DE34040C - Verfahren und Apparat zum Formen von geschmolzenem Aetznatron in feste Platten - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Formen von geschmolzenem Aetznatron in feste Platten

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DE34040C
DE34040C DENDAT34040D DE34040DA DE34040C DE 34040 C DE34040 C DE 34040C DE NDAT34040 D DENDAT34040 D DE NDAT34040D DE 34040D A DE34040D A DE 34040DA DE 34040 C DE34040 C DE 34040C
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caustic soda
molten caustic
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cylinders
molten
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34040D
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English (en)
Original Assignee
A. R. PECHINEY & ClE. in Salindres, Gare, Frankreich
Publication of DE34040C publication Critical patent/DE34040C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D1/00Oxides or hydroxides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D1/04Hydroxides
    • C01D1/44Preparation in the form of granules, pieces, or other shaped products

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Al, ^r
Wenn man einen kalten Metallkörper rasch in geschmolzenes Aetznatron eintaucht und ihn alsdann wieder herauszieht, so ist derselbe mit einer dünnen Schicht von festem Aetznatron überzogen, die sich leicht ablösen läfst. Wenn dieser Metallkörper ein hohler gufs- oder schmiedeiserner Cylinder ist, der sich um seine Achse drehen läfst und im Innern durch einen Wasserstrom beständig kalt gehalten wird, so erhält man eine continuirliche Schicht festen Aetznatrons, welche man leicht zu mehr oder' weniger feinem Pulver mahlen oder auch in kleine Stücke brechen kann, ehe sie Zeit gehabt hat, vollständig zu erkalten und die Feuchtigkeit der Luft zu absorbiren.
In Fig. ι und 2 ist ein auf diesem Verfahren basirender Apparat im Quer- und Längsschnitt dargestellt.
In den Lagern C des Gestelles D wird ein hohler Cylinder A langsam gedreht.
Unterhalb dieses Cylinders befindet sich ein flacher Behälter B aus Eisenblech, welcher das geschmolzene Aetznatron enthält.
In das letztere taucht der Cylinder einige Centimeter weit ein. Durch die Drehung bedeckt sich der Cylinder mit einer festen Schicht von'Aetznatron, die, wenn sie bei der Umdrehung des Cylinders den Kratzer E erreicht, von diesem losgelöst wird und zwischen die Riffelwalzen G H fällt, welche sie in kleine Stücke zertheilen; diese werden alsdann schnell verpackt.
Das Ueberführen des geschmolzenen Aetznatrons aus dem Darstellungsgefäfs in den Behälter B erfolgt mit Hülfe einer Rinne aus Eisenblech in derselben Weise, wie die Füllung der bisher für die Verpackung von Aetznatron benutzten Eisenblechcylinder erfolgte.
Das zum Abkühlen des Cylinders A bestimmte Wasser tritt an einem Ende durch den Hahn J ein und am anderen Ende durch das Rohr K aus.
Die Dicke der Natronschicht hängt von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Cylinders A und von der Temperatur ab, auf welcher derselbe durch den Wasserstrom gehalten wird.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Maschine im Querschnitt und in oberer Ansicht dargestellt, bei welcher die Zuführung des Aetznatrons von oben erfolgt.
Diese Maschine besteht aus zwei Cylindern A und B, die sich berühren und in entgegengesetzter Richtung rotiren, wie es die Pfeile angeben. Der Cylinder A ist an seinen beiden Enden mit einem Rande versehen, zwischen welchem sich der Cylinder B bewegt. Ueber beiden Cylindern befindet sich ein Trichter C, der mit geschmolzenem Aetznatron gefüllt gehalten wird und an seinem unteren Ende mit einem engen Längsschlitz versehen ist, durch welchen das Aetznatron auf die beiden Cylinder niederfliefst.
Die sich auf beiden Cylindern bildende Schicht wird von den Messern E und F losgelöst und fällt alsdann zwischen die darunter liegenden Riffelwalzen, um von diesen in kleine Stücke zertheilt zu werden.
Der Trichter C ist mit einem Regulirschieber versehen, mit Hülfe dessen die Menge des jeweils auf die Cylinder niederfliefsenden Aetznatrpns regulirt werden kann. Beide Cylinder
werden in der vorher beschriebenen Weise mit Wasser gekühlt.
Begreiflicherweise lassen sich die beschriebenen Apparate noch auf die verschiedenste Art modificiren, alle beruhen sie aber darauf, dafs das geschmolzene Aetznatron mit einer beständig rotirenden, im Innern durch Kühlwasser stets kühl gehaltenen Oberfläche in Berührung gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren zum Formen von geschmolzenem Aetznatron in feste Platten und zum Zerkleinern der letzteren, darin bestehend, dafs man einen beständig kühl gehaltenen, gegen Aetznatron indifferenten Körper abwechselnd in geschmolzenes Aetznatron eintaucht und aus demselben entfernt und die beim Herausnehmen aus der Flüssigkeit gebildete feste Aetznatronschicht durch geeignete Vorrichtungen jeweils ablöst.
    Ein Apparat zum Formen von geschmolzenem Aetznatron in feste Platten, bestehend aus einem oder mehreren rotirenden, im Innern durch Wassercirculation gekühlten Cylindern A (Fig. ι und 2) bezw. A und B (Fig. 3 und 4) in Verbindung mit einem darunter oder darüber liegenden, mit geschmolzenem Aetznatron gefüllten Behälter B (Fig. ι und 2) bezw. C (Fig. 3 und 4), von welchem das geschmolzene Aetznatron mit dem oder den Cylindern beständig in Berührung gebracht wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34040D Verfahren und Apparat zum Formen von geschmolzenem Aetznatron in feste Platten Expired - Lifetime DE34040C (de)

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