DE3337200C2 - Kochtopf - Google Patents

Kochtopf

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DE3337200C2
DE3337200C2 DE19833337200 DE3337200A DE3337200C2 DE 3337200 C2 DE3337200 C2 DE 3337200C2 DE 19833337200 DE19833337200 DE 19833337200 DE 3337200 A DE3337200 A DE 3337200A DE 3337200 C2 DE3337200 C2 DE 3337200C2
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Germany
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cooking pot
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pot
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Peter 6349 Sinn Cherubin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/002Construction of cooking-vessels; Methods or processes of manufacturing specially adapted for cooking-vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kochtopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Bei einem bekannten Kochtopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 (DE-GM 77 16 557) liegt der Rand des Deckels ohne besondere Abdichtung auf dem oberen Rand des Topf-Unterteiles auf, so daß große Dampfmengen aus dem Topf entweichen können, was mit einem Verlust an Wärme verbunden ist. Über die Beschaffenheit der den Mantelraum begrenzenden Wände ist in der genannten Druckschrift keine Aussage enthalten.
  • Bei einem weiteren bekannten Kochtopf der eingangs genannten Art (DE-GM 80 11 317), greift der Deckel mit einem Ablaufrand in den Topf ein. Eine Abdichtung wird auch damit nicht erreicht.
  • Bekannt ist auch ein Kochtopf mit einfacher Wand und umlaufender Dichtrinne am oberen Rand der Topfwand (DE-GM 77 17 529). In die Rinne greift ein im wesentlichen konkaver Rand des Deckels ein. Die Rinne füllt sich mit Kondenswasser, so daß nach einiger Zeit eine Flüssigkeitsdichtung besteht. Wenn das Kondenswasser bis zum inneren Rand der Rinne angestiegen ist, der niedriger liegt als der äußere Rinnenrand, läuft das Kondenswasser in das Topfinnere zurück.
  • Schließlich ist auch ein doppelwandiger Kochtopf bekannt (DE-OS 30 38 223), bei dem ein Mantelraum und ein Deckelhohlraum mit einem Gas oder einem schlecht wärmeleitenden festen Stoff ausgefüllt ist. Das Gas hat dabei nicht die Aufgabe, die Oxidation einer spiegelnden Fläche zu verhindern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kochtopf nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, daß die Wärmeabgabe geringer ist als bei dem bekannten Kochtopf.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Mitteln gelöst.
  • Durch die spiegelnde Ausbildung der den Mantelraum und den Deckelhohlraum nach außen hin begrenzenden Wände wird die vom Innenmantel und vom Innenblech des Deckels abgestrahlte Wärme reflektiert und letztlich wieder in das Topfinnere abgegeben. Die Außenfläche des Topfes bleibt relativ kühl, wodurch die Handhabung erleichtert wird und die Kocharbeit durch den Wegfall der lästigen Wärmestrahlung weniger unangenehm ist. Durch die besondere Ausbildung der Rinne wird ein Flüssigkeitsverschluß gebildet, der das Ausströmen von Dampf behindert. Die Rinne füllt sich mit vom Deckel ablaufendem Kondenswasser. Die Rinne kann nicht nach außen überlaufen, da der innere Überlaufrand tiefer liegt als der Außenrand der Rinne. Kondenswasser läuft in den Topf zurück. Da der Deckelhohlraum über Durchbrüche mit dem Topf-Innenraum in Verbindung steht, kann Dampf in den Deckelhohlraum eintreten und am Außenteil des Deckels, also einer relativ kühlen Fläche, kondensieren.
  • Die Wärmeisolierung wird noch verbessert, wenn gemäß Anspruch 2 der Mantelraum an seinen Rändern mit wärmeisolierendem Material begrenzt ist. An den Enden nämlich ist die Richtung der reflektierten Wärmestrahlung nicht direkt auf den Innenmantel gerichtet und könnte zu einer gewissen Erwärmung des Außenmantels führen. Eine Füllung des Mantelraumes mit einem inerten Gas (Anspruch 3) hat den Vorteil, daß die spiegelnde Wirkung der Innenfläche des Außenmantels auf Dauer erhalten bleibt, auch wenn der Topf stark erhitzt wird.
  • Die Halterung des Außenteiles des Deckels im Abstand vom Deckel-Innenblech läßt sich vorteilhaft mit Verankerungsteilen erreichen, an denen auch der Deckelgriff befestigt ist (Anspruch 4).
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher beschrieben werden soll.
  • Der Kochtopf ist im diametralen Schnitt zur Hälfte dargestellt. Die andere Hälfte wäre symmetrisch zur strichpunktierten Linie 1. Der Kochtopf hat ein mit 2 bezeichnetes Unterteil und ein mit 3 bezeichnetes Oberteil, den Deckel.
  • Das Unterteil 2 hat einen Boden 4, der an seiner Unterseite mit einer relativ dicken Metallplatte 5 ausgerüstet ist. Es handelt sich also um einen Kochtopf für Elektroherde. Über dem Boden 4 erhebt sich ein zylindrischer Innenmantel 6, der von einem ebenfalls zylindrischen Außenmantel 7 umgeben ist. Der Außenmantel 7 erstreckt sich annähernd über die gesamte Höhe des Innenmantels 6. Die Ränder des Außenmantels 7 sind umgebogen und dicht mit dem Innenmantel verbunden. Außenmantel 7 und Innenmantel 6 umschließen einen Mantelraum 8. Die Enden des Mantelraumes 8 sind mit wärmeisolierendem Material 9 und 10 ausgefüllt. Die Innenfläche 7 a des Außenmantels 7 ist spiegelblank. Am Außenmantel 7 sind einander diametral gegenüberliegend Topfgriffe 11 befestigt, die keine wärmeleitende Verbindung mit dem Innenmantel 6 haben.
  • Am oberen Rand des Innenmantels 7 ist eine Rinne 12 angeordnet. Die Rinne 12 hat einen inneren Überlaufrand 13, der tiefer liegt als der äußere Rand 14 der Rinne 12.
  • Der Deckel 3 hat ein Innenblech 15 und ein Außenteil 16, ebenfalls aus Blech. Der Boden 4, 5, der Innenmantel 6, der Außenmantel 7 und die Teile 15 und 16 des Deckels sind aus Edelstahl. Das Außenteil 16 ist durch Verankerungsteile 17 im Abstand vom Innenblech 15 gehalten. Die Verankerungsteile 17 bestehen aus wärmeisolierendem Material und dienen zugleich zur Halterung eines Deckelgriffes 18. Die Innenfläche 16 a des Außenteiles 16 ist spiegelblank.
  • Der Deckelhohlraum 19, der sich zwischen den Deckelteilen 15 und 16 befindet, ist zur Rinne 12 hin offen. Das Innenblech 15 übergreift den inneren Überlaufrand der Rinne 12. Im Innenblech 15 befinden sich Löcher 20, über die der Topf- Innenraum 21 und der Deckelhohlraum 19 verbunden sind.
  • Beim Gebrauch des Kochtopfes wird Wärme, die der Innenmantel 6 abstrahlt, an der spiegelblanken Innenfläche 7 a des Außenmantels 7 und Wärme, die das Deckel-Innenblech 15 abstrahlt, an der spiegelblanken Innenfläche 16 a des Deckel-Außenteils 16 reflektiert und dadurch ihr Übergang an die Umgebung verhindert. Wenn sich während des Kochvorganges Dampf entwickelt, kann dieser über die Löcher 20 in den Deckelhohlraum 19 gelangen. Der Dampf kondensiert an dem Deckel-Außenteil 16 und läuft in die Rinne 12 ab. Schon nach geringer Füllung der Rinne 12 ist der Topf-Innenraum 21 durch einen Wasserverschluß gegenüber der Umgebung abgeschlossen, wodurch Wärmeverluste durch Dampfaustritt vermieden werden. Ein Überlaufen der Rinne 12 nach außen ist nicht möglich, da ab einem gewissen Füllstand der Rinneninhalt über den Überlaufrand 13 in den Topf zurückläuft. Die Rückgewinnung verdampften Wassers ist auch für den Kochvorgang günstig, da das sonst oft nötige Nachgießen von Wasser wegfällt. Auch dies bedeutet eine Energieersparnis, da ja nachgegossenes Wasser zunächst wieder erhitzt werden muß.

Claims (4)

1. Kochtopf aus Metall mit einer aus Innen- und Außenmantel und dazwischen vakuumdicht eingeschlossenem Mantelraum bestehenden Topfwandung und einem aus Innenblech und Außenteil und dazwischenliegendem Deckelhohlraum gebildetem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (7 a) des Außenmantels (7) und die Innenseite (16 a) des Außenteils (16) spiegelnd ausgebildet sind, daß der Deckel (3) mit seinem Randbereich in eine Rinne (12) eingreift, die einen inneren Überlaufrand (13) hat, der niedriger liegt, als der Außenrand (14) der Rinne (12), daß der zwischen Innenblech (15) und Außenteil (16) des Deckels befindliche Deckelhohlraum (19) zu der Rinne (12) hin offen ist und daß zur Verbindung des Topf-Innenraumes (21) und des Deckelhohlraumes (19) im Innenblech (15) Löcher (20) vorgesehen sind.
2. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelraum (8) an seinen Rändern mit wärmeisolierendem Material (9, 10) ausgefüllt ist.
3. Kochtopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelraum (8) ein inertes Gas enthält.
4. Kochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Deckelgriff (18) an aus wärmeisolierendem Material bestehenden Verankerungsteilen (18) befestigt ist, die den Deckelhohlraum (19) durchgreifen und den Außenteil (16) gegenüber dem Innenblech (15) abstützen.
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DE3337200A1 DE3337200A1 (de) 1985-05-02
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