DE335020C - Verfahren, um eine im Nebenschluss erregte Einphasenwechselstrom-Kollektormaschine mit kuenstlich vergroesserter Ankerreaktanz auf das Netz zurueckarbeiten zu lassen - Google Patents

Verfahren, um eine im Nebenschluss erregte Einphasenwechselstrom-Kollektormaschine mit kuenstlich vergroesserter Ankerreaktanz auf das Netz zurueckarbeiten zu lassen

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DE335020C
DE335020C DE1920335020D DE335020DD DE335020C DE 335020 C DE335020 C DE 335020C DE 1920335020 D DE1920335020 D DE 1920335020D DE 335020D D DE335020D D DE 335020DD DE 335020 C DE335020 C DE 335020C
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alternating current
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Verfahren, um eine im Nebenschluß erregte Einphasenwechselstrom-Kollektormaschine mit künstlich vergrößerter Ankerreaktanz auf das Netz zurückarbeiten zu lassen. Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Nutzbremsung im Einphasenbahnbetrieb und bezweckt eine Vereinfachung der Bremsausrüstung und der Bremsregulierung auf den Triebfahrzeugen gegenüber bisher bekannten Methoden.
  • Durch die schweizerischen Patente 7.7317 und 8oor6 ist die teilweise oder ausschließliche Nebenschlußerregung generatorisch auf das Netz zurückarbeitenderEinphasenwechselstrom-Kollektormaschinen bekannt geworden, insbesondere auch die Verwendung von Mauptstrommotoren für Nutzbremsung mittels einer einfachen Umschaltung in Nebenschlußgeneratoren. Bei den bekannt gewordenen praktischen Anwendungen war die Nebenschlußerregung in der Regel mit konstanter Spannung über ein oder- mehrere Anzapfungen des die Energierückgabe vermittelnden Transformators ausgeführt. Die dem Feld- und Ankerstromkreis aufgedrückten Spannungen waren daher im allgemeinen verschieden.
  • Die vorliegende Erfindung hat nun ein Verfahren zum Gegenstand, das eine getrennte Erregung des Feldes umgeht und die allfällige Regelung desselben mit derjenigen des Ankerstromkreises verbindet, in der Weise, daß auch das Feld an die für den Anker jeweils verwendete Stufenspannung des Transformers gelegt wird. Dies kann bei regulierter Energierückgabe im Bahnbetrieb mittels des sowieso vorhandenen Stufenschalters oder Induktionsreglers in gleich vielen Stufen wie bei Motorbetrieb geschehen. -Dieser Anschluß der Feldwicklungen bedingt eine Umschaltung der Wicklungen bei generatorischem Betrieb der Maschine auf eine allgemein höhere Spannung als bei Betrieb als Hauptstrommotor. Zu diesem Zweck ist z. B. die Feldwicklung in Gruppen anzuordnen, die bei Motorbetrieb in größerer Zahl als bei Bremsbetrieb unter sich parallel geschaltet werden.
  • Sind mehrere Maschinen vorhanden, insbesondere bei Lokomotiven mit mehreren Motoren, so kann unter Umständen die Umschaltung der Feldwicklungen in sich bei den einzelnen Motoren umgangen werden, indem die einzelnen Felder mehrerer Motoren im Bremsbetrieb in Serieschaltung betrieben werden, während die Anker parallel oder in Reihe wie im Motorbetrieb arbeiten. Solche Feldumschaltungen können mittels des für die Bremsung eingerichteten Fahrwenders stromlos vorgenommen werden: Mit dieser Schaltung der Nebenschluß-Feldwicklung auf gleiche Spannung mit dem Ankerstromkreis gewinnt man noch den Vorteil einer zwangläufig angepaßten Feldregelung, indem für größere Energierückgarbe, d. h. auf höheren Spannungsstufen, das notwendige stärkere Feld selbsttätig eingestellt und umgekehrt bei kleiner Energierückgabe auf niederen Stufen das Feld entsprechend geschwächt wird.
  • In dem in Fig. i der Zeichnung ersichtlichen Schema einer bekannten Anordnung sind i parallel geschaltete Anker zweier Hauptstrommotoren, 2 die zugehörigen Feldwicklungen, die bei jedem Motor in zwei Gruppen in sich parallel geschaltet sind, 3 ist der Stufentransformator und q. eine Drosselspule, die bei Motorantrieb nicht eingeschaltet bzw. kurzgeschlossen ist. Eine beispielsweise Schaltung nach vorliegendem Verfahren gibt Fig. 2 an, wobei für den Bremsbetrieb die Feldwicklungen 2 in Serie unter sich und die Anker in Serie zu der Drosselspule q. geschaltet sind, während gleichzeitig die Anker i, i mit den Feldwicklungen 2, 2 in Parallelschaltung am Stufentransformator 3 liegen.
  • Das geschilderte Regulierverfahren hat auf die Bremskraftcharakteristik insofern Einfluß, als die Bremskraft ungefähr quadratisch mit der aufgedrückten Spannung zunimmt, wenigstens im unteren und mittleren Bereich der Regulierung.
  • Die Anordnung ergibt auch eine bessere Ausnutzung des zur Regelung nötigen Transformers, indem der zur Erregung nötige wattlose Strom über die ganze Transformerwicklung verteilt wird und nicht örtlich einen Teil der Wicklung überlastet. Einer größeren Stufenzahl bis zur Erreichung einer bestimmten Bremskraft steht ein entsprechend rasches Fallen der Bremskraft bei allenfalls gewünschtem raschen Lösen der Bremse entgegen.

Claims (3)

  1. PATENT- ANSPIZÜCIIE: i. Verfahren, um eine im Nebenschluß erregte Einphasenwechselstrom-Kollektormaschine mit künstlich vergrößerter Ankerreaktanz auf das Netz zurückarbeiten zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß Anker-und Feldstromkreise, unter sich parallel geschaltet, an gleiche Spannung gelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung durch Gruppenumschaltung ihrer Windungen der Spannung des Ankerstromkreises angepaßt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i für mehrere Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung der Spannung des Ankerstromkreises dadurch angepaßt wird, daß die Feldwicklungen mehrerer Motoren in Reihe geschaltet und gemeinsam den Ankerstromkreisen parallel geschaltet werden. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß die passende Feldwicklung gleichzeitig durch Feldumschaltung nach Anspruch 2 und 3 erzielt wird. s. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit derselben Reguliervorrichtung die Spannung des Ankerstromkreises und die Spannung der Feldwicklung geändert wird.
DE1920335020D 1920-05-20 1920-06-01 Verfahren, um eine im Nebenschluss erregte Einphasenwechselstrom-Kollektormaschine mit kuenstlich vergroesserter Ankerreaktanz auf das Netz zurueckarbeiten zu lassen Expired DE335020C (de)

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