DE337705C - Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbelwellenzapfen u. dgl. auf Drehbaenken - Google Patents

Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbelwellenzapfen u. dgl. auf Drehbaenken

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DE337705C
DE337705C DE1915337705D DE337705DD DE337705C DE 337705 C DE337705 C DE 337705C DE 1915337705 D DE1915337705 D DE 1915337705D DE 337705D D DE337705D D DE 337705DD DE 337705 C DE337705 C DE 337705C
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steel
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DE1915337705D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/06Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning valves or valve bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Drehen exzentrisch gelagerter Drehkörper, insbesondere Kurbelzapfen, gekröpfter Wellen usw. Die Vorrichtung wird' unmittelbar an einer gewöhnlichen Drehbank angebracht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, 'daß auf der Kurbelwelle außerhalb 'der zu bearbeitenden Kurbel eine Mitnehmervorrichtung befestigt' ist, auf der längsverschiebbar ein Gehäuse mit seitlicher Scheibe sitzt, die in einem mit einem Stahlhaltergehäuse verbundenen Führungsring rotiert, wobei das Stahlhaltergehäuse auf und ab beweglich in einem auf dem Querschlitten der Drehbank angeordneten Führungsbock gleitet. Das Stahlhaltergehäuse wird von der von der Drehbank in Umdrehung versetzten Kurbelwelle um den Betrag der jeweiligen Kürbelarmlänge gleichzeitig auf und ab
sowie hin und her verschoben. Die Erfindung hat den Vorteil, daß es überflüssig wird, die Wellen zwecks Bearbeitung der verschiedenen Kurbelzapfen u. dgl. umzulegen und! neu in der Drehbank einzurichten und einzuspannen; was viel Zeit und Afbeit erfordert. Es sind' zwar schon Kurbelabdrehvorrichtungen bekannt, bei denen jedoch die Vorrichtung nach Art einer Schubstange mit dem Kurbelzapfen umläuft und' am Ende der Stange durch Kreuzkopf- und Gleitwange wager-echt geführt wird. Diese Arbeitsweise ist erheblich umständlicher, weildie Verkröpfung nicht in einem Schnitt abgedreht wird, sondern eine Umspannung der Werkzeuge erforderlich ist. Bei der vorliegenden Erfindung schwingt die Verkröpfung frei herum und wird von dem Werkzeugstahl in einem Zuge abgedreht, ohne daß ein Umspannen erforderlich ist.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt sie auf der Drehbank angebracht in Stirnansicht und teilweisem Schnitt, Fig. 2 in Aufsicht und teilweisem Schnitt.
Die Vorrichtung kann an jeder beliebigen Drehbank angebracht und befestigt werden. Hierzu wird der Support zurückbewegt und der Bock A auf ihm durch einen T-förmigen Bolzen, der durch die Grundplatte 2 des Bokkes hindurchgeführt wird, befestigt. Der zur Führung des Schneidstahlhalters B dienende Bock A besteht aus zwei senkrechten, Schienen 3 und 4, die durch eine Endplatte 5 gegeneinander abgestützt werden. Der eigentliche Schneidstahlhalter B ist ein rundes Gehäuse mit daran .sitzendem Arm 9, mit dem er zwischen den beiden Schienen 3 und -4 des Bockes A gleitet. Er besteht aus zwei halbkreisförmigen Bügeln 7 und 8', die durch Schraubenbolzen zu einem Ring zusammengehalten werden. Die Bügel 7 und 8 haben winkelförmigen Querschnitt, so daß nach Zu-
sammenfügung an der inneren Peripherie eine winkelförmig gestaltete Rinne 17 gebildet wird. Seitlich sitzt an dem Bügel 7 ein Arm 9, welcher mit Führungsrippen 10 versehen ist, die in Nuten zwischen den Schienen 3 und 4 gleiten. Der Arm 9 legt sich an seinem Ende mit zwei Führungsflächen gegen die Schienen 3 und 4. In ihm ist der Schneidstahlschlitten 12 mit dem Schneidstahl 13 gleitbar angeordnet; die Bewegung erfolgt in bekannter Weise durch Schraubenspindel 14.
Das an dem Führungsring 15 sitzende Gehäuse 16 ist ein hohler zylindrischer Körper, der eine in achsialer Richtung durchgehende öffnung besitzt, welche der äußeren Form des Mitnehmers 18 entspricht und an einer Stelle 32 nach außen ausgeschnitten ist, damit die Schenkel des U-förmig gestalteten Mitnehmers 18 hindurchgehen (Fig. 1). Der Führungsring 15 ist im Querschnitt winkelförmig ausgebildet, so daß eine dachförmige Erhöhung 31 entsteht. Um diesen Führungsring 15 wird nach Art eines geteilten Exzenterbügels das Stahlhaltergehäuse B mit den Bügeln 7 und 8 gelegt, die innen mit einer der Erhöhung 31 entsprechenden winkelförmigen Vertiefung 17 versehen sind.
Der Mitnehmer 18 wird von der Seite in das Gehäuse 16 hineingeschoben, so daß die Vorsprünge 21 hinter entsprechende Vertiefungen 20 im Gehäuse 16 greifen. Die beiden Schenkel des Mitnehmers 18 ragen aus der öffnung 32 des Gehäuses 16 heraus (Fig. 1) und sind innen der Länge nach mit winkelförmig vertieften Nuten versehen und dienen^ zur Aufnahme der Klemmbacken 24 und 25, deren Kanten entsprechend den Nuten in den Schenkeln 18 abgeschrägt sind. Die Ein- und Feststellung der Klemmbacken erfolgt in bekannter Weise durch Stellschrauben 26 und 27.
Die untere Klemmbacke 25 ist löse drehbar mit der Stellschraube 27 verbunden. Die Schraube 27 sitzt mit Gewinde in dem' Rahmen 18, so daß sie durch; Drehen auf- und abgeschraubt werden kann. Beide Klemmbacken 24 und 25 werden durch Schrauben 26 zusammengepreßt.
An dem Mitnehmer 18 sind außerdem noch zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Zeiger 23 und 23ffi vorigesehen, die zur Einstellung des Mitnehmers und der Abdrehvorrichtung auf die Kurbellänge dienen. Im zusammengeschobenen Zustand zeigen die Zeiger auf den ■Querschnittsmittelpunkt des abzudrehenden Wellenteiles, der sich in Fig. ι mit dem Mittelpunkt der Führungsscheibe 15 deckt.
Die Einstellung der Abdxehvorriohtung geschieht folgendermaßen:
Zunächst wird die zu bearbeitende Kurbelwelle zwischen den Körnerspitzen der Drehbank in bekannter Weise eingespannt. Dann wird der U-förmige Mitnehmer 18 mit der inneren, an der Stellschraube 27 sitzenden Klemmbacke 25 über die Welle außerhalb der Kröpfung geschoben und dort provisorisch gehalten oder befestigt. Die Klemmbacke 25 wird durch die Stellschraube 27 so eingestellt, bis der Zeiger 23° am Mitnehmer 18 sich mit dem Strich des auf dem Werkstück angerissenen Kurbelhuibes deckt; dabei steht die Kurbel so, daß die Linie durch Wellen- und Zapfenmitte in Richtung des anderen Zeigers 23 fällt. Wenn 'diese Einstellung erfolgt ist, wird die äußere Klemmbacke 24 zwischen die Schenkel des Rahmens 18 geschoben; die Klemmbacken 24 und 25 werden alsdann durch Klemmschrauben 26 zusammengepreßt. Hierauf wird das Gehäuse 16 von der Seite über den Mitnehmer 18 geschoben und schließlich um die Führungsscheibe 15 der geteilte Ring 7 und 8 des Stahlhalters B gelegt, der mit seiner .Führung 10 zwischen den Leisten 3 und: 4 des Bockes A auf und ab gleitet, wobei gleichzeitig der Schlitten 33 quer zum Drehbankbett verschoben wird.
In den Schenkeln des U-förmigen Mitnehmers 18 sind Druckschrauben 22 vorgesehen, die' 'herausgeschraubt mit ihren Köpfen gegen die Kurbelwelle gepreßt werden und die Wirkung der Klemmbacken unterstützen. Der mit der Kurbelwelle durch die Klemmbacken 24 und "25 'fest-verbundene· Mitnehther 18 nimmt bei ider Drehung das Gehäuse 15, 16 mit. Die" Scheibe 15 dreht sich um den von den Backen 24, 25 umfaßten Teil der Kurbelwelle, wobei der Werkzeughalter B eine in den Führungen 3 und 4 auf und ab gehende und mit dem Schlitten 33 auf dem Drehbanksupport 34 hin und her gehende Bewegung erfährt.
Jetzt wird der Werkzeugschlitten 12 im Stahlharter B und der Schneidestahl' 13 in die Arbeitslage gebracht, was durch! die Schraubenspindel 14 geschieht. " Der eingespannte Drehstahl 13 wird dem Lauf der Kurbel folgen und diese drehen.
Die Vorrichtung' wird in der Längsrichtang in der gewöhnlichen bekannten Weise durch den Drehbanksupport 34 auf dem Bett der Drehbank verschoben. Der U-förmig gestaltete Mitnehmer i8' verbleibt 'dabei in 'seiner festen Lage und bewegt sich:' nicht mit der Schneidevorrichtung weiter. Es gleitet Gehäuse 16 über den- Mitnehmer 18 hinweg.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbel-Wellenzapfen u.dgl. auf Drehbänken, da-. dur ch gekennzeichnet, daß auf der Kurbel-
    welle außerhalb des albzudreiiend'enZapfens eine auf die Länge des Kurbelarmes einstellbare Mitnehmervorrichtung (18) befestigt ist, auf der in der Achsenrichtung verschiebbar ein Gehäuse (16) mit einer :■ Führungsscheibe (15) sitzt, die in einem mit dem Stahlhaltergehäuse (B) fest verbundenen Ring (7, 8) rotiert, wodurch das Stahlhaltergehäuse in einem Führungsbock (A) auf und ab bewegt wird, welcher auf dem querverschiebbaren Schlitten (33) der Drehbank befestigt ist, so daß der Vorschub des Werkzeugstahles unabhängig von der fest mit der Kurbelwelle verbundenen Mitnehmervorrichtung erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichuungen.
DE1915337705D 1914-05-25 1915-01-17 Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbelwellenzapfen u. dgl. auf Drehbaenken Expired DE337705C (de)

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DE1915337705D Expired DE337705C (de) 1914-05-25 1915-01-17 Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbelwellenzapfen u. dgl. auf Drehbaenken

Country Status (1)

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DE (1) DE337705C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2522084A (en) * 1946-05-14 1950-09-12 Baruch Alfred Crankpin working machine tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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