DE337289C - Freileitungsisolator fuer Hochspannung - Google Patents
Freileitungsisolator fuer HochspannungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/20—Pin insulators
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
Bei den Hochspannungsisolatoren (Stütz- und Hängeisolatoren) bilden sich an den
Stellen, an denen die Armaturteile (Stützen, Klöppel, Kappen usw.) das Porzellan berühren
oder in dieses eintreten, Stellen von' sehr hoher Felddichte, die Anlaß zu Koronaerscheinungen
' sowie zur Einleitung von Durchschlägen geben. Um an diesen Stellen
eine günstigere Feldverteilung herbeizuführen und somit die erwähnten Übelstände,
namentlich auch die Koronaerscheinungen, zu vermeiden oder zu verringern, wird nach der
Erfindung der Isolatorkörper an den erwähnten Stellen mit Hohlkehlen versehen,
die auf ihren Innenflächen mit einer leitenden, mit dem umschlossenen Leiter selbst in
leitender Verbindung stehenden Belegung bekleidet und so geformt und bemessen sind,
daß dadurch die Felddichte an den gefährdeten Stellen vermindert wird.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen erläutert.
Fig. ι zeigt einen Delta-Isolator von im übrigen gewöhnlicher Ausführungsart mit
dem Isolatorkörper ι und 2 und der Stütze 3. Nach der Erfindung ist der Hohlraum 4, der
sich an der Eintrittsstelle der Stütze in dem Porzellankörper befindet, durch Anbringung
einer ringförmigen Wulst 7 zu einer Hohlkehle ausgebildet und an seiner Innenfläche
mit einer leitenden Belegung 5 versehen, die die Wandung der Hohlkehle ungefähr bis zu
dem Umkehrpunkt der den Wulst 7 begrenzenden Kurve bekleidet und in leitender Verbindung mit der Stütze steht. Die Art
der Herstellung dieser leitenden Belegung ist gleichgültig, es kann eine Bekleidung mit
Blattmetall sein, man kann die in Betracht kommenden Flächen metallisieren, in manchen
Fällen genügt ein Graphitüberzug. Ebenso kann die Herstellung der leitenden Verbindung mit der Stütze seibat auf verschiedene
Weise erreicht werden, beispielsweise kann man das ganze Stützenloch einheitlich
mit der gemäß der Erfindung zu bekleidenden Fläche mit einer Metallbelegung versehen und, falls das Kitt- oder Befestigungsmaterial
selbst nicht leitend ist, die leitende Verbindung am oberen Ende der Stütze herstellen, etwa durch eine eingelegte
Metallplatte ο. dgl.
In jedem Fall — und darin besteht im Unterschied zu anderen Einrichtungen die
Erfindung — ist die Hohlkehlenfläche mit der leitenden Belegung so gestaltet und bemessen,
daß die Felddichte dadurch vermindert wird.
Da das Kittmaterial selbst auch als Leiter betrachtet werden kann, so käme bei einem
Isolator der dargestellten Form unter Umständen auch noch die Belegung des zwischen
den beiden Isolatorkörpern 1 und 2 vorhandenen Hohlraumes 6 in Betracht, der dann
entsprechend gestaltet, d. h. ebenfalls an seiner äußeren Mündung mit hohlkehlenartigen
Räumen versehen sein müßte, in der Weise der durch den Wulst 7 gebildeten Hohlkehle 4.
Fig. 2 zeigt einen Hängeisolator von bekannter Bauart, bei dem der Isolatorkörper 8
mit Rippen 9 versehen ist. Bei einem solchen
Isolator ist ein Hohlraum 4 zwischen der Stütze 3 und der Wulstrippe 9 vorhanden,
der zur Anbringung der mit der Stütze 3 leitend verbundenen leitenden Belegung 5 zur
Verringerung der Felddichte geeignet ist, wenn man die innerste Rippe 9 mit einer
Wulst 12 nach Art der Wulst 7 in Fig. 1 vorsieht,
die in der Richtung auf die Stütze zu - zurückläuft.
Der Isolatorkörper 8 kann nach, der Erfindung auch auf seiner Oberkante mit einer
Ringrippe 10 ausgestattet werden, die diejenige Stelle umgibt, an der das untere Ende
der Kappe 11 mit ihm in Berührung tritt. Es entsteht hier auch wieder ein Raum 4, der
aber zweckmäßig mit irgendeiner leitenden oder nichtleitenden Masse ausgefüllt ist, um
die Ansammlung von Wasser zu verhindern.
Eine derartige Ausfüllung des Hohlraumes mit einer leitenden oder nichtleitenden Masse
kann auch für alle anderen Verwendungsarten der Erfindung in Frage kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Freileitungsisolator für Hochspannung, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper an denjenigen Stellen, an denen die Armaturteile (Stützen, Klöppel, Kappen usw.) ihn berühren, d. h. aus ihm aus- oder in ihn eintreten, durch vorspringende Wulste gebildete Hohlkehlen besitzt, die an der Innenfläche mit einer leitenden, mit dem Leiter in leitender Verbindung stehenden Belegung zur Verringerung der Felddichte an den gefahrdeten Stellen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337289T | 1916-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337289C true DE337289C (de) | 1921-05-28 |
Family
ID=6221301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916337289D Expired DE337289C (de) | 1916-07-25 | 1916-07-25 | Freileitungsisolator fuer Hochspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337289C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088122B (de) * | 1953-02-12 | 1960-09-01 | Hans Ritz Dr Ing | Insbesondere aus keramischem Material oder aus Glas bestehender Isolierkoerper, der an seinem aeusseren Umfang mit einer ihn umgreifenden, metallenen Armatur durch ein urspruenglich fliessfaehiges, isolierendes und erhaertendes Verbindungsmittel, vorzugsweise Giessharz, verbunden ist |
| DE1166864B (de) * | 1958-01-27 | 1964-04-02 | Licentia Gmbh | Ionisationsfreie Hochspannungsdurchfuehrung |
| US3194879A (en) * | 1961-03-01 | 1965-07-13 | Pilkington Brothers Ltd | Electrical anti-interference insulators |
-
1916
- 1916-07-25 DE DE1916337289D patent/DE337289C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088122B (de) * | 1953-02-12 | 1960-09-01 | Hans Ritz Dr Ing | Insbesondere aus keramischem Material oder aus Glas bestehender Isolierkoerper, der an seinem aeusseren Umfang mit einer ihn umgreifenden, metallenen Armatur durch ein urspruenglich fliessfaehiges, isolierendes und erhaertendes Verbindungsmittel, vorzugsweise Giessharz, verbunden ist |
| DE1166864B (de) * | 1958-01-27 | 1964-04-02 | Licentia Gmbh | Ionisationsfreie Hochspannungsdurchfuehrung |
| US3194879A (en) * | 1961-03-01 | 1965-07-13 | Pilkington Brothers Ltd | Electrical anti-interference insulators |
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