DE3406392C2 - Vorrichtung zum Entfalten einer Pontoneinheit - Google Patents
Vorrichtung zum Entfalten einer PontoneinheitInfo
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- E01D15/14—Floating bridges, e.g. pontoon bridges
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entfalten von Pontoneinheiten zur Bildung von Schwimmbrücken. Jede Pontoneinheit besteht dabei aus zwei Innenpontons 1a, 1b, die mit einem ersten Gelenk 3 verbunden sind. Die Außenpontons 2a, 2b sind über zweite Gelenke 4a, 4b mit den Innenpontons verbunden, so daß sich die Pontoneinheit nach dem Einschwimmen W-förmig entfalten läßt. Um beim Entfalten die Auftriebskräfte zu überwinden, ist eine Kolben-Zylinder-Einheit 6 vorgesehen, welche über einen Seilzug 7 an Hebeln 5a und 5b angreift, um eine Drehung der jeweiligen Außenpontons 2a, 2b gegenüber den Innenpontons 1a, 1b um Bolzen 10 zu veranlassen, welche die Hebel 5a und 5b in Bohrungen durchdringen. Durch die seitlich der Pontons in Bolzen 10 gelagerten Hebel 5a und 5b bleibt nach dem Entfalten die Fahrbahn frei von Hindernissen. Nach dem Falten bilden die Pontons eine kompakte Pontoneinheit, ohne störende, überkragende Gelenke und dergleichen, so daß der Stauraum der Transportfahrzeuge optimal genutzt wird (Fig. 1).
Description
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te für andere Arbeiten zur Verfugung stehen. Da Pon- die übrigen Pontons 2a, Xb, 2b.
tonbrücken dieser Art fast ausschließlich für militari- Eine Variante zur Lösung gemäß F i g. 1 ist in F i g. 2
sehe Zwecke verwendet werden, ist der Zeitfaktor von dargestellt Die 4 Pontons la, 2a, 16,26 sind wiederum
dominierendem Stellenwert durch ein erstes Gelenk 3 mittig verbunden. Die Innen-Zum
anderen wird dieselbe Aufgabe dadurch gelöst, 5 pontons la und 16 sind mit ihren Außenpontons 2a, 26
daß der Kipphebel symmetrisch zum zweiten Gelenk im jeweils durch zweite Gelenke 4a und 46 faltbar verbun-Bereich
seiner Mitte jeweils mit einem Bolzen mit dem den. Das Falten und Entfalten geschieht durch eine hyinnen-
und dem Außenponton drehbar verbunden ist, draulische Kolben-Zylinder-Einheh 6, welche im vorliedaß
der Außenponton über eine in Transportstellung genden Fall doppelwirkend gestaltet ist so daß der umgespannte
Zugfeder an das freie Ende des Kipphebels 10 laufende Seilzug 7a, welcher über die Umlenkrolle 8,
angeschlossen ist, wobei zwischen Feder und dem freien sowie eine zweite Umlenkrolle 8a geführt ist Kräfte
Ende des Kipphebels eine Kette eingeschaltet ist und nach beiden Richtungen für den FaIt- und den Entfaltdaß
der Innen- bzw. der Außenponton Endanschläge Vorgang ausüben kann. Die Kolben-Zylinder-Einheit 6
aufweist und zwar so, daß die Bewegung des Innen- besteht dabei aus jeweils zwei nicht dargestellten Kolbzw,
des Außenpontons um die Gelenke in Transport- 15 ben, deren Kolbenstangen mr. den Enden des Seilzuges
bzw. Schwimmstellung begrenzt wird. 7a verbunden sind und der Seilzug 7a mit den Enden des
Die Zugfeder, die im gefalteten Zustand gespannt ist Kipphebels 5a verbunden ist Der feststehende Zylinder
ermöglicht eine selbständige Entfaltung der Pontonein- 16 ist starr mit dem jeweiligen Ponton verbunden. Die
heit entgegen den Auftriebskräften, das Falten wird doppelwirkesnde Kolben-Zylinder-Einheit 6 hat den
durch die Auftriebskräfte der Außenpontons bewerk- 20 Vorzug, daß auch der Vorgang des Tusammenfaltens
stelligt zwangsgesteuert ablaufen kann.
Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung Jer Erfin- Beide Ausführungsbeispiele sowohl nach F i g. 1 wie
dung ist im Anspruch 3 gekennzeichnet nach F i g. 2 beinhalten den Vorteil, daß die Pontonein-
Ein Aasführungsbeispiel ist in Zeichnungen darge- heit ohne Hilfe von außen gefaltet bzw. entfaltet werden
stellt Es zeigt 25 kann.
F i g. 1 Pontoneinheit mit einfach wirkender Kolben- Eine alternative Lösung zur Frage des Entfaltens der
Zylinder-Einheit Pontoneinheit ist aus F i g. 3 zu ersehen. Die Pontonein-F
i g. 2 Pontoneinheit mit doppelwirkender Kolben- heit bestehend aus den beiden Innenpontons la, 16 und
Zylinder-Einheit und umlaufendem Seilzug den Außenpontons 2a, 26 wird in aufrechter Stellung
F i g. 3 Pontoneinheit in Transportstellung mit Zugfe- 30 schwimmend zum Entfalten vorbereitet Die zum ersten
g der zur Sicherung der Ruhestellung der Außenpontons Gelenk 3 symmetrisch aufgebaute Pontoneinheit wird
p in der Anfangsphase des Entfaltens durch Kipphebel 5a, 56 zwischen den Innen- und den
t| F i g. 4 Einleitung des Entfaltens durch eine Schwen- Außenpontons gelenkig verbunden, wobei die Kipphe-Γ;
kung der Innenpontons bei in Bolzen 10 drehbar gelagert sind. Da die Innenpon-
ψ\ F i g. 5 Einsetzende Teilnahme der Außenpontons am 35 tons la, 16 aus hier nicht zu erläuternden Gründen
•p Vorgang des Entfaltens schwerer sind als die Außenpontons 2a, 26. versuchen
-,r F i g. 6 Pontoneinheit in Schwimmstellung sich die Außenpontons durch eine Restauftriebskraft
i,¥ F i g. 7 Pontoneinheit in Schwimmstellung in der Aus- gegen die Innenpontons zu legen. Dies wird einerseits
\fi führung nach den F i g. 1 und 2. durch Endanschläge 186, 18c/ und andererseits durch
■; Eine Pontoneinheit bestehend aus je zwei Innenpon- 40 eine vorgespannte Zugfeder 17 verhindert welche über
Hi; tons la, 16 und zwei Außenpontons 2a, 26, wird durch eine Kette 19 mit dem freien Ende des Kipphebels 5a
'4.: ein erstes Gelenk 3 mittig und durch je ein zweites verbunden ist Die Zugfeder 17 verhindert, daß sich der
; * Gelenk 4a, 46 zwischen den Außenpontons 2a und 26 Außenponton 2a beim Beginn des Entfalten.·: der Innen-
- sowie den dazugehörigen Innenpontons la, 16 so ver- pontons la, 16 gegen den Innenponton la legt.
; öunden, daß es zum Transport nach Art eines W zusam- 45 Der Beginn des Entfaltungsvorganges ist in F i g. 4 j.\ mengefaltet bzw. beim Übergang von der Transport- dargestellt Die Innenpontons la, 16 werden V-förmig stellung in eine Schwimmstellung wieder entfaltet wer- entfaltet wobei sie sich um das erste Gelenk 3 drehen. i. den kann. Die zweiten Gelenke 4a, 46 sind als Kipphebel Beim Einsetzen des Entfaltungsvorganges gibt der 5a und 56 gestaltet welche über Drehzapfen 10 mit den Kipphebel 5a den Anschlag 18a frei, so daß die Gefahr Pontons la, 16 sowie 2a, 26 drehbar verbunden sind. 50 besteht daß sich der Außenponton 2a in Richtung auf :'·... Diese Art der gelenkigen Verbindung beinhaltet den den bereits geneigten Innenponton la zubewegt, zumal, :V, Vorteil, daß die Pontoneinheit nach dem Entfalten keine wie bereits erläutert ein Restauftrieb vorhanden ist. Um die Fahrbahn beeinträchtigenden Unebenheiten wie den Außenponton 2a zuverlässig während des Entfal-}' vorspringende Ge'enke und dergleichen aufweist wel- tens der Innenpontons la, 16 in der Vertikalen zu halten, ehe das Befahren stören (siehe F i g. 7). Die Entfaltung 55 ist eine Zugfeder *7 vorgesehen, deren Spannkra/t in wird durch eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit 6 dem Maße nachläßt wie sich der Innenponton la seiner ; bewerkstelligt welche jeweils mit einem Ponton la fest horizontalen Endstellung nähert
•; verbunden ist Gleichartige Kolben-Zyiinder-Einheiten Aus F i g. 5 kann man ersehen, wie die Spannfeder 17 sind auch an den Pontons 2a, 16, 26 angebracht. Der als Folge der nahezu erfolgten Entfaltung der Innenbewegliche Teil dieser Kolben-Zylinder-Einheit 6 ist mit 60 pontons la und 16 ihre Wirkung einbüßt und der Au-, einem Ende eines Seilzuges 7 verbunden, welcher um ßenponton 2a sich neigt und in eine horizontale Endlage ■' eine Umlenkrolle 8 geführt ist deren Drehachse 9 fest übergeht
; öunden, daß es zum Transport nach Art eines W zusam- 45 Der Beginn des Entfaltungsvorganges ist in F i g. 4 j.\ mengefaltet bzw. beim Übergang von der Transport- dargestellt Die Innenpontons la, 16 werden V-förmig stellung in eine Schwimmstellung wieder entfaltet wer- entfaltet wobei sie sich um das erste Gelenk 3 drehen. i. den kann. Die zweiten Gelenke 4a, 46 sind als Kipphebel Beim Einsetzen des Entfaltungsvorganges gibt der 5a und 56 gestaltet welche über Drehzapfen 10 mit den Kipphebel 5a den Anschlag 18a frei, so daß die Gefahr Pontons la, 16 sowie 2a, 26 drehbar verbunden sind. 50 besteht daß sich der Außenponton 2a in Richtung auf :'·... Diese Art der gelenkigen Verbindung beinhaltet den den bereits geneigten Innenponton la zubewegt, zumal, :V, Vorteil, daß die Pontoneinheit nach dem Entfalten keine wie bereits erläutert ein Restauftrieb vorhanden ist. Um die Fahrbahn beeinträchtigenden Unebenheiten wie den Außenponton 2a zuverlässig während des Entfal-}' vorspringende Ge'enke und dergleichen aufweist wel- tens der Innenpontons la, 16 in der Vertikalen zu halten, ehe das Befahren stören (siehe F i g. 7). Die Entfaltung 55 ist eine Zugfeder *7 vorgesehen, deren Spannkra/t in wird durch eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit 6 dem Maße nachläßt wie sich der Innenponton la seiner ; bewerkstelligt welche jeweils mit einem Ponton la fest horizontalen Endstellung nähert
•; verbunden ist Gleichartige Kolben-Zyiinder-Einheiten Aus F i g. 5 kann man ersehen, wie die Spannfeder 17 sind auch an den Pontons 2a, 16, 26 angebracht. Der als Folge der nahezu erfolgten Entfaltung der Innenbewegliche Teil dieser Kolben-Zylinder-Einheit 6 ist mit 60 pontons la und 16 ihre Wirkung einbüßt und der Au-, einem Ende eines Seilzuges 7 verbunden, welcher um ßenponton 2a sich neigt und in eine horizontale Endlage ■' eine Umlenkrolle 8 geführt ist deren Drehachse 9 fest übergeht
mit dem Ponton la verbunden ist Das andere Ende des Die F i g. 6 gibt die Pontoneinheit in Endstellung nach
Seilzuges 7 ist mit dem freien Ende des Kipphebels 5a der Entfaltung wieder. Die Innenpontons la, 16 sind
verbunden. Durch die Betätigung des beweglichen Teils 65 durch das erste Gefönk 3 verbunden. Beim Befahren
der Kolben-Zylinder-Einheit 6 wird die freie Länge des können sich diese Innenpontons an ihrer Oberkante ge-
Seilzuges 7 verkürzt so daß die Folge eine Drehung des genseitig abstützen. Die Außenpontons 2a und 26 wer-
Pontons la um den Drehzapfen 10 ist Gleiches gilt für den durch die Kipphebel 5a und 56 gelenkig verbunden.
welche in Bolzen 10 drehbar mit den angrenzenden Innen- bzw. Außenpontons la, \b bzw. 2a, 2b verbunden
sind. Beim Befahren können sich die Kipphebel 5a, 5b gegen Endanschläge IBa, 18c bzw. 18e, 18/ abstützen.
Die Fahrbahn selbst ist frei von jeglichen Hindernissen. Eine Verriegelung zwischen Innen- und Außenpontons
1 a und 2a bzw. 1 b und 2b ist nicht dargestellt Im Gegensatz zu F i g. 6 wird der Entfaltungsvorgang der Pontondnheit nach F i g. 7 durch hier nicht dargestellte Kolben-Zylinder-Einheiten bewerkstelligt (siehe hierzu die
F i g. 1 und 2). Ebenso wie F i g. 6 legen sich die Kipphebel 5a, 5b gegen Endanschlage 18a, 18c bzw. 18e, \%f,
wodurch ein Ausknicken der Außen- gegen die Innenpontons 2a, 2b bzw. la, Ii) vermieden wird. Die Innenpontons sind wiederum mit einem ersten Gelenk 3 ver-
bunden und stützen sich beim Befahren über ihre Oberkante ab.
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Claims (3)
1. Vorrichtung zum Entfalten einar Pontoneinheit nen- und zwei Außenpontons gebildet wird und dabei
zur Bildung von Schwimmbrücke!!, wobei die Pon- 5 die Innenpontons über ein erstes Gelenk, sowie die Autoneinheit aus zwei Innen- und zwei Außenpontons Benpontons jeweils Über ein zweites Gelenk derart vergeudet wird und dabei die Innenpontons Ober ein bunden sind, daß sie sich beim Obergang von einer
erstes Gelenk, sowie die Außenpontons jeweils über Transport- in eine Schwimmstellung W-förmig ?ntf alein zweites Gelenk derart verbunden sind, daß sie ten lassen und der Entfaltvorgang durch einen Seilzug
sich beim Obergang von einer Transport- in eine to mit Kipphebeleinrichtung erfolgt, der an einem freien
Schwimmstellung W-förmig entfalten lassen und der Ende des schwenkbaren Kipphebeis angreift, welcher
Entfaltvorgang durch einen Seilzug mit Kipphebel- mit dem Außenponton verbunden ist
einrichtung erfolgt, der an einem freien Ende des Durch die DE-OS 30 C4 397 ist eine derartige Vorschwenkbaren Kipphebels angreift, welcher mit dem richtung bekannt, bei der zur Errichtung von Ponton-Außenponton verbunden ist, dadurch gekenn- 15 brücken W-förmig falt- und entfaltbare Pontoneinheize i c h η e t, daß der Kipphebel (5a bzw. Sb) sym- ten vorgesehen sind. Die einzelne Pontoneinheit besteht
metrisch zum zweiten Gelenk (Aa) im Bereich seiner dabei jeweils aus zwei Innen- und zwei Außenpontons,
Mitte jeweils mit einem Bolzen (10) mit dem Innen- die durch scharnierartige Gelenke unmittelbar unter-
und dem AüSenponton (la bzw. 2a)drehbar verbun- einander verbunden sind. Im Bereich der Gelenke, die
den ist, daß ser Seilzug (7) an jedem Ende des Kipp- 20 die Innenpontons mit den Außenpontons verbinden,
hebeis angreift und Ober je eine UmlenkroUe (8) sind Kipphebel vorgesehen, die um einen mit dem Auläuft, welche drehbar mit dem Innen- bzw. dem Au- ßenponton verbundenen Zapfen drehbar gelagert sind
ßenponton (Ie bzw. 2a) verbunden ist, und daß je- und die an einem der Mitte der Pontoneinheit zugedem Seilzug (7) eine mit dem Innen- bzw. dem Au- wandten Ende mit einem Seilzug verbunden sind, wähßenponton (la bzw. 2a) fest verbundene Kolben-Zy- 25 rend das andere Ende Ober einen Bolzen gegen die Aulinder-Einheit (6) zugeordnet ist, bei der der festste- ßenpontons drückt Das dem Kipphebel abgewandte
hende Teil der Kolben-Zylinder-Einheit (6) mit dem Ende eines jeden Seilzuges ist mit einem Hebei verbun-Innen- bzw. dem Außenponton verbunden ist, wan- den, der hn Gelenkpunkt der Innenpontons angeordnet
rend der bewegliche Teil am Seilzug angreift ist Zur Vermeidung kurzfristiger Spannungsspitzen ist
2. Vorrichtung zum Entfalten einer Pontoneinheit 30 zwischen den Kipphebeln und dem Seilzug eine Zugfezur Bildung von Schwimmbrücken, wobei die Pon- der angeordnet, die sich allerdings während des Entfalttoneinheit aas zwei Innen- und zwei Außsnpontons und Faltvorganges passiv verhält Mit einem solchen
gebildet wird und dabei die. Innenpontons über ein Pontonsystem läßt sich eine Pontonbrücke gut auf Fahrerstes Gelenk, sowie die Außen;..mtons jeweils über zeugen transportieren und ebenso gut zu Wasser brinein zweites Gelenk derart verbunden sind, daß sie 35 gen, auch ist die Montage nach dem Entfalten relativ
sich beim Obergang von einer Transport- in eine problemlos, jedoch ist der Aufwand beim Falten im Zu-Schwimmstellung W-förmig entfalten lassen und der ge der Demontage noch sehr aufwendig, da es hierzu
Entfaltvorgang durch einen Seilzug mit Kipphebel- neben Schubbooten noch eines Kranes bedarf, um die
einrichtung erfolgt, der an einem freien Ende des Pontoneinheit gegen die Auftriebskrsme für den Transschwenkbaren Kipphebels angreift, welcher mit dem 40 port zu falten.
Außenponton verbunden ist, dadurch gekennzeich- Ferner ist es durch DE-AS 1092 796 bekannt,
net, daß der Kipphebel (Sa bzw. Sb) symmetrisch schwenkbare Teile von amphibischen Fahrzeugen
zum zweiten Gelenk (4a bzw. Ab) im Bereich seiner durch hydraulische Kolben-Zylinder-Einheiten zu beMitte jeweils mit einem Bolzen (10) mit dem Innen- wegen, wobei eine Kolbenstange derselben ihre Kraft
und dem Außenponton (ίε bzw. 2a)drehbar verbun- 45 über einen Seilzug und Seilrollen auf die anzutreibenden ist, daß der Außenponton (2a) über eine in den Teile überträgt
Transportstellung gespannte Zugfeder (17) an das Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gat-
freie Ende des Kipphebels (Sa) angeschlossen ist, tungsgemäße Vorrichtung so weiterzubilden, daß neben
wobei zwischen Feder (17) und dem freien Ende des dem Entfaltvorgang auch der Faltvorgang ohne Inan-
Kipphebels (Sa) eine Kette (19) eingeschaltet ist, und 50 spruchnahme schweren Gerätes zu bewerkstelligen ist
daß der Innen- bzw. der Außenponton (la bzw. 2a)
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorrichtung
Endanschläge (18a, 18£>
bzw. 18c, iSd) aufweist, und der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vor-
zwar so, daß die Bewegung des Innen- bzw. des Au- gesehen, daß der Kipphebel symmetrisch zum zweiten
ßenpontons (la bzw. 2a) um die Gelenke (10) in Gelenk im Bereich seiner Mitte jeweils mit einem BoI-
Transport- bzw. Schwimmstellung begrenzt wird. 55 zen mit dem Innen- und dem Außenponton drehbar
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- verbunden ist, daß der Seilzug an jedem Ende des Kippzeichnet, daß der Seilzug (7) je Ponton um eine zwei- hebeis angreift und über je eine Umlenkrolle läuft weite Umlenkrolle (Sa) geführt ist, so daß ein umlaufen- ehe drehbar mit dem Innen- bzw. dem Außenponton
der Seilzug (7) entsteht, dessen Anfang und Ende verbunden ist, und daß jedem Seilzug eine mit dem Ingleichzeitig mit dem jeweils freien Ende des Kipphe- 60 nen bzw. dem Außenponton fest verbundene Kolben·
bels (Sa) verbunden ist, und daß die hydraulische Zylinder-Einheit zugeordnet ist, bei der der feststehen-Kolben-Zylinder-Einheit (6) doppelwirkend gestal- de Teil der Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Innentet ist, so daß der feststehende Teil (Zylinder 10) mit bzw. dem Außenponton verbunden ist während der bedem Innen- bzw. dem Außenponton (la bzw. 2a)
wegliche Teil am Seilzug angreift
verbunden ist und der bewegliche Teil (Kolben) mit 65 Durch die Kolben-Zylinder-Einheit läßt sich die Pon-
dem Seilzug (7a)'m Verbindung steht toneinheit ohne äußere Hilfsmittel falten und entfalten,
wodurch beim Bau einer Pontonbrücke erheblich Zeit gewonnen wird, da die ansonsten benötigten Schubboo-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843406392 DE3406392C2 (de) | 1984-02-22 | 1984-02-22 | Vorrichtung zum Entfalten einer Pontoneinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843406392 DE3406392C2 (de) | 1984-02-22 | 1984-02-22 | Vorrichtung zum Entfalten einer Pontoneinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3406392A1 DE3406392A1 (de) | 1985-09-05 |
| DE3406392C2 true DE3406392C2 (de) | 1986-01-02 |
Family
ID=6228492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843406392 Expired DE3406392C2 (de) | 1984-02-22 | 1984-02-22 | Vorrichtung zum Entfalten einer Pontoneinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3406392C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19851346A1 (de) * | 1998-11-06 | 2000-05-11 | Ewk Gmbh | Faltbarer Schwimmponton |
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-
1984
- 1984-02-22 DE DE19843406392 patent/DE3406392C2/de not_active Expired
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| DE3406392A1 (de) | 1985-09-05 |
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