DE341809C - Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und stillstehenden Scheiben - Google Patents

Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und stillstehenden Scheiben

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Publication number
DE341809C
DE341809C DE1919341809D DE341809DD DE341809C DE 341809 C DE341809 C DE 341809C DE 1919341809 D DE1919341809 D DE 1919341809D DE 341809D D DE341809D D DE 341809DD DE 341809 C DE341809 C DE 341809C
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DE
Germany
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disk
locking
lever
alternately rotating
explosive engine
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Expired
Application number
DE1919341809D
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CARL STRAETLING
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CARL STRAETLING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/063Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
    • F01C1/073Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them having pawl-and-ratchet type drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und stillstehenden Scheiben. Die Eigenart dieser Explösionskraftmaschine gegenüber den bisher bekannten liegt in der besonderen Konstruktion der Antriebsscheiben in Verbindung mit Sperrhebeln, wodurch die abwechselnde Lösung und Sperrung der Scheiben bewirkt wird, sodann auch darin, daß an den Antriebsscheiben Laufnuten angebracht sind, in welche die Antriebsbolzen der anderen Scheibe eingreifen. Diese Antriebsbolzen können durch Verschieben in und außer Dienst gestellt werden, wodurch die Leistungsfähigkeit bzw. die Antriebsfähigkeit der Maschine geregelt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht und stellt Abb. i die vordere Ansicht der Maschine dar, die Abb.2 bis 7 zeigen die Stellungen der Teile bei den verschiedenen Arbeitsperioden im Querschnitt und Seitenansicht, die Abb. 8 .bis i i die Scheiben samt Sperrhebel in vorderer Anlicht. Die Afib. 12 und 13 zeigen die Stellungen der Teile in den Arbeitsperioden wie bei Abb.3 und 4. Die Abb. 14 und 15 stellen eine Antrielbsscheibe im Schnitt dar und sind darin .die Laufgänge für Antriebsbolzen und Sperrarme ersichtlich. Abb. 16 zeigt eine Scheibe von vorn mit dem Nutengang zur Aufnahme des Sperrhebels und die Bohrung zur Aufnahme des Sperrollenkopfes.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Bei der Stellung :der Abb. 2 wird das zwischen dem Ansatz y ,der festgestellten Scheibe a und dem Kolben x der Welle e befindliche Brennstoffluftgenisch entzündet. Die Entzündung entsteht .durch die Stromzuführung b2 und b3 in Verbindung mit dem Kontaktschleifring b1. Durch die Entzündung werden Ider Kolben x und mit ihm die Welle e und .die mit dieser Welle gekuppelte Scheibe b gedreht (vgl. Abb. 3), bis ider Kolben x den zweiten Amatz y1 -der Scheibe a trifft und diese nunmehr ausgelöste Scheibe mitnimmt. Hierauf wird die Stellung der Abb. ¢ erreicht. In ,dieser Lage werden die Scheibe b und die Welle e gesperrt. Wind nun das Gemisch zwisohen .dem Kolben x und y entzündet, so dreht sich die Scheibe a, bis wieder der Ansatz y der Scheibe a den Kolben x mitnimmt und die Welle e und die Scheibe b dreht. Das abwechselnde Sperren der Scheiben a und b geschieht .durch die Sperrhebel o und ol- (-vgl. Abb.8 bis ii). Die Sperrhebel drehen sich in dem Lagerbock w, der in fester Verbindung mit dem Fundament der Maschine steht. Der Hebel o sperrt die Scheibe a, der Hebel o' die Scheibe b. Die beiden Sperrhebel o und o' tragen an ihren vorderen Enden einen nasenartigen Ansatz oll, welcher abwechselnd in die Laufkanäle r und q hineinreicht (.vgl. Abb. i2). In der Mitte tragen die beiden Sperrnebel o und o- eine Rolle o4, welche abwechselnd in die in den Nuten o5 ausgesparten Rasten o= und o3 der Scheiben a und b eingreifen, wo-,durch die eine oder die andere Scheibe gesperrt wird. Die Antriebsbolzen c und n lösen abwechselnd die Sperre aus. Die Maschine arbeitet im fortlaufenden Viertakt. Das Brennstofflufügemisch wird durch die Maschine angesaugt und verdichtet. Die Ansaubrung erfolgt id!urch die .durchbohrte Welle e, das Ausstoßen der verbrauchten Gase durch das Auspuffrohr p. Anstatt der in der Zeichnung dargestellten zwei Scheiben a und b können auch drei und vier adermehr Scheiben angebracht -#verden,' wodurch die Leistung .der Maschine erheblich gesteigert werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Sperrvorrichtung ist folgende: Geht man von der Stellung der Abb. 2 aus, in welcher die Scheibe a festgestellt ist und in welcher mit der Welle e die Scheibe b sich dreht, so bewegt sich der Bolzen n der Scheibe b in dem Laufkanal q der Scheibe a. Ist @die Stellung der Abb. 3 überschritten, so wird durch den Bolzen n der Scheibe b der Hebel o niedergedrückt, wodurch die Sperrung der Scheibe a gelöst wird. Von der Stellung der Abb. 4 aus wird die Scheibe a durch die Scheibe b dadurch mitgenommen, daß Ader Kolben y gegen ,den Kolben yl der Scheibe a stößt. Nach einer kurzen Drehung der Scheiben schwingt der Sperrhebel o1 zurück, @ wodurch die Nase des Hebels in die Rast o= der Scheibe b einschnappt und :diese dadurch feststellt. Nach der Zündung -dreht sich nun die Scheibe a allein, wobei der Bolzen c in den Laufkanal r der Scheibe b sich dreht, ,den Sperrhebel ol- niederdrückt, wodurch die Sperrung der Scheibe b gelöst'und diese von der Scheibe a mitgenommen wird, bis letztere nach kurzer Drehung festgestellt wird und die geschilderten Vorgänge sich wiederholen.
  • Die .doppelarmigen Sperrhebel o und o' sind an den auf dem Fundament befindlichen Lagerböcken w ,gelagert. Unter den Sperrhebeln befindet sich eine Druckfeder z2 (vgl. Abb. 12) zum andauernden Hochdrücken der Hebel. Am vorderen Ende der Sperrhebel befindet sich der längere Arm ol, nach der Mitte zu der kürzere Arm o4, (der an seinem Ende einen Sperrkopf trägt. Beide Antriebsscheiben a und b sind ringsum mit Führungsnuten o' versehen, in welche der kürzere Arm o4 -eingreift, außerdem sind auf der Randfläche der Scheiben je zwei Bohrungen o= und o3 angebracht zur abwechselnden Aufnahme des Sperrkopfes o4. Die Lage der Sperrhebel in der Sperrstellung ist aus den Abb. 12 und 14 ersichtlich. Abb. 12 zeigt die Stirnansicht der Scheibe a, A.bb. 14 zeigt die Scheibe a im Schnitt.
  • Die doppelarmigen Sperrhebel werden so angebracht, daß der längere Arm o' in .den Laufkanal q bzw. r und. die Sperrolle o4 in die Bohrung o= eingreift (Abb. 12, 14 und 16). Wie aus den Abb. 12 und 14 zu ersehen ist, legt sich der Bolzen n der in Drehung befindlichen Antriebsscheibe b auf den Arm o@ ,des Hebels o, während die .Scheibe a sich in Sperrstellung befindet. Bei weiterer Drehung ider Scheibe b wird der Arm o6 des Sperrhebels o aus dem Laufkanal r nach au- ßen gedrückt, mit ihm auch der Rollenkopf o4, id'ie Scheibe a wird mitgenommen, hierauf wird die Scheibe b gesperrt. Während dieser Offenlage des Sperrhebels für die Scheibe a ruht der Rollenkopf o4 von außen auf den schmäleren Nutengang o5 (s. Abb. 13 und 15) so lange, bis die Scheibe c, eine halbe Drehung gemacht hat und danach der Rollenkopf o4 in die Bohrung o3 einspringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Explosionskraftmaschine mit abwechselrnd sich !drehenden und stillstehenden Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß .die Antriebsbolzen der einen Scheibe, welche in kurvenartige Nuten der anderen Scheiben eingreifen, winkelartig gebogene Kniehebel niederdrücken, welche die Sperrung und Auslösung der Scheiben bewirken.
DE1919341809D 1919-07-23 1919-07-23 Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und stillstehenden Scheiben Expired DE341809C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE341809T 1919-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE341809C true DE341809C (de) 1921-10-08

Family

ID=6235941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919341809D Expired DE341809C (de) 1919-07-23 1919-07-23 Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und stillstehenden Scheiben

Country Status (1)

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DE (1) DE341809C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7227636B2 (en) 2004-08-02 2007-06-05 Spectro Analytical Instruments Gmbh & Co. Kg Apparatus and method for the spectroscopic determination of carbon

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7227636B2 (en) 2004-08-02 2007-06-05 Spectro Analytical Instruments Gmbh & Co. Kg Apparatus and method for the spectroscopic determination of carbon

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