DE215630C - - Google Patents

Info

Publication number
DE215630C
DE215630C DE1908215630D DE215630DA DE215630C DE 215630 C DE215630 C DE 215630C DE 1908215630 D DE1908215630 D DE 1908215630D DE 215630D A DE215630D A DE 215630DA DE 215630 C DE215630 C DE 215630C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
welding
roller
rolling
welding torch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1908215630D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE215630C publication Critical patent/DE215630C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT48182D priority Critical patent/AT48182B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/18Reconditioning or repairing worn or damaged parts on the spot, e.g. applying inlays, building-up rails by welding; Heating or cooling of parts on the spot, e.g. for reducing joint gaps, for hardening rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

be a icjjn t cfnic
«•Κα i κ ι licjjin t cfnic-i ι hit»t Ib. j
PATENTSCHRIFT
-M 215630-KLASSE 19«. GRUPPE
KURT E. ROSENTHAL in BERLIN.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches dazu dient, abgelaufene oder sonstwie schadhaft gewordene Schienenköpfe durch, autogene Schweißung auszubessern und wieder verwendbar zu machen. Bei den bekannten Verfahren werden aus den Schienen die abgenutzten Teile weggeschnitten und die Schiene durch Aufgießen von geschmolzenem Metall in eine um die Schiene gelegte Gußform ergänzt. Bei dem vorliegenden Verfahren ist die Gußform entbehrlich, es braucht von der Schiene nichts mechanisch weggeschnitten zu werden und die Oberfläche des abgenutzten Teiles braucht nicht metallisch rein zu sein.
Das Verfahren besteht darin, daß in einem zusammenhängenden Arbeitsgange der Schienenkopf und das Ergänzungsmaterial durch Schweißbrenner erhitzt und durch Walzen zusammengeschweißt und geformt werden. Als Ergänzungsmaterial wird zweckmäßig ein Stahlstab benutzt. Durch das Walzen wird gleichzeitig die Auflage innig mit der Schiene verbunden und dem Schienenkopf die richtige Form gegeben.
Dadurch, daß die ganze Arbeit in einem Arbeitsgange hintereinander erfolgt, wird eine beträchtliche Ersparnis an Wärme und Arbeit erzielt, was das Verfahren besonders wirtschaftlich gestaltet.
Das Verfahren wird zweckmäßig so ausge-.führt, daß ein oder mehrere Schweißgebläse, je nach der Ausdehnung der zu behandelnden Fläche und der Geschwindigkeit der Vorschubbewegung, vor einer Piofilwalze fest angeord-
net sind, so daß die zu behandelnde Stelle nebst dem Ergänzungsstoff beim Durchführen der Schiene durch die Walze zunächst selbsttätig in passender Weise erwärmt und dann in die richtige Form gebracht wird. Der Arbeitsgang ist also zusammenhängend. Das Erwärmen und Festwalzen der Auflage auf den Schienenkopf kann auch an Ort und Stelle erfolgen, wobei eine bewegliche Walze über die Schiene hinweggeführt wird. Auch in diesem Falle werden die Schweißbrenner in der erforderlichen Anzahl mit der Walze fest verbunden, aber zweckmäßig verstellbar zu der Walze angeordnet, um die Entfernung zwischen den Brennern und der Walze je nach Bedarf verändern zu können. Der aufgelegte Stahlstab oder Stahlblechstreifen wird in seiner Stärke dem am regelmäßigen Querschnitt der Schiene fehlenden Betrage angepaßt. Etwa überschüssiges Material wird dann beim Walzen abgepreßt. Der Schienenkopf braucht nicht vorher gereinigt zu werden, doch werden zweckmäßig die bei autogener Schweißung üblichen Flußmittel angewendet. Als Schweißbrenner wird zweckmäßig ein Knallgas- oder Azetylensauerstoffgebläse benutzt.
Statt einen Stahlstab o. dgl. vor dem Erhitzen auf den Schienenkopf aufzulegen, kann man auch den Kopf zunächst allein mit der Gebläseflamme behandeln und hierauf flüssiges Metall auf die erhitzte Stelle aufbringen.
60
65

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Ausbesserung von Schienenköpfen durch autogene Schweißung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zu-
    sammenhängenden Arbeitsgänge der Schie-. nenkopf und das Ergänzungsmaterial durch Schweißbrenner erhitzt und durch Walzen zusammengeschweißt und geformt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen oder mehrere vor einer Profilwalze fest angeordnete Schweißbrenner.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oder mehrere vor einer Profilwalze verstellbar angeordnete Schweißbrenner. . *
DE1908215630D 1908-04-27 1908-04-27 Expired - Lifetime DE215630C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT48182D AT48182B (de) 1908-04-27 1908-07-02 Verfahren zur Ausbesserung von Schienenköpfen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE215630C true DE215630C (de)

Family

ID=477111

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908215630D Expired - Lifetime DE215630C (de) 1908-04-27 1908-04-27

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE215630C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2825283C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auftragschweißen von Metallen
AT501822B1 (de) Verfahren zum starten eines laser-hybrid-schweissprozesses
AT391437B (de) Fuelldrahtelektrode und verfahren zum brennschneiden von metallen
DE2424541B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flämmen von metallischen Werkstücken
DE709987C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von Oberflaechenrissen auf Halbzeugen
DE215630C (de)
DE2608115C3 (de) Verfahren zum Ausbessern von Oberflächen-Fehlstellen an Stahlwerks-Roh- und -Halbzeug
DE688246C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Lagerschalen
DE2306228C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verglasungseinheit durch Verlöten von metallisierten Rändern von Glasscheiben
DE750192C (de) Schweissverfahren
DE2615877C2 (de) Verfahren zum Verbinden von metallischen Werkstücken durch Schmelzschweißen
DE334367C (de) Werkzeug fuer elektrische Lichtbogenschweissung
DE2718748A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen metallurgischer erzeugnisse von grosser dicke
DE673294C (de) Verfahren zum Gasschmelzschweissen und Loeten
DE2410866A1 (de) Schweissverfahren
AT347206B (de) Verfahren zum mechanischen wig-schweissen mit zusatzmaterial
DE1527769A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines gerippten Rohres fuer Waermeaustauscher und Vorrichtung fuer die Herstellung eines nach diesem Verfahren gebildeten gerippten Rohres
DE3236738C2 (de)
DE1043760B (de) Verfahren zum Reparaturschweissen von Werkstuecken
DE619002C (de) Schmelzschweissverfahren fuer Bauteile aus Eisen oder Stahl
DE464302C (de) Schweissen mit auf die Schweissnaht aufgelegten Zwischenstuecken, insbesondere von plattenfoermigen Koerpern, z. B. Blechen
DE736360C (de) Verfahren zum elektrischen Verschweissen von ebenen oder geboerdelten und stumpf zusammengestossenen duennen Blechen und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
DE302713C (de)
DE286348C (de)
DE225874C (de)