DE337048C - Flugzeugfahrgestell - Google Patents

Flugzeugfahrgestell

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DE337048C
DE337048C DE1918337048D DE337048DD DE337048C DE 337048 C DE337048 C DE 337048C DE 1918337048 D DE1918337048 D DE 1918337048D DE 337048D D DE337048D D DE 337048DD DE 337048 C DE337048 C DE 337048C
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DE
Germany
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axial
chassis
impeller
ring
spiral spring
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Expired
Application number
DE1918337048D
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English (en)
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Eisenfuehr & Co GmbH
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Eisenfuehr & Co GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/62Spring shock-absorbers; Springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Flugzeugfahrgestell. Für Flugzeugfahrgestelle ist eine Abfederung in Richtung der Laufradachse gegen seitliche Stöße, wie sie insbesondere beim Start und bei Landungen auf unebenem Terrain sehr häufig sind, von ebenso großer Wichtigkeit als eine frontale oder vertikale Abfederung.
  • Bisher wurde die Abfederung in der Weise bewirkt, daß man zwischen der Stirnfläche einer Laufradnabe und dem Anschlußflans:ch der starren Fahrgestellstreben eine Spiralfeder einschaltete. Diese bekannte Art der Ausbildung ist konstruktiv nachteilig, einmal wegen der erheblichen Einbaulänge für die Federung, zweitens wegen des nicht unbeträchtlichen Verschleißes, hervorgerufen durch ein Verstauben der sich ,dauernd zusammendrückenden bzw. sich ausdehnenden Feder. Weiter kommt in Betracht, ds.ß die Arbeitsaufnahme einer solchen Spiralfeder verhältnismäßig gering ist und demgemäß auch die Aufnahme von achsialen Stößen auf das Rad nur unvollkommen erfolgt. .
  • Durch die den Gegenstand oder Erfindung bildende neue Konstruktion des Fahrgestelles gegen achsiale Stöße werden :diese Nachteile vollständig beseitigt. Das Wesen derselben besteht darin"daß sich die achsiale Feder zwischen einem festen Ring der Achse einerseits, der Innenstirnfläche der Nabe des Laufrades anderseits erstreckt und von Büchsen umschlossen ist, welche idie Gelenkaugen für den Anschluß der Fahrgestells.treben tragen. Dabei stützen sich diese Büchsen, die die achsiale Spiralfeder konzentrisch umschließen, mit ihrem äußeren Stirnrand gegen den Nabenstirnrand des Rades, so daß sie bei seitlichen Stößen,die Seitenverschiebung des Rades mitmachen, wobei gleichzeitig die achsiale Feder,. die in dem Hohlraum zwischen ihnen und der Achse eingeschlossen liegt, zusammengedrückt wird. Da aber mit der Verschiebung dieser Büchse sich auch die Endpunkte .der Fahrgestellstreben, die an ihren Augen gelenkig angreifen, mit verschoben haben, so werden auch die Fahrgestellstreben, die zu diesem Behufe als teleskopartig ineinandergeführte federnde Röhren ausgebildet und am Rurnpfe kugelgelenkartig angeschlossen sind ebenfalls federnd, ineinandergedrückt und auch hierdurch der achsiale Stoß auf das Rad federnid aufgenommen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im Schnitt in beispielsweiser Ausführungsform .diargestellt.
  • Das Anlaufrad D ist am Ende der Achse A durch eine Kappe B und einen Bolzen C bekannter Form festgehalten. Nach der Innenseite der Räder zu befindet sich ein loser Ring E. Um die Achse A ist eine Spiralfeder F gelegt, die durch einen Ring G und einen Bolzen H auf der Achse A fixiert ist.
  • Der Ring G ist derart ausgebildet, @daß er nach der Innenseite zu abgedreht ist, so daß Bolzenkopf und: Verschraubung nicht höher sind als !die Außenkante: des Ringes. Da dieser Ring zur Erzielung einer guten Führung für den Gelenkring eine gewisse Breite haben muß, so ist er nach (der Innenseite der Spiralfeder zu :dadurch verbreitert, daß ein Aluminiumring I ihm vorgelagert ist.
  • Die Auflagefläche zwischen Ring und Gelenkring kann auch dIadurch vergrößert werden, daß ein Aluminiumgußstück über den angedrehten Teil des Ringes G, id. h. über Bolzenkopf und Mutter, geschoben wird.
  • Über die Spiralfeder F sind, mit einem gewissen Spiel die Gelenkringe K, L geschoben, an die die Fahrgestellstreben angreifen.
  • Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist folgende: Wird das Rad durch einen seitlichen Stoß getroffen, so verschiebt es sich auf der Achse nach der Innenseite der Räder zu Die Spiralfeder F wird dadurch . zusammengedrückt. Dadurch, daß das Rad D seitwärts verschoben wird, werden auch die an den Gelenkringen angreifenden Streben seitwärts verschoben, so daß die achsialen Stöße nicht nur von der Spiralfeder F, sondern auch von den Spiralfedern der Fahrges.tellstreben aufgenommen wenden.
  • Zwischen .die Spiralfeder F ist Fett geschmiert. Beim seitlichen Verrücken der GelenkringeK,L dient die Gleitfläche der Ringe G und T als Auflagefläche. Der Innendurchmesser der Gelenkringe K, L ist derart bemessen, daß ein Klemmen der Spiralfeder F, die durch ihr Zusammendrücken den äußeren Durchmesser vergrößert, unmöglich ist.
  • Die Vorteile dieser Anordnung bestehen i. in einer Aufnahme achsialer Stöße sowohl durch die Spiralfeder F als auch durch die Spiralfedern in den teleskopartig verschiebbaren Streben, 2.in einer Lagerung der Ringe K, L mit geringer Reibung infolge .der linienartigen Berührung an der Oberfläche der Spiralfeder F, mit der Folge, @daß auch die Abnutzung eine sehr geringe ist, insbesondere wenn man zwischen .den Spiralfedergängen konsistentes Fett bringt, g. .in einer kurzen Baulänge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugzeugfahrgestell, bei welchem die Räder gegen achsiale Feldern so abgestützt sind, daß seitliche Stöße durch diese aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß .die zwischen einem festen Achsring und der Nabenstirnfläche des Laufrades angeordneten achsialen Federn von Büchsen entsprechenden Innendurchmessers umschlossen sind, die mit Augen zum Anschluß .der federnd ausgebildeten Fahrgestellstreben versehen sind, wobei diese Büchsen mit einer Stirnfläche gleichfalls gegen die Nabenstirnfläche des Laufrades sich stützen, derart, .daß bei achsialem Stoß auf das Laufrad sowohl die achsiale Feder zusammengedrückt als auch gleichzeitig die Büchse für den Strebenanschluß über .den festen Achsring verschoben wird.
DE1918337048D 1918-04-16 1918-04-16 Flugzeugfahrgestell Expired DE337048C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE337048T 1918-04-16

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DE337048C true DE337048C (de) 1921-05-26

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