DE338161C - Auf Strahlung beruhende elektrische Koch- oder Raumheizvorrichtung - Google Patents
Auf Strahlung beruhende elektrische Koch- oder RaumheizvorrichtungInfo
- Publication number
- DE338161C DE338161C DE1920338161D DE338161DD DE338161C DE 338161 C DE338161 C DE 338161C DE 1920338161 D DE1920338161 D DE 1920338161D DE 338161D D DE338161D D DE 338161DD DE 338161 C DE338161 C DE 338161C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heating
- rods
- heating device
- space heating
- electric cooking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 27
- 238000010411 cooking Methods 0.000 title claims description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 4
- HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N silicon carbide Chemical compound [Si+]#[C-] HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910010271 silicon carbide Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
- Electric Stoves And Ranges (AREA)
Description
Elektrische Kochplatten und Heizvorrichtungen werden mit Rücksicht auf einfache
Herstellung ihrer Gehäuse, aus Gründen der Handlichkeit, sowie behufs guter Anpassung
an die meist runden Kochgefäße zweckmäßig mit runder. Form ausgeführt. Damit ist aber
andrerseits der Nachteil verbunden, daß sich - geradlinige Heizwiderstände von einander
gleichen Längen nur in sehr beschränkter
ίο Anzahl nebeneinander unterbringen lassen,
wenn nicht der Durchmesser des Gehäuses größer, als für seinen Verwendungszweck erforderlich
und erwünscht, ausgeführt werden soll.
Für Heizwiderstände, welche durch Strahlung wirken und, wie beispielsweise Siliziumkarbidstäbe,
in Serien mit feststehenden Längenabmessungen hergestellt zu werden pflegen, ist dies ein Punkt von wesentlicher
ao Bedeutung.
Die vorliegende Erfindung hat eine Anordnung der Heizwiderstände zum Gegenstand,
welche den geschilderten Nachteil vermeidet und außerdem noch überraschende Vorteile
durch gesteigerte Heizwirkung gewährt. Sie erreicht dies dadurch, daß die Heizwider-
. stände nicht wie üblich sämtlich in ein und derselben Ebene nebeneinander, sondern in
mehreren Gruppen übereinander angeordnet werden, derart, daß die Heizkörper der einen
Lage die der andern kreuzen.
Die Zeichnungen stellen eine nach der Erfindung ausgeführte Kochvorrichtung dar, und
zwar Fig. 1 im Querschnitt, Fig. 2 im Grundriß. Die Heizwiderstände, hier Sdliziumkarbjdstäbe,
sind in zwei sich im rechten Winkel kreuzenden Gruppen angeordnet, von welchen diejenige mit den Stäben α ein wenig
über der zweiten mit den Stäben b liegt. Im übrigen sind die Heizwiderstände in bekannter
Weise unter sich und mit den Steckerstiften c, d, e derart leitend verbunden, daß
bei Anschaltung der Steckerstifte c und d an die Stromquelle nur die Stäbe b, bei Einschaltung
der Stifte d und e nur die Stäbe a, bei gleichzeitiger Benutzung aller drei Stifte
beide Stabgruppen gleichzeitig Strom erhalten und zum Erglühen kommen, während bei Benutzung nur die Steckerstifte c und e
unter Auslassung des Mittelsteckers d alle vier Stäbe hintereinander geschaltet sind und
nur schwache Wärme entwickeln.
Durch die kreuzweise Anordnung der Heizwiderstände in verschiedenen Ebenen
wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die zur Unterbringung von 4 Stäben erforderliche
Sehnenlänge des Grundrißkreises auf zwei Abschnitte verteilt und somit zunächst erreicht,
daß der Außendurchmesser des Kochers mit vier Heizstäben nicht größer zu sein braucht, als er für einen Kocher mit nur
zwei Stäben gewählt werden müßte.
Die Anordnung bringt aber außerdem noch den Vorteil einer bedeutend gesteigerten
Heizwirkung gegenüber einer Ausführung mit der gleichen Anzahl sämtlich nebeneinander
liegender Heizwiderstände. Die beiden Gruppen unterstützen sich in überraschender
Weise gegenseitig in ihrer Heizwirkung derart, daß beide vereinigt eine viel stärkere
Hitze erzeugen, als bei Nebeneinanderlegung sämtlicher Heizkörper möglich wäre. Dieses
Verhalten beruht auf der gegenseitigen Bestrahlung der Heizstäbe und tritt durch
äußerst helles Erglühen der Heizstäbe in Erscheinung. Dabei ist vorteilhafterweise die
stärkste Wärmestrahlung auf die Mitte der Vorrichtung vereinigt.
Einen weiteren Vorteil bietet die lagenweise Anordnung der Stäbe dadurch, daß die
Wärmequelle auch dann ohne weiteres symmetrisch zum Kocherrnittelpunkt und diesem
nahe liegt, wenn eine der beiden Heizgruppen ausgeschaltet ist. Bei Nebeneinanderlegung
sämtlicher Heizwiderstände würde dies sich nur durch eine gezwungene Schaltung über
Kreuz .ermöglichen lassen.
Endlich hat bei Kochplatten die Übereinanderlegung der Widerstände in zwei Gruppen
vor der Anordnung nebeneinander noch den Vorzug, eine feinere Abstufbarkeit der Heizwirkung zu ermöglichen; denn es ist einleuchtend,
daß bei Einschaltung nur der tiefer liegenden Gruppe die Beheizung des Kochgefäßboden
eine geringere sein muß, als bei Einschaltung nur der oberen Gruppe, welche bedeutend näher an der zu beheizenden Fläche
liegt. Es sind also bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung im ganzen vier
verschiedene Heizstufen erreichbar, während dieselbe Schaltung bei Lagerung sämtlicher
Widerstandsgruppen nebeneinander nur drei verschiedene Heizstärken gestattet, da es
wegen der dann gleichen Entfernung beider Widerstandsgruppen vom Boden des Kochgefäßes
keinen Unterschied bedeutet, ob die rechte oder die linke Gruppe eingeschaltet wird.
Außer der in der Zeichnung dargestellten sind auch andere Ausführungsformen der Erfindung
möglich. Beispielsweise kann statt der gruppenweisen Zusammenstellung der Heizstäbe zu mehreren in je einer Ebene mit
dem gleichen Erfolg auch eine Anordnung gewählt werden, bei welcher sämtliche Heizstäbe
einzeln in verschiedenen benachbarten Ebenen in sonst gleichartiger Weise sich kreuzen.
Ebenso vorteilhaft wie für Kochzwecke läßt sich ein gemäß der Zeichnung oder ähnlich
im Sinne der Erfindung angeordneter Heizkörper vermöge seiner außerordentlich
lebhaften Strahlung auch für die Beheizung von Räumen benutzen. Natürlich ist es hierfür
zweckmäßig, der Heizscheibe in üblicher Weise eine senkrechte oder geneigte Stellung
im Raum zu geben, um die Strahlung in eine für die Raumbeheizung günstige Richtung zu
lenken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: -Auf Strahlung beruhende elektrische Koch- oder Raumheizvofrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwiderstände in mehreren sich kreuzenden benachbarten Lagen angeordnet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338161T | 1920-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338161C true DE338161C (de) | 1921-06-11 |
Family
ID=6222252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920338161D Expired DE338161C (de) | 1920-04-01 | 1920-04-01 | Auf Strahlung beruhende elektrische Koch- oder Raumheizvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338161C (de) |
-
1920
- 1920-04-01 DE DE1920338161D patent/DE338161C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE338161C (de) | Auf Strahlung beruhende elektrische Koch- oder Raumheizvorrichtung | |
| CH657001A5 (de) | Signaleinrichtung an einer kochplatte, insbesondere bei glaskeramik-kochplatten. | |
| DE523453C (de) | Elektrischer Tauchsieder mit vergroesserter waermeabgebender Oberflaeche | |
| DE2115235C2 (de) | Backofenbaugruppe mit erhitzten Wasserdampf und Kondensationswasser aufnehmenden und durch einen Herd beheizten ringförmig gekrümmten Röhren | |
| DE357850C (de) | Elektrischer Ofen mit in einer Muffel in mehreren Reihen uebereinander angeordneten Heizwiderstaenden | |
| DE3046163C2 (de) | Elektrisch beheizte Zusatzeinrichtung für einen Elektrobackofen | |
| DE647012C (de) | Elektrisch beheizte Gluehkochplatte | |
| EP0784416B1 (de) | Heizelement | |
| DE440295C (de) | Elektrische Heiz- und Kochvorrichtung | |
| DE724220C (de) | Vorrichtung zum temperaturabhaengigen Schalten von Stromkreisen | |
| DE347251C (de) | Elektrischer Kocher | |
| CH220462A (de) | Fahrbarer Ofen. | |
| DE401790C (de) | Elektrischer Heizkoerper | |
| DE626488C (de) | Elektrisches Heizkissen fuer mehrstufige Beheizung | |
| DE443972C (de) | Waermespeicher fuer elektrische Kochvorrichtungen mit mehreren Heizelementen | |
| CH517917A (de) | Elektrische Heizvorrichtung | |
| DE665705C (de) | Elektrische Koch- und Heizplatte | |
| DE684523C (de) | Aus Siliciumcarbid bestehender Heizwiderstand mit verstaerkten Enden | |
| DE384858C (de) | Elektrischer Strahlungsofen | |
| DE102017207598A1 (de) | Anzeigeeinrichtung für ein Kochfeld, Kochfeld und Bedienverfahren an einem solchen Kochfeld | |
| DE868949C (de) | Salzbadofen | |
| AT129979B (de) | Plissiervorrichtung. | |
| DE519746C (de) | Elektrischer Ofen | |
| DE350745C (de) | Elektrisch heizbares Kochgefaess aus Metall | |
| DE102021202613A1 (de) | Heizeinrichtung für ein Kochfeld und Kochfeld |