DE338931C - Schmelzofen fuer leicht schmelzende Metalle mit Schmelzkessel und ueber diesem angeordneten Vorratsbehaelter fuer das Schmelzgut - Google Patents

Schmelzofen fuer leicht schmelzende Metalle mit Schmelzkessel und ueber diesem angeordneten Vorratsbehaelter fuer das Schmelzgut

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DE338931C
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Schmelzofen für leicht schmelzende Metalle mit Schmelzkessel und über diesem angeordneten Vorratsbehälter für das Schmelzgut. Beim Einschmelzen von Zinn, Zink, Blei u. dgl. in den bekannten offenen Schmelzkesseln ist es nur bei sehr sorgfältiger Überwachung möglich, den Spiegel des geschmolzenen Metalles so konstant zu halten, daß man aus diesen Kesseln das Metall mittels mechanischer Schöpfvorrichtungen in stetigem Arbeitsgang entnehmen kann.
  • Nach der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch beseitigt werden, daß der Druck der oberhalb des Schmelzkessels in einem Schacht befindlichen Schmelzgutsäule dazu benutzt wird, die geschmolzene Flüssigkeit in die Höhe 'zu drücken und durch einen Überlauf einem neben dem Schmelzkessel liegenden besonderen Behälter zuzuführen.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, bei Schmelzöfen das zu schmelzende Gut dem Schmelzkessel aus einem über ihm liegenden Vorratsbehälter zuzuführen. Diese Anordnung hat aber mehr den Zweck, das frisch zugeführte Gut durch die Heizgase vorwärmen zu lassen; der Erfindungszweck konnte mit diesen bekannten Einrichtungen jedenfalls nicht erreicht werden. Auch die Anbringung eines Sammelbehälters für das geschmolzene Metall neben dem Schmelzkessel ist an sich nicht neu; jedoch war es bisher noch nicht vorgeschlagen, das flüssigeMetall aus dem Schmelzkessel selbsttätig in den von außen zugänglichen, aber von der Ofenfeuerung mitbeheizten Sammelbehälter überlaufen zu lassen, und zwar in dem Maße, wie das noch ungeschmolzene Gut aus dem Vorratsschacht in den Schmelzkessel nachsackte und das flüssige Metall herausdrückte. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ofens in Fig. r im Schnitt und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
  • Über der gemauerten Feuerung r ist der Schmelzkessel 2 in bekannter Weise angeordnet; er ist mit einer Überlauföffnung 3 versehen. Auf dem Schmelzkessel steht ein zylindrischer Behälter q., welcher das Schmelzgut aufnimmt. Dieser Behälter ist von einem Blechmantel 5 umgeben, der als Schornstein für die Feuerung dient. Damit die Abgase in diesen Mantel eintreten können, befinden sich im Rande des Schmelzkessels Aussparungen 6. Die Einbringung des Schmelzgutes in den Behälter q. erfolgt durch eine Tür 7; ferner ist in dem Be kälter q. noch unten dicht über dem Schmelzkesse12 eineTür8 vorgesehen,durch welchein dem Schmelzgut befindliche unschmelzbareTeile oder angehäufte Asche von Zeit zu Zeit entfernt werden können. Neben dem Schmelzkessel 2 ist der Vorratsbehälter g in der Weise angeordnet, daß er von der Feuerung miterwärmt wird.
  • Der Schmelzvorgang ist folgender Die Feuerung erhitzt den Schmelzkessel und gleichzeitig den Vorratsbehälter g ; die Heizgase entweichen nach oben durch die Öffnung 6 im Rande des Schmelzkessels 2 und umspülen den Behälter q., in dem sich das Schmelzgut befindet, worauf sie schließlich oben durch den Schornstein entweichen. Infolge der Vorwärmung des Schmelzgutes in dem Behälter q. geht das Einschmelzen glatt vor sich, ohne daß das Schmelzbad eine höhere Temperatur zu zu haben braucht, als zum Schmelzen notwendig ist. Gleichzeitig wird durch den Druck der auf dem Schmelzkessel ruhenden Schmelzgutsäule der geschmolzene Teil aus dem Kessel 2 nach oben gepreßt, so daß er durch den Überlauf 3 in den Behälter g läuft, aus dem er bequem entnommen werden kann. Entnimmt man das geschmolzene Metall aus dem Behälter g stetig z. B. durch eine mechanische Schöpfeinrichtung, so kann man den Arbeitsgang des Ofens dermaßen einrichten, daß immer so viel geschmolzenes Metall in den Behälter g nachfließt, wie herausgenommen wird; es kann daher ein vollkommen stetiger Arbeitsgang erreicht werden:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmelzofen für leicht schmelzende Metalle mit Schmelzkessel und über diesem angeordneten Vorratsbehälter für das Schmelzgut, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter schachtartig und der Schmelzkessel mit einem Überlauf (3) versehen ist, der -zu einem von der Feuerung mitbeheizten Sammelbecken (g) führt, so daß das im Schmelzkessel (2) niedergeschmolzeneMetall durch die selbsttätig nachsinkende Schmelzgutsäule durch den Überlauf (3) in das Sammelbecken gedrückt wird.
DE1920338931D 1920-06-03 1920-06-03 Schmelzofen fuer leicht schmelzende Metalle mit Schmelzkessel und ueber diesem angeordneten Vorratsbehaelter fuer das Schmelzgut Expired DE338931C (de)

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