DE333332C - Gewindeschneideinrichtung - Google Patents

Gewindeschneideinrichtung

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DE333332C
DE333332C DE1914333332D DE333332DD DE333332C DE 333332 C DE333332 C DE 333332C DE 1914333332 D DE1914333332 D DE 1914333332D DE 333332D D DE333332D D DE 333332DD DE 333332 C DE333332 C DE 333332C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/16Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
    • B23G1/20Machines with a plurality of working spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Bei Gewindeschneideinrichtungen an Dreh- und Bohrbänken, bei denen es auf Erzielung genauer Gewindelängen ankommt, ist es am naheliegendsten, die Umschaltkupplung für den Wechsel der Umlauf bewegung'des Werkzeuges unverschiebbar am Maschinenbett zu lagern, weil man bei dieser Anordnung die achsiale Relativbewegung der Werkzeugspindel gegenüber der feststehenden Kupplung
ίο unabhängig von der Bewegung des Werkzeugschlittens, in dem die Werkzeugspindel verschiebbar gelagert ist, unmittelbar zur Umschaltung benutzen kann. Jedoch hat diese Einrichtung verschiedene Nachteile, deren hauptsächlichster darin besteht, daß die Einrichtungen, welche die Bewegungsübertragung vom Spindelvorschub auf die Kupplung vermitteln, sich meistens weit nach hinten ausbauen und die Anordnung sonstiger Getriebeteile erschweren bzw. die Baulänge der Maschine erhöhen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun der Wechsel der Umlaufbewegung des Werkzeuges unabhängig von der Stellung und
as Bewegung des Werkzeugschlittens dadurch bewirkt, daß die zum Wechseln der Umlaufbewegung dienende Schaltkupplung mit Zubehör an dem Werkzeugschlitten, der die Arbeitsspindel längs verschiebbar trägt, gelagert ist und mit einem Schaltorgan an einem feststehenden, im Maschinengestell gelagerten Zwischengetriebe entlanggleitet, welches von der Arbeitsspindel nach Vollendung der Schneidarbeit in Bewegung gesetzt bzw. ausgelöst wird und hierdurch die Schaltkupplung in jeder beliebigen Lage des Schlittens immer in gleicher Weise umschaltet. Das erwähnte, am Maschinengestell gelagerte Zwischengetriebe kann beispielsweise aus einem in gespannter Arretierstellung gehaltenen Gelenkparallelogramm bestehen, an dessen wagerechter Stange ein Schaltorgan der Kupplung entlanggleitet.
Die Erfindung ist in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Fig. ι und 2 zeigen das Getriebe in zwei verschiedenen Stellungen, während in Fig. 3 ein Querschnitt nach A-B dargestellt ist.
In der Zeichnung bedeutet α einen Schiitten, welcher z. B, Werkzeuge in Spindeln c aufnimmt und sie auf dem Maschinenbett d gegen Arbeitsteile führt. Werkzeuge und Arbeitsteile können dabei auch ihren Platz vertauschen. Die eine Spindel c trage z. B. den Gewindebohrer b und sei die Gewindespindel. Sie erhalte ihre Umlaufbewegung durch beliebigen Antrieb vermittels der Kupplung e, welche bei Eingriff in das rechte zugehörige Kupplungsteil der Spindel c die zum Schneiden des Gewindes erforderliche Schneidgeschwindigkeit erteile und bei Auslösen der Kupplung e durch Bewegen nach links die Schneidgeschwindigkeit ausschalte, womit das Schneiden des Gewindewerkzeuges beendet ist. Die Kupplung e sitzt auf der
Spindel c und folgt demgemäß den Vor- und Rückwärtsbewegungen des Schlittens a, ist also von diesem abhängig·. Die Verschiebung der Kupplung e erfolgt selbsttätig vermittels des doppelarmigen Hebels /, welcher seine Bewegung von der Schwingstange g erhält, in deren Längsnut sein unteres Armende gleitet. Die Bewegung kann indes auch von Hand an dem Handhebel ί geschehen. Die Schwingstange g ist an die Hebel h angelenkt, welche ihrerseits in den am Maschinenbett d festen Lagern i schwingen. Die Bewegung der Schwingstange g wird durch den Hebel k und die Feder I eingeleitet. Am linken Ende ruht die Schwingstange g auf einer Nase des doppelarmigen Hebels m; dieser Hebel m ist schwingend an dem am Maschinenbett d' festen Lager η gehalten. In diesem Lager η ist auch eine Stange 0 verschiebbar gehalten, \velche ein zweites Lager p an dein Schlitten a hat. Die Verschiebung dieser Stange ο bewirkt ein auf ihr festklemmbarer Anschlag q, welcher sich gegen die Spindel c legt und bei deren Vorwärtsbewegung die Stange 0 mitnimmt. Die Stange 0 hat ferner einen zweiten, an beliebiger Stelle festklemmbaren Anschlag r, der die Bewegung der Stange 0 mitmacht und gegen den Hebel m zur Wirkung kommen kann, um dessen Schwingbewegung zu verursachen.
Die Wirkungsweise der Gewindeschneideinrichtung ist die folgende:
Zum Arbeiten der Werkzeuge bewege sich der Schlitten« nach rechts; er nimmt dabei die Spindeln c mit den Werkzeugen, die Kupplung e, den Hebel /, den Anschlag q, die Stange 0 und den Anschlag r mit. Die Kupplung e sei nach rechts eingerückt und erteile der Gewindespindel c und dem Gewindebohrer b die Schneidgeschwindigkeit. Der Schlitten α drückt den Gewindebohrer b an das Arbeitsteil an, unbeachtet, ob die übrigen Werkzeuge des Schlittens ihre Arbeit begonnen haben oder nicht. Hat der Gewindebohrer b die ersten Gewindegänge in dem Arbeitsteil erzeugt, so geht er mit einem Vorschub gemäß der Gewindesteigung voran und erteilt somit der Gewindespindel c eine voreilende Längsbewegung gegenüber dem Schlitten a. Die Gewindespindel c nimmt dabei den Anschlag q und dieser die Stange 0 und den Anschlag r mit, bis der Anschlag r gegen den doppelarmigen Hebel m anstößt, diesen schwingt, wobei dessen Nase die Schwingstange g frei läßt. Die Feder Z und der Hebel k bewirken eine Abwärtsbewegung der Schwingstange g; diese Bewegung überträgt der doppelarmige Hebel f auf die Kupplung e und verschiebt sie nach links, außer Eingriff mit dem rechten Kupplungsteil, wodurch die Schneidgeschwindigkeit des Gewindewerkzeuges b ausgelöst wird und das Gewindeschneiden beendet ist. Während die- :er Zeit kann der Schlitten α seinen Vorwärtsgang zum Arbeiten der übrigen Werk- ;:cuge fortgesetzt haben oder aber auch schon zurückgegangen sein.
Das Ausschalten der Kupplung e für den Wechsel der Umlaufbewegung der Gewindespindel erfolgt also unabhängig von dem Weg und der Stellung des Schlittens a, genau dann, wenn der Anschlag r gegen den doppelaimigen Hebel m wirkt. Je nach der Einstellung dieses Anschlages r auf der Stange 0 ist demgemäß die Länge des erzeugten Gewindes bemessen, so daß ein Mittel vorhanden ist, die gewünschten Gewindelängen von vornherein genau einzustellen;
Zum erneuten Schneiden eines Gewindes kann die Kupplung e durch beliebige Mittel selbsttätig oder auch von Hand, ζ. Β. durch den Handhebel s, wieder in das rechte zugehörige Kupplungsteil eingelegt werden, wobei dann die Schwingstange g gehoben und wieder auf die Nase des doppelarmigen Hebels m gelangen kann.
Die Bewegung der Stange g· zum Auslösen der Kupplung e kann auch eine drehende sein, hervorgerufen durch einen Schieber o. dgl.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Gewindeschneideihrichtung für genaue Gewindelängen an Dreh- und Bohr- - bänken, "bei der der Wechsel der Umlaufbewegung des Werkzeuges unabhängig von der Stellung und Bewegung des Werkzeugschlittens erfolgt, dadurch ge-■ kennzeichnet, daft die zum Wechseln der Umlaufbewegung dienende Schältkupplung (<?) mit Zubehör (f) an dem die Arbeitsspindel (c) tragenden Werkzeugschlitten (α): gelagert ist, und mit einem Organ (/) an einem im Maschinengestell unverschiebbar gelagerten Zwischengetriebe (h, g) entlanggleitet, welches von der' Arbeitsspindel (c) nach Vollendung ihrer Schneidarbeit in Bewegung gesetzt bzw. ausgelöst wird und hierdurch die Schaltkupplung (e) in jeder beliebigen Lage des Schlittens, (α) immer in gleicher Weise umschaltet.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Gewindeschneideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß "das Zwischengetriebe aus einem am Maschinengestell gelagerten Gelenkparallelogramm (h, g) besteht, an dessert wagerechter Stange (g) das im Arbeitsschlitten (α) gelagerte, die Schaltkupplung (e) erfassende. Organ (/) entlanggleitet:
  3. 3. Eine Ausführungsförni der Gewinde-
    schneideinrichtung nach Anspruch ι und 2, halten wird, bis die vorrückende Arbeits-
    dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk- spindel (c) nach Vollendung der bestimm-
    parallelogramm Qi, g) durch einen im Ma- I ten Gewindelänge den Arretierhebel be-
    schinengestell gelagerten Hebel (m) so j wegt und das Parallelogramm (h, g) zu
    lange in gespannter Arretierstellung ge- ! der Schaltbewegung freigibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE1914333332D 1914-04-23 1914-04-23 Gewindeschneideinrichtung Expired DE333332C (de)

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