DE3334366C2 - Farbfernsehkamera - Google Patents
FarbfernsehkameraInfo
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Abstract
Bei einer Farbfernsehkamera mit einer einzigen Bildaufnahmeröhre wird ein Luminanzsignal mittels einer ersten Filtereinrichtung aus einem elektrischen Signal abgetrennt, welches für das Bild eines aufzunehmenden Objekts kennzeichnend ist und welches von der Farbbildröhre abgegeben wird. Ein Chrominanzsignal wird mittels einer zweiten Einrichtung aus demselben elektrischen Signal abgetrennt. Zumindest ein Rot-Farbdifferenzsignal (R-Y) wird mittels eines Mischers (30) mit dem Luminanzsignal in einem bestimmten Verhältnis mit solcher Polarität gemischt, daß das Rot-Farbabtrennsignal von dem Luminanzsignal subtrahiert wird. Das korregierte Luminanzsignal sowie eine Vielzahl von Farbdifferenzsignalen werden einem Farbcodierer (28) zugeführt, der dann ein Farbvideosignalgemisch abgibt.
Description
mit einer zweiten Abtrenneinrichtung (17). die aus dem genannten elektrischen Signal ein Chrominanzsignal
abtrennt und die eine Vielzahl von Farbdifferenzsignalen demoduliert,
und mit einer Codiereinrichtung (28,29,30), die ein Farbvideosignalgemisch erzeugt
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mischeinrichtung (R 1, R2, A3,33,35) vorgesehen ist welche das genannte Luminanzsignal und
zumindest ein Rot-Farbdifferenzsignal mit einem solchen bestimmten Verhältnis und einer solchen Polarität
mischt daß ein korrigiertes Luminanzsignal erzeugt wird, in weichen das Rot-Farbdifferenzsignal mit einem
eingestellten Pegel von dem Luminanzsignal subtrahiert ist und
daß der Codiereinrichtung (28, 29, 30) die durch die Mischeinrichtung (RX, RZ R3, 33, 35) unveränderten
Farbifffe-<nzsignale und das korrigierte Luminanzsignal von der Mischeinrichtung (RX, RZ R3 33 35)
zuttefühn werden.
Z Farbfernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Mischeinrichtung einen Inverter
(35) für das Invertieren des Rot-Farbdifferanzsignals und einen Addierer (R 1, RZ R 3) umfaßt, der das
Luminanzsignal und ein Ausgangssignal von dem betreffenden Inverter her addiert
3. Farbfernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Addierer zumindest zwei Widerstände
(R 1, R 2, R 3) umfaßt, denen das Luminanzsignal und das Ausgangssignal von dem Inverter (35) her
zugeführt werden, und daß das genannte bestimmte Verhältnis durch das Widerstandsverhältnis der betreffenden
Widerstände bestimmt ist
4. Farbfernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischeinrichtung eine Verzögerungsschaltung
(33) umfaßt weiche das Rot-Farbdifferenzsignal derart verzögert daß eine Verzögerung des
betreffend«n Signals kompensiert wird, welche durch die Codiereinrichtung (28) hervorgerufen ist
5. Farbfernsehkamera nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß die Mischeinrichtung eine Störbesei
tigungsschaltung umfaßt welcher das Rot-Farbdifferenzsignal zugeführt wirdund welcne^TneStörungTn
dem betreffenden Rot-F*rbdif/erenzsignal eliminiert
6. Farbfernsehkamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Störbeseitigungsschaltung die
Störung unter einem Bezugspegei eliminiert
Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbfernsehkamere, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist
Ein Typ einer Farbfernsehkamera weist drei Bildaufnahmeröhren für die drei Primärfarben auf. Bei diesem
Farbfernsehkameratyp wird Licht von einem mittels der Farbfernsehkamera aufzunehmenden Objekt auf ein
optisches Farbtrennsystem durch eine gemeinsame Kameralinse gerichtet, und die drei nach Farben getrennten
Bilder werden dann auf die betreffenden Bildaufnahmeröhren fokusiert F i g. 1 zeigt in Blockform eine typische
Gesamtanordnung einer derartigen Farbfernsehkamera. Die Farbfernsehkamera weist Aufnahmeröhren \R,\G
und Iß auf, auf die die nach Farben getrennten Bilder fokussiert werden. Die Aufnahmeröhren XR IC und Iß
erzeugen dann für die Farbkomponenten der betreffenden Bilder entsprecherde elektrische Signale Die Ausgangssignale
von den Bildaufnahmeröhren XR, XC und Iß werden über Vorverstärker 2R, 2C bzw. 2ß sowie
über Verarbeitungsschaltungen 3R, 3G bzw. 3ß einer Matrixschaltung 4 zugeführt. Die Matrixschaltung 4
so erzeugt ein Leuchdichte- bzw. Luminanzsignal Y, ein Rot-Farbdifferenzsignal R- Yund ein Blau-Farbdifferenzsignal
B- Y aus den drei primären Farbsignalen. Die Aus6angssignale der Matrixschaltung 4 werden einem
Farbcodierer 5 zugeführt, der an einen Ausgangsanschluß 6 ein Farbfernsehsignalgemisch beispielsweise der
NTSC-Norm erzeugt In der Verarbeitungsschaltung 3R, IG oder 3ß erfolgt bezüglich jedes primären Farbsignals
eine Gamma-Korrektur, und der überschüssige Weiß-Pegel wird abgeschnitten. Gemäß diesem Aufbau
einer Farbfernsehkamera ist der Pegel des Ausgangssignals von der Aufnahmeröhre XR dann hoch, wenn ein
leuchtend rotes Objekt aufgenommen wird. Da dieses Signal der Matrixschaltung 4 zugeführt wird nachdem es
eine Gamma-Korrektur erfahren hat und im Weiß-Pegel in der Verarbeitungsschaltung 3/v abgeschnitten bzw
begrenzt worden ist, haben das Luminanzsignal Y und das Rot-Farbdifferenzsignal die richtigen Pegel was
indessen bedeutet, daß der Pegel des Luninanzsignals Yvon der Matrixschaltung 4 her etwa 30% des maximalen
bo Luminanzsignals beträgt. Bei dieser bekannten Farbfernsehkamera sind jedoch die Gesamtkosten sehr hoch da
£1 drel Bildaufnahmeröhren und das optische Farbtrennsystem erforderlich sind.
I* Es sind bereits Farbfernsehkameras mit einer einzigen Bildaufnahmeröhre bekannt, die rote, grüne und blaue
Streifenfilter umfaßt, welche in einer bestimmten Teilung auf einer fotoleitenden Schicht der Röhre angeordnet
sind. Eine derartige Farbfernsehkamera ist in der US-PS 36 88 020 und in der DE-AS 22 14 217 gezeigt Dieser
Farbfernsehkameratyp erfordert lediglich eine Röhre mit Filtereinrichtungen und ist damit wesentlich billiger
; ?ls dle früheren Konstruktionen von Farbfernsehkameras. Die Einröhren-Farbfernsehkamera ist jedoch inso-
·* em von Nachteil, als die Farbwiedergabeeigenschaften nicht so gut sind wie jene der Dreiröhren-Farbfcrnsch-
.'■ kameras. Der Grund hierfür liegt darin, daß das Luminanzsignal über ein Tiefpaßfilter bei einem hohen Pcsrel
gewonnen wird, wenn das Bild eines leuchtend roten Objekts aufgenommen wird und daß die Farbkomponenten
des Objektes in Form von frequenzmodulierten Signalen oder in corm von phasenmodulierten Signalen gewonnen
werden. Deshalb ist der Pegel des Rot-Farbdifferenzsignals sogar in dem Fall, daß er passend bzw. richtig
gemacht worden ist, noch relativ niedrig in bezug auf den Luminanzsignalpegel. Dieser Mangel führt dazu, daß
ein aus den Signalen von der Einzelröhren-Kamera wiedergegebenes Bild verschlechtert ist, und zwar insofern,
als die rote Farbe ausgebleicht ist und als ihre Sättigung im Vergleich zu der tatsächlichen Farbe als vermindert
erscheint.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Farbfernsehkamera, von der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 ausgegangen wird, so auszubilden, daß eine Verschlechterung der Farbwiedergabeeigenschaften
für den Fall verhindert ist, daß das Luminanzsignal einen hohen Pegel aufweist
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Maßnahmen.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß auf relativ einfache Weise eine Verschlechterung der Farbeigenschaften
in den Fällen vermieden ist, daß das Luminanzsignal mit hohem Pegel auftritt Überdies ermöglicht
die Erfindung in vorteilhafter Weise zu verhindern, daß der Störabstand des Luminanzsignals verschlechtert
wird, was ebenfalls zur Verbesserung der Farbwiedergabeeigenschaften beiträgt
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert
F i g. 1 zeigt in einem Blockdiagramm eine konventionelle Farbfernsehkamera mit drei Bildaufnahmeröhren.
F i g. 2 zeigt in einer vergrößerten ausschnittweisen Schnittansicht eine Konstruktion einer Farbbild-Aufnahmeröhre
gemäß einer Ausführusgsform der vorliegenden Erfindung.
F i g. 3 zeigt in einem Frequenzspektrum-Disgramm ein Ausgangssignal der Farbaufnahmer ihre gemäß der
Erfindung.
F i g. 4 zeigt in einem Blockdiagramm eine Farbfernsehkamera gemäß der vorliegenden Erfindung.
F i g. 5 zeigt in einem Schaltplan einen Teil einer Farbfernsehkamera gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Nunmehr werden die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung im einzelnen beschrieben.
F i g. 2 zeigt in einem vergrößerten Maßstab ein optisches Farbtrennsystem einer Farbbild-Aufnahmeröhre
gemäß einer Ausführungsform der vorligenden Erfindung.
Das optische Farbtrennsystem bzw. Farbaufteilungssystem besteht aus einem auch als Target bezeichneten
Bildschirm 7, aus Indexelektroden SA, SB in Form von Streifen eines auf dem Bildschirm 7 abgelagerten
transparenten elektrisch leitenden Films, aus Far^trennslreifenfiltern 9, die auf den Indexelektroden SA, SB
abgelagert sind, und einer auf den Sireiienfiiiern 9 aufgebrachten Profilplatte 10.
Die Streifenfilter 9 liegen vor in Form eines sich wiederholenden Muslers von Filtern Ii, G und B der drei
Primärfarben (rot grün und blau). Eine Gruppe bzw. ein Satz von drei Streifenfiltern 9 ist einem Paar von
Indexelektroden SA, SB zugehörig. Den Indexelektroden SA, SB wird eine Gleichspannung zugeführt die zur
Speisung bzw. Erregung des Bildschirms 7 erforderlich ist; ferner werden Versetzungs- bzw. Verschiebungsimpulse
zugeführt, deren Pegel sich in jeder Zeilenperiode (IH) ändern. Die betreffenden Verschiebungsimpulse,
die von entgegengesetzten Polaritäten sind, werden den betreffenden Indexelektroden SA, SB von den gegenüberüpgenden
Anschlüssen eines Transformators 11 zugeführt, der einen Mittelabgriff aufweist, mit dem ein
Ausgangsanschluß 12 der Farbbildaufnahmeröhre verbunden ist.
Das von der Farbbildaufnahmeröhre wiedergegebene Ausgangssignal weist ein Frequenzspektrum auf, wie es
in F i g. 3 veranschaulicht ist. So weist beispielsweise ein von den Indexelektroden SA, SB im Ausgangssignai der
Farbbildaufnahmeröhre erzeugtes Indexsignal eine Frequenz von 6 MHz auf; das Indexsignal und das Chiominanzsignal
weisen einen Frequenzgang auf, wie er in Fig.3 durch die Kurve 13 veranschaulicht ist. Das
Luminanzsignal mit seinem duvch ein optisches Tiefpaßfilter begrenzten Frequenzband weist einen Frequenzgang
auf, wie er durch die Kurve 14 veranschaulich* ist
Das Ausgangssignal der Farbbildaufnahmeröhre gemäß der Erfindung wird über einen Vorverstärker 15
einem Tiefpaßfilter 16 und einem Bandpaßfilter 17 zugeführt Das Tiefpaßfilter 16 dient dazu, aus dem Ausgangssignal
der Farbbildaufnahmeröhre ein Luminanzsignal abzutrennen; das Bandpaßfilter 17 dient dazu, aus dem
Ausgangssignal der Farbbildaufnahmeröhre ein Chrominanzsignal und eiir Indexsignal abzutrennen. Das Ausgang^signal
von derr Bandpaßfilter 17 her wird einer lH-Verzögerungsschaliung 18, einem Addierer 19 und
einem Subtrahierer 20 zugeführt Da die den (ndexelektroden SA, SB zugeführien Versetzungsimpulse in jeder
Zeilenperiode in der Phase invertiert sind, erzeugt der Addiere? 19 als Ausgangssignal fediglich eine phasenmodulierte
Chrominanzsignalkomponente, und der Subtrahierer 20 erzeugt als Ausgangssignal lediglich ein Indexsignal.
Das Chrominanzsignal wird von dem Addierer 19 an Phasendetektoren 21, 22 abgegeben. Das Indexsignal
wird von dem Subtrahierer 20 einem Phaseninverter 23 zugeführt, dem Steuerimpuls von einem Anschluß 24 her
zugeführt werden, und zwar für eine Phaseninvertierung in jeder Ze:ienperiode, um das Signal mit jeder
Abtastzeile in Phase zu bringen. Der Phaseninverter 23 gibt ein Ausgangssignal an einen Phasenschieber 25 ab,
der ein Detektor-Trägersignal für jeden der Phasendetektoren 21, 22 erzeugt. Die Phasendetektoren 21, 22 ω
erzeugen ein Rot-Farbdifferenzsignal R— Ybzw. ein Blau-Farbdifferenzsignal B— Y; diese Farbd'fferenzsignalc
werden über Gamma-Korrektureinrichtungen 26 bzw. 27 einem Codierer 28 zugeführt, in welchem die Farbdifferenzsignale
einer Quadratur-Phasenmodulation unterzogen werden und in welchem ein Burstsignal hinzuaddiert
wird. Der Codierer 28 gibt über ein Bandpaßfilter 29 ein Träger-Chron.inanzsignal an einen Mischer 30 ab.
Das Luminanzsignal, welches mittels des Tiefpaßfilters 16 abgetrennt worden ist, wird einer Verarbeitungsschaltung
31 zugeführt, in der das betreffende Signal geklemmt und einer Gamma-Korrektur unterzogen wird.
Ferner wird dem betreffenden Signal ein Synchronsignal hinzuaddiert Die Verarbeitungsschaltung 31 gibt ein
Luminanzsignal Vab. welches in einer später noch zu beschreibenden Art und Weise korrieiert ist: ein korricier-
tes Luminanzsignal Vwird dem Mischer 30 zugeführt. Der Mischer 30 erzeugt nunmehr an seinem Ausgangsanschluß
32 ein NTSC-Farbvideosignalgemisch.
Die Farbdifferenzsignale R— Y, B— Y, die von den Gamma-Korrektureinrichtungcn 26, 27 abgegeben werden,
werden als Bildbandgerät-Aufzeichnungssignale über Verzögerungsschaltungen 33 bzw. 34 aufgenommen.
Das Luminanzsignal und das Träger-Chrominanzsignal werden in dieselben Phasen miteinander gebracht, wenn
sie durch den Mischer 30 gemischt werden. Damit treten die Farbdifferenzsignale an den Ausgangsanschlüssen
der Gamma-Korrektureinrichtungen 26,27 um beispielsweise !00 ns in der Phase bezogen auf das Luminanzsignal
früher auf. Die Verzögerungsschaltungen 33,34 sind dabei vorgesehen, um eine derartige Phasenvoreilung
zu kompensieren.
ίο Das Rot-Farbdifferenzsignal R— Vvon der Verzögerungsschaltung 33 her wird durch einen Inverter 35 in der
Phase invertiert, und das invertierte Signal wird dann mit dem Luminanzsignal Vin einem Mischer gemischt, der
aus den Widerständen R 1, R 2, R 3 (R 3> R 1, R3>
R 2) besteht. Dort, wo die Auswirkung der Gammu-Korrektur der Kürze bzw. Einfachheit halber vernachlässigt wird, erzeugt der Mischer das korrigierte Luminanzsignal
Y'. welches wie folgt angegeben werden kann:
Y'- Y+(-k(R- Y))
Da
Da
V=O1Il ß+0,30/? + 0,59 C
ist und da
R- y= 0,70 Λ-0,11 ß-0,59 C
ist, kann die obige Gleichung wie folgt modifiziert werden:
V=O1II (1 + k)B+0,59(\ + k)G + (0,30-0J0k)R.
V=O1II (1 + k)B+0,59(\ + k)G + (0,30-0J0k)R.
jo Diese Gleichung zeigt an, daß dann, wenn das Bild eines leuchtend roten Objekts aufgenommen wird, die
Beziehung O=G=OgMt. Damit ist das korrigierte Luminanzsignal Vim Pegel niedriger als das Luminanzsignal
vorder Korrektur.
In dem Fall, daß die Streifenfilter 9 gleiche Lichtdurchlässigkeiten haben, kann das Luminanzsignal Ywie folgt
In dem Fall, daß die Streifenfilter 9 gleiche Lichtdurchlässigkeiten haben, kann das Luminanzsignal Ywie folgt
■ angegeben werden:
Y= 0,33 B+0,33 R + 0.33 G,
und das korrigierte Luminanzsignal Vkann dann wie folgt angegeben werden:
Y'=033(\ + k)B+033(\ + k)G+(0J3-0A7 k)G.
Y'=033(\ + k)B+033(\ + k)G+(0J3-0A7 k)G.
Unter dieser Bedingung wird das Rot-Signal so korrigiert, daß sein Pegel weiter reduziert sein wird, und das
Blau-Signal wird so korrigiert, daß es sich einem vorgeschriebenen Koeffizienten 0,59 annähert. Das Blau-Signal
wird so korrigiert, daß es von einem vorgeschriebenen Koeffizienten 0.11 abweicht. Da die Sichtbarkeit von Blau
schwächer ist als die von Rot und Grün, ist der Einfluß einer derartigen Blau-Signalkorrektur gering. Das
Blau-Farbdifferenzsignal B— Y sowie das Rot-Farbdifferenzsignal R— Y können jedoch für die Korrektur des
Luminanzsignals Y herangezogen werden. Eine derartige Signalkorrektur ist dabei imstande, die Annäherung
des Verhältnisses zwischen den Farben in dem korrigierten Luminanzsignal Van einen vorgeschriebenen Wert
zu ermöglichen
;-o Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Farbfernsehkamera mit einer einzelnen Aufnahmeröhre mit
einem Bildbandgerät kombiniert worden, welches mit sogenannter Helikal- bzw. Schräglauf-Abtastung arbeitet,
wobei die folgende Signalverarbeitung hervorgerufen wird:
Das korrigierte Luminanzsignal V wird mittels eines Frequenzmodulators 36 frequenzmoduliert; der betreffende
Modulator gibt ein Ausgangssignal über einen Aufzeichnungs-Verstärker 37 an einen Ausgangsanschluß
38 ab. Die Farbdifferenzsignale R— Y, B— Y von den Verzögerungsschaltungen 33 bzw. 34 her werden an
Zeitachsen-Kompressionsschaltungen 39 bzw. 40 abgegeben, die jeweils eine ladungsgekoppelte Einrichtung
(CCD) umfassen, weiche die zugeführten Signale in vordere und hintere Hälften einer 1H-Videosignalperiode
komprimiert Die komprimierten Signale werden dann einem Mulitplexer 41 zugeführt. Die Farbdifferenzsignale
werden als von dem Multiplexer 41 sequentiel! angeordnet bzw. gelieferte Signale einem Frequenzmodulator
42 zugeführt, der ein Ausgangssignal über einen Aufzeichnungsverstärker 43 an einen Ausgangsanschluß 44
abgibt Die an den Ausgangsanschlüssen 38,44 auftretenden Signale werden über einen rotierenden Transformator
(nicht dargestellt) einem rotierenden Kopf mit zwei Spalten zugeführt, wobei die betreffenden Signale
längs zweier paralleler Videospuren auf einem Magnetband aufgezeichnet werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung treten die Luminanz- und Farbdifferenzsignale vorder Umsci-
b5 zung in ein Farbvideosignalgemisch als Ausgangssignal von einer Farbfernsehkamera her auf. Dies kann die
Konstruktion der Farbfernsehkamera vereinfachen und verhindert, daß die Qualität der aufgezeichneten Signale
verschlechtert wird. Um die obige Aufzeichnung zu bewirken, werden das Luminanzsignal Y und die Farbdifferenzsignale
R— Y, B— Kin dieselbe Phase miteinander gebracht und einer Gamma-Korrektur unterzogen, so
daß das Farbdiffercn/.signal /?— Vunddas Luminanzsignal Vleicht miteinander gemischt werden können.
Beider Einzelröhren-Farbfernsehkamera weist das Luminanzsignal Keinen beseren Störabstand auf als jenei
der FarbJifferenzsignale R— Y, B— Y. Deshalb ist eine Neigung bezüglich des Störabstands des Luminanzsi- ·
gnals Ydafür vorhanden, schlecht zu werden, wenn das betreffende Signal mit dem Farbdifferenzsignal R— Y ' ■'
gemischt wird. Um mit diesem Mangel fertig zu werden, kann der Ausgangsanschluß des Inverters 35 mit einer 5 ;
Schaltung zur Beseitigung von Störungen aus einem Nicht-Signalpegel des Farbdifferenzsignals R— Y verbun- y
den sein. ϊ|·
F i g. 5 veranschaulicht eine derartige Störbeseitigungsschaltung, die einen Eingangsanschluß 45 umfaßt, dem 'ύ
das Farbdifferenzsignal -(R- Y) von dem Inverter 35 her zugeführt wird. Ferner umfaßt die betreffende '|
Schaltungsanordnung einen EmitUrfolgertransistor 46, dessen Emitter über Dioden 47, 48 an Erde liegt, wobei 10 '.
die Kathoden der betreffenden Dioden miteinander verbunden sind. Der Emitter des Transistors 46 und der
Verbindungspunkt zwischen den Kathoden der Dioden 47,48 sind mit einer Minus-Speisespannungsklemme 49
verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Dioden-Kathoden ist außerdem mit einem Ausgangsanschluß
50 verbunden. An dem Ausgangsanschluß 50 ist der Mischer (F i g. 4) angeschlossen, der aus den Widerständen
R 1, Λ 2 und/? 3 besteht. 15
Im Betrieb wird dann, wenn das Ausgangssignal vom Emitter des Transistors 46 positiv ist, dieses positive
Ausgangssignal über die Diode 47 von dem Ausgangsanschluß 50 aufgenommen. Wenn das Emitter-Ausgangssigna!
negativ ist, ist die Diode 47 gesperrt, und die Diode 48 ist leitend, wodurch der Signaipegei am Ausgangsan- '";
Schluß 50 auf nahezu Masse- bzw. Erdpotential gebracht wird. Dsingemäß kann die Übertragung jedes Ein- -\
gangssignals verhindert werden, dessen Pegel niedriger ist als nahezu Masse- bzw. Erdpegel. Damit können 20 ;
jegliche Störkomponenten gesperrt werden. ;y
Während die Farbfernsehkamera des elektronischen Indexphasen-Trennungstyps dargestellt worden ist. sei
darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung auf eine Farbfernsehkamera vom Frequenztrenntyp an- ;·.;
wendbar ist. P
25 '.'·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Farbfernsehkamera mit einer einzigen Bildaufnahmeröhre, welche eine fotoleitende Schicht und eine
darauf angeordnete Fdtereinrichtung zur Bildung eines nach Farben getrennten Bildes auf der betreffenden
fotoleitenden Schicht umfaßt, wobei das nach Farben getrennte BUd den Farbkomponenten eines aufzunehmenden
Objekts entspricht,
mit einer Einrichtung (SA, 8BJ, die ein dem betreffenden Objekt entsprechendes elektrisches Signal erzeugt
mit^einer ersten Abtrenneinrichtung (16), welche aus dem genannten elektrischen Signal ein Luminanzsigna!
abtrennt,
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| US4559554A (en) | 1985-12-17 |
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