DE338530C - Phonographen-, Diktier- und aehnlicher Apparat - Google Patents
Phonographen-, Diktier- und aehnlicher ApparatInfo
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- DE338530C DE338530C DE1919338530D DE338530DD DE338530C DE 338530 C DE338530 C DE 338530C DE 1919338530 D DE1919338530 D DE 1919338530D DE 338530D D DE338530D D DE 338530DD DE 338530 C DE338530 C DE 338530C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/02—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers
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- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
Phonographen-, Telephonographen-, Diktier- und ähnliche Apparate, die gewöhnlich von
Laien gehandhabt werden, werden zweckmäßig mit einem Gehäuse versehen, das die Walze oder auch noch die Schalldosen zum
Schutz gegen Beschädigungen einschli cßt. Diese Anordnung benutzt die Erfindung, um ein unsachgemäßes
Abnehmen der Walze bei aufgesetzten Schalldosen dadurch zu verhindern,
daß die in Richtung der Achse der Walze zum Zwecke ihres Aufschiebens oder Abziehens
angeordnete Gehäusetür von einem Riegel gesperrt wird, der die Tür erst dann freigibt,
wenn die Schalldosen oder ihre Schreibstifte von der Walze abgehoben sind. Dies kann
dadurch erreicht werden, daß der Riegel für die Tür durch die Stellvorrichtung für das
Abheben oder Aufsetzen der Schalldosen freigegeben wird, so daß er von Hand in die Entriegelungsstellung
gebracht wird, worauf die Tür sich öffnen läßt. Zweckmäßiger, jedoch im Mechanismus verwickelter ist aber eine
zwangläufige Verbindung des Riegels der Tür mit der Stell- oder Abhebevorrichtung für die
Schalldosen, so daß eine Entriegelung der Tür selbsttätig bewirkt wird, wenn die Schalldosen
in die Abhebestellung gebracht werden. Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform nach der an letzter
Stelle angegebenen Art veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen Phonographen in
Draufsicht mit teils abgebrochenem Gehäuse, Fig. 2 eine Gegenansicht des Schnittes nach
der Linie A-B der Fig. ι und Fig. 3 einen Teil aus der Fig. 2 zur Kenntlichmachung des
Stellhebels für die Abhebevorrichtung.
Auf einer Grundplatte 1 ist die Walze 9 mittels der beiden Lager 3 und 4 in üblicher
Weise gelaigert. Das Lager 4 zeigt jedoch insofern eine neuartige Anordnung, als es an
der Gehäusetür 35 angebracht ist. Mit 7 ist die Schreibdose bezeichnet, die dazu dient,
das Gespräch mit ihrem Schreibstift 26 in die Walze 9 einzuschreiben, während 8 mit ihrem
Schreibstift 16 die Wiedergabe- oder Abhördose darstellt. Diese beiden Schalldosen sind
an einem gemeinsamen Schlitten angebracht, der in einer bei Phonographen üblichen Ausführung
derart angeordnet ist, daß er die Schalldosen parallel der Achsenrichtung der Walze 9 verschiebt, wenn diese in Umdrehung
versetzt wird. Zu dem Zweck wird der Schlitten mittels einer Hülse 12 auf einem
Rohr 5 geführt, in dessen Innern eine mit feinem Schraubengewinde versehene Spindel
angeordnet ist. Zum Antrieb dient das Zahnradgetriebe 11, das auf der Seite des Lagers 3
angeordnet ist und. in üblicher Weise von einem Laufwerk angetrieben wird. Das in
dem Gehäuse unterhalb der Grundplatte 1 anzuordnende Laufwerk sowie die Kupplung des
Schlittens mit der zu seiner Verschiebung im Rohr 5 untergebrachten Schraubenspindel sind
der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Zur Sicherung der Lage des Schlittens ist
noch eine Führungsstange 13 vorgesehen, auf die er mit einer Gabel 14 gleitet. Zum Aufsetzen
einer der Schalldosen 7 oder 8 auf die Walze 9 dient ein Schalt- oder Stellhebel 15,
der an der Hülse 12 des Schlittens gelagert ist. Dieser Stellhebel 15 greift durch einen
Schlitz (Fig. 3) des Schalldosenträgers 10 hin-
durch, an dem die beiden Schalldosen 7 und 8 befestigt sind. Der Schalldosenträger 10 ist
durch das Stück 27 mit der Hülse 12 des
Schlittens verbunden. Der Schalthebel.15
kann in drei Stellungen gebracht werden, und zwar befinden sich in Stellung I (Fig. 3)
weder der Schreibstift 16 noch der Stift 26 im Eingriff mit der Walze 9. In Stellung II
setzt sich der Stift 16 der Abhördose 8 auf die Walze 9 auf (Fig. 2), und in Stellung III legt
sich der Stift 26 der Aufnahmedose 7 gegen die Walze an, während der Stift 16 sich wieder
von der Walze entfernt hat. Die Nabe des Stellhebels 15 weist einen Nocken 17 auf,
der in den Stellungen II und III des Schalthebels 15 gegen eine Stange 18 trifft. Diese
Stange 18 ist parallel der Schlittenführung angeordnet und mit zwei Armen an Böcken 28
gelagert. Um die Arme der Stange 18 sind Federn 20 gewunden, die die Stange 18 parallel
nach dem Rohr 5 hin in den Bereich des Nocken 17 drücken. An dem einen Arm 19
ist ein Riegel 23 angebracht, auf dessen Zweck unten näher eingegangen ist. In der Stel-
»5 lung I wird die Stange oder Schaltschiene 18
vom Nocken 17 nicht getroffen. Wird der Stellhebel 15 aus der Stellung I in die Stellungll
oder III gebracht, so drängt der Nocken 17 die Stange 18 entgegen der Kraft
der Federn 20 zurück. Da die Stange 18 sich parallel der ganzen Bahn des Schlittens erstreckt,
so bleibt dieser Zustand bestehen, auch wenn der Schlitten während des Betriebes
parallel der Walze verschoben wird.
DieWalze 9 einschließlich der Schalldosen 7 und 8 ist von einem Gehäuse 33 eingeschlossen.
Damit aber die Bedienung der Schalldosen mittels des Hebels 15 von außen vorgenommen
werden kann, ist ein Schlitz 34 im Gehäuse 33 vorgesehen, der eine ungehinderte
Führung· des Schalldosenträgers iö gestattet. Die Stirnwand des Gehäuses 33 ist auf derjenigen
Seite der Walzentrommel, auf der die Walze 9 abgezogen werden soll, als Tür 35 ausgebildet, die um das Scharnier 38 drehbar
ist. Diese Tür 35 kann aber nicht immer geöffnet werden, sondern ist beim Eingriff
einer der Schreibstifte 16 oder 26 mit der Wake 9 in ihrer geschlossenen Stellung verriegelt.
Zu dem Zweck ist an der Innenseite der Tür 3.5. ein Auge 37 angebracht, mit dem
der am Arm 19 sitzende Riegel 23 in Eingriff kommt, wenn sich der Stellhebel 15 in der
oben beschriebenen Weise in den Stellungen II
.55 und III befindet, bei denen eine der Schalldosen
7 oder 8 auf die Walze 9 aufgesetzt ist. ' Ist hingegen der Stellhebel 15 in die Stellung I
gebracht, so gibt der Riegel 23 die Tür selbsttätig frei, so daß diese ohne weiteres geöffnet
werden kann. Das Seitenlager 4 ist zweckmäßig unmittelbar an der Tür 35 angebracht,
so daß dieses von dem Tragzapfen der Walzentrommel ohne weiteres abgezogen wird,
-wenn die Tür35 geöffnet wird. Diese Stellung ist in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet.
Sodann kann die Walze 9, ohne eine Beschädigung befürchten zu müssen, von ihrer Trommel
abgezogen und aus dem Gehäuse 33 herausgenommen werden.
Die dargestellte Ausführungsform kann auch in der Weise abgeändert werden, daß
durch die Stellvorrichtung für die Schalldosen die Tür nur mittelbar verriegelt wird. Beispielsweisekann
mit dem Griff 36 eine Klinke verbunden sein, die durch Verdrehen des Griffes
36 gehoben wird. Diese Klinke kann, um ein Öffnen der Tür erst nach Einstellung des
Stellhebels 15 in die abgehobene Stellung I zu ermöglichen, in ähnlicher Weise wie dargestellt,
von der Stellvorrichtung für die Schalldosen in den Stellungen Π und III gesperrt
werden. ■
Claims (3)
1. Phonographen-, Diktier- oder ahnlicher
Apparat, bei dem die Walze durch ein Gehäuse vor Beschädigung geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in
Richtung der Walzenachse * angeordnete Gehäusetür (35) mit einer Verriegelungsvorrichtung
(37, 23) versehen ist, die ein Öffnen der Tür (35) erst nach Einstellung
der Stellvorrichtung (15) für die Schall-■dosen
(7, 8) oder ihrer Schreibstifte (16, 26) in die abhebende Stellung (I) ermöglicht.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (23)
für die Tür (35) zwangläufig mit der Abhebevorrichtung der Schalldosen (7, 8)
oder ihrer Schreibstifte (16, 26) gekuppelt ist, so daß eine Entriegelung der Tür (35)
selbsttätig eintritt, wenn die Schalldosen (7, 8) durch die Stellvorrichtung (15) von
der Walze abgehoben werden.
3. Apparat nach Anspruch 1, bei dem die Achse der Walze an beiden Enden in
Seitenlagern gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Seitenlager (4) unmittelbar
an der Tür (35) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338530T | 1919-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338530C true DE338530C (de) | 1921-06-23 |
Family
ID=6222654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338530D Expired DE338530C (de) | 1919-05-03 | 1919-05-03 | Phonographen-, Diktier- und aehnlicher Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338530C (de) |
-
1919
- 1919-05-03 DE DE1919338530D patent/DE338530C/de not_active Expired
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