DE337974C - Holzsohle - Google Patents

Holzsohle

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DE337974C
DE337974C DE1919337974D DE337974DD DE337974C DE 337974 C DE337974 C DE 337974C DE 1919337974 D DE1919337974 D DE 1919337974D DE 337974D D DE337974D D DE 337974DD DE 337974 C DE337974 C DE 337974C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/08Wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Holzsohle. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Holland vom 17. Mai igi8 beansprucht. Zu den Anforderungen, einer brauchbaren Holzsohle gehört in erster Linie ein! hohes Maß von Biegsamkeit in der Längsrichtung des Schuhes, sowie eine sich dem Fuß anpassende Hohlform an der Innenfläche. Die Hohlform ist bei Holzsohlen bereits zur Anwendung gekommen, und zwar wurde sie sowohl durch Pressen als auch durch Ausarbeiten des Holzes erzielt. Diese bekannten, an der Innenfläche konkaven. und an der Außenfläche konvexen Holzsohlen sind bereits zum Zweck der Erzfelung einer .gewissen Biegsamkeit in der Querrichtung mit Rillen versehen worden, und zwar sind diese Rillen bei den bekannten Holzsohlen entweder nur an der äußeren Lauffläche oder an der Außen- und Innenfläche versetzt zueinander angebracht. In jedem, Falle haben die Rillen in dem Bestreben, die Sohle hinsicht-. lich der Bruchfestigkeit nicht zu sehr zu schwächen, nur verhältnismäßig geringe Tiefe erhalten und infolgedessen. ließ die Biegsamkeit der Sohlen noch viel; zu wünschen übrig, zumal auch bei den quergerillten Holzsohlen: die Faserrichtung des Holzes in die Längsrichtung des Schuhes gelegt wurde.
  • Die Konstruktion der den Gegenstand der Erfindung bildenden Holzsohle beruht nun auf der Erkenntnis, daß eine hinreichende Biegsamkeit nur dann erzielbar ist, wenn; die Holzsohle, wie an sich bekannt, aus einzelnen Querleisten besteht, die voneinander vollständig unabhängig mit der die Befestigungsgrundlage bildenden Ledersohle verbunden sind. Da nun aber die zu einer Sohle gehörenden Querleisten in Anbetracht der Sohlenform und der konkaven Innenfläche voneinander verschieden sind, so würde die Herstellung einer Sohle viel Zeitaufwand und Mühe erfordern, wenn man die einzelnen Leisten jede für sich herstellen und erst beim Gebrauch die zu einer Sohle gehörenden Querleisten zusammenstellen wollte, um sie in der richtigen Reihenfolge an der Ledersohle zu befestigen.
  • Das Wesen der Erfindung .ist in der besonderen Bauart solcher aus einzelnen Querleisten bestehenden Holzsohle zu erblicken. Sie besteht darin, daß die Querleisten zusammenbelassen sind, indem die konvex-konkav ausgearbeitete Holzsohle bei Querlage der Faserrichtung von der Innenseite aus in Querleisten derart zerlegt ist, daß zwischen ihnen noch dünne, leicht trennbare Verbindungsstege verbleiben. Diese Bauart macht es möglich, die Holzsohlen; in derselben Weise wie jede andere aus einem Stück bestehende Holzsohle von Hand oder maschinell zu bearbeiten und sie als einen einzigen zusammenhängenden Verkaufsgegenstand auf den Markt zu bringen, der trotz seines Zusammenhanges sich bei der Befestigung bzw. während des Gebrauchs als eine Gruppe vollständig voneinander unabhängiger, aber entsprechend der Sohlenform vorschriftsmäßig aneinandergereihter Querleisten darstellt.
  • Im Gegensatz zu den bekannten mit Querrillen versehenen Holzsohlen, bei) welchen zwecks Sicherung der beabsichtigten Festigkeit die Faserrichtung des Holzes in die Längsrichtung des Schuhes gelegt ist, soll die Faserrichtung beim Gegenstand der Erfindung in -die Querrichtung des Schuhes gelegt werden, weil dadurch die Festigkeit der einzelnen Querleisten erhöht, anderseits aber ein leichtes Trennen der Leisten voneinander nach dem Aufnageln der Holzsohle ermöglicht wird.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Holzsohle durch Fig. T im Längsschnitt, durch Fig. 2 in Oberansicht und durch Fng.3 im Querschnitt dargestellt.
  • Das zur-Herstellung der Sohle bestimmte Holzstück wird bei Querlage der Faserrichtung zunächst zum Zweck der -Formgebung konkav-konvex ;ausgearbeitet. Hierauf erhält die Sohle in- den' Abständen der Leistenbreiten quergerichtete Sägerneinschnitte i, die so tief gehen, daß die verbleibenden Verbindungsstege nur gerade noch den Zusaminenhalt der Querleisten 2 sichern, aber nach dein Aufnageln der Holzsohle leicht gesprengt oder durchschnitten werden können. Um schon durch die beim ersten Geben verursachte Biegung der Holzsohle ei"n selbsttätiges Trennen der Querleisten 2 durch Sprengen der Verbindungsstege zu ermöglichen, können zweckmäßig die Sageneinschnitte i bei geradliniger Schnittführung, wie in Fig.3 gezeigt, bis unter die Ränder der konvexen Lauffläche geführt werden, so daß die verbleibenden Verbindungsstege sich zu beiden Seiten der Mittellinie A-B nur über den mittleren Teil der Lauffläche der Sohle erstrecken. Die so die Lauffläche an den Rändern durchdringenden Sageneinschnitte bieten dabei die Gewähr, daß: die Sprengung der Stege auch vorschriftsmäßig in der Richtung der Einschnitte erfolgt. Anderseits erleichtern--die an der Lauffläche zugänglichen Einschnittenden das Ansetzen und die Führung eines Messers für den Fall, wenn das Durchschneiden der Stege dem Sprengen vorgezogen wird.
  • Eine Anordnung der Sageneinschnitte übrigens an der konvexen Lauffläche und der dünnen Verbindungsstege an der konkaven Innenfläche würde insofern unzweckmäßig sein, als die Stege zwar brechen könnten, es aber nicht brauchten, da sie nur in verhältnismäßig geringerri Maße auf Biegung beansprucht werden. Gleichviel aber, ob man die Stege selbst brechen lassen oder durchschneiden wollte, so würden doch die Querleisten nicht die durch die Erfindung bezweckte Unabhängigkeit erhalten können. Infolge der in die Spalte eindringenden Feuchtigkeit beim Beschreiten nasser Wege würden die Stege bald so aufquellen, daß sich :die Leistennägel von der Ledersohle ablösen müßten, auch würde eingewaltsames Verkrümmen der Ledersohle nach oben die Folge sein. Werden dagegen die Verbindungsstege in der beschriebenen Weise an :die Laufseite der Sohle gelegt, darin bleibt die Unabhängigkeit der Holzleisten und dadurch auch die freie Biegsamkeit . der Ledersohle. dauernd gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhsohle aus einem konkav-konvex ausgearbeiteten Holzstück, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei Querlage der Holzfaserrichtung durch Sageneinschnitte von der Innenfläche aus in Querleisten zerlegt ist, deren zwischen ihnen verbleibende Verbindungsstege so dünn sind, daß sie gerade noch den Zusammenhang der zu einer Sohle gehörigen Querleisten sichern, aber ein leichtes Trennen derselben nach dem Befestigen der Holzsohle an der Schuhsohle zwecks Unabhängigmach ung der Querleisten ermöglichen. a. Schulsohle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeneinschnitte bis unter die Ränder der konvexen Lauffläche der Schuhsohle geführt sind, so daß die Verbindungsstege sich beiderseits der Längsmittellinie nur über den mittleren Teil der Lauffläche erstrecken.
DE1919337974D 1918-05-17 1919-01-17 Holzsohle Expired DE337974C (de)

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