DE333465C - Siphonkopf - Google Patents

Siphonkopf

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DE333465C
DE333465C DE1914333465D DE333465DD DE333465C DE 333465 C DE333465 C DE 333465C DE 1914333465 D DE1914333465 D DE 1914333465D DE 333465D D DE333465D D DE 333465DD DE 333465 C DE333465 C DE 333465C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Siphonkopf. Vorliegende- Erfindung bezieht sich auf einen Siphonkopf für kohlensäurehaltiges Wasser enthaltende Flaschen jener Art, bei welcher durch einen Druck auf einen Hebel die Eröffnung der Ausflußöffnung stattfindet, während bei einem -Nachlassen des Druckes auf den Hebel die Ausflußöffnung selbsttätig wieder geschlossen wird. Es sind bereits Siphonköpfe. dieser Art bekannt, die wie der vorliegende Siphonkopf aus einem das Steigrohr tragenden Verschlußkonus, einer das Ausflußrohr tragenden, zugleich als Abschlußventil dienenden und daher in der. Höhe verstellbaren - Kappe. und einem innen und außen stufenförmigen, elastischen Zwischenstück bestehen, wobei sowohl der VerschluB-konus, wie auch die Abschlußkappe mit dem Zwischenstücke gleichartigen Flächen versehen sind: Gemäß vorliegender - Erfindung ist nun in dem Deckelteil der die Teile des Siphonkopfes in bekannter Weise zusammenhaltenden Hülse ein unter der Wirkung einer gewölbten, elastischen Stahlplatte stehender, durch den Siphonhandhebel anhebbarer Bolzen geführt, der in der nicht angehobenen Lage die Kappe auf das elastische Zwischenstück niederdrückt so daß die Mündung des Steigrohres verschlossen ist.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgestalteter Siphonkopf -ist in der Zeichnung im Längsschnitt in Fig. z in Verschlußstelhtng und in Fig. 2 in Offenstellung dargestellt.
  • Wie hieraus ersichtlich, besteht der Siphonkopf in bekannter Weise aus einen Konus i, der aus Glas, Porzellan, Steingut o. dgl. unter Zwischenschaltung einer Dichtungsscheibe 2 aus Gummi auf den Kopf 3 der Flasche q. aufgesetzt ist und in den auch das Steigrohr 5 für den Flascheninhalt- eingesetzt ist. Der obere Teil dieses Konus ist von einer Anzahl ringförmiger Stufen gebildet, über die der als Verschluß dienende bekannte Kautschukkonus 6 gesetzt ist. Der innen und außen stufenförmig ausgebildete Kautschukkonus besitzt an der oberen Deckplatte die Öffnung 7 für den Austritt des Flascheninhaltes.
  • Über den Kautschukkonus ist die ebenfalls aus Glas, Porzellan, Steingut o. dgl. hergestellte Kappe 8 gestülpt, deren Innenraum entsprechend der stufenförmigen Ausgestaltung des Kautschukkonus ebenfalls stufenförmig ausgebildet ist, und die auch den schräg nach unten gerichteten Ausflußkanal enthält, der sich an der höchsten Stelle der Ausnehmung in der Kappe anschließt. Eine daselbst vorgesehene gewölbte Erhöhung io wirkt als Ventilkörper. Die Kappe sitzt unter Zwischenschaltung eines Gummidichtungsringes ir und des Kautschukkonus 6 auf dem Konus i. Um die Teile des Siphonkopfe% zusammenzuhalten und mit der Flasche zu verbinden, dient in bekannter Weise eine Hülse 12 aus Metall, die mittels Gewinde auf der zweiteiligen, den Flaschenhals unterhalb des Kopfes 2 umgreifenden Ringschraube 13 aufgeschraubt ist. Die Hülse besitzt seitlich nach einwärts gebogene Lappen i¢, die den Konus an der Flasche halten, ferner eine Ausnehmung 15 für den Durchtritt des Ausflußrohres und eine weitere Ausnehmung 15' als Gegenstütze des Siphonkopfes beim Füllen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist nun in dem oberen, zweckmäßig verstärkt gehaltenen Deckenteil der Hülse ein in einer Bohrung geführter Schraubenbolzen 16 vorgesehen, auf den ein -Körper 17 aufgeschraubt ist. Der Kopf 18 der Schraube ruht in einer entsprechend ausgestalteten Ausnehmung in der Kappe B. Auf dem Bolzen 16 ist eine gewölbte elastische Stahlplatte ig angeordnet, die -sich im Innern der Hülse 12 befindet. Die " hohle Seite dieser Platte ist nach oben gerichtet, ihr freier Rand stützt sich gegen die Deckenplatte der Hülse, während ihr Scheitel sich nach unten gegen den Kopf 18 der Schraube legt. In der Decke der Hülse befindet- sich noch eine Ausnehmung für den Durchtritt des doppelhakenförmigen Endes 2o des Druckhebels 21 zur Bewegung des Siphonkopfes: Seitliche Zapfen z2 an .diesem Hebel sind in zugehörigen Ausnehmungen gelagert und bilden seine Drehungsachse.
  • Die elastisch gewölbte Stahlplatte 1g drückt den Kopf 18 des Schraubenbolzens 16 dauernd auf die Kappe 8 und dadurch diese in bekannter Weise auf den Kautschukkonus 6, wodurch die einzelnen Stufenteile desselben zusammengedrückt werden. Gleichzeitig wird hierbei auch-`die gewölbte Erhöhung io auf die Deckplatte des Kautschukkonus gepreßt, so daß sie die Öffnung 7 dicht abschließt.
  • Wird der Hebel 21 niedergedrückt (Fig.2), so hebt unter Überwindung der Federung der elastischen Stahlplatte der, den Körper 17 untergreifende Teil des hakenföinigen Endes 2o des Hebels diesen und damit auch den Kopf 18 hoch, so daß der. Kautschukkonus sich ausdehnen kann. Dieser hebt die Kappe 8 hoch, so daß die Erhöhung io von der Öffnung 7 abgehoben wird und der Flascheninhalt austreten kann. Hört der Druck auf den Hebel. 2x auf, so drückt -die gewölbte Stahlplatte infolge ihrer Elastizität den Kopf nach abwärts; der- sodann auf die Kappe 8 drückt, so daß die Offnung7 wieder geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Siphonkopf, bestehend aus einem das Steigrohr tragenden Verschlußkonus, einer das Ausflußrohr tragenden, zugleich als Ahschlußventil dienenden und daher in der Höhe verstellbaren Kappe und einem innen und außen stufenförmigen, elastischen Zwischenstück, wobei sowohl der Verschlußkonus, wie die Abschlußkappe mit dem Zwischenstück gleichartigen Flächen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Deckelteil der die Teile des Siphonkopfes in- bekannter Weise zusammenhaltenden» Hülse ein unter der Wirkung einer gewölbten elastischen Stahlplatte stehender, durch den Siphonhandhebel anhebbarer Bolzen geführt ist, der in der nicht angehobenen Lage die Kappe auf das elastische Zwischenstück niederdrückt, so daß die Mündung des Steigrohres verschlossen ist.
DE1914333465D 1914-05-30 1914-05-30 Siphonkopf Expired DE333465C (de)

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