DE340797C - Selbsttaetiger elektromagnetischer Spannungsregler - Google Patents
Selbsttaetiger elektromagnetischer SpannungsreglerInfo
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- DE340797C DE340797C DE1919340797D DE340797DD DE340797C DE 340797 C DE340797 C DE 340797C DE 1919340797 D DE1919340797 D DE 1919340797D DE 340797D D DE340797D D DE 340797DD DE 340797 C DE340797 C DE 340797C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
- H02J7/22—Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
- H02J7/225—Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator characterised by the mechanical construction
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Description
- Selbsttätiger elektromagnetischer Spannungsregler. Dynamomaschinen, die zur selbsttätigen .Ladung von Akkumulatoren verwendet werden sollen, dürfen eine Spannung, die der höchsten Ladespannung dei betreffenden Batterie entspricht, nicht überschreiten, da sonst die Batterie durch Überladen Schaden leidet. Bei der Anordnung eines solchen Apparates auf Kraftwagen ist aber die Drehzahl der Dynamomaschine außerordentlichen Schwankungen unterworfen, wobei die Spannung die höchst zuläs"s'd:ge Höhe oft überschrelitet. Um diesem Ü'belstandd zu begegnen, wird in bekannter Weise mit Hilfe einer Spannungsspule ein Widerstand in den Nebenschluß der Dynamo eingeschaltet, welcher so .bemessen ist, @daß die Dynamo bei höchst vorkommender Drehzahl und eingeschaltetem Widerstand -die höchst zulässige Spannjung nicht überschreitet.
- Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung @d'er Wnderstandäkurzschlußvorrichtung, welche so beschaffen ist, daß sie selbst bei stärkster Erschütterung in, ihrer magnetischen Wirkung nicht beei.nflußt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß -der von einer Spannungsspule umgebene und Iden Kurzschlußkontakt tragende Anker aus einem hohlen Eisenkern besteht, in dem sich ein Dämpfun gszylinder mit einer Schraubenfeder befindet, durch. welche die beiden Kurzschlußkontakte bei gewöhnlicher Spannung zusammengehalten werden. Der Dämpfungszylin-,d'er verhindert ein Ü'berregulieren und; damit ein schädliches Schwanken der Spannung.
- Auf beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
- Fig. i ,ist ein Schnirtt diwrch die Vorrichtung mit Schaltschema; Fig. 2 ist ein Grundriß.
- Die Vorrichtung besteht aus einem Eisengehäuse i, Idas in seinem Innern die Spannungsspule 2 aufnimmt und mit dem eisernen Deckel 3 verschlossen ist. Durch die Spannungsspule 2 und den Boden q. des Eisengehäuses i ist ein hohl ausgebohrter Eisenkern 5 geführt, welcher an idemeinen Ende durch die Membranfeider 6 in zentraler Lage gehalten und an dem anderen Ende durch die Stellschraube 7 und die aus nichtmagnetischem Material hergestellte Führungsplatte 8 zentral geführt wird. Mit dem Eisenkern 5 ist die Kontaktschraube 9 verbunden, wogegen .der Kontakt io isoliert auf einer Brücke i i angeordnet ist. Die Brücke i i ist mittels Schrauben 12 am Gehäuseboden q. befestigt -und' dient zu-gleich zum zentralen Festhalten der Membranfeder 6. Eine in dem ausgebohrten Eisenkern 5 angeordnete, von einem Dämpfungszylinder 1q. umgebene Schraubenfeder 13 drückt -den Eisenkern mit dem Kontakt 9 ständig gegen den Kontakt i o, und zwar .um so stärk er, je mehr die Feder 13 mittels der Schraube 7 gespannt wird-. An seinem unteren Ende ist der Eisenkern 5 mit einem breiteren Bund 15 versehen, damit die magnetischen Kraftlinien leichter auf Aden Deckel 3 übergeleitet werden und somit eine sichere Wirkung ausüben. Die aus nichtmagnetischem Material hergestellte Führungsplatte 8 ragt über dien Bund 15 hinaus, so @daßeine unmittelbare Berührung des Eisenkernes 5 mit dem Deckel 3 vermieden und ein Hängenbleiben ausgeschlossen wird.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: ' Der Strom der Dynamo D wird von den beiden Bürsten a und b abgenommen und geht durch -die Leitungen c und d in die Spannungsspule 2. So lange nun die Spannungsspule noch nicht so stark erregt ist, um den Eisenkern 5 anziehen zu können, geht -der Strom im Nehenschluß von Bürste a zur Anschlußschraube e durch das Gehäuse i und die Membranfeder6 nach der Kontaktschraube 9 von -dieser auf Kontakt io und durch die Leitung f nach dem Nebenschluß N. Steigt nun die Spannung derart, @daß die Spannungsspule? "den Eisenkerns mit Kontaktschraube9 anzieht, also die beiden Kontakte 9 und io unterbricht, so muß der Strom für Aden Nebenschluß von der Bürste a .durch den Widerstand W nach dem Kontakt io und von ,dort durch die Leitung f zum Nebenschluß geführt werden. Auf diesle Weise wird .dem Nebenschluß der Widerstand W vorgeschaltet. Durch die Dämpfung im Eisenkern 5 werden die Übergangsschwankungen fast ganz vermieden und insbesondere die Funkenbildung auf ein Mindestmaß beschränkt.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Selbsttätiger elektromagnetischer Spannungsregler für Dynamomaschinen mit Einschaltung eines Wiederstandes in das Feld bei einer Höchstspannung, dadurch, gekennzeichnet, daß der von einer Spannungsspule (2) umgebene und einen Kurzschlußkontakt (9) tragende Anker aus einem hohlen Eisenkern (5) besteht, in dem sich e ein Dämpfungszyl@inIdler(r¢) mit einer Schraubenfeder (13) befindet, durch welche der Kurzschlußkontakt (9) mit seinem Gegenkontakt (io) bei gewöhnlicher Spannung zusammengehalten werden.
- 2. Überspannungsreggler für Dynamomaschinen nach. Anspruch i, dedurch gekennzeichnet, daß däe Schraubenfeder mit Dämpfungszylinder durch eine Stellschraube (7) einstellbar ist, auf welcher -der Eisenkern (5) mittels einer aus nichtmagnetischem Material hergestellten Führungsplatte (8) geführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340797T | 1919-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340797C true DE340797C (de) | 1921-09-19 |
Family
ID=6229566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919340797D Expired DE340797C (de) | 1919-04-05 | 1919-04-05 | Selbsttaetiger elektromagnetischer Spannungsregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340797C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193148B (de) * | 1959-09-05 | 1965-05-20 | Zd Y Elektrotepelnych Zarizeni | Elektromagnetischer Impulsregler |
-
1919
- 1919-04-05 DE DE1919340797D patent/DE340797C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193148B (de) * | 1959-09-05 | 1965-05-20 | Zd Y Elektrotepelnych Zarizeni | Elektromagnetischer Impulsregler |
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