DE34127C - Verfahren zar Kühlung der Mahlwalzen und des Abfallkastens durch frische Luft - Google Patents
Verfahren zar Kühlung der Mahlwalzen und des Abfallkastens durch frische LuftInfo
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- DE34127C DE34127C DENDAT34127D DE34127DA DE34127C DE 34127 C DE34127 C DE 34127C DE NDAT34127 D DENDAT34127 D DE NDAT34127D DE 34127D A DE34127D A DE 34127DA DE 34127 C DE34127 C DE 34127C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/44—Cooling or heating rollers or bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1885 ab.
Nach vorliegendem Verfahren soll von der einen offenen Stirnseite der Walzen Luft durch
ein Sauggebläse in den Hohlraum der Walzen eingeführt und von hier aus durch besondere
Kanäle in den unterhalb der Walzen befindlichen Raum des die Walzen umschliefsenden
Kastens geleitet werden, um dann durch ein rotirendes, im Kasten befindliches oder mit
diesem fest verbundenes Filter hindurch nach aufsen zu gelangen. Um die Wirkung zu vervollständigen,
kann das Filter ununterbrochen abgebürstet oder auch abgeklopft werden.
Mittelst dieses Verfahrens erreicht man eine Kühlung einerseits der Walzen, und zwar von
innen allein, wobei diese gleichzeitig die Erwärmung des Mahlgutes mehr oder weniger
verhindern, andererseits der Walzen und des Mahlgutes durch directe. Einwirkung der Luft.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Walzenstuhl, mit der Kühlvorrichtung versehen, in
Fig. ι im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt.
·. Die Walzen b b sind hohle Cylinder, welche in ihren Stirnseiten eine Anzahl Löcher c enthalten.
Die Stirnenden α α der Walzen laufen in Kränzen e, welche an dem Kasten d befestigt
sind, und die Walzen werden auf diese Weise nach dem Innern des Kastens abgedichtet.
Die Luft, welche durch einen Exhaustor bei c eingesaugt wird, passirt den Hohlraum der
Walzen und verläfst diese bei c1, um durch
den Stutzen f innerhalb des Kastens d das Mahlgut in der Achsenrichtung zu durchstreichen
und durch das rotirende Filter g und den. Stutzen h auszutreten. Das auf Welle I
sitzende Filter g, welches aus einer mit Tuchstoff oder Metallgewebe bespannten Scheibe
besteht, wird mittelst der stillstehenden Bürste i, die innerhalb eines dem Luftstrom nicht zugänglichen
Kastens k angeordnet . ist, fortwährend von den angesaugten Theilen gereinigt.
Die Welle Z des Filters wird durch die Scheibe m von der Walzenachse η in Bewegung
gesetzt. Man kann das Filter aber auch dadurch reinigen, dafs man eine Holzfeder
ρ im Innern des Kastens anbringt, welche durch einen Daumen q der Filterscheibe bei
jeder Umdrehung hochgehoben wird und alsdann auf das Filter niederfällt und dasselbe,
abklopft.
Sowie der Exhaustor in Thätigkeit gesetzt wird, saugt er die Luft auf dem durch Pfeile
angegebenen,Wege, nämlich durch die Hohlwalzen b, die Stutzen f in die untere Hälfte
des Kastens, von hier aus" durch das rotirende Filter g und den Stutzen h ab. Es wird demzufolge
stets ein Luftstrom die Walzen von innen durchstreichen und letztere auf die Aufsentemperatur
abkühlen. Für manche Zwecke wird es vortheilhaft sein, die Luft vorher auf eine
niedrigere Temperatur abzukühlen. Es werden durch diese Anordnung einerseits die Walzen
selbst,, hiermit aber auch mittelbar das Mahlgut, andererseits das Mahlgut selbst abgekühlt.
Die durch dieses Verfahren erzielte Temperaturerniedrigung soll selbst bei längerem Betriebe
20° und mehr betragen.
Sollte die besondere Kühlung des Mahlgutes nicht für nöthig gehalten werden, da ja eine
mittelbare Kühlung schon durch die gekühlten Walzen stattfindet, so kann der Exhaustor sogleich
an den Stutzen f anschliefsen und durch
den Stutzen ο absaugen; alsdann tritt die Luft gar nicht in den Mahlkastenraum. Durch die.se
Anordnung werden auch die Achsen und deren-Lager kühl gehalten, indem nicht nur ejne
directe Kühlung durch den {Luftstrom eintritt, sondern auch die von der sonst hochgradigen
Erwärmung der Walzen herrührende Wärmeübertragung auf Achsen und Lager vermieden
wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Das Verfahren, zur Kühlung der Walzen bei Walzenstühlen atmosphärische Luft in gekühltem oder nicht gekühltem Zustande durch den Hohlraum der Walzen b mittelst eines Sauggebläses hindurchzuziehen, wobei die Luft durch, die freiliegende, mit Löchern- c versehene Stirnseite eintritt und durch die gegenüberliegende, ebenfalls mit Löchern c1 ■versehene Stirnseite der WTalze in den Saugkanal/ übertritt, wobei die Abdichtung der Walzenstirnseiten gegen den Mahlkastenrraum durch Anordnung von Kränzen e um die Stirnenden α erfolgt..2. In Verbindung mit dem unter i. Gekennzeichneten das Verfahren, zur Kühlung des Mahlgutes die durch den Hohlraum der Walzen gegangene Luft in den Mahlkastenraum zu leiten, und zwar dadurch, dafs der Kanal f in den Walzenstuhlkasten ausmündet und die Luft aus diesem durch • den Kanal h dem Sauglüfter ' zugeführt wird, wobei noch ein Filter g vor dem Kanal h die Absaugung des Mahlgutes ver-■ hindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34127C true DE34127C (de) |
Family
ID=310058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34127D Expired - Lifetime DE34127C (de) | Verfahren zar Kühlung der Mahlwalzen und des Abfallkastens durch frische Luft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34127C (de) |
-
0
- DE DENDAT34127D patent/DE34127C/de not_active Expired - Lifetime
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