DE333625C - Vorrichtung zur selbsttaetigen wechselweisen Leitung eines zu reinigenden Abwasserstromes - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen wechselweisen Leitung eines zu reinigenden AbwasserstromesInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
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Description
- Vorrichtung zur selbsttätigen wechselweisen Leitung eines zu reinigenden Abwasserstromes. Bei der Reinigung und Filterung von Wasser und Abwasser ist zwecks Zuführung des Wassers in bestimmten Zwischenräumen wechselweise nach verschiedenen Stelen bereits die Anordnung benutzt worden, die Absperrorgane der Zufuhrkanäle gegenläufig- auszuführen und ihre Gewichte gegeneinander auszugleichen. Ferner hat man die Bewegung der ventilartig ausgebildeten Absperrorgane bereits unabhängig von Menge und Gefälle des Wassers und unter Vermeidung von Schwimmern durch eine äußere Kraftwelle bewirkt. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Umschaltung des Abwasserstromes unter Vermeidung einer Ablenkung der Stromrichtung in der senkrechten Ebene durch ein Segmentschützenpaar erfolgt, dessen Schützen mit einer gemeinsamen, in bekannter Weise durch eine äußere Kraft umstellbaren Antriebswelle so gekuppelt sind, daß ihre Bewegung gegenläufig ist und ihre Gewichte gegeneinander ausgeglichen sind. Eine vorteilhafte Ausführungsform der neuen Vorrichtung, bei welcher die Umstellung der Schützen in an sich-bekannter Weise durch einen mittels Uhrwerkes geschalteten Elektromotor erfolgt, ist ferner die, daß die Schützen mit den die Bewegung auf sie übertragenden Stangen durch eingebaute Fedenn nachgiebig verbunden sind.
- Die neue Vorrichtung hat gegenüber den mit Ventilen arbeitenden bekannten den Vorteil, daß eine Stauhöhe, wie sie dort wegen der Ablenkung des Stromes in senkrechter Richtung, entsprechend der höheren Lage des Ventilsitzes, notwendig ist, fortfallen kann und entsprechend das Wasser in ununterbrochenem Strome ohne solche Stauhöhe abwechselnd der einen oder der anderen Zuleitung zu den Filtern usw. zufließen kann. Deshalb eignet sich die neue Vorrichtung besonders für solche Anlagen, sei es Filteranlägen, sei es Berieselungsanlagen, wo nach dem Vorfluter kein Gefälle besteht und sich Stauanlagen nicht anbringen lassen oder lohnen. Gegenüber solchen Anlagen, welche mit senkrechten Schiebern oder Schützen arbeiten, zeigt die neue Vorrichtung den Vorteil, daß die Antriebskraft wesentlich geringer zu sein braucht und lediglich die Lagerreibung in dem Drehzapfen zu überwinden hat, während dort die gleitende Reibung in den Schützenführungen verhältnismäßig hoch ist, da das Wasser vor dem abgesperrten Kanal die Schützenplatte oder Schieberplatte gegen die Führung preßt. Demgegenüber wirkt der Wasserdruck auf die geschlossene Segmentschütze bei der neuen Vorrichtung nicht senkrecht, sondern wagerecht gegen die schräg nach oben gerichtete gewölbte Fläche der Segmentschütze, so daß ein nahezu vollständiger Ausgleich der Reibungswiderstände erfolgen kann, während der Gewichtsausgleich der beiden Segmentschützen gegenseitig erfolgt. Die erwähnte besondere Ausführungsform hat den Vorteil, daß beim Aufsetzen der Schütze auf ihrer Dichtungsfläche ein nachgiebiges Glied zwischen die Schütze und Stange eingeschaltet ist, so daß der Schluß stets dicht ist und keine Stöße in das Gestänge übertragen werden.
- Die Zeichnung zeigt zwei vorteilhafte Ausführungsformen.
- Die Vorrichtung besteht aus den beiden Segmentschützen A und B, .deren Drehachsen C und D gegeneinander versetzt sind. Über der Achse C liegt die Antriebswelle E, welche durch die Hebel F und G und die Zugstangen H und J so mit den beiden Schützen A und B gekuppelt ist, daß sich stets die eine Schütze senkt, wenn die andere gehoben wird und umgekehrt, und daß die Gewichte vollständig gegeneinander ausgeglichen sind, so daß bei der Betätigung der Vorrichtung stets nur der Öffnungswiderstand der geschlossenen Schütze zu überwinden ist.
- Der Antrieb erfolgt bei Fig. i und 2 durch einen Bremsmagneten K, welcher durch die Zugstange L mit dem Hebel M auf E verbunden ist. Durch ein Uhrwerk wird in bekannter Weise abwechselnd der Bremsmagnet K für bestimmte Zeiträume eingeschaltet, womit die Schütze A geöffnet und die Schütze B geschlossen wird, und ausgeschaltet, wodurch die Schützen durch das Übergewicht des Magnetkernes wieder in die gezeichnete Lage gebracht werden.
- Ein Antrieb vermittels Elektromotors ist in Fig. q. und 5 dargestellt. Der Hebel M auf der Welle E ist durch die Zugstange N mit der Kurbel 0 auf der Welle P verbunden. Diese wird durch das Schneckengetriebe Q vom Motor R aus in Drehung versetzt. Letzterer wird in bekannter Weise durch ein Uhrwerk in bestimmten Zeiträumen in Gang gesetzt und dreht jedesmal die Welle P um eine halbe Umdrehung weiter, so daß die Kurbel 0 abwechselnd in der einen oder der anderen Totlage steht und dadurch abwechselnd die Schütze A oder die Schütze B geschlossen ist. Die Zugstangen H und J werden in diesem Falle vorteilhaft durch Einbau von nicht dargestellten Druckfedern nachgiebig ausgeführt, so daß sie sich entsprechend verkürzen können, wenn die Schützen sich auf ihre Dichtfläche aufsetzen, bevor die Kurbel 0 ihren Totpunkt erreicht hat.
Claims (1)
- PATENT-AN SPRÜCHE: i. Vorrichtung zur selbsttätigen wechselweisen Leitung eines zu reinigenden Abwasserstromes in zwei verschiedene Kanäle, Becken, Filter usw., unabhängig von Menge und Gefälle des Wassers, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des Abwasserstromes unter Vermeidung einer Ablenkung der Stromrichtung in der senkrechten Ebene durch ein Segmentschützenpaar erfolgt, dessen Schützen mit einer gemeinsamen, in bekannter Weise durch eine äußere Kraft umstellbaren Antriebswelle so gekuppelt sind, daß ihre Bewegung gegenläufig ist und ihre Gewichte gegeneinander ausgeglichen sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Antrieb der Antriebswelle für die beiden Schützen durch einen mittels Uhrwerkes geschalteten Elektromotor erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützen mit den die Bewegung auf sie übertragenden Stangen durch eingebaute Federn nachgiebig verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333625T | 1919-01-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333625C true DE333625C (de) | 1921-02-28 |
Family
ID=6211083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919333625D Expired DE333625C (de) | 1919-01-03 | 1919-01-03 | Vorrichtung zur selbsttaetigen wechselweisen Leitung eines zu reinigenden Abwasserstromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333625C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3410412A (en) * | 1965-12-23 | 1968-11-12 | Passavant Werke | Sludge scraper mechanism |
| US4151082A (en) * | 1976-11-25 | 1979-04-24 | Firma Carl Still Recklinghausen | Settling unit for circulated coke quenching water |
-
1919
- 1919-01-03 DE DE1919333625D patent/DE333625C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3410412A (en) * | 1965-12-23 | 1968-11-12 | Passavant Werke | Sludge scraper mechanism |
| US4151082A (en) * | 1976-11-25 | 1979-04-24 | Firma Carl Still Recklinghausen | Settling unit for circulated coke quenching water |
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