DE334512C - Verfahren zur Herstellung von giessfaehigen, plastischen Moerteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von giessfaehigen, plastischen Moerteln

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DE334512C
DE334512C DE1918334512D DE334512DD DE334512C DE 334512 C DE334512 C DE 334512C DE 1918334512 D DE1918334512 D DE 1918334512D DE 334512D D DE334512D D DE 334512DD DE 334512 C DE334512 C DE 334512C
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/003Methods for mixing
    • B28C5/006Methods for mixing involving mechanical aspects
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B18/00Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B18/04Waste materials; Refuse
    • C04B18/18Waste materials; Refuse organic
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von gießfähigen, plastischen mörteln. Bekanntlich werden Mörtel hergestellt, indem man die Mörtelbestandteile zunächst trocken miteinander mischt, dann zu dem trockenen Gemisch die entsprechende Menge Wasser zusetzt und den Mörtel nochmals durchmischt. Trotz Anwendung geeigneter, sehr vervollkommneter Mischmaschinen ist die Mischung des nassen Gutes hierbei nur eine recht oberflächliche. Eine Bildung kleinster Klümpchen ist unvermeidlich, und die Verteilung des Zementes auf den Mörtel bleibt weit hinter dem Erstrebenswerten zurück. Man hatte deshalb schon vorgeschlagen, die Mischung der einzelnen Mörtelbestandteile durch geringen Wasserzusatz in eine zähe Masse zu verwandeln und in diesem plastischen Zustand in geeigneten Maschinen zu verarbeiten und zu verkneten. Man legte also in diesem Falle größten Wert auf inniges Vermischen und bediente sich hierzu geeigneter Vorrichtungen, wie z. B. Mörtelmühlen, Quetschmühlen u. dg1.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden nun die einzelnen Mörtelbestandteile nicht, wie bisher, nur gemischt, sondern unter IArasserzusatz, als dicker; unelastischer Schlamm in einer Naßrohrmühle, d. h. also auf einem ausgesprochenen Feinmahlapparat vermahlen. Der Mahlprozeß braucht hierbei nicht etwa so weit getrieben zu werden, daß die ganze Mörtelsubstanz in einen feinen Schlamm verwandelt wird,- sondern es genügt vollkommen, daß einerseits Zement und Zuschlagsstoffe aufs innigste miteinander in Berührung gebracht werden, anderseits der reine Sand und andere Zuschläge auf diese Weise Angriffsflächen für den chemischen Aufschluß erhalten. Die weniger harten Bestandteile, wie alle tonigen, weichen und hydraulischen Zuschläge, werden währenddessen sehr viel stärker gefeint.
  • Manche Mörtelzuschlagsmaterialien, wie Hochofenschlacke und Traß, werden durch den Naßmahlprozeß in inniger Verbindung mit dem Zement. so weit aufgeschlossen, wie bei anderen Vorrichtungen gar nicht möglich ist. Bekanntlich greifen solche hydraulischen Zuschläge bei der Erhärtung des fertigen Mörtels selbst aktiv in den Erhärtungsprozeß ein. Dieses wird naturgemäß ganz besonders begünstigt, wenn der verwendete Zement in der beschriebenen Weise mit den Zuschlägen in der Naßrohrmühle vermahlen wird. Hierdurch wird bereits ein teilweiser Aufschluß der sonst erst später eintritt, hervorgerufen.
  • Zuschläge, deren Verwendung zu Beton mit Zement bisher unmöglich oder nur sehr unvollkommen möglich war, können durch das neue Verfahren zu außerordentlich wertvollen, sehr leichten Mörteln verarbeitet werden. Hierhin gehören Holzmehl, Torf und andere organische und anorganische Stoffe, die durch das Verfahren derart mit Zement imprägniert werden, daß sie im Laufe der Erhärtung vollkommen versteinern.
  • Das Verfahren eignet sich zur Herstellung aller Bauausführungen, bei denen flüssige oder plastische Mörtel benutzt werden, ganz besonders zur Herstellung von sehr leichten Mörteln, die für den Schiffsbau bestimmt sind. Es entsteht durch die innige Vermengung der Mörtelkomponenten ein außerordentlich dichter Mörtel, dessen Anfangs-und natürlich auch Endfestigkeiten auffallend hoch sind. Besonders der Zerschmetterungspunkt der-nach der. Erfindung aufbereiteten Körper zeichnet sich durch seine überraschende Höhe ausi, Die Ursache für diese Erscheinungen ist zunächst in der guten Mischung zu suchen, dann aber, wie z. B. bei Verwendung von Hochofenschlacke und Träß, auch darin, daß ein Teil derselben bereits mit dem Zement zusammen zu neuen Zementarten (z. B. Hochofenzement) umgewandelt wird. Auf diese Weise wird der Gehalt des im Mörtel bereits befindlichen Zementes noch i um ein wesentliches erhöht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHtr. Verfahren zur Herstellung von Mörteln unter maschineller Durcharbeitung der gesamten Mörtelmasse mit Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß nasse innige Vermahlung auf einer Rohrmühle erfolgt. z, Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß den Mörtel erleichternde Zusätze, wie Holzmehl, Torf und andere organische und anorganische Stoffe, mit der Mörtelmischung auf der Naßrohrmühle innig vermahlen werden.
DE1918334512D 1918-08-25 1918-08-25 Verfahren zur Herstellung von giessfaehigen, plastischen Moerteln Expired DE334512C (de)

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