DE33651C - Maschine zum Zurichten von Zeug, Steinen, Metallen, Holz und anderen Materialien - Google Patents

Maschine zum Zurichten von Zeug, Steinen, Metallen, Holz und anderen Materialien

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DE33651C
DE33651C DENDAT33651D DE33651DA DE33651C DE 33651 C DE33651 C DE 33651C DE NDAT33651 D DENDAT33651 D DE NDAT33651D DE 33651D A DE33651D A DE 33651DA DE 33651 C DE33651 C DE 33651C
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DENDAT33651D
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M. HESLOP in London, England
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/26Glossing of fabrics or yarns, e.g. silk-finish

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Bügeln,· Plätten, Glätten, Pressen oder Appretiren von Zeug und zum Zurichten und Poliren anderer Stoffe, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs das erforderliche Werkzeug von einem Arm getragen wird, welcher mit Hülfe einer Combination von Excentern und Hebeln gleichzeitig eine schwingende, eine auf und ab gehende und eine hin und her gehende Bewegung ausführen kann, wobei die Anwendung besonderer Ausrückvorrichtungen ermöglicht, den Arm nur eine oder zwei der genannten Bewegungen machen zu lassen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine Maschine dargestellt, welche zum Plätten von Wäsche, zum Appretiren von Stoffen und überhaupt für solche Zwecke verwendet werden soll, wo ein heifses Eisen zum Bearbeiten der Stoffe erforderlich ist.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundrifs und Fig. 3 eine Hinteransicht der Maschine.
Die Maschine besteht aus einem Gestell A, in welchem eine Welle B gelagert ist, die durch Dampf oder eine andere Kraft von der Riemscheibe C aus in Bewegung gesetzt wird. Die Drehung der Welle B wird vermittelst des konischen Rädergetriebes D E der auf der verticalen Welle F befestigten Scheibe G mitgetheilt, Fig. 3, und die Bewegung der letzteren auf eine Rolle H übertragen, welche auf der Welle / so angeordnet ist, dafs sie auf derselben mit Hülfe der Ausrückvorrichtung KJ, Fig. 2, verschoben werden kann.
Die Anordnung dieser Ausrückvorrichtung ermöglicht, die Geschwindigkeit der Welle / nach Bedarf zu reguliren; verschiebt man nämlich die Rolle H auf der Welle 7, so nähert sie sich entweder dem Mittelpunkte oder der Peripherie der Scheibe G und wird infolge dessen langsamer oder schneller bewegt. Durch das Rädergetriebe L M wird die Welle N in Umdrehung versetzt, auf welcher zwei Excenter P und Q. sitzen, von denen P der verticalen Welle S durch die Stangen P1 R, Fig. 2, eine oscillirende Bewegung ertheilt. Auf ihrem oberen Ende trägt die Welle 5 ein Kopfstück T, welches die schwingende Bewegung der Welle S auf einen Arm U überträgt, an dessen vorderem Theil ein Bügeleisen V angebracht ist, welches durch Dampf, heifse Luft oder Gas erhitzt wird. Zu letzterem Zweck ist der Arm U hohl gestaltet. Das Eisen V arbeitet auf einem Tisch, über welchem ein endloses Tuch ausgespannt ist, das intermittirend durch die Handkurbel χ oder continuirlich von einer WTelle der Maschine aus bewegt werden kann, um neue Theile des zu bearbeitenden Stoffes unter das Eisen V zu bringen. Das Excenter Q. steht durch eine Stange ρ mit einem Hebel Y in Verbindung, welcher um den auf der Traverse Z befestigten Hebel Zx drehbar ist. An seinem oberen Ende ist der Hebel Y bei α rechtwinklig zu seinem Drehpunkt gegabelt und mit einem Hebel b verbunden, der durch eine Art von Universalgelenk c mit dem Arm U gekuppelt ist. Der Hebel Y kann infolge dieser Anordnung eine hin und her gehende und eine auf und ab gehende, der Hebel b zwei hin und her gehende (in senkrecht zu einander stehenden Richtungen) und eine auf und ab gehende Bewegung aus-
führen. Das Excenter Q. und die Hebel Y und b ertheilen demnach dem Arm U eine hin und her gehende Bewegung in seiner Längsrichtung.
Der Arm U ruht in einer mit einem bogenförmigen Ansatz e versehenen Hülse d, Fig. ι und 2, welche auf dem Kopfstück T der oscillirenden Welle 5 beweglich gelagert ist; der Arm U mufs infolge dieser Anordnung den Schwingungen der Welle S folgen. Ueber den bogenförmigen Ansatz e greift eine Gabel f, welche an einer Stange g, Fig. i, sitzt, die auf und ab bewegt werden kann. Die Bewegung der Stange g erfolgt durch eine rhombisch gestaltete Platte h, welche sich in einer passenden Aussparung der Stange g mit Hülfe des Hebels i hin und her schieben läfst. Durch die eben beschriebene Vorrichtung kann der Arm U und das mit ihm verbundene Werkzeug auf den zu bearbeitenden Stoff niedergelassen oder von demselben abgehoben werden, wie in vollen bezw. punktirten Linien in Fig. ι angegeben ist; hierdurch ist eine Regulirung des Druckes auf das Material möglich.
Der Arm U ist also derart angeordnet, dafs er gleichzeitig eine in horizontaler oder geneigter Richtung schwingende, eine auf und ab gehende und eine in seiner Längsrichtung in horizontaler oder geneigter Richtung hin und her gehende Bewegung erhalten kann. Die den Arm bewegenden Organe sind jedoch so eingerichtet, dafs der Arm auch nur eine oder zwei dieser Bewegungen ganz nach dem Willen des Arbeiters ausführen kann.
Die auf und ab gehende Bewegung des Armes wird, wie schon beschrieben, mittelst des Hebels i bewirkt; die beiden anderen Bewegungen erfolgen durch die Excenter P und Q., deren Hub durch Verschieben der rhombischen Körper k und /, welche sich von den im Bereich des Arbeiters angeordneten Hebeln m und n, Fig. 2, regieren lassen, während des Betriebes verändert werden kann.
Soll die Maschine durch Menschenkraft bewegt werden, so fällt die Scheibe G und deren Bewegungsmechanismus fort und es erfolgt der Antrieb durch das Handrad j oder durch einen Fufstritt und Kurbelstangen.
An Stelle des Bügeleisens kann an dem vorderen Ende des Armes U irgend ein anderes Werkzeug befestigt werden, welches zum Bearbeiten von Steinen, Metallen, Holz und an-: deren Materialien geeignet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Zurichten von Zeug, Steinen, Metallen, Holz und anderen Materialien, charakterisirt durch einen das Werkzeug tragenden Arm U, welcher durch zwei Excenter P und Q, deren Hub während des Betriebes verstellbar ist, und durch die Stange g unter Vermittelung der Theile P1 R S T eine schwingende und unter Vermittelung der Theile ρ Yb c eine hin und her gehende und mit Hülfe der Theile hf ed eine auf und ab gehende Bewegung ausführen kann, wobei die Anordnung der Theile hi km In ermöglicht, den Arm U eine, zwei oder alle drei dieser Bewegungen machen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33651D Maschine zum Zurichten von Zeug, Steinen, Metallen, Holz und anderen Materialien Expired - Lifetime DE33651C (de)

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