DE3420005C2 - Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler - Google Patents

Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler mit einem an einem Hubgerüst verschiebbaren Hubschlitten und mit einer mit dem Hubschlitten verbundenen Grundplatte, auf der ein erstes, aus einer oberen und einer unteren Führung bestehendes Paar von Führungen befestigt ist, auf denen mindestens eine Gabelzinke verschiebbar gelagert ist, wobei auf der Grundplatte ein zweites Paar von Führungen befestigt ist, auf denen mindestens eine weitere Gabelzinke verschiebbar ist, wobei zwei weitere zusätzliche Gabelzinken vorgesehen sind, von denen eine wahlweise entweder zusammen mit der auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke verschiebbar ist oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist und die andere zusätzliche weitere Gabelzinke wahlweise entweder zusammen mit der auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbar gelagerten Gabelzinke verschiebbar oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist, wobei die zusätzlichen weiteren Gabelzinken auf einer gemeinsamen, von den Führungen für die erste Gabelzinke getrennten und von den Führungen für die zweite Gabelzinke getrennten Führungsfläche verschiebbar sind, die mit der Grundplatte verbunden ist.
Es sind Gabelzinkenverstellgeräte bekannt, mit denen mindestens vier Gabelzinken paarweise derart verstellt werden können, daß in dem einen Betriebszustand eine bestimmte Anzahl von Paletten aufgenommen werden kann und wahlweise mit verändertem gegenseitigen Abstand oder mit gleichgehaltenem Abstand abgesetzt werden kann (DE-GM 83 01 302 und AT-PS 342500). Bei diesen Gabelzinkenverstellgeräten werden die inneren Gabelzinken innerhalb eines durch Anschläge vorgegebenen Bereiches mit den unmittelbar über Zylinderkolbenanordnungen verschiebbaren äußeren Gabelzinken nach außen verschoben und bleiben nach Erreichen der durch die Anschläge bestimmten Endlage in der gegenüber der Grundplatte erreichten Position, so daß ihr gegenseitiger Abstand konstant bleibt. Das Mitnehmen der inneren Gabelzinken wird dabei durch Reibkräfte bewirkt. Diese Wirkung ist nicht immer zuverlässig und die Ausgestaltungsmöglichkeiten sind begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gabelzinkenverstellgerät der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem bezüglich der das Verschieben der inneren Gabelzinken bewirkenden Kräfte eindeutige und eindeutig beherrschbare Situationen gegeben sind und verschiedene Positionen der Gabelzinken sowohl gegenüber der Grundplatte als auch der einzelnen Gabelzinken gegenüber den anderen Gabelzinken korrekt ansteuerbar sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Kombination der folgenden Merkmale gelöst:
  • a) Die auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke ist mit der benachbarten zusätzlichen weiteren Gabelzinke durch eine trennbare Mitnahmevorrichtung verbindbar und die auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke ist durch eine weitere trennbare Mitnahmevorrichtung mit der benachbarten weiteren zusätzlichen Gabelzinke verbindbar.
  • b) Die mit der Grundplatte verbundenen Anschläge sind wahlweise in eine wirksame oder in eine unwirksame Position bringbar, wobei jeder dieser Anschläge nur in seiner wirksamen Position mit der zugeordneten der zusätzlichen weiteren Gabelzinken zusammenwirkt.
Durch diese Kombination von Merkmalen wird ein Mitnahmesystem für die weiteren Gabelzinken geschaffen, welches unabhängig von Reibungskräften eine zuverlässige Mitnahme in eine bestimmte Position ermöglicht, wobei dadurch, daß die Anschläge in eine wirksame oder in eine unwirksame Position gebracht werden können, willkürlich unterschiedliche Relativlagen der weiteren Gabelzinken ansteuerbar sind.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist vorgesehen, daß auf jedem Paar von Führungen zwei Gabelzinken verschiebbar gelagert sind, die entweder relativ zueinander verschiebbar oder starr zu einem Gabelpaar miteinander verbunden sind.
In einer anderen zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform ist vorgesehen, daß die Mitnahmevorrichtung aus einem Magnet, vorzugsweise einem Dauermagnet mit zugeordneter Magnetankerplatte besteht, wobei jeweils der Magnet mit dem einen der gemeinsam verschiebbaren Bauteile und die Magnetankerplatte mit dem anderen Bauteil, beispielsweise der weiteren Gabelzinke, verbunden ist.
In einer anderen Weiterausgestaltungsform des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß jeder der Anschläge einen durch eine Feder belasteten Anschlagbolzen aufweist, der gegen die Kraft der Feder elektrisch oder hydraulisch betätigbar ist, um so den Anschlagbolzen willkürlich wahlweise in eine wirksame oder in eine unwirksame Position fahren zu können.
In einer weiteren zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß die Anschläge an unterschiedlich wählbaren Orten mit der Grundplatte verbindbar sind, so daß durch einfaches Umrüsten verschiedene Endpositionen wählbar sind.
In einer anderen zweckmäßigen Weiterausgestaltungsform ist vorgesehen, daß jede der Mitnahmevorrichtungen für das Mitnehmen der zugeordneten zusätzlichen weiteren Gabelzinke in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten auf dem ersten Paar von Führungen beziehungsweise auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke ausgestaltet ist.
Bei einem Gabelzinkenverstellgerät, bei dem die Gabelzinken auf den ersten Führungen beziehungsweise auf den zweiten Führungen jeweils mittels eines Tragprofiles verschiebbar gelagert sind, ist gemäß einer anderen Weiterausgestaltungsform der Erfindung vorgesehen, daß das Tragprofil jeder auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke eine sich bei der inneren Endlage dieser Gabelzinken bis zur Mitte des Gerätes und gegebenenfalls darüberhinaus erstreckende Verlängerung aufweist und daß jeder der weiteren zusätzlichen Gabelzinken mit einer willkürlich betätigbaren Verbindungsvorrichtung verbunden ist, die an willkürlich wählbarem Ort mit der Verlängerung des Tragprofils verbindbar ist. Dabei kann die zum Verbinden vorgesehene Verbindungsvorrichtung beispielsweise eine lösbare Klemmvorrichtung sein.
Ein Gabelzinkenverstellgerät, bei dem die Mitnahmevorrichtung in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten Gabelzinke verbindbar ist, kann gemäß einem zweckmäßigen weiteren Schritt der Erfindung derart ausgestaltet sein, daß an einem Tragprofil, vorzugsweise dem oberen Tragprofil, jeder der auf dem ersten Paar von Führungen beziehungsweise auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke eine sich parallel zu dem Tragprofil erstreckende Schiene, vorzugsweise Lochschiene, befestigt ist und daß mit jeder der weiteren Gabelzinken je eine Mitnahmeverbindungsvorrichtung, im Falle einer Lochschiene eine Mitnahmebolzenvorrichtung, verbunden ist, aus der willkürlich ansteuerbar ein Mitnahmebolzen ausfahrbar ist, der in ausgefahrenem Zustand in ein jeweils bestimmtes Loch der Lochschiene einfahrbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dar­ gestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Gabelzinkenverstellgerätes in zusammengefahrener Stellung mit eingefahrenen Anschlägen.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht in der gleichen Blickrichtung, jedoch mit auseinandergefahrenen Gabelzinken und ausgefahrenen Anschlägen.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht hierzu.
Fig. 4 zeigt ein Detail in größerem Maßstab und zwar die Lagerung der Mitnahmevorrichtung.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Gabelzinkenverstellgerätes, bei dem der Mitnahmeabstand für die weitere Gabelzinke wählbar ist.
Fig. 6 zeigt eine Vorderansicht eines Teiles des Gerätes gemäß Fig. 5.
Die Grundplatte 1 ist mit zwei Seitenwangen 2 und 3 verbunden. Auf der Grundplatte ist eine obere Führung 4 und eine untere Führung 5 befestigt, die zusammen ein erstes Führungspaar ergeben. Auf der Grundplatte ist weiterhin eine obere Führung 6 und eine untere Führung 7 befestigt, die zusammen ein zweites Paar von Führungen ergeben. Auf der oberen Führung 4 ist ein Tragprofil 8 verschiebbar, mit dem zwei Gabelzinken 9 und 10 starr verbunden sind. Auf der Führung 5 ist ein Tragprofil 11 verschieb­ bar, welches ebenfalls starr mit den Gabelzinken 9 und 10 verbunden ist.
Auf der oberen Führung 6 ist ein Tragprofil 12 verschiebbar, welches mit einer Gabel 13 und einer Gabel 14 starr verbunden ist. Auf der Führung 7 ist ein unteres Tragprofil 15 verschiebbar, welches ebenfalls starr mit den Gabeln 13 und 14 verbunden ist. An der Seitenwange 2 ist ein Zylinder 16 befestigt, aus dem eine Kolbenstange 17 ausfahrbar ist, die über ein Verlängerungsteil 18 mit der Gabelzinke 14 verbunden ist. An der Seitenwange 3 ist ein Zylinder 19 befestigt, aus dem eine Kolbenstange 20 ausfahrbar ist, die über ein Verlängerungsteil 21 mit der Gabelzinke 10 verbunden ist.
Mit der Grundplatte 1 ist weiterhin eine Führung 22 verbunden, auf der zwei Gabeln 23 und 24 verschiebbar geführt sind. Die Gabel 23 ist mit einem Abstandhalter 25 starr verbunden und die Gabel 24 ist mit einem Abstandhalter 26 starr verbunden, wobei die beiden Abstandhalter 25 und 26 mit ihren Stirnflächen gegeneinander zum Anliegen kommen können und damit den Mindestabstand der beiden Gabelzinken 23 und 24 voneinander bestimmen. An der Gabelzinke 23 ist weiterhin starr ein Anschlagstück 27 befestigt und an der Gabelzinke 24 ist ein Anschlag­ stück 28 befestigt. Jede der weiteren Gabelzinken 23 und 24 ist in ihrem unteren Bereich in bekannter, in der Zeichnung nicht näher dargestellter Weise gegen die Grundplatte abgestützt.
An der Grundplatte 1 sind ein Anschlagantrieb 29 und ein Anschlag­ antrieb 30 starr befestigt, wobei aus dem Anschlagantrieb 29 durch willkürliches Betätigen ein Anschlagbolzen 31 ausfahrbar ist und aus dem Anschlagantrieb 30 durch willkürliches Betätigen ein Anschlagbolzen 32 ausfahrbar ist. Der Anschlagbolzen 31 ist derart angeordnet, daß er in den Weg des Anschlagstückes 27 einfahrbar ist und der Anschlagbolzen 32 ist derart angeordnet, daß er in den Weg des Anschlagstückes 28 fahrbar ist.
Mit der Gabelzinke 10 ist starr eine Halteplatte 33 verbunden, mit der kardanisch, bzw. in gewissem Spiel gelenkig ein Dauermagnet 34 verbunden ist. Die gelenkige Verbindung ist dadurch hergestellt, daß der Dauermagnet 34 mit einem Fortsatz 44 versehen ist, der durch eine Bohrung 45 in der Halteplatte 33 mit Spiel hindurchgeführt ist. Eine Schraube 46 verhindert, daß der Magnet 34 von der Halteplatte 33 fort­ gezogen werden kann. Die Unterlegscheibe 47 ist eine normale Stahl- Unterlegscheibe, es kann in einer anderen Ausführung jedoch auch eine elastische Unterlegscheibe verwendet werden. Mit der Gabelzinke 23 ist starr eine Magnetankerplatte 35 verbunden. In gleicher Weise ist die Gabelzinke 14 mit einem Dauermagneten verbunden und die Gabelzinke 24 mit einer Magnetankerplatte starr verbunden.
Die Grundplatte 1 kann eine oder mehrere mehr oder minder große Ausnehmungen aufweisen, um die Sicht zu verbessern.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung haben die beiden Gabel­ zinken 23 und 24 den kleinsten Abstand voneinander, den sie aufgrund der Abstandhalter 25 und 26 voneinander haben können. Die Gabelzinke 10 ist unmittelbar neben die Gabelzinke 23 gefahren, so daß der Dauermagnet 34 an der Magnetankerplatte 35 haftet. In ebensolcher Weise haftet der an der Gabelzinke 14 befestigte Dauermagnet an der mit der Gabelzinke 24 verbundenen Magnetankerplatte. Die Außenkanten der jeweils zwei zusammenwirkenden Gabelzinken haben jeweils einen derartigen Abstand, wie er zum Einfahren in Normpaletten zulässig ist.
Wird nunmehr durch Druckbeaufschlagung des Zylinders 19 aus diesem die Kolbenstange 20 ausgefahren, so werden dadurch die Gabelzinken 9 und 10 zusammen mit den Tragprofilen 8 und 11 nach in der Zeichnung rechts verschoben. So lange die Magnetankerplatte 35 am Dauermagnet 34 haftet, wird die Gabelzinke 23 mitgenommen. In eben­ solcher Weise wird die Gabelzinke 24 mitgenommen, wenn die Kolben­ stange 17 aus dem Zylinder 16 ausgefahren wird und dadurch die Gabelzinken 13 und 14 verschoben werden.
Wenn jedoch die Gabelzinken sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung befinden und durch willkürliches Betätigen aus dem Anschlag­ antrieb 29 der Anschlagbolzen 31 ausgefahren wird und nunmehr der Zylinder 19 mit Druck beaufschlagt und dadurch die Kolbenstange 20 ausgefahren wird, so verschieben sich ebenfalls noch die Gabelzinken 9 und 10 nach in der Zeichnung rechts, jedoch fährt das Anschlag­ stück 27 gegen den Anschlagbolzen 31, so daß die Gabelzinke 23 nicht weiter nach in der Zeichnung rechts verfahren kann und somit die Magnetankerplatte 35 von dem Dauermagnet 34 abgerissen wird, da die Druckkraft auf den in dem Zylinder 19 verschiebbaren Kolben wesentlich größer ist als die Haftkraft des Dauermagneten 34. Sinn­ gemäß das gleiche erfolgt auf der in der Zeichnung linken Seite, wenn aus dem Anschlagantrieb 30 der Anschlagbolzen 32 ausgefahren ist und das Anschlagstück 28 gegen diesen zum Anliegen kommt, so daß die Gabelzinken 23 und 24 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung fahren, in der der Abstand der Gabelzinken 23 und 24 voneinander durch den Abstand der Anschlagbolzen 31 und 32 voneinander bestimmt ist, wobei dieser Abstand derart bemessen ist, daß der sich ergebende Abstand der Gabelzinken 23 und 24 voneinander den Normmaßen entspricht.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausgestaltungsform des Gabelzinkenverstellgerätes ist jede der weiteren Gabelzinken 23 und 24 in ihrem unteren Bereich mittels eines Tragprofiles 50 gegen eine Führung 51 abgestützt. Die Verbindung zwischen der Gabelzinke 23 und dem Tragprofil 50 ist durch einen Stützklotz 60 hergestellt. In eben­ solcher Weise ist das Tragprofil 15 mit der Gabelzinke 14 durch einen Stützklotz 61 verbunden und das Tragprofil 11 mit der Gabelzinke 10 durch eine Stützklotz 62 verbunden und das Tragprofil 12 mit der Gabelzinke 14 durch einen Stützklotz 63 verbunden und das Tragprofil 8 mit der Gabelzinke 10 durch einen Stützklotz 64 verbunden. Diese Stütz­ klötze 60 bis 64 sind in der Zeichnung breiter dargestellt als in Wirklichkeit, um in der Zeichnung Platz für die Darstellung der Mit­ nahmevorrichtung zu gewinnen.
Mit dem Tragprofil 25 und der weiteren Gabelzinke 23 ist eine Be­ festigungsplatte 52 verbunden, auf der eine Mitnahmebolzenvorrichtung 53 befestigt ist, aus der durch willkürliche Betätigung mittels einer Hilfskraft ein Mitnahmebolzen 54 nach unten ausgefahren werden kann. An dem Tragprofil 8 ist eine Lochschiene 55 befestigt, in der in einer Reihe in bestimmten Abständen Löcher 56 angeordnet sind. In seinem ausgefahrenem Zustand ragt der Mitnahmebolzen 54 in jeweils eines der Löcher 56 der Lochschiene 55 hinein.
In ebensolcher Weise ist das Tragprofil 12 mit einer Lochschiene 65 verbunden und ist die weitere Gabelzinke 24 und ihr Tragprofil 26 mit einer weiteren, in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Mitnahmebolzen­ vorrichtung verbunden.
Befinden sich die weiteren Gabelzinken 23 und 24 in ihrer Lage, in der ihre Abstandhalter 25 und 26 gegeneinander liegen, so können die Gabelzinken 10 und 14 mittels der Kolben-Zylinder-Aggregate 16, 17 und 19, 20 in jede beliebige Lage, also auch jede beliebige Lage relativ zu den weiteren Gabelzinken 23 und 24 gefahren werden. Wird bei einer solchen, willkürlich angesteuerten Lage der Mitnahme­ bolzen 54 ausgefahren und in ein Loch 56 der Lochschiene 55 bzw. 65 eingefahren, so wird bei weiterem Verfahren der Gabelzinken 10 und 14 die jeweils zugeordnete weitere Gabelzinke 23 bzw. 24 zwangsläufig in dem gewählten Abstand zur Gabelzinke 10 bzw. 14 zusammen mit dieser verfahren. Dadurch sind optimale Bedingungen zum Anpassen an verschiedene Palettenformen und zum gleichzeitigen Aufnehmen von mehreren Paletten gegeben.
Während das Gerät gemäß den Fig. 1-4 ermöglicht, wahlweise entweder 2 Paletten aufzunehmen und seitlich zu verschieben oder 3 Paletten aufzunehmen und die äußeren seitlich zu verschieben, ermöglicht das Gerät gemäß den Fig. 5 und 6 entweder 2 Paletten aufzunehmen und beide zu verschieben, oder nur eine Palette auf­ zunehmen und zu verschieben. Bei beiden Geräten können für das Aufnehmen von weniger Paletten zwei Gabelzinken unmittelbar neben­ einander geschoben werden und können die inneren Gabelzinken mittels der Mitnahmevorrichtung in eine andere Position verschoben und durch die Anschläge in einer vorbestimmten Position festgehalten werden. Bei dem Gerät gemäß Fig. 5 und 6 kann daraufhin der Abstand, in dem mitgenommen wird, gewählt werden.

Claims (9)

1. Gabelzinkenverstellgerät für Gabelstapler mit einem an einem Hubgerüst verschiebbaren Hubschlitten und mit einer mit dem Hubschlitten verbundenen Grundplatte, auf der ein erstes, aus einer oberen und einer unteren Führung bestehendes Paar von Führungen befestigt ist, auf denen mindestens eine Gabelzinke verschiebbar gelagert ist, wobei auf der Grundplatte ein zweites Paar von Führungen befestigt ist, auf denen mindestens eine weitere Gabelzinke verschiebbar ist, wobei zwei weitere zusätzliche Gabelzinken vergesehen sind, von denen eine wahlweise entweder zusammen mit der auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke verschiebbar ist oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist und die andere zusätzliche weitere Gabelzinke wahlweise entweder zusammen mit der auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbar gelagerten Gabelzinke verschiebbar oder durch einen Anschlag in ihrer Lage bestimmbar ist, wobei die zusätzlichen weiteren Gabel­ zinken auf einer gemeinsamen, von den Führungen für die erste Gabelzinke getrennten und von den Führungen für die zweite Gabelzinke getrennten Führungsfläche verschiebbar sind, die mit der Grundplatte verbunden ist, gekennzeich­ net durch die Kombination der folgenden Merkmale:
  • a. Die auf dem ersten Paar von Führungen verschiebbare Gabelzinke (10) ist mit der benachbarten zusätzlichen weiteren Gabelzinke (23) durcheine trennbare Mitnahme­ vorrichtung (34, 35; 53, 56) verbindbar und die auf dem zweiten Paar von Führungen (6, 7) verschiebbare Gabel­ zinke (14) ist durch eine weitere trennbare Mitnahmevorrichtung (34, 35; 53, 56) mit der benachbarten weiteren zusätz­ lichen Gabelzinke (24) verbindbar.
  • b. Die mit der Grundplatte (1) verbundenen Anschläge (31, 32) sind wahlweise in eine wirksame oder in eine un­ wirksame Position bringbar, wobei jeder dieser Anschlä­ ge (31, 32) nur in seiner wirksamen Position mit der zugeordneten der zusätzlichen weiteren Gabelzinken (23 bzw. 24) zusammenwirkt.
2. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß auf jedem Paar von Führungen (4, 5 und 6, 7) zwei Gabelzinken verschiebbar gelagert sind, die starr oder relativ zueinander verschiebbar miteinander verbunden sind.
3. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mitnahmevorrichtung ein Magnet, vor­ zugsweise ein Dauermagnet (34), mit zugeordneter, je­ weils mit dem anderen Bauteil verbundener Magnetanker­ platte (35) ist.
4. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anschläge (31 und 32) durch eine Feder belastete, elektrisch oder hydraulisch betätigbare An­ schlagbolzen aufweisen.
5. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anschlage (31, 32) an unterschiedlich wählbaren Orten mit der Grundplatte (1) verbindbar sind.
6. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Mitnahmevorrichtung (53, 54, 56) für Mitnahme der zugeordneten zusätzlichen weiteren Gabelzinke (23 bzw. 24) in vorwählbarem Abstand von der zugeordneten, auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10 bzw. 14) ausgestaltet ist.
7. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Tragprofil (8 bzw. 12 bzw. 11 bzw. 15) jeder auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10 bzw. 14) eine sich mindestens bis zur Mitte des Gerätes erstreckende Verlängerung aufweist und daß jeder der wei­ teren zusätzlichen Gabelzinken (23 bzw. 24) mit einer willkürlich betätigbaren Verbindungsvorrichtung ver­ bunden ist, die an willkürlich wählbarem Ort mit der Verlängerung des Tragprofils verbindbar ist.
8. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung eine Klemmvor­ richtung ist.
9. Gabelzinkenverstellgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an einem, vorzugsweise dem oberen (8 bzw. 12) Tragprofil (8 bzw. 12 oder 11 oder 15) jeder auf dem ersten Paar von Führungen oder auf dem zweiten Paar von Führungen verschiebbaren Gabelzinke (10 bzw. 14) eine sich parallel zu dem Tragprofil erstreckende Schiene befestigt ist und daß mit jeder der weiteren Gabelzinken (23, 24) je eine Mitnahmebolzenvorrichtung verbunden ist, aus der willkürlich ein Mitnahmebolzen ausfahrbar ist, der in aus­ gefahrenem Zustand in ein bestimmtes Loch (56) der Schiene (55) einfahrbar ist.
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