DE3343775C2 - Eckumlenkung - Google Patents

Eckumlenkung

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Eckumlenkung für einen in hinterschnittene Profilnuten der Rahmenprofile von Fenstern und Türen aus Metall, Kunststoff od. dgl. einsetzbaren Treibstangenverschlusses erhält eine Ausbildung, die auch bei der Benutzung von aus Spritz- oder Druckguß gefertigten Treibstangen-Anschlußstücken außerhalb der hinterschnittenen Profilnuten der Rahmenprofile nur minimalen Einbauraum benötigt. Sie hat ein ein Umlenkglied aus biegsamen Bändern aufweisendes Winkelgehäuse, dessen Schenkel jeweils ein mit dem Umlenkglied verbundenes Treibstangen-Anschlußstück führen und bei dem einer der Schenkel eine geringere Querschnittshöhe als der andere aufweist, wobei das von diesem Schenkel geführte Anschlußstück zugleich als Riegelschieber dient und einen Nocken aufweist, der in einem Längsschlitz in der Außenseite des Schenkels geführt ist. Der den Nocken 28 führende Längsschlitz 23 läuft dabei in dem die geringe Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel 3 bis zum Scheitel 27 des Winkelgehäuses 2 durch und ist dort an der Außenseite des die größere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkels 4 offen. Das den Riegelschieber, insbesondere Kippriegel-Verschlußschieber, bildende Anschlußstück 29 kann mit einer unterseitig angeformten Längsleiste 33 in den Längsschlitz 23 des Schenkels 3 eingreifen und ist bis zum freien Ende der Riegelzunge 32 durchgeführt (Fig. 1).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Eckumlenkung eines in hinterschnittene Profilnuten der Rahmenprofile von Fenstern und Türen aus Metall, Kunststoff od. dgl. einsetzbaren Treibstangenverschlusses mit einem ein Umlenkglied aus biegsamen Bändern aufweisenden Winkelgehäuse, dessen Schenkel jeweils ein mit dem Umlenkglied verbundenes Treibstangen-Anschlußstück führen und bei dem einer der Schenkel eine geringere Querschnittshöhe als der andere aufweist, wobei das von diesem Schenkel geführte Treibstangen-Anschlußstück zugleich einen Riegel aufweist und zum Verschieben dieses Riegels dient, welcher Riegel in einem Längsschlitz in der Außenseite des Schenkels geführt ist, und wobei dieses Treibstangen-Anschlußstück beidseitig abgewinkelte, längsverlaufende Randleisten hat, die in eine zugehörige, hinterschnittene Führungsnut längsverschiebbar eingreifen.
  • Eine Eckumlenkung dieser Art ist bereits durch die DE-OS 25 09 440 bekannt. Sie hat den Vorteil, daß ihre Benutzung auch bei Rahmenprofilen mit sehr geringer Falzluft möglich ist, weil nach ihrem Einbau noch ausreichend Raum für die Unterbringung weiterer Beschlagteile verbleibt.
  • Von Vorteil ist bei der bekannten Eckumlenkung aber auch, daß das den Riegel aufweisende Treibstangenanschlußstück leichtgängig beweglich zwischen dem flach ausgebildeten Schenkel der Winkelführung und dem in den Flügelrahmen eingeformten Führungskanal beweglich ist. Die das Treibstangenanschlußstück aufnehmende Kanalerweiterung im flachem Schenkel der Winkelführung befindet sich zu diesem Zweck nämlich an der Schenkelinnenseite und mündet dort mit beidseitigen stufenartigen Erweiterungen aus, so daß ein im Querschnitt etwa T-förmiges Nutprofil mit geringer Querschnittshöhe gebildet wird, dem der Querschnitt des Treibstangenanschlußstücks angepaßt ist.
  • Eine Unzulänglichkeit bei der bekannten Eckumlenkung liegt jedoch darin, daß der Riegel am Treibstangenanschlußstück eine Anordnung hat, bei der er nur bis in eine vom Schenkel des Winkelgehäuses einen gewissen Abstand aufweisende Stellung und über eine innerhalb des Längenbereichs des flachen Schenkels liegende Strecke hinweg verschoben werden kann.
  • Bei einer durch die DE-OS 22 38 489 bekannt gewordenen Eckumlenkung ist es auch bereits bekannt, ein einen Riegel aufweisendes Treibstangenanschlußstück an der Außenseite eines relativ flachen Schenkels des Winkelgehäuses so vorbeizuführen, daß der Riegel über den Scheitel des Winkelgehäuses herausgeschoben werden kann und dort mit einem am feststehenden Rahmen angeordneten Riegeleingriff, z. B. als Kippverschluß, zusammenwirkt. Eine wesentliche Unzulänglichkeit bei dieser bekannten Eckumlenkung besteht darin, daß die über den Riegel und das Treibstangenanschlußstück einwirkenden Kräfte in vollem Umfang von dem dem Treibstangenanschlußstück zugeordneten Schenkel des Winkelgehäuses aufgenommen und in den Flügel abgeleitet werden müssen.
  • Bei einer der DE-OS 22 38 489 ähnlichen Eckumlenkung die durch die DE-OS 25 17 367 bekannt geworden ist, werden zwar die vom Riegel her auf das Treibstangenanschlußstück zur Einwirkung gelangenden Kräfte nicht von dem dem Treibstangenanschlußstück benachbarten Schenkel des Winkelgehäuses aufgenommen, weil das Treibstangenanschlußstück den Querschnitt des ihm benachbarten Schenkels des Winkelgehäuses umfaßt und mit beidseitig abgewinkelten, längsverlaufenden Randleisten unmittelbar in die hinterschnittene Führungsnut am Flügel längsschiebbar eingreift. Hier liegt jedoch eine wesentliche Unzulänglichkeit darin, daß das Winkelgehäuse der Eckumlenkung im Bereich des vom Treibstangenanschlußstück umfaßten Schenkels gegen quer dazu in Richtung der Flügelebene wirkende Kräfte ausschließlich durch das Treibstangenanschlußstück gehalten wird. Durch die in Längsrichtung des anderen Schenkels des Winkelgehäuses in Richtung zum Winkelscheitel hin wirksamen Stellkräfte wird hier nämlich das den einen Schenkel umfassende Treibstangenanschlußstück zwischen diesem und der Führungsnut im Flügel relativ großflächig eingespannt, so daß sich Verklemmungen desselben einstellen können, die zu einer Schwergängigkeit des gesamten Beschlages führen. Das in seinem Querschnitt ausschließlich zylinderförmig profilierte Treibstangenanschlußstück ist darüberhinaus nur verhältnismäßig dünnwandig ausgeführt, so daß es aus hochwertigem Festigkeitsmaterial bestehen muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eckumlenkung der eingangs genannten gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß das den Riegel aufweisende und zur Verschiebung dieses Riegels dienende Treibstangenanschlußstück gegen die im Gebrauch auftretenden Beanspruchungen genügend stabil ist, daß sie auch bei Fertigung wesentlicher Funktionsteile aus Spritz- oder Druckguß außerhalb der hinterschnittenen Profilnut der Rahmenprofile nur geringer Einbauraum benötigt und daß zugleich ein sicheres und verklemmungsfreies Funktionieren gewährleistet ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Längsschlitz in dem die geringe Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel bis zum Scheitel des Winkelgehäuses durchläuft und dort an der Außenseite des die größere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkels offen ist, und daß das den Riegel aufweisende Treibstangenanschlußstück etwa mittig zwischen seinen Randleisten mit einer unterseitig angeformten Längsleiste in den Längsschlitz des Schenkels eingreift und bis zum freien Ende des als Riegelzunge ausgebildeten Riegels durchgeführt ist.
  • Vorteilhaft bei einer solchen Ausgestaltung für eine Eckumlenkung ist dabei nicht nur, daß das den Riegel aufweisende Treibstangenanschlußstück durch seine besondere Formgestaltung bei geringer Querschnittshöhe eine hohe Formstabilität gewährleistet, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit gegeben ist, daß der die geringere Querschnittshöhe aufweisende Schenkel des Winkelgehäuses mit wenigstens einer bereichsweise seitlich abstehenden Leiste oder Nase in die Hinterschneidungsbereiche der Profilnuten am Rahmen eingreifen kann und dadurch die unmittelbare Halterung des Winkelgehäuses über seine beiden Schenkel am Flügelrahmen, also ohne Beanspruchung des den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstücks, ermöglicht.
  • Besonders bewährt hat sich erfindungsgemäß eine Eckumlenkung bei der nach Anspruch 2 der Riegel zur Betätigung eines Kippverschlusses dient, wie das, beispielsweise durch die DE-OS 22 38 489, an sich bekannt ist.
  • Eine weitere Ausgestaltungsmaßnahme der Erfindung besteht nach Anspruch 3 darin, daß die unterseitige Längsleiste am den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück durch eine Kupplungsausnehmung für einen am Umlenkglied sitzenden Kupplungsnocken unterbrochen ist. Nach Anspruch 4 kann die unterseitige Längsleiste am den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück sich über einen Längsabschnitt erstrecken, der um den maximalen Schubweg desselben länger als die Länge des den Längsschlitz aufweisenden Schenkels des Winkelgehäuses ist.
  • Ein anderes Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung besteht nach Anspruch 5 darin, daß die Randleisten an dem den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück mindestens in seinem bei jeder relativen Schiebestellung über das freie Ende des Schenkels am Winkelgehäuse hinausragenden Längenteilstücks seitwärts abstehen und unmittelbar als Führungsstege in die Nuthinterschneidungsbereiche der Rahmenprofile einrückbar sind.
  • Wie bereits hervorgehoben wurde, ist die Erfindung besonders vorteilhaft für Eckumlenkungen, bei welchen der die geringere Querschnittshöhe aufweisende Schenkel des Winkelgehäuses seitlich abstehenden Leisten oder Nasen mit an die hinterschnittenen Profilnuten der Rahmenprofile angepaßtem Querschnitt aufweist, die in die Hinterschneidungsbereiche der Profilnuten in Längsrichtung einschiebbar sind, bei welchen der andere Schenkel mit der größeren Querschnittshöhe eine Breite aufweist, die erheblich kleiner ist als die Breite der Nutausmündung der hinterschnittenen Profilnut der Rahmenprofile und bei welchen der die größere Querschnittshöhe aufweisende, schmale Schenkel des Winkelgehäuses durch je eine Klemmstück in der Profilnut der Rahmenprofile festlegbar ist.
  • Bei solchen Eckumlenkungen ist es nach Anspruch 6 in weiterer Ausgestaltung der Erfindung besonders empfehlenswert, daß in die Leisten oder Nasen an dem die geringere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel des Winkelgehäuses je eine zur Profilnutausmündung hin offene, mit ihrer Querschnittsbreite vom Schenkel bis in den jeweiligen Hinterschneidungsbereich der Profilnut reichende Rippe eingeformt ist und das den Riegel aufweisende Treibstangenanschlußstück mit zwei von seiner die Längsleiste aufweisenden Unterseite abstehenden, abgewinkelten Fußleisten versehen ist, mit denen es einerseits den Schenkel des Winkelgehäuses dreiseitig umgreift, während andererseits die Fußleisten in die Rinnen eingreifen sowie die die Profilhinterschneidungsbereiche ausbildenden Rahmenteile untergreifen.
  • Die abgewinkelten Fußleisten des den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstücks können sich nach Anspruch 7 erfindungsgemäß über einen Längenbereich desselben erstrecken, der innerhalb des von der unterseitigen Längsleiste übergriffenen Längenbereich liegt, während sich unmittelbar an diese Fußleisten die seitwärts abstehenden Randleisten anschließen, welche vor dem freien Ende des Schenkels in die Nuthinterschneidungsbereiche der Rahmenprofile einrückbar sind.
  • Es kann sich des weiteren als empfehlenswert erweisen, wenn nach Anspruch 8 die beiden Klemmstücke von Schenkeln eines Bügels gebildet sind, dessen Steg dem die größere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel des Winkelgehäuses wenigstens im Bereich seines freien Endes dreiseitig umgreift, während die Schenkel mit ihren außerhalb der Nuthinterschneidungsbereich der Rahmenprofile liegenden Querschnittsabschnitten jeweils zwischen zwei in Richtung der Profilhöhe des Schenkels an dessen Längsseitenflächen im Abstand übereinanderliegenden Leisten oder Nasen eingreifen.
  • Schließlich ist nach Anspruch 9 auch noch vorgesehen, daß die unterseitige Längsleiste in dem von der Kupplungsausnehmung des Nockens bis zum freien Ende der Riegelzungen reichenden Abschnitt eine geringere Dicke aufweist, als in dem von der Kupplungsausnehmung des Nockens weg nach oben führenden Abschnitt, und daß dabei der obere Abschnitt der Längsleiste unmittelbar den Boden des Längsschlitzes im Schenkel übergreift, während der untere Abschnitt dem im Längsschlitz frei liegenden Teilstück der Außenseite des Umlenkgliedes benachbart ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
  • Fig. 1 in räumlicher Darstellung eine Eckumlenkung mit einem zur Betätigung eines Kippverschlusses dienenden Treibstangenanschlußstück, wobei die Eckumlenkung von vorne und das Treibstangenanschlußstück mit seiner Rückseite zu sehen ist,
  • Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 durch die in ein Rahmenprofil eingebaute Eckumlenkung,
  • Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1 bei eingebauter Eckumlenkung,
  • Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1 bei eingebauter Eckumlenkung,
  • Fig. 5 in räumlicher Ansichtsdarstellung einen die Klemmstücke zur Befestigung der Eckumlenkung nach Fig. 1 bildenden Bügel,
  • Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1 durch die eingebaute und von den Klemmstücken nach Fig. 5 festgelegte Eckumlenkung,
  • Fig. 7 in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine andere Ausführungsform für eine Eckumlenkung,
  • Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7 bei eingebauter Eckumlenkung,
  • Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 7 bei eingebauter Eckumlenkung und
  • Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 7 bei eingebauter Eckumlenkung.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Eckumlenkung 1 hat ein Winkelgehäuse 2, das einstückig aus Spritz- oder Druckguß geformt ist und zwei im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichtete Schenkel 3 und 4 aufweist. Die beiden Schenkel 3 und 4 des Winkelgehäuses 2 haben dabei unterschiedliche Querschnittshöhe, wie das besonders deutlich ein Vergleich der Fig. 2 und 3 mit Fig. 6 erkennen läßt.
  • Der Schenkel 3 hat eine geringere Querschnittshöhe als der Schnekel 4. Die Querschnittshöhe des Schenkels 3 ist so bemessen, daß dieser vollständig innerhalb der hinterschnittenen Profilnut 5 und zwischen den deren Hinterschneidungsbereiche 6 ausbildenden Hakenteilen der Rahmenprofile 7 aufgenommen werden kann, wie das deutlich den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist.
  • Die Querschnittshöhe des Schenkels 4 ist hingegen so groß, daß dieser zwischen den die Hinterschneidungsbereiche 6 der Profilnut 5 ausbildenden Hakenteilen durch die Nutausmündung 8 der hinterschnittenen Profilnut 5 herausragt, wie das die Fig. 6 zeigt.
  • Die Profilbreite 10 des Schenkels 3 am Winkelgehäuse 2 ist kleiner als die Breite 9 der Nutausmündung 8 in den Rahmenprofilen 7, wie sich aus den Fig. 2 und 3 ergibt. Auch die Profilbreite 11 des von der hinterschnittenen Profilnut 5 aufgenommenen Teilbereichs des Schenkels 4 am Winkelgehäuse 2 ist schmaler bemessen als die Breite 9 der Nutausmündung 8. Lediglich kurze Leistenabschnitte 12, die sich an die beiden Längsseitenflächen 13 des Schenkels 4, und zwar bündig mit der Schenkelinnenfläche, anschließen, sind so vorgesehen, daß in ihrem Bereich der Schenkel 4 des Winkelgehäuses 2 annähernd eine Breite hat, die der Breite 9 der Nutausmündung 8 entspricht. Die Dicke der kurzen Leistenabschnitte 12 ist geringer als die lichte Höhe der hinterschnittenen Profilnut 5 der Rahmenprofile 7 in den Hinterschneidungsbereichen 6.
  • An dem außerhalb der hinterschnittenen Profilnut 5 verbleibenden Querschnittsbereich des Schenkels 4 befinden sich an dessen Längsseitenflächen Leisten 14, die sich über den größten Teil der Länge des Schenkels 4 erstrecken können und diesem eine Gesamtbreite geben, die etwa der lichten Breite der hinterschnittenen Profilnut 5 in den Hinterschneidungsbereichen 6 entspricht.
  • Der Schenkel 4 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 wird in der hinterschnittenen Profilnut 5, beispielsweise an dem den unteren waagerechten Flügelholm bildenden Rahmenprofil 7, mittels zweier Klemmstücke 15 festgelegt, die an den beiden Schenkeln 16 eines aus Fig. 5 ersichtlichen, etwa U-förmigen Bügels 17 ausgebildet sind. Die beiden leistenförmigen Klemmstücke 15 haben eine zueinander spiegelbildliche Ausgestaltung und jeweils eine etwa S- oder Z-förmige Querschnittsgestalt, wie das die Fig. 5 und 6 erkennen lassen.
  • Die beiden Klemmstücke 15 greifen einerseits jeweils zwischen die Leistenabschnitte 12 und die Leisten 14 am Schenkel 4 ein, während sie andererseits neben den Leistenabschnitten 12 die die Hinterschneidungsbereiche 6 ausbildenden Hakenteile der Rahmenprofile untergreifen und dadurch den Schenkel 4 des Winkelgehäuses 2 formschlüssig in der hinterschnittenen Profilnut 5 fixieren. Der Steg 18 des etwa U-förmigen Bügels 17 ist so geformt, daß er den Schenkel 4 des Winkelgehäuses wenigstens im Bereich seines freien Endes dreiseitig umgreift, wie das ebenfalls der Fig. 6 entnommen werden kann.
  • Damit die Klemmstücke 15 auch ohne eine inLängsrichtung keilförmige Gestaltung in ihre Eingriffslage fixiert werden, sind an den Längsseitenflächen 13 des Schenkels 4 sägezahnförmige Rastnocken 19 vorgesehen, die mit Rastvertiefungen 20 in Wirkverbindung treten, welche sich in denjenigen Bereichen an den Innenflächen der Klemmstücke 15 befinden, die zwischen die Leistenabschnitte 12 und die Leisten 14 eingreifen.
  • Eine aus Federstahlbändern oder -streifen bestehendes, biegsames Umlenkglied 21 läuft im Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 in einem Führungskanal 22, der aus zwei an einen außenseitig offenen Längsschlitz 23 angrenzendenNuten 22&min; und 22&sec; besteht, welche die Längskanten des Umlenkgliedes 21 jeweils dreiseitig umfassen und das Umlenkglied 21mit gewissem Abstand vom Boden 24 des Schenkels 3 halten, wie das aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Ein ähnlicher Führungskanal 25 mit zwei die Längskanten des Umlenkgliedes 21 dreiseitig umfassenden Nuten 25&min; und 25&sec; befindet sich auch im Schenkel 4 des Winkelgehäuses 2, wie das deutlich aus Fig. 6 ersichtlich ist. Die in den Schenkeln 3 und 4 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 geradlinig verlaufenden Führungskanäle 22 und 25 stehen im Eckbereich des Winkelgehäuses 2 über einen bogenförmigen Führungskanal-Abschnitt 26 in Verbindung, von dem in Fig. 1 nur die Unterkante der an den Führungskanal 22 anschließenden Einlauföffnung zu sehen ist. Der bogenförmige Führungskanal-Abschnitt 26 erstreckt sich zwischen den beiden Führungskanälen 22 und 25 über einen Bogenwinkel von 90°.
  • Wichtig für den Aufbau der Eckumlenkung 1 ist, daß der Längsschlitz 23 an der Außenseite des Schenkels 3 sich praktisch ununterbrochen über die ganze Länge des Schenkels 3 erstreckt, also bis zum Scheitel 27 des Winkelgehäuses 2 durchläuft und dort nach der Außenseite des Schenkels 4 hin ausmündet, wie das die Fig. 1 zeigt. In diesem Längsschlitz 23 wird ein am einen Ende des biegsamen Umlenkgliedes 21 befestigter Kupplungsnocken 28 geführt, mit dem ein Treibstangenanschlußstück 29 über eine Kupplungsausnehmung 30 in lösbaren Formschlußeingriff gebracht werden kann. Das Treibstangenanschlußstück 29 ist als Riegelschieber, und zwar vorzugsweise zur Betätigung des Kippverschlusses eines Dreh-Kippbeschlages, ausgebildet und hat eine solche Querschnittsgestalt, daß es den Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 von außen her dreiseitig umfaßt, sowie mit zwei seitwärts abstehenden Randleisten 31 die Hinterschneidungsbereiche 6 der Profilnut 5 formschlüssig untergreift, wie das die Fig. 2, 3 und 4 deutlich zeigen.
  • Das als Riegelschieber, insbesondere zur Betätigung eines Kippverschlusses, dienende Treibstangenanschlußstück 29 ist beträchtlich länger als der Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 ausgeführt und hat an seinem einen Ende einen (nicht dargestellten) Kupplungslappen, über den es beispielsweise mittels eines Schraubgliedes, mit einem Kupplungsloch in einer Anschlußtreibstange verbunden werden kann. An seinem anderen Ende trägt das Treibstangenanschlußstück 29 eine Riegelzunge 32, insbesondere eine Kippriegelzunge, die so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie sich über den Scheitelbereich 27 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 um ein beträchtliches Maß hinausschieben läßt.
  • Damit das Treibstangenanschlußstück 29 auch dann eine hohe Formstabilität erhält, wenn es als Formteil aus Spritz- oder Druckguß gefertigt ist, wird es mit einer unterseitig angeformten Längsleiste 33 versehen, die eine solche Lage hat, daß sie in den Längsschlitz 23 am Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 eingreifen kann, wie das die Fig. 2 und 3 deutlich zeigen.
  • Die unterseitige Längsleiste 33 erstreckt sich an dem Treibstangenanschlußstück 29 bis zum freien Ende der Riegelzunge 32 und ist nur im Bereich der den Eingriff für den Kupplungsnocken 28 bildenden Kupplungsausnehmung 30 unterbrochen. Sie erstreckt sich am Treibstangenanschlußstück 29 über einen Längenabschnitt, der um den maximalen Schubweg desselben länger als die Länge des den Längsschlitz 23 aufweisenden Schenkels 3 am Winkelgehäuse 2 bemessen ist.
  • Ein Vergleich der Fig. 2 und 3 läßt erkennen, daß die unterseitige Längsleiste 33 in dem von der Kupplungsausnehmung 30 für den Kupplungsnocken 28 bis zum freien Ende der Riegelzunge 32 gehenden Abschnitt 33&min; eine geringere Dicke hat als in dem von der Kupplungsausnehmung 30 nach oben führenden Abschnitt 33&sec;. Dabei übergreift der Abschnitt 33&sec; der Längsleiste 33 gemäß Fig. 2 unmittelbar den Boden 24 des Schenkels 3, während deren unterer Abschnitt 33&min; dem in Längsschlitz 23 frei liegenden Teilstück der Außenseite des Umlenkgliedes 21 benachbart ist, wie das die Fig. 3 deutlich macht.
  • Es liegt auf der Hand, daß der Abschnitt 33&min; der Längsleiste 33 als Stützführung mit dem jeweils im Längsschlitz 23 frei liegenden Teilstück der Außenseite des Umlenkgliedes 21 zusammenwirkt, um dieses dadurch gegen unerwünschtes Ausknicken schützt, wenn es bei seiner Bewegung unter der Einwirkung von Druckkräften steht.
  • Zu den Fig. 1 und 6 ist noch nachzutragen, daß ein zweites Treibstangenanschlußstück 34 ständig mit dem biegsamen Umlenkglied 21 in Verbindung steht und dabei über Längsleisten 35 im Schenkel 4 des Winkelgehäuses 2 geführt wird, indem diese dort in entsprechende Längsnuten 36 eingreifen.
  • Das in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Eckumlenkung 1 hat grundsätzlich die gleiche Ausbildung wie das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6. Ein Unterschied besteht lediglich darin, daß der die geringere Querschnittshöhe aufweisende Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 wenigstens bereichsweise seitlich abstehende Leisten oder Nasen 37 hat. Diese können einen winkel- oder L-förmigen Querschnitt aufweisen, der in die von den haken- oder winkelförmigen Rahmenteilen begrenzten Hinterschneidungsbereiche 6 der Profilnuten 5 paßt, wie das aus den Fig. 8 bis 10 hervorgeht. Während der eine Flansch 37&min; der Leisten oder Nasen 37 jeweils auf gleicher Ebene mit dem Boden 24 des Schenkels 3 liegt, erstreckt sich der andere Flansch 37&sec; reichtwinklig hierzu und bildet die äußere Längsbegrenzung der Leisten oder Nasen 37. Zwischen den Längsseitenflächen 38 des Schenkels 3 und den seitlich abstehenden Leisten oder Nasen 37 wird jeweils eine Rinne 39 begrenzt, die zur Nutausmündung 8 der hinterschnittenen Profilnut 5 hin offen ist und mit ihrer Querschnittsbreite von den Längsseitenflächen 38 des Schenkels 3 bis in den jeweiligen Hinterscheidungsbereich 6 der Profilnut 5 reicht. Das Treibstangenanschlußstück 29 nach Fig. 7 weist dabei über die Länge der unterseitig angeformten Längsleiste 33 hinweg von der zum Schenkel 3 weisenden Unterseite abstehende, abgewinkelte Fußleisten 40 auf, so daß der Schenkel 3 vom Treibstangenanschlußstück 29 dreiseitig umgriffen wird und dabei die Fußleisten 40 in die Rinnen 39 eingreifen sowie die Hinterschneidungsbereiche 6 untergreifen, wie sich ohne weiteres aus den Fig. 8 bis 10 ergibt.
  • Bei dem Treibstangenanschlußstück 29 nach Fig. 7 befinden sich die seitwärts abstehenden Randleisten 31, welche ausschließlich die Hinterschneidungsbereiche 6 hintergreifen, nur in demjenigen Längenbereich, der in jeder möglichen Schiebestellung des Treibstangenanschlußstücks 29 vor dem freien Ende des Schenkels 3 der Eckumlenkung 1 liegt. Die Randleisten 31 schließen sich dabei aber unmittelbar nach oben an die Fußleisten 40 an, wie das der Fig. 7 zu entnehmen ist.
  • Die Ausführungsform der Eckumlenkung 1 nach den Fig. 7 bis 10 ist gegenüber derjenigen nach den Fig. 1 bis 6 insofern besonders vorteilhaft, als die seitlich abstehenden Leisten oder Nasen 37 auf den Schenkel 3 des Winkelgehäuses 2 der Eckumlenkung 1 einwirkende Querkräfte unmittelbar in den Hinterschneidungsbereich 6 der hinterschnittenen Profilnut 5 absetzen können. Dadurch wird verhindert, daß sich diese Querkräfte auf das Treibstangenanschlußstück 29 auswirken. Das Winkelgehäuse 2 der Eckumlenkung 1 kann also auf das Treibstangenanschlußstück 29 bei dieser Ausgestaltung keine quer gerichteten Klemmkräfte ausüben.
  • Abschließend sei noch erwähnt, daß sich die seitlich abstehenden Leisten oder Nasen 37 nicht über die ganze Länge des Schenkels 3 am Winkelgehäuse 2 erstrecken müssen. Sie lassen sich vielmehr seitlich auch nur auf Teillängen dieses Schenkels 3, beispielsweise in dem sich an den Scheitel 27 des Winkelgehäuses 2 anschließenden Bereich, vorsehen. Im zugehörigen Längenbereich des Treibstangenanschlußstücks 29, der jedoch um den maximalen Stellhub des Treibstangenanschlußstücks 29 verlängert ist, sind dann die abgewinkelten Fußleisten 40 ausgespart, während der übrige Längenbereich mit den seitwärts abstehenden Randleisten 31 ausgestattet ist.
  • Die Eckumlenkung 1 nach den Fig. 7 bis 10 kann auch so gestaltet werden, daß das Treibstangenanschlußstück 29 anstelle der auswärts abgewinkelten Fußleisten 40 mit einwärts verengten Schwalbenschwanz-Profilleisten versehen wird. Diesen sind dann an den die Rinnen 39 in den Leisten oder Nasen 37 begrenzenden Längsseitenflächen 38 entsprechende Schrägflächen zugeordnet, auf die sich die Schwalbenschwanz-Profilleisten in Längsrichtung aufschieben lassen. Die Kupplungsverbindung des Treibstangenanschlußstücks 29 mit dem biegsamen Umlenkglied 21 erfolgt in diesem Falle zweckmäßig über ein Schraubglied, das in eine Gewindebohrung des Treibstangenanschlußstückes 29 eingeschraubt wird und dann mit einem Zapfen in ein Loch des Umlenkgliedes 21 hineinragt.
  • Eckumlenkungen 1 der dargestellten, beschriebenen und beanspruchten Art können auch zur Verriegelung von Ausstellvorrichtungen mit dem Flügel eines Drehkippfensters od. dgl. benutzt werden, wenn dieser sich in der Schließlage befindet oder in Drehöffnungsstellung gebracht werden soll. Auch bei Baskülverschlüssen mit gegenläufigem Stangenausschluß, wie sie vielfach bei Fenstern und Türen zum Einsatz gelangen, sind die Eckumlenkungen 1 benutzbar.

Claims (9)

1. Eckumlenkung eines in hinterschnittene Profilnuten der Rahmenprofile von Fenstern und Türen aus Metall, Kunststoff od. dgl. einsetzbaren Treibstangenverschlusses mit einem ein Umlenkglied aus biegsamen Bändern aufweisenden Winkelgehäuse, dessen Schenkel jeweils ein mit dem Umlenkglied verbundenes Treibstangenanschlußstück führen und bei dem einer der Schenkel eine geringere Querschnittshöhe als der andere aufweist, wobei das von diesem Schenkel geführte Treibstangenanschlußstück zugleich einen Riegel aufweist und zur Verschiebung dieses Riegels dient, welcher Riegel in einem Längsschlitz in der Außenseite des Schenkels geführt ist, und wobei dieses Treibstangenanschlußstück beidseitig abgewinkelte, längsverlaufende Randleisten hat, die in eine zugehörige, hinterschnittene Führungsnut längsschiebbar eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (23) in dem die geringe Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel (3) bis zum Scheitel (27) des Winkelgehäuses (2) durchläuft und dort an der Außenseite des die größere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkels (4) offen ist, und daß das den Riegel (32) aufweisende Treibstangenanschlußstück (29) etwa mittig zwischen seinen Randleisten (31) mit einer unterseitig angeformten Längsleiste (33) in den Längsschlitz (23) des Schenkels (3) eingreift und bis zum freien Ende des als Riegelzunge (32) ausgebildeten Riegels geführt ist.
2. Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel zur Betätigung eines Kippverschlusses dient.
3. Eckumlenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige Längsleiste (33) am denRiegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück (29) durch eine Kupplungsausnehmung (30) für einen am Umlenkglied (21) sitzenden Kupplungsnocken (28) unterbrochen ist.
4. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige Längsleiste (33) am den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück (29) sich über einen Längenabschnitt erstreckt, der um den maximalen Schubweg desselben länger als die Länge des den Längsschlitz (23) aufweisenden Schenkels (3) des Winkelgehäuses (2) ist.
5. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleisten (31) an dem den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstück (29) mindestens in seinem bei jeder relativen Schiebestellung über das freie Ende des Schenkels (3) am Winkelgehäuse hinausragenden Längenteilstück seitwärts abstehen und unmittelbar als Führungsstege in die Nuthinterschneidungsbereiche (6 ) der Rahmenprofile (7) einrückbar sind (Fig. 4).
6. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher der die geringere Querschnittshöhe aufweisende Schenkel des Winkelgehäuses seitlich abstehende Leisten oder Nasen mit an die hinterschnittenen Profilnuten der Rahmenprofile angepaßten Querschnitt aufweist, die in die Hinterschneidungsbereiche der Profilnuten in Längsrichtung einschiebbar sind, bei welcher der andere Schenkel mit der größeren Querschnittshöhe eine Breite aufweist, die erheblich kleiner als die Breite der Nutausmündung der hinterschnittenen Profilnuten der Rahmenprofile, und bei welcher der die größere Querschnittshöhe aufweisende, schmale Schenkel des Winkelgehäuses durch je ein Klemmstück in der Profilnut der Rahmenprofile festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leisten oder Nasen (37) an dem die geringere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel (3) des Winkelgehäuses (2) je eine zur Profilnutausmündung (8) hin offene, mit ihrer Querschnittsbreite vom Schenkel (3) bis in den jeweiligen Hinterschneidungsbereich (6) der Profilnut (5) reichende Rinne (39) eingeformt ist und das den Riegel (32) aufweisende Treibstangenanschlußstück (29) mit zwei von seiner die Längsleiste (33) aufweisenden Unterseite abstehenden, abgewinkelten Fußleisten (40) versehen ist, mit denen er einerseits den Schenkel (3) des Winkelgehäuses (2) dreiseitig umgreift, während andererseits die Fußleisten (40) in die Rinnen (39) eingreifen sowie die die Profilnuthinterschneidungsbereiche ausbildenden Rahmenteil (6) untergreifen (Fig. 7 bis 10).
7. Eckumlenkung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewinkelten Fußleisten (40) des den Riegel aufweisenden Treibstangenanschlußstücks (29) sich über einen Längenbereich desselben erstrecken, der innerhalb des von der unterseitigen Längsleiste (33) übergriffenen Längenbereichs liegt, während sich unmittelbar an diese Fußleisten (40) die seitwärts abstehenden Randleisten (31) anschließen, welche vor dem freien Ende des Schenkels (3) in die Nuthinterschneidungsbereiche (6) der Rahmenprofile einrückbar sind.
8. Eckumlenkung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmstücke (15) ven Schenkeln (16) eines Bügels (17) gebildet sind, dessen Steg (18) den die größere Querschnittshöhe aufweisenden Schenkel (4) des Winkelgehäuses (2) wenigstens im Bereich seines freien Endes dreiseitig umgreift, während die Schenkel (16) mit ihren außerhalb der Nuthinterschneidungsbereiche (6) der Rahmenprofile (7) liegenden Querschnittsabschnitten jeweils zwischen zwei in Richtung der Profilhöhe des Schenkels (4) an dessen Längsseitenflächen (13) im Abstand übereinanderliegenden Leisten oder Nasen (12, 14) eingreifen (Fig. 6).
9. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige Längsleiste (33) in dem von der Kupplungsausnehmung (30) des Nockens (28) bis zum freien Ende der Riegelzunge (32) reichenden Abschnitt (33&min;) eine geringere Dicke aufweist, als in dem von der Kupplungsausnehmung (30) des Nockens (28) weg nach oben führenden Abschnitt (33&sec;), und daß dabei der obere Abschnitt (33&sec;) der Längsleiste (33) unmittelbar denBoden (24) des Längsschlitzes (23) im Schenkel (3) übergreift, während deren unterer Abschnitt (33&min;) dem im Längsschlitz (23 ) frei liegenden Teilstück der Außenseite des Umlenkgliedes (21) benachbart ist (Fig. 8 und 9).
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