DE336013C - Entladungsroehre mit selbstaendiger Entladung und stabfoermiger Kathode - Google Patents

Entladungsroehre mit selbstaendiger Entladung und stabfoermiger Kathode

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DE336013C
DE336013C DE1918336013D DE336013DD DE336013C DE 336013 C DE336013 C DE 336013C DE 1918336013 D DE1918336013 D DE 1918336013D DE 336013D D DE336013D D DE 336013DD DE 336013 C DE336013 C DE 336013C
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tube
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • H01J17/06Cathodes
    • H01J17/066Cold cathodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems
    • H01J2893/0066Construction, material, support, protection and temperature regulation of electrodes; Electrode cups

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Entladungsröhren, die zur Verstärkung von schwachen Wechselströmen dienen, und zwar auf solche, deren Entladung selbständig ohne Zuhilfenähme eines Heizstromes oder einer künstlichen Belichtung unterhalten wird. Die Anwendung der Erfindung setzt ferner eine Bauart der Röhre voraus, bei welcher innerhalb einer zylindrischen Siebelektrode, die den
ίο Entladungsstrom (Glimmstrom) in der bekannten Art mit dem Nutzstromkreis koppalt, die Kathode als Stab oder dünner Zylinder angeordnet ist, der aus einer Substanz von niedrigem Kathodengefälle, ζ. Β.
Kalium, Natrium, Legierungen davon usw., besteht, während die Anode als größerer Zylinder die Siebelektrode nebst Kathode von außen umgibt und der Röhrenwand zunächst liegt. Die Stabform der Kathode läßt eine.
günstige allseitige Ausnutzung der von der Kathode ausgehenden Elektronen- und Ionenströmung unter wesentlicher Ersparung an Kathodensubstanz erzielen. Zugleich wird
■ eine wesentliche Vereinfachung für die Herstellung der Röhre erreicht. Es ist nicht mehr nötig, die Kathodensubstanz als flüssigen Belag auf der Innenwandung der Röhre zu verteilen und danach zu trocknen, sondern die Kathode wird außerhalb der Röhre geformt und im getrockneten starren Zustand in die Röhre eingesetzt. Die aus dünnem Metallblech gebogene Anode wird ebenfalls von außen eingesetzt. Die Herstellung der Röhre ist also ähnlich einfach wie diejenige einer Glühlampe und wie diese für den Massenbetrieb geeignet.
Die Erfindung besteht nun darin," daß die Bruchfestigkeit der Kathode für den Transport und ebenso ihre Zerstäubungsfestigkeit" im Betrieb erhöht wird und dadurch die Schwierigkeiten, die sich der allgemeinen Anwendung entgegenstellten, beseitigt werden. Gemäß der ■ Erfindung wird der Kathodenstab mit einer durchbrochenen Hülle, z. B. einem Schlauch aus Metalldraht, umgeben. Dieser Schlauch hält das Material der Kathode mechanisch zusammen, so daß zunächst , ein Zerbrechen der Kathode durch Transportstöße verhindert ist. Um ferner einen vorzeitigen Zerfall des Kathodenmaterials im Betrieb zu verhindern, werden als Kathodenmaterial die Salze der Halogene benutzt, und zwar entweder rein oder mit anderen Stoffen, ζ. Β. Kohle, gemischt.
Eine gemäß der Erfindung gebaute Röhre ist auf der Zeichnung veranschaulicht. In der Achse der zylindrischen Röhre ist die Kathode/i zwischen den stützenden Glasputzen p angeordnet. Der eine derselben enthält die Ableitung k nach außen. An der. Innenwand der Röhre anliegend bildet die Anödet einen Zylinder, dessen Ableitung bei α nach außen geführt ist. Die Siebelektrode 6" besitzt beispielsweise die Form einer Drahtschraube. Sie stützt sich auf den unteren Glasputzen p und hat bei s die Ableitung nach außen. Sie
könnte statt dessen aus einem Metallgeflecht und Ähnlichem bestehen. Erfindungsgemäß wird jedoch das Sieb vorteilhaft aus einem rundgewebten (geklöppelten) Metallschlauch S hergestellt. Auf diese Weise entsteht ein vollkommen stabiles, sich nicht verziehendes Gebilde, zu welchem feinster Draht verwendet werden kann, so daß zufolge Verringerung der Siebmasse eine günstige Ausnutzung der Elektrodenstrahlung erzielt wird.
Zur besseren Wärmeleitung wird zweckmäßig im Innern des Kathodenstabes oder in enger Berührung damit ein Metalldraht angeordnet, der sich nach außen fortsetzt und z. B. in einer Kappe der Röhre oder sonstigen Verzweigung auf deren Außenseite endigt. Gegebenenfalls genügt es, einen inneren Stützdraht der Kathode an den Enden der letzteren vor dem Eintritt in den Glasputzen freitragend anzuordnen.

Claims (3)

Patent-Ansprache:
1. Entladungsröhre mit selbständiger Entladung und stabförmiger Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Sieherung der Kathode gegen Bruch -beim Transport und Zerfall im Betriebe die als Kathodenmaterial dienende Substanz in einem durchbrochenen zylindrischen Halter, z. B. Schlauch aus Metalldraht, angeordnet ist.._
2. Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmige Kathode (K) aus Salzen der Halogene besteht, die rein oder mit anderen Stoffen, z. B. Kohle, gemischt verwendet werden.
3. Entladungsröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (K) mit einer guten Wärmeleitung, z. B. einem eingeschmolzenen Metalldraht, versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918336013D 1918-03-15 1918-03-15 Entladungsroehre mit selbstaendiger Entladung und stabfoermiger Kathode Expired DE336013C (de)

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