DE33400C - Falle, um Wild lebend zu fangen - Google Patents

Falle, um Wild lebend zu fangen

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DE33400C
DE33400C DENDAT33400D DE33400DA DE33400C DE 33400 C DE33400 C DE 33400C DE NDAT33400 D DENDAT33400 D DE NDAT33400D DE 33400D A DE33400D A DE 33400DA DE 33400 C DE33400 C DE 33400C
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DE
Germany
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tongue
trap
cage
fall
alive
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33400D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. GLÖCKNER in Tschirndorf
Publication of DE33400C publication Critical patent/DE33400C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/16Box traps
    • A01M23/22Box traps with dropping covers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirthschaftliche Geräthe.
B. GLÖCKNER in TSCHIRNDORF. Falle, um Wild lebend zu fangen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1885 ab.
Die in nachstehender Beschreibung erläuterte Falle, welche in jeder Gröfse angefertigt werden kann, besteht aus drei Haupttheilen:
ι. dem Fallbaum α mit dem daran befindlichen Kafigbehälter b,
2. der Zunge \ mit dem gezahnten Zungenende ^1, und
3. aus der über die Rolle r laufenden Verbindungsschnur f mit der daran befestigten Klinke k.
Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist der Fallbaum ähnlich einem Schlagbaum mittelst eines Bolzens d so in einem Schlitz des vertical in die Erde getriebenen Pfostens b angebracht, dafs er sich, um den Bolzen d drehbar, vertical auf- und niederbewegen kann.
Am entgegengesetzten Ende ist gleichfalls ein Pfosten e senkrecht in die Erde getrieben. Wie aus Fig. 2 zu ersehen, nimmt ein Schlitz desselben das Ende des Fallbaumes führend auf.
Es ist nun kurz vor Eintritt des Fallbaumes in eben erwähnten Führungsschlitz die Verbindungsschnür f an dem Fallbaum befestigt; dieselbe läuft, über die an der Kuppe des Pfostens e gelagerte Rolle r gehend, an der anderen Seite des Pfostens wieder herunter und steht an ihrem Ende mit der Klinke k in Verbindung.
An dem freien Ende des Fallbaumes ist der aus leichtem Rundeisen oder Holzstäben zusammengefügte, oben und an den Seiten durch Drahtgeflecht abgeschlossene Käfigbehälter b von rechteckiger Grundfläche befestigt. Die untere Seite desselben ist offen.
Senkrecht unter dem Kafigbehälter befindet sich, in das Erdreich eingelassen, eine Holzdielung h mit Vertiefung für die Zunge, welche letztere in aufgestelltem Zustande mit der Dielung genau eine Ebene bilden mufs.
Die Zunge steht an einem Ende mit der Dielung durch Scharniere i so in Verbindung, dafs sie in der Vertiefung derselben sich wie eine Klappe drehen kann.
Am freien Ende der Zunge befindet sich das eiserne Zungenende ^1 , welches durch einen entsprechenden Schlitz des Pfostens e hindurchgeht und an dem auf der anderen Seite hervorragenden Ende mit Zähnen zum Einstellen der Klinke k versehen ist.
In geringer Entfernung über dem Führungsschlitz für die Auf- und Niederbewegung des Zungenendes ist der Winkel g an den Pfosten geschraubt.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, wird die Falle dadurch aufgestellt, dafs man die Schnur mit daran befindlicher Klinke so weit anzieht und dadurch den Fallbaum mit Käfig anhebt, bis man im Stande ist, die Klinke zwischen dem horizontalen Schenkel des Winkels g und einen nach unten ausgekehlten Zahn des Zungenendes einzusetzen, nachdem man die Zunge gleichfalls, soweit erforderlich ist, angehoben hat, worauf der Fallbaum in der durch Fig. 1 veranschaulichten schrägen Stellung verharrt, während die Zunge mit ihrer sie umschliefsenden Dielung eine Ebene bildet.
Es wird nun hart neben der Zunge der Köder angebracht, und ist es erklärlich, dafs der mit seinem und des Fallbaumes Eigen-
gewicht nach unten strebende Käfig in dem Augenblick herunterfällt, wo das Wild auch nur den leisesten Druck auf die Zunge ausübt und dadurch die den Käfig in der Schwebe haltende Klinke freimacht.
Der Käfig hat eine genügend grofse Grundfläche, so dafs er unter allen Umständen das sich an dem Köder beschäftigende Wild nach seinem Herunterfallen decken und bergen mufs, worauf dasselbe aus einer in der Seitenwand des Käfigs angebrachten Thür t lebend in einen anderen Behälter hineingelassen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Falle mit Fallbaum (a) und daran befindlichem klappenlosen Käfig (b) aus Drahtgeflecht oder Holzstäben und der um ein Scharnier (i) drehbaren Zunge (%J, welche, niedergedrückt, eine Klinke (k) freimacht und das Niederfallen des Fallbaumes und Käfigs bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33400D Falle, um Wild lebend zu fangen Expired - Lifetime DE33400C (de)

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