DE340652C - Verfahren zum Auswaschen von dampffoermigen, fluessigen oder festen Bestandteilen aus Gasen - Google Patents
Verfahren zum Auswaschen von dampffoermigen, fluessigen oder festen Bestandteilen aus GasenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
- C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
- C10K1/02—Dust removal
- C10K1/024—Dust removal by filtration
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Description
- Verfahren zum Auswaschen von dampfförmigen, flüssigen oder festen Bestandteilen aus Gasen. Nach dem Hauptpatent 33=32I sollen die Gase durch Rohöl in Filtern in ziemlich heißem Zustande zum Zwecke der Erhaltung der fühlbaren Wärme gereinigt werden. Dieses Verfahren eignet sich besonders für solche Gase, die ziemlich trocken sind und z. B. weniger als 67 g im cbm Wasser, auf o° und 76o mm Barometerstand bezogen, enthält. Auch bei einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 75 g im cbm würde das Verfahren des Hauptpatents zwar weder ein trockneres noch ein feuchteres Gas liefern als die NaBreiniger im Hochsommer, dagegen aber etwa =oo° an fühlbarer Wärme dem Gas erhalten, die somit als Gewinn zu verbuchen sind. Bei niedrigeren Wasserdampfgehalten wird der Vorteil des Verfahrens nach dem Hauptpatent immer größer, weil bei der Naßreinigung das Gas nächher feuchter ist als vorher. Ist jedoch das Gas sehr feucht, so ändert sich die Sachlage. Ein Hinarbeiten auf die Erhaltung der fühlbaren Wärme würde keinen Vorteil mehr bringen. Es verläßt das Wasser sowohl die Gicht als nach der Verbrennung des Gases den Fuchs in Dampfform mit fast genau denselben Temperaturen, so daß der Wärmeinhalt unverändert ist und bei dem ganzen Vorgang weder Wärme entzogen noch zugeführt wird. Das Gas wird aber durch das Wasser gewissermaßen verdünnt, d. h. bei Unveränderlichkeit des Gesamtwärmeinhaltes wird die spezifische Wärme verändert, dadurch die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, so daß die Kesselanlagen größer sein müßten oder weniger leisten. In diesem Falle soll nun gemäß der Erfindung eine Nachkühlung vorgesehen werden, und zwar käme, da das Gas sehr rein und ölfrei ist, ein Einspritzkühler in Frage. Bei Verwendung der Gase zu Maschinenzwecken muß sowieso tief gekühlt werden, da das verdünnte Gas eine Minderleistung der Gasmaschine ergeben würde. Auch beim Vorsehen eines Kühlers hat das neue Verfahren die Vorzüge der Einfachheit und des Nichtverschmutzens und somit Ausfall der kostspieligen Reinigungen, die noch obendrein den Betrieb fortwährend stören, ganz besonders aber den des sehr geringen Kraftbedarfs. Daneben dürften der Kraftbedarf und die Anlagekosten sicherlich nicht höher sein als bei den üblichen Naßreinigern. Der Kühler nach der Erfindung kann auch von vornherein mit Wasser betrieben werden, und es geht dann unter Wegfall eines Nachkühlers die Kühlung im Reiniger selbst vor sich. Hierbei wird dann von Zeit zu Zeit etwas Teeröl o. dgl. aufgegeben, das sich im Gehäuseunterteil sammelt und in welches das rotierende Filter bei der Drehung kammerweise eintaucht, so daß der Filtersatz stets mit Öl getränkt ist. Etwas Öl wird von Zeit zu Zeit in den Ventilatorflügel aufgegeben, und auf diese Weise werden alle Innenteile stets mit einem Teerölüberzug erhalten. Da der Lichtstaub an auch nur leicht mit 01 überzogenen Stellen nicht haftet,, so wird auch bei dieser Betriebsweise der Vorteil des Nichtverschmutzens bestehen. Das aus..deni'Auslaufschnabel mit dem Wasser abfließende 01 läßt sich wegen der großen Differenz der spezifischen Gewichte in einfachen Scheidegruben leicht vom Wasser trennen und wieder verwenden, nachdem man es von dem zu verbrennenden Schlamm befreit hat.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zum Auswaschen von dampfförmigen, flüssigen oder festen Bestandteilen aus Gasen unter Verwendung umlaufender Filter und die Gase verbessernder Waschflüssigkeiten nach dem Patent 33i32=, dadurch gekennzeichnet, daß sehr feuchte Gase durch mit Rohöl getränkte Filter gewaschen und. gleichzeitig durch Kühlwasser heruntergekühlt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohöl in das Gehäuseunterteil eingegeben wird, worin sich der Filtersatz mit 01 tränkt.
- 3. Verfahren nach Anspruch x oder' 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Wasser abfließende Öl zunächst vom Wasser und dann von dem Schlamm zwecks Wiederverwendung getrennt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340652T | 1920-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340652C true DE340652C (de) | 1921-09-14 |
Family
ID=6228585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920340652D Expired DE340652C (de) | 1920-07-08 | 1920-07-08 | Verfahren zum Auswaschen von dampffoermigen, fluessigen oder festen Bestandteilen aus Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340652C (de) |
-
1920
- 1920-07-08 DE DE1920340652D patent/DE340652C/de not_active Expired
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