DE14236C - Neuerungen an Storchschnabel-Gravirmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Storchschnabel-Gravirmaschinen

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DE14236C
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Germany
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burin
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cranesbill
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DENDAT14236D
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J. HOPE in Providence (Rhode Island)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/001Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying

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  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Storchschnabel-Gravirmaschinen, bei denen das Graviren auf der Walze oder anderer Fläche durch Gravirstichel bewirkt wird, deren Bewegung durch einen Leitstift hervorgebracht wird, der ganz oder theilweise durch mechanische Mittel seine Bewegung erhält.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des verbesserten Stichelhalters, welcher mittelst eines Gegengewichts in Berührung mit der zu bearbeitenden Fläche gehalten wird. Die Stellvorrichtung für den Stichel ist in punktirten Linien dargestellt.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Stichelhalters, wo derselbe unter dem Drehpunkt operirt und das Gegengewicht auf den anderen Arm gesetzt ist.
Fig. 3 ist eine Ansicht des Leitstifts, welcher die Bewegung des Gravirstichels erzeugt, mit einer Schraube verbunden, die sich in Lagern auf excentrischen Zapfen dreht, um eine wellenförmige Bewegung des Leitstiftes und des Stichels zu erzeugen, wenn dieselbe gedreht wird.
'Fig. 4 ist eine Ansicht, theilweise Schnitt des Leitstiftes. Derselbe ist in einem Schlitz stellbar, so dafs er in beliebiger Entfernung von einer mit demselben verbundenen Drehaxe gestellt werden kann.
Fig. 5 ist ein Querschnitt der Schraube in Fig. 3, woraus die Verbindung des Leitstifts mit der Schraube zu ersehen ist.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Stellvorrichtung des Leitstifts in dem Schlitz in Fig. 4.
Fig. 7 zeigt die Ansicht eines Stichelhalters, der an einem Modell geführt wird, und stellt in punktirten Linien die Methode dar, wobei der Stichel feststeht und die Axe der Arbeitswalze durch Hebel und Stangen bewegt wird.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht, theilweise Schnitt des Stichelhalters.
In der Zeichnung bezeichnet α den Support, auf dem die Stichelhalter- befestigt sind; b ist eine Stütze und c ein beweglicher Bügel, der mit einem Triebrad d versehen ist. e ist ein bogenförmiger Stichelhalter, der von dem Bügel c gehalten wird; derselbe ist mit einem Zahnkranz versehen, in welchen das Triebrad d greift, so dafs die Stellung des Stichels genau justirt werden kann.
Die ganze Vorrichtung hängt in der Stütze b. f ist eine Stange, die das Gegengewicht trägt und mit dem Bügel c verbunden ist; sie ruht auf der Stütze g. Das Gegengewicht kann auf der Stange/ verschoben werden, um den Druck auf den Stichel zu reguliren. Durch die Stange h kann das Segment e rasch zurückgedreht und dadurch der Stichel von der Arbeitsfläche abgehoben werden.
Soll der Stichel unterhalb des Bügels c arbeiten, wie in Fig. 2 dargestellt, so wird die Stange f fest mit dem Bügel verbunden und die Stange h auf den Drehbolzen g gehängt, so dafs durch Niederdrücken derselben der Stichel von der Arbeitsfläche abgehoben wird.
Diese Umstellung wird dadurch erreicht, dafs man das Gewicht von der Stange f abzieht und auf h befestigt.
Beim Copiren von geometrischen Figuren oder parallelen Linien ist es gröfstentheils schwierig, den Leitstift direct mit der Hand über das' gegebene Modell zu führen; es sind.
deshalb in solchem Fall mechanische Mittel zur Bewegung des Leitstifts angewendet.
Dieselbe kann aber auch direct auf den Stichel wirken.
Fig. 3, 4, S und 6 zeigen Vorrichtungen, solche Bewegung des Leitstifts herzustellen. i ist eine genau gearbeitete Axe, um die der Leitstift gedreht werden kann, was mittelst der Kurbel und Handrades k geschieht. / ist ein mit dem unteren Ende der Axe i verbundener Arm, der einen Schlitz hat, in dem ein Schieber m mit dem Leitstift stellbar ist, um einen beliebigen Radius für die Axe i zu bekommen. Wird nun die Spitze des Leitstifts in einem Punkt der Modellplatte festgestellt und mittelst des Handgriffs k der Apparat gedreht, so wird dieser einen Kreis beschreiben und die Bewegung auf den Stichel übertragen, und dieser wird auf der Arbeitsfläche einen genauen Kreis herstellen.
ο ist eine Klemmschraube, mittelst der der Handgriff k in fester Stellung gehalten wird, Kg- 4·
Soll eine Wellenlinie hergestellt werden, so wird die Schraube p mit der erforderlichen Steigung und der nöthigen Excentricität ihrer Lagerzapfen neben den Leitstift gesetzt und durch ein Gelenk q mit demselben verbunden. Dies Gelenk liegt in den Schraubengängen, und wenn nun die Schraube mittelst des Handgriffs p1 gedreht wird, so erhält der Leitstift sowohl eine fortschreitende Bewegung als eine hin- und hergehende, und durch diese zusammenwirkende Bewegung wird die wellenförmige Bewegung des Leitstifts und durch ihn die des Gravirstichels hervorgebracht.
Mittelst eines Schiebers / m n, Fig. 4 und 6, der mit dem Lagerzapfen der Schraube verbunden werden kann, kann man die erforderliche Excentricität der Schraube justiren. Aufserdem kann man auch eine wellenförmige Linie in der in Fig. 7 und 8 dargestellten Weise erzeugen. Der Stichelhalter r ist hier in einem Support befestigt, der normal zum Arbeitsstück verschiebbar ist und durch eine Feder nach vorn gedrückt wird, j ist die Wellenlinie an einem Modell, an dessen Profil der Support mittelst eines Armes entlang geführt wird, so dafs der Stichel direct die durch das Profil dargestellte Linie beschreibt und markirt. Ein veränderter Effect kann auch dadurch hervorgebracht werden, dafs man eine Scheibe auf die Axe der Rolle setzt und das Modell in der in Fig. 7 in punktirten Linien gezeichneten Art mit der Scheibe verbindet, so dafs der Support mit dem Stichel feststeht und das Modell an demselben geführt wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Die Anordnung des Leitstifts für Storchschnabel- Gravirmaschinen, wie beschrieben, mit der Drehaxe i und Handgriff k, mittelst dessen der Gravirstichel kreisförmig gedreht werden kann, und des Schiebers m an dem Arm / der Drehaxe zum Stellen des Leitstifts, wie beschrieben.
2. Die Combination des Leitstifts und der auf excentrischen Zapfen sich drehenden Schraube p, des Handgriffs p1 und des Gelenkhebels q zum Zweck der Herstellung wellenförmiger Linien, wie beschrieben.
3. Die Anordnung des balancirten Stichelhalters, bestehend aus dem kreisbogenförmigen Arm e, der mit einem Zahnkranz versehen ist, dem Bügel c mit dem Trieb d und den Stangen / und h, welche so angeordnet sind, dafs der Stichel über oder unter dem Drehpunkt des Bügels c arbeiten kann.
4. Die Anordnung des durch eine Spiralfeder verschiebbaren Stichelhalters für Storchschnabel-Gravirmaschinen in Verbindung mit einem Modell, an dem der Stichelhalter geführt wird, wodurch die durch das Modell bestimmte Linie direct auf den Stichel übertragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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