DE33876C - Auswerfer an Briefumschlagmaschinen - Google Patents
Auswerfer an BriefumschlagmaschinenInfo
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- DE33876C DE33876C DENDAT33876D DE33876DA DE33876C DE 33876 C DE33876 C DE 33876C DE NDAT33876 D DENDAT33876 D DE NDAT33876D DE 33876D A DE33876D A DE 33876DA DE 33876 C DE33876 C DE 33876C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/18—Means for removing cut-out material or waste
- B26D7/1818—Means for removing cut-out material or waste by pushing out
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- Forests & Forestry (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
CARL CLAASSEN in BERLIN. Auswerfer an B r i e f u m s c h I a g m a s c h i η e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. Juli 1885 ab.
Nachdem ein Umschlag in der Reay'schen Briefumschlagmaschine in der unter der Bezeichnung
»Form« bekannten Vorrichtung A zwischen einem hier nicht gezeichneten Oberstempel,
dem Unterstempel B und verschiedenen hier gleichfalls nicht gezeichneten Klappen
fertiggestellt ist, mufs derselbe von der Maschine ausgeworfen werden. Dieses Auswerfen geschieht
in der Reay'schen Maschine dadurch, dafs der untere Stempel J5, auf dem der fertige
Briefumschlag liegt, sich tief unter die Form herabsenkt und der fertige Briefumschlag dabei,
von dem Stempel abgelöst, durch eigenes Gewicht seitlich zur Maschine herausfällt.
Unter der Platte des Unterstempels B befinden sich bei der Reay'schen Maschine
nSmlich Stützen (in Fig. 1 punktirt angedeutet), welche gerade und feststehend angeordnet und
nach oben schräg abgeschnitten sind. Diese Stützen treten bei der Stempelsenkung durch
Löcher in der Stempelplatte hindurch und erscheinen über der Stempeloberfläche. Der
fertige Briefumschlag wird zuerst durch die in der Zeichnung links angedeutete längere
Stütze von der Stempeloberfläche abgelöst und in schräge Lage gebracht, dann wird er auch
durch die andere Stütze abgelöst, und rutscht nun auf den schrägen Stützen zur Maschine
hinaus.
Diese Vorrichtung arbeitet nicht immer zweckentsprechend;
bei dünnem Papier oder gewissen Umschlagformaten kommt es vor, dafs
der fertige Umschlag sich zwischen den vier vorhandenen Stützen durchbiegt und gar nicht
oder wenigstens zu langsam abrutscht. Geschieht dies, so kommt der Umschlag beim
nächsten Maschinenumlauf wieder in die Form zurück und verursacht darin Verstopfung und
Betriebsstörung. Man ist deshalb gezwungen, die Maschine unzweckmäfsig langsam laufen zu
lassen, um überhaupt Briefumschläge auf ihr fertigen zu können.
Es fehlte bisher bei dem Auswerfen der fertigen Umschläge an einem seitlich gegen den
Umschlag geführten Bewegungsanstofs, durch welchen jeder Umschlag, wenn er auch von
noch so dünnem Papier ist, sicher zum Auswurf kommt. Diese Anforderung wird durch
die den Gegenstand dieses Patentes bildende Veränderung der Stützen erfüllt.
Die Stützen c d sind nicht mehr gerade und unbeweglich, sondern sie sind bogenförmig gestaltet
und unten gelenkig befestigt. Durch Federn e, die an Ansätze c1 bezw. d1 der
Stützen angreifen, werden die Stützen bis an einen durch den Ansatz gebildeten Anschlag
gezogen und dadurch in der aufrechten Stellung erhalten.
Sobald sich die Stempelplatte senkt und die Stützen den Umschlag von dem Stempel abzulösen
beginnen, streifen die gekrümmten Rücken der Stützen gegen den Rand der
Löcher in der Stempelplatte, so dafs die schräg abgeschnittenen Stützenenden jetzt auch eine
Bewegung nach der Richtung hin erhalten, in welcher der Umschlag ausgeworfen werden soll,
Fig. 2.
Durch das kräftige Neigen der Stützen bekommt der Umschlag gleich während und
unmittelbar nach seiner Ablösung von dem
Stempel einen seitlichen Stofs, welcher ver-
anlafst, dafs er mit voller Sicherheit von dem Stempel hinabbefördert wird.
Claims (1)
- P ate nt-Anspruch:Gekrümmte und im Gelenk befestigte, durch Federn e aufrecht erhaltene Stützen c d unter dem Unterstempel der Reay'sehen Briefumschlagmaschine an Stelle der geraden und starr befestigten Ablösestützen, damit beim Senken des Stempels durch Streifen der Stützenrücken an den Lochrä'ndern der Stempelplatte die Stützen sich neigen und dem Umschlag eine seitliche Bewegung zu dessen Weiterbeförderung ertheilen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33876C true DE33876C (de) |
Family
ID=309822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33876D Expired - Lifetime DE33876C (de) | Auswerfer an Briefumschlagmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33876C (de) |
-
0
- DE DENDAT33876D patent/DE33876C/de not_active Expired - Lifetime
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