DE338754C - Verfahren zur Aufstellung des Eisengeruestes von Hallen - Google Patents

Verfahren zur Aufstellung des Eisengeruestes von Hallen

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DE338754C
DE338754C DE1919338754D DE338754DD DE338754C DE 338754 C DE338754 C DE 338754C DE 1919338754 D DE1919338754 D DE 1919338754D DE 338754D D DE338754D D DE 338754DD DE 338754 C DE338754 C DE 338754C
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DE
Germany
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iron
lifting
scaffolding
hall
corner points
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DE1919338754D
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B2001/3588Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block using special lifting or handling devices, e.g. gantries, overhead conveying rails

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Description

  • Verfahren zur Aufstellung des Eisengerüstes von Hallen. ' Die Erfindung bezieht sich auf die Aufstellung des Eisengerüstes von Hallen unter Benutzung einer aus bleibenden Bestandteilen des Eisengerüstes gebildeten, in der Längsrichtung fahrbaren Heberüstung. Wenn bei dieser Bauweise, wie es bereits bekannt ist, die Fahrbahn für die Heberüstung auf der Hallenflur verlegt wird, so müssen entweder Ausschachtungsarbeiten für die Aufstellung von Maschinen, Schmelzöfen usw. so lange unterbleiben, bis die Aufstellung des Eisengerüstes der Halle beendet ist, oder es sind, wenn solche Ausschachtungsarbeiten schon vorgenommen sind, kostspielige Abdeckungsarbeiten erforderlich. Außerdem hat die bekannte Bauweise den Nachteil, daß bei Errichtung der Halle auf dem Gelände eines abgebrochenen Gebäudes mit der Aufstellung des Eisengerüstes so lange gewartet werden muß, bis die Abbruchsarbeiten beendet sind. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Einrichtung zur Beseitigung dieser Übelstände.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt in schematischer Darstellung Fig. i einen Grundriß des aufzustellenden Eisengerüstes einer Werkstatthalle mit Laufkran, ferner in größerer, Maßstabe Fig.2 einen Teil des. Längsschnittes des Eisengerüstes nebst einer Seifenansicht der Heberüstung, Fig. 3 einen Querschnitt des Eisengerüstes nebst einer Stirnansicht der Heberüstung und Fig. q. die zu Fig. 3 gehörige Oberansicht. Das Eisengerüst der Halle möge beispielsweise 25 in gleichen Abständen angeordnete Binder A besitzen, so daß 24 Felder vorhanden sind, deren Eckpunkte auf jeder Längsseite mit den Ziffern i bis 25 bezeichnet sind (vgl. bes. Fig. i). In den Eckpunkten i, 3, 5 . . . 21, 23 und 25 sind die Stützen B angeordnet, die auf jeder Seite durch die Dachträger C (Fig. 2) untereinander verbunden sind. Unterhalb der Dachträger C ist auf jeder Längsseite an den Stützen B die Fahrbahn für den Laufkran befestigt, die aus je 12 die einzelnen Stützen miteinander verbindenden I-Trägern D besteht.
  • Zwecks Aufstellung des Eisengerüstes werden zunächst mittels einfachen Mastes auf jeder Längsseite in den Eckpunkten i und 3 der beiden ersten Felder (Fig. i) zwei Stützen B aufgerichtet und durch je einen Dachträger C (Fig. 2) miteinander verbunden. Ferner wird auf jeder Seite an den beiden ersten Stützen B je ein mittels des gleichen Mastes hochgezogener Fahrbahnträger D befestigt. Nunmehr wird auf jeden Träger D ein Radgestell E gesetzt, das mit einem ein wenig über den Obergurt der Dachträger C hinausragenden Auflagerbalken e1 für zwei Binder A versehen ist. Ferner wird mit jedem der beiden Radgestelle E ein zweites Radgestell, E2, lösbar gekuppelt, das einen in der Verlängerung des Auflagerbalkens es liegenden Auflagerbalken e3 (Fig. 2 und 4) besitzt. Hierauf werden mittels des erwähnten Mastes zwei Binder A hochgezogen, in einem der Feldbreite gleichen Abstande auf den beiden Balken ei abgesetzt und starr mit diesen verbunden. Alsdann werden die beiden auf den Balken e i ruhenden Binder durch den zu ihrer dauernden Verbindung bestimmten Querverband F (Fig. 2 und q.) versteift. Schließlich wird an jedem der beiden Radgestelle E ein Drehkranausleger G und an dem einen der beiden auf den Radgestellen E ruhenden Binder A in der Mitte der oberen Gurtung ein Drehkranausleger H gelagert. Auf diese Weise entsteht eine nach Art eines Laufkrans auf den Trägern D fahrbare Heberüstung (E, E2, A, F, G, H), die weiterhin zum Aufstellen des Eisengerüstes benutzt wird.
  • Zu diesem Zwecke werden zunächst mittels der Ausleger G die zur Aufstellung in den Eckpunkten 5 bestimmten Stützen B aufgerichtet. Ferner werden - ebenfalls mittels der Ausleger G - zwei Dachträger C und zwei Fahrbahnträger D hochgezogen, durch die sodann die in 5 aufgerichteten Stützen B mit den bereits in den Eckpunkten 3 aufgestellten verbunden werden. Die Fahrbahn für die Heberüstung ist damit bis zu den Eckpunkten 5 verlängert. Nunmehr werden von einer in der Nähe der Eckpunkte i befindlichen Zulage mittels des Auslegers H eine Anzahl von Bindern A hochgezogen und dicht nebeneinander auf den Auflagerbalken e3 des Radgestells E2 lose abgesetzt. Auf der Zeichnung (Fig. 2) ist angenommen, daß es sich um sieben Binder handelt, die für die Eckpunkte 2 bis 8 bestimmt sind, wie in Fig. 2 durch die mit den Ziffern dieser Eckpunkte bezeichneten strichpunktierten Parallelen über den Auflagerbalken e3 angedeutet ist. Schließlich wird der für die Eckpunkte i bestimmte Binder hochgezogen und unmittelbar in den Eckpunkten i abgesetzt. Nunmehr wird die Heberüstung samt den auf den Auflagerbalken e3 ruhenden Bindern mittels der beiden durch die Radgestelle E und E2 gebildeten Fahrzeuge auf der vorher verlegten Fahrbahn D um die Breite eines Feldes in der Richtung i, 2 verschoben, worauf der für die Eckgunkte 2 bestimmte Binder mittels des Auslegers H von den Balken e3 abgehoben und in diesen Eckpunkten abgesetzt wird. Hierauf wird die Heberüstung um ein Feld weitergefahren und alsdann der für die Eckpunke 3 bestimmte Binder in diesen Punkten abgesetzt. Weiterhin werden in den Eckpunkten 7 in der vorher beschriebenen Weise die beiden nächsten Stützen B aufgerichtet und mit den in den Eckpunkten 5 befindlichen Stützen durch zwei weitere Dachträger C verbunden, worauf die Fahrbahn D bis zu den Punkten 7 verlängert wird. Es können dann, nachdem die Heberüstung auf der Fahrbahn D weiterbewegt ist, die für die Eckpunkte 4 und 5 bestimmten Binder abgesetzt werdest. Nachdem die Aufstellung des Eisengerüstes in der angegebenen Weise so weit fortgeschritten ist, daß sämtliche auf den Balken e3 befindlichen Binder abgesetzt sind, werden von einer weiteren Zulage wieder sieben Binder mittels des Auslegers H abgehoben und auf die Balken e3 gesetzt, worauf das Verfahren in der geschilderten Weise fortgesetzt wird. Sobald hierbei die Heberüstung über das letzte Feld mit den Eckpunkten 24 und 25 gelangt und der letzte verfügbare Binder in den Eckpunkten 23 abgesetzt ist, wird die Verbindung zwischen den Radgestellen E und den auf diesen ruhenden beiden Bindern gelöst, und diese Binder werden, nachdem die Ausleger H und die Fahrzeuge E, E2 mit den Drehkranauslegern G entfernt sind, in den Punkten 24 und 25 in ihrer endgültigen Lage befestigt. Die Aufstellung des Eisengerüstes ist dann, was die Hauptteile anlangt, beendet. .
  • Wenn die Raumverhältnisse es gestatten, jeden einzelnen der mittels des Auslegers H hochzuziehenden Binder auf der Hallenflur in der Nähe der Eckpunkte zu lagern, die er verbinden soll, sind die beiden Radgestelle E2 mit den Auflagerbalken e3 entbehrlich.
  • Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, bleibt bei dem geschilderten Verfahren der Raum unterhalb der Fahrbahn D für Ausschachtungs- oder Abbruchsarbeiten frei verfügbar.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Verfahren zur Aufstellung des Eisengerüstes von Hallen unter Benutzung einer aus bleibenden Bestandteilen des Eisengerüstes hergestellten, in der Längsrichtung fahrbaren Heberüstung, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung einer kurzen Strecke der über Flur liegenden, gegebenenfalls für einen für die fertige Halle vorgesehenen Laufkran zu benutzenden Fahrbahn (D) auf jeder Längsseite der Halle ein Fahrzeug (E, E2) auf die - hergestellte Strecke der Fahrbahn (D) gesetzt und die beiden Fahrzeuge (E, E2) durch mindestens einen Binder (A) des Eisengerüstes zu einer fahrbaren Heberüstung verbunden werden, mittels deren sodann die zur Verlängerung der Fahrbahn (D) nötigen Bauteile (B, D) hochgezogen werden.
  2. 2. Heberüstung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch:[, dadurch gekennzeichnet, daB die Fahrzeuge (E, E2) mit Auflagern (e3) für mehrere lose nebeneinander aufgelegte Binder (A) des Eisengerüstes der Halle versehen sind,
  3. 3. Heberüstung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB jedes Fahrzeug aus zwei lösbar miteinander verbundenen Radgestellen (E und E2) besteht, von denen das eine (E2) den lose aufzulegenden Bindern (A) als Auflager dient.
DE1919338754D 1919-02-01 1919-02-01 Verfahren zur Aufstellung des Eisengeruestes von Hallen Expired DE338754C (de)

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DE1919338754D Expired DE338754C (de) 1919-02-01 1919-02-01 Verfahren zur Aufstellung des Eisengeruestes von Hallen

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DE (1) DE338754C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944031C (de) * 1948-10-02 1956-06-07 Wilhelm Ludowici Dr Ing Vorrichtung zur Montage von Skelettbauten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE944031C (de) * 1948-10-02 1956-06-07 Wilhelm Ludowici Dr Ing Vorrichtung zur Montage von Skelettbauten

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