 1 sind ein Anschlagantrieb 29 und ein Anschlag
antrieb 30 starr befestigt, wobei aus dem Anschlagantrieb 29
durch willkürliches Betätigen ein Anschlagbolzen 31 ausfahrbar ist
und aus dem Anschlagantrieb 30 durch willkürliches Betätigen ein
Anschlagbolzen 32 ausfahrbar ist. Der Anschlagbolzen 31 ist derart
angeordnet, daß er in den Weg des Anschlagstückes 27 einfahrbar ist
und der Anschlagbolzen 32 ist derart angeordnet, daß er in den Weg
des Anschlagstückes 28 fahrbar ist.
Mit der Gabelzinke 10 ist starr eine Halteplatte 33 verbunden, mit
der kardanisch, bzw. in gewissem Spiel gelenkig ein Dauermagnet 34
verbunden ist. Die gelenkige Verbindung ist dadurch hergestellt, daß
der Dauermagnet 34 mit einem Fortsatz 44 versehen ist, der durch eine
Bohrung 45 in der Halteplatte 33 mit Spiel hindurchgeführt ist. Eine
Schraube 46 verhindert, daß der Magnet 34 von der Halteplatte 33 fort
gezogen werden kann. Die Unterlegscheibe 47 ist eine normale Stahl-
Unterlegscheibe, es kann in einer anderen Ausführung jedoch auch eine
elastische Unterlegscheibe verwendet werden. Mit der Gabelzinke 23
ist starr eine Magnetankerplatte 35 verbunden. In gleicher Weise ist
die Gabelzinke 14 mit einem Dauermagneten verbunden und die
Gabelzinke 24 mit einer Magnetankerplatte starr verbunden.
Die Grundplatte 1 kann eine oder mehrere mehr oder minder große
Ausnehmungen aufweisen, um die Sicht zu verbessern.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung haben die beiden Gabel
zinken 23 und 24 den kleinsten Abstand voneinander, den sie aufgrund
der Abstandhalter 25 und 26 voneinander haben können. Die Gabelzinke
10 ist unmittelbar neben die Gabelzinke 23 gefahren, so daß der
Dauermagnet 34 an der Magnetankerplatte 35 haftet. In ebensolcher
Weise haftet der an der Gabelzinke 14 befestigte Dauermagnet an der
mit der Gabelzinke 24 verbundenen Magnetankerplatte. Die Außenkanten
der jeweils zwei zusammenwirkenden Gabelzinken haben jeweils einen
derartigen Abstand, wie er zum Einfahren in Normpaletten zulässig
ist.
Wird nunmehr durch Druckbeaufschlagung des Zylinders 19 aus diesem
die Kolbenstange 20 ausgefahren, so werden dadurch die Gabelzinken
9 und 10 zusammen mit den Tragprofilen 8 und 11 nach in der
Zeichnung rechts verschoben. So lange die Magnetankerplatte 35 am
Dauermagnet 34 haftet, wird die Gabelzinke 23 mitgenommen. In eben
solcher Weise wird die Gabelzinke 24 mitgenommen, wenn die Kolben
stange 17 aus dem Zylinder 16 ausgefahren wird und dadurch die
Gabelzinken 13 und 14 verschoben werden.
Wenn jedoch die Gabelzinken sich in der in Fig. 1 dargestellten
Stellung befinden und durch willkürliches Betätigen aus dem Anschlag
antrieb 29 der Anschlagbolzen 31 ausgefahren wird und nunmehr der
Zylinder 19 mit Druck beaufschlagt und dadurch die Kolbenstange 20
ausgefahren wird, so verschieben sich ebenfalls noch die Gabelzinken
9 und 10 nach in der Zeichnung rechts, jedoch fährt das Anschlag
stück 27 gegen den Anschlagbolzen 31, so daß die Gabelzinke 23 nicht
weiter nach in der Zeichnung rechts verfahren kann und somit die
Magnetankerplatte 35 von dem Dauermagnet 34 abgerissen wird, da
die Druckkraft auf den in dem Zylinder 19 verschiebbaren Kolben
wesentlich größer ist als die Haftkraft des Dauermagneten 34. Sinn
gemäß das gleiche erfolgt auf der in der Zeichnung linken Seite,
wenn aus dem Anschlagantrieb 30 der Anschlagbolzen 32 ausgefahren
ist und das Anschlagstück 28 gegen diesen zum Anliegen kommt, so daß
die Gabelzinken 23 und 24 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung
fahren, in der der Abstand der Gabelzinken 23 und 24 voneinander durch
den Abstand der Anschlagbolzen 31 und 32 voneinander bestimmt ist,
wobei dieser Abstand derart bemessen ist, daß der sich ergebende
Abstand der Gabelzinken 23 und 24 voneinander den Normmaßen entspricht.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausgestaltungsform des
Gabelzinkenverstellgerätes ist jede der weiteren Gabelzinken 23 und
24 in ihrem unteren Bereich mittels eines Tragprofiles 50 gegen eine
Führung 51 abgestützt. Die Verbindung zwischen der Gabelzinke 23 und
dem Tragprofil 50 ist durch einen Stützklotz 60 hergestellt. In eben
solcher Weise ist das Tragprofil 15 mit der Gabelzinke 14 durch einen
Stützklotz 61 verbunden und das Tragprofil 11 mit der Gabelzinke 10 durch
eine Stützklotz 62 verbunden und das Tragprofil 12 mit der Gabelzinke
14 durch einen Stützklotz 63 verbunden und das Tragprofil 8 mit
der Gabelzinke 10 durch einen Stützklotz 64 verbunden. Diese Stütz
klötze 60 bis 64 sind in der Zeichnung breiter dargestellt als in
Wirklichkeit, um in der Zeichnung Platz für die Darstellung der Mit
nahmevorrichtung zu gewinnen.
Mit dem Tragprofil 25 und der weiteren Gabelzinke 23 ist eine Be
festigungsplatte 52 verbunden, auf der eine Mitnahmebolzenvorrichtung
53 befestigt ist, aus der durch willkürliche Betätigung mittels einer
Hilfskraft ein Mitnahmebolzen 54 nach unten ausgefahren werden kann.
An dem Tragprofil 8 ist eine Lochschiene 55 befestigt, in der
in einer Reihe in bestimmten Abständen Löcher 56 angeordnet sind. In
seinem ausgefahrenem Zustand ragt der Mitnahmebolzen 54 in jeweils
eines der Löcher 56 der Lochschiene 55 hinein.
In ebensolcher Weise ist das Tragprofil 12 mit einer Lochschiene 65
verbunden und ist die weitere Gabelzinke 24 und ihr Tragprofil 26 mit
einer weiteren, in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Mitnahmebolzen
vorrichtung verbunden.
Befinden sich die weiteren Gabelzinken 23 und 24 in ihrer Lage,
in der ihre Abstandhalter 25 und 26 gegeneinander liegen, so können
die Gabelzinken 10 und 14 mittels der Kolben-Zylinder-Aggregate
16, 17 und 19, 20 in jede beliebige Lage, also auch jede beliebige
Lage relativ zu den weiteren Gabelzinken 23 und 24 gefahren werden.
Wird bei einer solchen, willkürlich angesteuerten Lage der Mitnahme
bolzen 54 ausgefahren und in ein Loch 56 der Lochschiene 55 bzw. 65
eingefahren, so wird bei weiterem Verfahren der Gabelzinken 10 und 14
die jeweils zugeordnete weitere Gabelzinke 23 bzw. 24 zwangsläufig
in dem gewählten Abstand zur Gabelzinke 10 bzw. 14 zusammen mit dieser
verfahren. Dadurch sind optimale Bedingungen zum Anpassen an
verschiedene Palettenformen und zum gleichzeitigen Aufnehmen von
mehreren Paletten gegeben.
Während das Gerät gemäß den Fig. 1-4 ermöglicht, wahlweise
entweder 2 Paletten aufzunehmen und seitlich zu verschieben oder
3 Paletten aufzunehmen und die äußeren seitlich zu verschieben,
ermöglicht das Gerät gemäß den Fig. 5 und 6 entweder 2 Paletten
aufzunehmen und beide zu verschieben, oder nur eine Palette auf
zunehmen und zu verschieben. Bei beiden Geräten können für das
Aufnehmen von weniger Paletten zwei Gabelzinken unmittelbar neben
einander geschoben werden und können die inneren Gabelzinken mittels
der Mitnahmevorrichtung in eine andere Position verschoben und durch
die Anschläge in einer vorbestimmten Position festgehalten werden.
Bei dem Gerät gemäß Fig. 5 und 6 kann daraufhin der Abstand, in dem
mitgenommen wird, gewählt werden.
Claims (9)
1. Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler mit einem an
einem Hubgerüst verschiebbaren Hubschlitten und mit einer
mit dem Hubschlitten verbundenen Grundplatte, auf der ein
erstes, aus einer oberen und einer unteren Führung
bestehendes Paar von Führungen befestigt ist, auf denen
mindestens eine Gabelzinke verschiebbar gelagert ist,
wobei auf der Grundplatte ein zweites Paar von Führungen
befestigt ist, auf denen mindestens eine weitere
Gabelzinke verschiebbar ist, wobei zwei weitere
zusätzliche Gabelzinken vergesehen sind, von denen eine
wahlweise entweder zusammen mit der auf dem ersten Paar
von Führungen verschiebbaren Gabelzinke verschiebbar ist
oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist und
die andere zusätzliche weitere Gabelzinke wahlweise
entweder zusammen mit der auf dem zweiten Paar von
Führungen verschiebbar gelagerten Gabelzinke
verschiebbar oder durch einen Anschlag in ihrer Lage
bestimmbar ist, wobei die zusätzlichen weiteren Gabel
zinken auf einer gemeinsamen, von den Führungen für die
erste Gabelzinke getrennten und von den Führungen für die
zweite Gabelzinke getrennten Führungsfläche verschiebbar
sind, die mit der Grundplatte verbunden ist, gekennzeich
net durch die Kombination der folgenden Merkmale:
- a. Die auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke (10) ist mit der benachbarten zusätzlichen weiteren Gabelzinke (23) durcheine trennbare Mitnahme vorrichtung (34, 35; 53, 56) verbindbar und die auf dem zweiten Paar von Führungen (6, 7) verschiebbare Gabel zinke (14) ist durch eine weitere trennbare Mitnahmevorrichtung (34, 35; 53, 56) mit der benachbarten weiteren zusätz lichen Gabelzinke (24) verbindbar.
- b. Die mit der Grundplatte (1) verbundenen Anschläge (31, 32) sind wahlweise in eine wirksame oder in eine un wirksame Position bringbar, wobei jeder dieser Anschlä ge (31, 32) nur in seiner wirksamen Position mit der zugeordneten der zusätzlichen weiteren Gabelzinken (23 bzw. 24) zusammenwirkt.
2. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf jedem Paar von Führungen (4, 5 und 6, 7)
zwei Gabelzinken verschiebbar gelagert sind, die starr
oder relativ zueinander verschiebbar miteinander verbunden
sind.
3. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mitnahmevorrichtung ein Magnet, vor
zugsweise ein Dauermagnet (34), mit zugeordneter, je
weils mit dem anderen Bauteil verbundener Magnetanker
platte (35) ist.
4. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschläge (31 und 32) durch eine Feder
belastete, elektrisch oder hydraulisch betätigbare An
schlagbolzen aufweisen.
5. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlage (31, 32) an unterschiedlich
wählbaren Orten mit der Grundplatte (1) verbindbar sind.
6. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Mitnahmevorrichtung (53, 54, 56) für
Mitnahme der zugeordneten zusätzlichen weiteren Gabelzinke
(23 bzw. 24) in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten,
auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten
Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10 bzw. 14)
ausgestaltet ist.
7. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Tragprofil (8 bzw. 12 bzw. 11 bzw. 15)
jeder auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem
zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10
bzw. 14) eine sich mindestens bis zur Mitte des Gerätes
erstreckende Verlängerung aufweist und daß jeder der wei
teren zusätzlichen Gabelzinken (23 bzw. 24) mit einer
willkürlich betätigbaren Verbindungsvorrichtung ver
bunden ist, die an willkürlich wählbarem Ort mit der
Verlängerung des Tragprofils verbindbar ist.
8. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung eine Klemmvor
richtung ist.
9. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß an einem, vorzugsweise dem oberen (8 bzw.
12) Tragprofil (8 bzw. 12 oder 11 oder 15) jeder auf dem
ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten Paar von
Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10 bzw. 14) eine sich
parallel zu dem Tragprofil erstreckende Schiene befestigt
ist und daß mit jeder der weiteren Gabelzinken (23, 24) je
eine Mitnahmebolzenvorrichtung verbunden ist, aus der
willkürlich ein Mitnahmebolzen ausfahrbar ist, der in aus
gefahrenem Zustand in ein bestimmtes Loch (56) der Schiene
(55) einfahrbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843420005 DE3420005C2 (de) | 1984-05-29 | 1984-05-29 | Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler |
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Publications (2)
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| DE3420005A1 DE3420005A1 (de) | 1985-12-05 |
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Family
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| DE (1) | DE3420005C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1984
- 1984-05-29 DE DE19843420005 patent/DE3420005C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3420005A1 (de) | 1985-12-05 |
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