DE341340C - - Google Patents

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DE341340C
DE341340C DENDAT341340D DE341340DA DE341340C DE 341340 C DE341340 C DE 341340C DE NDAT341340 D DENDAT341340 D DE NDAT341340D DE 341340D A DE341340D A DE 341340DA DE 341340 C DE341340 C DE 341340C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Scheiden von Bestandteilen aus einem flüssigen Gemisch. Man kann bekanntlich aus einem Gemisch von feinkörnigen Stoffen verschiedener Beschaffenheit einzelne Stoffarten dadurch ausscheiden, daß man das Gemisch in einer Flüssigkeit aufschlämmt, diese Aufschlämmung durch eingeblasene Gase, z. B. Luft, fein zerteilt und in Bewegung überführt. Es bilden sich dann Zonen aus, deren Lage von der Beschaffenheit der zu scheidenden Stoffe, der Flüssigkeit und der Gase sowie von dem Bewegungszustande abhängig sind. Aus diesen Zonen werden dann die jeweilig gewünschten, darin schwebenden Stoffe abgezogen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine vorteilhafte Vorrichtung für die technische Durchführung dieses Scheidungsverfahrens zu schaffen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in einem mit den erforderlichen Zu- und Abflüssen versehenen Scheidungsbehälter eine Anzahl stufenförmig ineinander angeordneter Rohre mit zunehmender Weite vorgesehen werden, deren innerstes Rohr zur Zuführung des einzublasenden Gases dient, während das äußerste Rohr so angeordnet sein kann, daß es das Entweichen des vorn Gemisch nicht mitgerissenen Gases ermöglicht.
  • Die Zeichnung zeigt die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. In dem Scheidungsbehälter d sind drei senkrechte Rohre a, b, c von verschiedener Weite gleichachsig ineinander derart angeordnet, daß das engste Rohr a kurz hinter dem Anfang des weitesten Rohres c mündet, das seinerseits ins Freie führt. Der Behälter d ist mit einem Einlauf e und mit Überläufen f und g sowie dem Ablaß h versehen. Der Überlauf f ist heberartig ausgebildet, so daß sein Auslauf höher als sein Anschluß an das Gefäß d liegt.
  • Durch den Einlauf e wird das aufgeschlämmte Gemisch, z. B. naßgemahlenes Roherz, welches nach seinen Bestandteilen geschieden werden soll, in den Behälter d eingeführt, der mitsamt der kohranordnung a, b, c bis zur Höhe des Auslaufes am Überlauf f angefüllt ist. Nun wird durch das Rohr a das Gas, z. B. atmosphärische Luft; zugeblasen. Hierdurch tritt eine lebhafte Aufwärtsbewegung des Gemisches in dem mittleren Rohr b unter gleichzeitiger Mischung mit dem Gase ein. Dieses Gemisch tritt oben aus dem Rohr b aus und gelangt zwischen den Rohren b und c wieder nach unten, während das nicht mitgerissene Gas durch das äußere Rohr c nach oben ins Freie entweicht. Nach dem Austritt des Gemisches unten aus dem Rohr c wird die Strömung ruhiger und gibt Gelegenheit zur Zonenbildung. Der auszuscheidende Stoff lagert sich als Schaum über der Flüssigkeit ab und steigt bis zum Überlauf g, von dem er abgezogen wird; die unbrauchbaren, übrigbleibenden oder noch weiter zu verarbeitenden Stoffe dagegen sind dem Überlauf f und dem Ablaß h zu entnehmen.
  • Der Einlauf e und die Überläufe f und g sowie der Ablaß h können regelbar eingerichtet sein, was z. B. beim Ablaß h durch Darstellung eines Schiebers angedeutet ist. Die Trennungsflächen der einzelnen Zonen lassen sich dann beliebig einstellen, und bei geeigneter Wahl der Röhrenabmessungen, der Flüssigkeitsbestandteile und der Gasmenge kann leicht die günstigste Wirkung erzielt werden. Ferner können statt dreier Rohre auch eine größere Zahl von Rohren zu einem System in der Art der Erfindung vereinigt werden, oder es können auch mehrere solcher Rohrsysteme in den gleichen Scheidungsbehälter eingebaut sein, um die Wirkung zu steigern.

Claims (1)

  1. PATENT-AN sPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Scheiden von Bestandteilen aus einem flüssigen Gemisch mittels eingeblasenen Gases, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit den erforderlichen, gegebenenfalls regelbaren Zu-und Abflüssen versehenen Scheidun1-sbehälter eine Anzahl stufenförmig ineinander angeordneter Rohre mit zunehmender Weite vorgesehen sind, deren innerstes zur Zuführung des Gases von unten dient. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste Rohr ins Freie mündet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Systeme von stufenförmig mit zunehmender Weite ineinander angeordneten Rohren in ein und denselben Scheidungsbehälter eingebaut sind. .
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