DE334367C - Werkzeug fuer elektrische Lichtbogenschweissung - Google Patents

Werkzeug fuer elektrische Lichtbogenschweissung

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DE334367C
DE334367C DE1919334367D DE334367DD DE334367C DE 334367 C DE334367 C DE 334367C DE 1919334367 D DE1919334367 D DE 1919334367D DE 334367D D DE334367D D DE 334367DD DE 334367 C DE334367 C DE 334367C
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DE1919334367D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/02Carriages for supporting the welding or cutting element
    • B23K37/0205Carriages for supporting the welding or cutting element guided by hand

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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Im i
Beim Schweißen mittels eines elektrischen Lichtbogens wird bekanntlich das zu schweißende Stück mit dem einen Pol einer Stromquelle verbunden, während der zweite Pol zu einer Kohlen- oder Eisenelektrode geführt wird, die der Arbeiter, nachdem der Lichtbogen zwischen beiden Teilen durch Berührung gebildet wurde, über das Werkstück hinwegführt. Wird eine Eisenelektrode verwendet, so schmilzt diese sehr rasch ab, und es gehört große Handfertigung und Geschicklichkeit dazu, sie so zu führen, daß die Länge des Lichtbogens annähernd konstant bleibt. Dies ist um so schwieriger, als die Länge des Lichtbogens bei
!5 Verwendung von Eisen höchstens 3 bis 5 mm beträgt; bei größerer Entfernung reißt der Bogen ab, bei Berührung schweißt der Stab dagegen leicht fest.
Das neue Werkzeug soll gemäß der Erfindung diese Schwierigkeiten dadurch beseitigen, daß der Eisenstab eine feste Führung erhält. Das Einstellen des Stabes auf den gewünschten Abbrand geschieht mit Hilfe einer Transporteinrichtung, welche durch eine absatzweise Bewegung der Finger der das Werkzeug haltenden Hand nach Art der Bewegung einer Zange oder des Drückers einer Pistole vorwärts bewegt wird.
Die Zeichnung gibt im Schnitt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens wieder.
Ein zweckmäßig aus Stahlblech gebogener
Halter 1 trägt an seinem vorderen Ende zwei
' Transportrollen 2, 3, die federnd gegeneinander gedrückt werden und zwischen denen die Eisenelektrode 4 hindurchgeführt ist. Der Halter läuft in eine Stützgabel aus die die Führungsrolle 5 trägt, welche entweder isoliert ist oder ganz aus Isohermaterial besteht. Die Transportrolle 2 ist mit Sperrzähnen versehen, in welche ein Sperrhaken eingreift, der federnd an einer Stange 7 sitzt, die mit dem Drücker 8 verbunden ist. Die Stromzuführung zur Elektrode 4 erfolgt zweckmäßig durch den Halter 1 über Schleiffedern 9. In diesem Falle muß natürlich das hintere Ende des Halters sowie der Drücker durch Umpressen mit Isolationsmaterial isoliert sein. Ein Schutzschild 10 schützt die Hand vor der strahlenden Wärme. Die Transportrollen 2 und 3 werden stark federnd zusammengedrückt. Dies wird in einfächer Weise dadurch erreicht, daß die Rolle 3 in einem Schlitz geführt wird. Beide Rollen werden durch eine kniehebelartig wirkende Anordnung nach Art eines Flaschenverschlusses zusammengepreßt. Zum Zwecke des Auswechselns der Elektrode können die beiden Rollen dann leicht auseinanderbewegt werden.
Der Schweißvorgang ist folgender: Das Werkzeug wird mit der Rolle auf das zu schweißende Werkstück aufgesetzt, der Drücker 8 wird so lange bewegt, bis die Elektrode 4 mit dem Werkstück in Berührung kommt, wodurch der Strom geschlossen wird. Durch eine leichte Senkung des hinteren Endes des Halters nach unten wird der Lichtbogen zwischen Elektrode 6g und Werkstück gebildet. Entsprechend dem Abbrand der Elektrode wird der Drücker 8 bewegt und bewirkt mit dem Sperrzahn 6 ein schrittweises Drehen der Transportrollen und Nachschieben der Eisenelektrode. Es gehört

Claims (1)

  1. also nur wenig Handfertigkeit dazu, den Bogen I durch die Finger der haltenden Hand be-
    stets auf richtige Länge zu halten und ruhig < wegter Drücker vorgeschoben wird, gekenn-
    die Schweißnaht entlangzuführen. l zeichnet durch eine derartige Ausbildung
    der Vorschubvorrichtung, daß beim An-
    Patent-Anspruch: ziehen des d^]^ ein schrittweiser Vor-
    Werkzeug für elektrische Lichtbogen- schub der drahtförmig ausgebildeten Elek-
    schweißung, bei dem die Elektrode durch trode nach Maßgabe des Abschmekens er-
    einen mit dem Halter verbundenen und | folgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    tERUK· BEDRUCKT IS DER REiCHsDRUCKEREt.
DE1919334367D 1919-08-10 1919-08-10 Werkzeug fuer elektrische Lichtbogenschweissung Expired DE334367C (de)

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