DE18378C - Aspirationseinrichtung für Walzenstuhlungen - Google Patents
Aspirationseinrichtung für WalzenstuhlungenInfo
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- DE18378C DE18378C DENDAT18378D DE18378DA DE18378C DE 18378 C DE18378 C DE 18378C DE NDAT18378 D DENDAT18378 D DE NDAT18378D DE 18378D A DE18378D A DE 18378DA DE 18378 C DE18378 C DE 18378C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
- B02C4/06—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers specially adapted for milling grain
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1881 ab.
Ein Hauptmangel der bisherigen Aspirationsemrichtungen besteht darin-, dafs der Staubfanger
in seiner ganzen Gröfse abgeklopft wird, so dafs während dieser Zeit die Saugwirkung
eingestellt werden mufs und die Erzeugung warmer Luft ermöglicht wird. Dies soll durch
die neue Anordnung des Staubfängers und Klopfwerks vermieden werden.
Die gezeichnete Aspiration ist für einen Vierwalzenstuhl angeordnet, und zwar liegt der
Staubfänger, welcher aus einem Cylinder A gebildet wird, und mithin die denkbar gröfste
Saugfläche darbietet, in der Mitte der Stuhlung und ist mit einem Dache D überdeckt, welches
das directe Einfallen des Mahlgutes auf den Cylinderumfang verhindert. Der Umfang des
Staubfängercylinders besteht aus einer Anzahl Segmente a, die, jedes für sich, in eigenartiger
Weise beweglich sind, zu welchem Zweck die Befestigung derselben durch Anwendimg besonderer
Mittel bewirkt ist. Die Umfangsfläche der Segmente wird aus Flanelltuch gebildet,
das auf einem mit Winkeleisensegmenten h verbundenen Gerippe von Rundeisenstäben c aufgespannt
ist. Nach der einen Seite hin ist der Cylinder durch den Boden E abgeschlossen,
nach der Seite des Saugapparates jedoch offen, und zwar ist des vollkommenen Luftdurchganges
wegen die Nabe entsprechend zurückgesetzt. Die Verbindung und gleichzeitige Abdichtung
der Segmente mit dem Boden E ist durch einen Streifen lederartigen Stoffes bewirkt, welcher
genügend elastisch ist, um den einzelnen Segmenten eine geringe Beweglichkeit zu gestatten,
weshalb auch die durch Winkeleisensegmente gehenden Rundeisenstäbe in den Oesenschrauben
d, Fig. 5, mit entsprechendem Spiel gehalten sind. Durch Theilung des Umfanges,
Anwendung des elastischen Verbindungsmittels zwischen Cylinderboden und Umfang, sowie der
beweglich geführten Stäbe c ist es ermöglicht, jedes einzelne Segment unabhängig von den
übrigen der Wirkung des Klopfwerks auszusetzen. Das letztere besteht aus den Hämmern g, welche
an den durch Hebedaumen begrenzten Federn y angebracht sind. Die Hämmer werden gegen
die Winkeleisensegmente, und zwar continuirlich geschnellt, jedoch stets nur an dasjenige Segment,
welches die tiefste Stellung des Cylinderumfanges einnimmt und aufserdem von der
Deckmulde H bedeckt wird. Die Federn / sind von auf Welle w angebrachten Hebedaumen
bewegt. Die Cylinderwelle läuft in der Hülse i der Mulde H, welche vermittelst eines Flantschenstellringes
K an das Stuhlgehäuse festgeschraubt ist, so dafs jede Drehung von H verhindert
wird. Die Drehung des Staubfängercylinders geschieht nicht continuirlich, sondern periodisch,
und zwar wird dies bedingt durch folgende Anordnung:
Auf der Welle ν sitzt eine Schnecke ν \ welche
das Schneckenrad p treibt; mit letzterem ist Stirnrad q verbunden, welches nur für den
fünften Theil seines Umfanges Zähne hat und mit diesen in das Getriebe r auf Welle s eingreift.
Auf letzterer sitzen noch die Räder ti, die in die Räder ff (die das Staubfängergerippe
tragen) eingreifen. Die allgemeine Wirkung der beschriebenen Construction ist folgende:
Das Mahlgut fällt auf das DachZ>; die warme
Luft wird durch den Saugapparat abgeführt, mufs aber hierbei den Staubfängercylinder pas-
siren und die mitgerissenen Mahlguttheile absetzen. Letztere werden zur Vermeidung einer
Verstopfung des Tuches abgeklopft, und zwar dergestalt, dafs stets das meist verstopfte Segment
der Wirkung des Klopfwerks ausgesetzt ist, ohne dafs hierdurch die übrigen Segmente
beeinflufst werden, wobei noch durch die Deckmulde erzielt wird, dafs die eben abgeklopften
Staubtheile des unter Klopfwirkung stehenden Segmentes durch den Luftstrom nicht sofort
von neuem angesaugt werden.
Die· Aspiration kann bei Stuhlungen von beliebiger Anzahl Walzen angeordnet werden und
das Exhaustorrohr L mit einer geeignet wirkenden Vorrichtung zum Reguliren der Luftstromstärke
versehen sein.
Claims (1)
- Patent^ Anspruch:Für Walzenstuhlaspirationen ein cylindrischer, aus mehreren Segmenten bestehender Staubfänger, welcher ruckweise gedreht und continuirlich so abgeklopft wird, dafs die Hammer stets nur auf dasjenige Segment wirken, welches sich unter der im Staubfänger feststehenden Deckmulde befindet, ohne dafs das continuirliche Absaugen durch die übrigen Segmente gestört wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18378C true DE18378C (de) |
Family
ID=295261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18378D Active DE18378C (de) | Aspirationseinrichtung für Walzenstuhlungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18378C (de) |
-
0
- DE DENDAT18378D patent/DE18378C/de active Active
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