DE336284C - Verfahren zur Darstellung von Ammoniaksoda - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ammoniaksoda

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DE336284C
DE336284C DE1917336284D DE336284DD DE336284C DE 336284 C DE336284 C DE 336284C DE 1917336284 D DE1917336284 D DE 1917336284D DE 336284D D DE336284D D DE 336284DD DE 336284 C DE336284 C DE 336284C
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ammonia
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sodium bicarbonate
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soda
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D7/00Carbonates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D7/18Preparation by the ammonia-soda process

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Ammoniaksoda. Bei der fertig karbonisierten arAmoniakalischen Sole erfolgt die Umsetzung des Ammonbikarbonates erst von dem Augenblick an, in dem infolge der Abkühlung der Sole bei dieser vollständig gesättigter Zustand erreicht ist. Bei der nun eintretenden Reaktion dient von dem entstehenden Natriumbikarbonat ein kleiner Teil zur Aufrechterhaltung des Sättigungszustandes der Sole, der größere Teil fällt als festes Salz aus.
  • Die vorliegende Neuerung bezweckt nun, zur Erhaltung der Sättigung der karbonisierten ammoniakalischen Sole Ammonkarbonat zu verwenden, wobei eine entsprechend höhere Ausbeute an Natriumbikarbonat erreicht bzw. eine geringere Menge Chlornatrium für eine bestimmte Menge Soda benötigt wird. Man erreicht -.dies dadurch, daß man möglichst trocknes Ammoniakgas oder stark konzentriertes Ammoniakwasser in die karbonisierte ammoniakalische Sole während der Abkühlung einleitet; da man wegen Verhinderung des Absetzens von ausfallendem Natriumbikarbonat in den Apparat ohnedies ununterbrochen Kohlensäure einleiten muß, so dient diese zur Bindung des eingeleiteten Ammoniaks zu Bikarbonat, das nun das vorerwähnte Mittel zur Aufrechterhaltung des Sättigungszustandes bildet.
  • Nach beendigter Abkühlung bzw. Umsetzung wird dann aus dem entstandenen Solenbrei das Natriumbikarbonat von seiner Mutterlauge getrennt und bei der Destillation aus der letzteren das Ammoniakgas für den Betrieb regeneriert.
  • Nach dem Patent 21590 wird zur besseren Ausnutzung des Chlornatriumgehaltes ebenfalls Ammoniakgas benutzt, indessen ist der Betriebsvorgang hierbei ein ganz anderer. Man versucht hier das Natriumbikarbonat und das Chlornatrium, die nach der Trennung vom Natriumbikarbonat in der Mutterlauge enthalten sind, dadurch wieder auszunutzen, daß man in letztere Ammoniakgas absorbiert, hierauf die neu entstandene ammoniakalische Mutterlaugensole wieder karbonisiert und diese dann wieder zwecks Ausfällens von Natriumbikarbonat abkühlt. Abgesehen von der ganz verschiedenen Betriebsweise dient hier das Ammoniak nicht zur Erhaltung des Sättigungszustandes der karbonisierten ammoniakalischen Sole, wie bei der vorliegenden Neuerung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Ammoniaksoda, dadurch gekennzeichnet, daß man in die fertig karbonisierte, vom Natriumbikarbonat noch nicht getrennte Lauge während der Abkühlung neben Kohlensäure entweder noch Ammoniakgas einleitet oder der Lauge konzentriertes Ammoniakwasser zusetzt.
DE1917336284D 1917-06-08 1917-06-08 Verfahren zur Darstellung von Ammoniaksoda Expired DE336284C (de)

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