DE332640C - Gaswascher und aehnliche Apparate fuer Gasdurchgang und Beaufschlagung durch Berieselungsfluessigkeit - Google Patents

Gaswascher und aehnliche Apparate fuer Gasdurchgang und Beaufschlagung durch Berieselungsfluessigkeit

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DE332640C
DE332640C DE1919332640D DE332640DD DE332640C DE 332640 C DE332640 C DE 332640C DE 1919332640 D DE1919332640 D DE 1919332640D DE 332640D D DE332640D D DE 332640DD DE 332640 C DE332640 C DE 332640C
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gas
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sprinkling
exposure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/14Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by absorption
    • B01D53/18Absorbing units; Liquid distributors therefor
    • B01D53/185Liquid distributors

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Description

  • Gaswascher und ähnliche Apparate für Gasdurchgang und Beaufschlagung durch Berieselungsflüssigkeit.
  • Bei Gaswaschern wird das von unten einzuleitende Gas meist von der Seite zugeführt wegen der Größe und Höhe der in Betracht kommenden Apparate. Die Gaszuführung muß leicht und bequem zugänglich sein, um sie zu reinigen und zu überwachen.
  • Sie soll aber vor allem auch eine gleichmäßige Verteilung über den gesamten Berieselungsquerschnitt gleich beim Eintritt des Gases in den Wäscher ermöglichen, um -on Anfang an die Bildung von Ungleichmäßigkeiten zu verhüten.
  • Abgesehen von der Berücksichtigung bzw.
  • Erfüllung der oben genannten Bedingungen liegt die besondere Schwierigkeit der gleichmäßigen Gaseintrittsverteilung darin, daß an der hierfür in Frage kommenden Stelle auch die Sammlung und Abführung des Berieselungswassers erfolgen muß.
  • Die vorliegende Erfindung gibt hierfür ein grundsätzliche Lösung. Rennzeichnend für diese Lösung sind gleichmäßig über den Berieselungsquerschnitt verteilte Gasaustrittsöffnungen als Mündungen von jeweils verschieden langen Kanälen, die an eine gemeinsame, den Berieselungsquerschnitt umschließende und mit der Gaszuführung verbundene Ringkammer angeschlossen sind.
  • Dabei kann die seitliche Gaszuführung wie bisher bestehen bleiben. Die einzelnen, normal zur Umfassungswand gerichteten Gasverteilungskanäle sind von außen bequem zugänglich zur Beobachtung und Reinigung.
  • Der Durchlauf und die Sammlung des Berieselungswassers ist durch die in senkrechter Richtung schmalen Verteilkanäle nur Weni0- behindert, und die senkrechten Mündungen der Gasverteilkanäle werden ihrerseits durch das Berieselungswasser nicht beeinträchtigt.
  • Trotz Erfüllung all dieser Bedingungen ist die neue Anordnung technisch einfach und wirtschaftlich billig in der Herstellung.
  • Gestattet-die neue Anordnung doch ihre Herstellung in einem einheitlichen geschlossenen Körper, der leicht mit dem Wascher verbunden werden kann.
  • Die gleichmäßige Gasverteilung über den gesamten Querschnitt, wie sie nach der gekennzeichneten Lösung erreicht wird, fordert umgekehrt aber auch eine durchaus gleichmäßige Beaufschlagung des Querschnitts mit Waschflüssigkeit. Abgesehen von ungleichen Widerständen innerhalb der Horden wird diese Gleichmässigkeit im Bereich der Einlaufrohre beeinträchtigt. Die Einlaufrohre haben z. B. verschieden großen Durchflußquerschnitt, sei es von vornherein, sei es infolge Bildung von Ansätzen u. dgl.
  • Selbst wenn von vornherein praktisch alle ziemlich gleichen Durchflußquerschnitt haben würden, so bliebe dieser Zustand im Betriebe doch nicht dauernd bestehen.
  • Die vorliegende Erfindung sieht deshalb in einer Weiterbildung und gewissermaßen Ergänzung zu der gleichmäßigen Gasverteilung eine Sondereinstellung jedes einzelnen Einlaufrohres vor. Zu diesem Zweck ist jedes Einlaufrohr zugänglich und mit Schlitzen versehen, durch die das Berieselungswasser von außen in das Rohrinnere eintreten kann. Ein zweites, mit korrespondierenden Schlitzen versehenes und von außen verstellbares Rohr steckt in dem Einlaufrohr drin und ermöglicht durch seine Verstellung eine Regelung des Wassereintritts in das Rohrinnere und damit in den Wascher, Die Beobachtungsmöglichkeit des in das Rohrinnere strömenden Berieselungswassers gestattet eine genaue Einstellung für jedes einzelne Verteilrohr, Mit Hilfe dieser Einrichtung ist es sogar möglich, eine bewußt ungleichmäßige Beaufschlagullg des Querschnitts mit Berieselungsweasser herbeizuführen, wenn dies angesichts ungleichmäßiger Hordenwiderstände zweckmäßig erscheint. Es kann sowohl ein einzelnes, wie auch eine Gruppe von Einlaufrohren stärker beaufschlagt werden wie die übrigen, Eine derartige Maßnahme stände durchaus nicht im Widerspruch mit dem Wesen der gleichmäßigen Gaseintrittsverteilung; im Gegenteil, sie würde bei ungleichem Hordenwiderstand gerade am unteren (Gaseintritts-) Ende des Waschers eine gleiclmäßige Beaufschlagung ergeben.
  • Wichtig ist, daß die Prüfung und Beobachtung der Beaufschlagung sowohl wie die Einstellung der einzelnen Einlaufrohre in bequemer Weise erfolgen kann durch Freigabe des Rohrinneren für die Inaugenscheinnahme in Richtung der Seelenaches.
  • Dieser gekennzeichneten Einrichtung gegenüber bedeutet die an sich bekannte Zugänglichkeit von Einlaufrohren und ihre Auswechselbarkeit lediglich den Ausgangspunkt. Einrichtungen, die eine Beaufschlagung des gesamten Querschnittes in bestimmter Gesetzmäßigkeit verändern, kommen ebenfalls nicht in Betracht, da sie keine dauernde Sondereinstellung einzelner Rohre ermöglichen.
  • Mit der gekennzeichneten Anordnung läßt sich gleichzeitig ein Frostschutz der gesamten Einlaufeinrichtung verbinden, indem die Einlaufrohre stehbolzenartig in eine geschlossene Wasserkammer eingebaut und diese unmittelbar auf den Wascher aufgesetzt wird, Dadurch wird auch die besondere Zuführung des Berieselungswassers an die Außenwände der Einlaufrohre in ebenso einfacher wie geschickter Weise ermöglicht.
  • Die Zeichmung veranschaulicht die Gesamtheit der beschriebenen Anordnungen in senkrechten und wagerechte Querschnitten.
  • Der Verteilungseinlauf ist in besonderer Vergrößerung dargestellt.
  • Die durch Stutzen I eintretenden Gase oder Dämpfe verteilen sich auf die Ringkammer 2 und treten durch die mehr oder weniger in das Gehattsemnere eingetuhrten Verteilungskanäle 3 glcichmäßig über den ganzen Querschnitt verteilt in den untern Teil des mit Verteilungskörpern versehenen Apparateraums 4 ein und entweichen nach (.hen steigend durch den Ringkanal 5 und stutzen 6 aus dem Apparat. Der Ringkanal 5 verhindert das Abweichen der aufstergenden Gase in Richtung des Austrittsstutzens 6 bei entsprechender Saúgung bzw.
  • Druck und gewährleistet ein gleichmäßiges Aufsteigen derselben über der ganzen Querschnittsfläche und Höhe des Apparates.
  • Etwaige vorkommende Verstopfungen, z. B. bei Generatorgas, können durch Öffnen von am äußeren Mantel angebrachten Reinigungsstopfen festgestellt und beseitigt werden.
  • Um die Berieselungsflüssigkeit vor Einfrieren zu bewahren, ist oben auf dem Apparat die Flüssigkeitskammer 7 direkt aufgebaut, die von außen isoliert und von unten her durch das anprallende wärmere Gas geschützt ist. Durch die Wasserkammer 7 1 agen in das Apparatinnere von außen eingesetzte Verteilungsrohre 8, die mit Schlitzen 9 versehen sind, ein, Die aus der Wasserkammer 7 hier durchtretende Flüssigkeit wird in erforderlicher Menge durch die in Verteilungsrohren 8 drehbar angebrachten, ebenfalls mit Verteilungsschlitzen IO * versehenen Einstellrohe II reguliert und fließt auf die an den Verteilungsrohren 8 unten angehängten gelochten Prellteller 12. Hier aufspritzend, verteilt sich die Flüssigkeit nach allen Seiten über die ganze Ouerschnittsflache des Apparates. Durch Abheben der Abschlußteller 13 kann jederzeit die einlaufende Flüssigkeitsmenge bei allen Verteilungseinläufen beobachtet werden.
  • Soll ein Ausscheiden der im Gase vielleicht mitgenommenen Flüssigkeitsteilchen stattfinden, so werden zweckmäßig die längeren Verteilungsrohre I4 angewandt, die in entsprechender Tiefe in die Fällkörper einhängen; letztere werden in diesem Teil somit mcht berieselt, sondern wirken dann als Flüssigkeitsabscheider.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Gaswäscher und ähnliche Apparate für Gas durchgang und Beaufschlagung durch Berieselungsflüssigkeit, gekennzeichnet durch gleichmäßig über den Berteselungsquerschnitt verteilte Gasaustrittsöffnungen als Mündungen von jeweils verschienden langen Kanälen, die an eine gemeinsame, den Berieselungsquerschnitt umschließende und mit der Gaszuführung verbundene Ringkammer angeschlossen sind.
  2. 2. Gaswasher nach Anspruch I mit einer Anzahl feststehender, zwecks Reinigung zugänglicher oder herausnehmbarer Verteiler für die Berieselungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgangsquerschnitt jedes Verteilers unter Beobachtungsmöglichkeit von außen einzeln einstellbar ist.
  3. 3. Gaswascher nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer über den Rerieselungshorrlen angeordneten Flüssigkeitskammer geschlitzte Rohre stehbolzenartig feststehend eingebaut sind, in denen sich drehbare, mit gleichliegenden Schlitzen versehene Auslaufrohre befinden, die von außen unter Beobachtung der austretenden Wassermenge einstellbar sind.
DE1919332640D 1919-03-28 1919-03-28 Gaswascher und aehnliche Apparate fuer Gasdurchgang und Beaufschlagung durch Berieselungsfluessigkeit Expired DE332640C (de)

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