DE337031C - Verbindung zwischen Isolator und der von ihm getragenen elektrischen Leitung - Google Patents

Verbindung zwischen Isolator und der von ihm getragenen elektrischen Leitung

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DE337031C
DE337031C DE1919337031D DE337031DD DE337031C DE 337031 C DE337031 C DE 337031C DE 1919337031 D DE1919337031 D DE 1919337031D DE 337031D D DE337031D D DE 337031DD DE 337031 C DE337031 C DE 337031C
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loop
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

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  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, die Verbindung zwischen Isolator und der von ihm getragenen elektrischen Leitung mittels zweier die Kehle des Isolators von entgegengesetzter Seite umschlingender und mit ihren Enden an die Leitung angeklemmter Schleifen aus Draht, Kabel o. dgl. zu bewirken. Diese Befestigungsweise befriedigt aber nicht, weil die Schleifen die Neigung haben, eine schräge Lage anzunehmen und somit nicht nur schlecht in der Kehle anliegen, sondern aus dieser auch leicht herausgleiten. Letzteres ist insbesondere der Fall, wenn ein Leitungsteil, wie etwa im Gebirge, steigend weitergeführt ist oder eine plötzliche nach oben gerichtete Bewegung, sei es unter dem Einfluß des Windes oder zufolge Abfalls von Schneelast, ausführt. Es besteht dann die Gefahr, daß sich nicht nur eine der beiden Schleifen loslöst, sondern daß
ao auch die Leitung vollkommen aus der Nut des Isolatorkopfes hinausspringt.
Gemäß der Erfindung sind diese Mängel dadurch vermieden, daß die Schleifen durch am Isolator befestigte Spangen geschlossen sind. Zweckmäßig sind beide Schleifen durch Öffnungen an den Enden der Spangen hindurchgezogen, so daß jede Spange ohne weitere Befestigung durch eine der Schleifen fest in die Kehle hineingepreßt wird. Durch diese Anordnung wird nicht nur der Umfassungsbogen für jede Schleife auf fast dem ganzen Kreisumfang vergrößert, sondern es wird auch vollkommen verhindert, daß eine der Schleifen aus der Kehle des Isolators oder die Leitung aus dessen Kopfnut herausgleiten kann.
Eine besondere Erleichterung der Anbringung der mit Spangen dieser Art versehenen Schleifenbefestigung wird dadurch erzielt, daß die Enden jeder Schleife mit einem Teil der zu ihrer Befestigung an der Leitung dienenden Klemme fest verbunden sind; es bilden dann die beiden Schleifen, Spangen und Klemmen ein untrennbares Gebilde, das in noch näher zu erläuternder Weise äußerst leicht in die wirksame Lage gebracht werden kann.
Die neue Verbindung ist in einem Ausführungsbeispiel, und zwar in ihrer gesamten Anordnung in Fig. i, 2 und 3 der Zeichnung dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus zwei Schleifen α und a' aus biegsamem Draht, Kabel o. dgl., deren Enden mittels zweier Leitungsklemmen b und V an der Stromleitung c zu beiden Seiten des Isolators festgeschraubt sind. Die beiden Schleifen a, a' sind wechselseitig mittels zweier Platten oder Spangen d, d' an dem Isolator festgehalten und zugleich zusammengeschlossen.
Die Spangen sind in Fig. 4, 5 und 6 näher veranschaulicht. Sie bilden einen Sektor, der die gleiche Krümmung wie die Einkehlung des Isolators, in welcher die Schleifen gelagert sind, aufweist. Die Innenseite/ jeder Spange ist so geformt, daß sie sich der Krümmung der Einkehlung nicht nur in wagerechter, sondern auch in senkrechter Richtung vollkommen anschmiegt, wahrend auf der Außenseite oder dem Rücken g eine Rinne angebracht ist, die zur Aufnahme einer der beiden Drahtschleifen dient. An den Enden jeder Spange sind rechtwinklige Öffnungen e, e vorgesehen,
durch welche die Enden je einer Drahtschleife hindurchgezogen sind, bevor sie an den Klemmen b, V befestigt sind. Um den aus den Drahtschleifen gebildeten Ring am Isolator anzubringen, entfernt man die beiden so erhaltenen Enden voneinander, bis die Schleifen sich um den Kopf des Isolators legen, und zieht sie hierauf fest an, so daß sie dessen Einkehlung vollkommen umschnüren. Nachdem
ίο auf diese Weise der Ring aus Drahtschleifen befestigt ist, werden die beiden Spangen d, d' an ihre richtige Stelle gebracht, d. h. so gerückt, daß die Mitte einer jeden mit der durch die elektrische Leitung gehenden senkrechten Ebene zusammenfällt. Man erhält auf diese Weise eine nachgiebige mechanische Verbindung zwischen Leitungsdraht und Isolator, die die folgenden Vorteile aufweist:
1. Das Gewicht des Leitungsdrahtes wird lediglich durch den Kopf des Isolators aufgenommen, während dessen Hals hiervon nicht beeinflußt ist.
2. Der Hals des Isolators empfängt keine andere Beanspruchung als die Wirkung, die zufolge der Leitungsspannung auf ihn ausgeübt wird; diese ist aber dank der Biegsamkeit des Drahtseiles über den Umfang der Einkehlung des Isolators so gleichförmig wie möglich verteilt.
3. Der Leitungsdraht kann in Anbetracht der Nachgiebigkeit der metallischen Schlinge und zufolge des Umstandes, daß die die Schlinge bildenden beiden Drahtschleifen frei in den zugehörigen Spangen gleiten können, in beliebiger Neigung, sei es in bezug auf die horizontale Lage oder die vertikale Richtung, angeordnet werden. Im letzteren Falle ist bemerkenswert, daß selbst bei Erreichen eines erheblichen Neigungswinkels die Schlinge niemals an die Glocke des Isolators anstreifen wird.
4. Bei Leitungsbruch oberhalb des Kopfes des Isolators wird der Leitungsdraht an diesem befestigt bleiben, da jede der beiden Drahtschleifen mit ihrer Klemme eine geeignete Verankerung bildet, die den an die Klemme angeschlossenen Draht zu tragen imstande ist. Das gleiche wird übrigens der Fall sein, falls die Leitung neben dem Isolator reißt.-Das Drahtseil oder Kabel, aus welchem die Schleifen gebildet sind, ist natürlich von solchem Querschnitt, daß die größte Beanspruchung, die für den Leitungsdraht zugelassen wird, ohne Anstand aufgenommen wird.
5. Die Befestigung der Schlinge ist leicht und einfach, da die Schleifen lediglich um den Kopf des Isolators herumgelegt und dann in dessen Einkehlung fest angezogen zu werden brauchen, wobei die Leitungsklemmen in entgegengesetzter ' Richtung auseinandergeschoben werden. Die einzige mechanische Verrichtung, die mit dem Isolator vorzunehmen ist, beschränkt sich also darauf, die Klemmen am Leitungsdraht zu befestigen, eine Verbindung, die in einfachster Weise durch Anziehen einer kleinen Schraube ausgeführt werden kann. Die Leitungsklemme b kann in beliebiger Weise gestaltet sein; die Fig. 7 bis 12 zeigen indessen in allen Einzelheiten eine besonders zweckmäßige Ausführungsform, die aus zwei Teilen, einem festen und einem beweglichen, besteht. Der feste Teil h wird aus einem kleinen Metallblock, z. B. Bronzeblock, gebildet, der auf der Oberseite mit einer Rinne von halbkreisförmigem Querschnitt, die zur Aufnahme des Leitungsdrahtes dient, versehen ist. Unterhalb der Rinne sind in zwei parallel und symmetrisch zu dieser liegenden Ebenen zwei Bohrungen m, m' angeordnet, die in dem vollen Metall angebracht sind und zur Befestigung der beiden Enden der zu der Klemme gehörigen Schleife dienen, wobei die Befestigung durch Lötung oder in mechanischer Weise mittels eines Klemmkonus erfolgen kann. Auf der Oberseite des kleinen Blockes, und zwar seitlich zu der genannten Rinne, ist senkrecht aufragend ein bolzenartiger Ansatz η ausgebildet, dessen Ende mit Gewinde versehen und so gekrümmt ist, daß es mit der senkrechten Mittellinie der Klemme zusammenfällt. Der bewegliche Teili besteht gleichfalls aus einer kleinen Schale, deren Unterseite mit einer halbkreisförmigen Nut ΐ versehen ist; diese entspricht der Nut I des Unterteils, so daß der Leitungsdraht zwischen diesen beiden Rinnen oder Nuten eingeschlossen werden kann. Der Oberteil i ist mit einem Durchbruch 0 versehen, der zur Durchführung des mit Gewinde versehenen Endes des Bolzens η dient. Die Teile α und i werden durch Aufschrauben der Mutter p auf dem Bolzen η zusammengeklemmt.
Die Abmessungen der Leitungsklemme sind natürlich entsprechend der Beanspruchung zu wählen, welche die Klemme selbst entsprechend der Leitungsspannung aufzunehmen hat; die Klemme kann daher auch mit Hilfe von zwei oder mehreren Schrauben befestigt sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verbindung zwischen Isolator und der von ihm getragenen elektrischen Leitung, bei welcher diese mittels zweier die Kehle des Isolators von entgegengesetzter Seite, umschlingender und mit ihren Enden an die Leitung angeklemmter Schleifen aus Drahtseil o. dgl. gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifen
    mittels in der Isolatorkehle sitzender Spangen geschlossen sind.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden der Form der Einkehlttng angepaßten Spangen an den Isolator durch eine der Schleifen angepreßt wird, indem diese durch die ösenartig ausgebildeten Enden der Spange hindurchgeführt und auf deren Rücken gelagert ist, während die letztere zugleich die Enden der anderen Schleife zusammenhält, die ebenfalls durch die Öffnungen der Stange hindurchgezogen sind.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schleifen an der Leitung festlegende Klemme aus zwei je eine halbe Leitung umschließenden Schalen besteht, von denen die untere mit Öffnungen zur Aufnahme der Schleifenenden und mit einem seitlich abzweigenden, oberhalb der Klemmenmitte endigenden Schraubenbolzen versehen ist und die obere einen der Form des Schraubenbolzens angepaßten Durchbruch enthält, so daß sie durch Aufschrauben einer Mutter an die untere Schale angepreßt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919337031D 1919-11-28 1919-11-28 Verbindung zwischen Isolator und der von ihm getragenen elektrischen Leitung Expired DE337031C (de)

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