AT282648B - Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser - Google Patents

Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser

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AT282648B
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Austria
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filter
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water
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AT2967A
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Werner Ing Merkel
Siegfried Ing Mueller
Guenter Dipl Ing Oestreich
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Projekt Wasserwirtschaft Veb
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  Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser in der Art offener Schnellfilter in Wasseraufbereitungsanlagen. 



   Es ist bekannt, in Wasseraufbereitungsanlagen offene Schnellfilter, mit einem oder mehreren nebeneinanderliegenden Filterbecken, vorzusehen. Im einzelnen sind die Filterbecken so ausgebildet, dass sie längsseitig durch Wände begrenzt sind, die zugleich die gemeinsame Rinne für Zu-und Ableitung von Roh-und Schlammwasser, sowie den Luftzuführungskanal für die Filterrückspülung aufnehmen. Das Rohwasser wird in der Rinne zugeführt, überströmt dieselbe und fliesst so auf das Filtermaterial. Die Rückführung des Schlammwassers erfolgt in umgekehrter Weise. Durch den horizontal angeordneten, mit Filterdüsen bestückten Filterboden wird jedes Becken in den obenliegenden Filterraum und den darunter befindlichen Reinwassersammelraum gegliedert.

   Unter der Sohle des Reinwassersammelraumes ist ein im Querschnitt rechteckiger Reinwasserabführungskanal vorgesehen, der das filtrierte Reinwasser dem unter der gesamten Anlage befindlichen Reinwasserbehälter zuführt. In den Reinwasserabführungskanal mündet zugleich eine Spülwasserleitung, mit deren Hilfe die Filterrückspülung unter Zugabe von Druckluft betrieben werden kann. 



   Nachteilig wirkt sich bei dieser Filterbeckenkonstruktion der grosse Baufaufwand aus. Besonders schwierig und damit auch aufwendig ist die Ausbildung der Rinnen und des Luftzuführungskanals in den seitlichen Begrenzungswänden. Infolge der erforderlichen grossen Breite der Wände wird die Grösse der nutzbaren Filterfläche im Verhältnis zur Gesamtgrösse eines Beckens beeinträchtigt. Ausserdem ist es nur möglich, die Filtration mit einem geringen Rohwasserüberstau durchzuführen, der darüber hinaus in Abhängigkeit von der Anordnung der Rohwasserführungsrinne konstant gehalten werden muss. Hinzu kommt noch ein weiterer Nachteil, dass das Rohwasser von der seitlichen Zuführungsrinne über die gesamte Filterfläche fliessen muss.

   Anderseits verbleibt nach jeder Rückspülung zwischen Filtermaterial und überfallkante Rinne ein verhältnismässig hoher Rest von Schlammwasser, der bei der erneuten Filtration als nicht verwendungsfähiges Filtrat anfällt. 



   Ferner ist bei Schnellfilteranlagen eine Teilverbesserung in der   Spülwasser-und   Druckluftzuführung in Verbindung mit der Rohwasserzufuhr bekannt. Für Spülwasser und Druckluft ist ein gemeinsamer Kanal in der Filterbeckenlängswand unter der ebenfalls in der Beckenwand angeordneten   Rohwasserzuführungsrinne   vorgesehen. Spülwasser und Druckluft werden hiebei vom gemeinsamen Kanal aus über mit Krümmern versehenen Rohren bis unmittelbar unter den Filterboden geleitet. 



   Nachteilig bei dieser Ausführungsart ist, dass die Druckluftrohre sorgfältig justiert werden müssen, um einen gleichmässigen Lufteintritt in die Rohre zu erreichen. 



   Es ist weiterhin eine Einrichtung bekannt, bei der die Abführung von Reinwasser und die Zufuhr von Spülwasser in einen gemeinsamen Kanal unter dem Filterboden erfolgt. Die zur Filterspülung 

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 ebenfalls erforderliche Druckluft wird dabei mittels eines auf der Sohle des Kanals liegenden Rohrsystems über Steigrohre bis unmittelbar unter den Filterboden geführt. 



   Es muss als nachteilig angesehen werden, dass bis zum Wirksamwerden der Druckluft das im Rohrsystem während des Filtervorganges zurückgestaute Wasser verdrängt werden muss. Ein weiterer Nachteil besteht in dem hohen Anteil an Rohrmaterial und in dem damit verbundenen Montageaufwand. 



   Zweck der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser in der Art der offenen Schnellfilter zu schaffen, die die genannten Nachteile der bekannten Einrichtungen nicht aufweist, somit einen verminderten Bau-und Materialaufwand erfordert und die Teilverbesserungen in vorteilhafter Weise mit zur Anwendung bringt. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung für die Feinaufbereitung von Rohwasser in der Art der offenen Schnellfilter zu schaffen, bei der die Rohwasserzufuhr bzw. Schlammwasserableitung über eine neuartige, gemeinsame Rinne erfolgen soll, wobei diese einen grösseren und variablen überstau des Rohwassers zulassen muss und durch ihre Funktion eine Verringerung des nicht verwendungsfähigen Erstfiltrates erreicht werden soll. Die Filterbecken müssen so gestaltet sein, dass sie baukastenartig aneinandergereiht werden können. Die Druckluft für die   Filterrückspülung   soll in einfacher Weise bis unmittelbar unter den Filterboden geführt werden. Die Entlüftung des Reinwasserraumes muss ohne besondere Entlüftungsorgane direkt über den Filterboden möglich sein. 



   Erfindungsgemäss wird daher bei einer Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser nach der Art der offenen Schnellfilter in Wasseraufbereitungsanlagen mit einem oder mehreren nebeneinanderliegenden Filterbecken, bestehend aus einer gemeinsamen Rinne für Rohwasserzuführung und Schlammwasserableitung, Filterraum mit Filterboden und Filterdüsen und Reinwasserraum, vorgeschlagen, dass die gemeinsame, im Querschnitt rechteckige und vorzugsweise oben offene Rinne für Rohwasserzuführung und Schlammwasserableitung analog der Längsachse eines im Grundriss rechteckigen Filterbeckens, welches von einfachen Stirn-und Längswänden begrenzt wird, im geringen Abstand über der Oberfläche des Filtermaterials angeordnet ist,

   wobei jedes Filterbecken unter Fortfall einer der angrenzenden Beckenlängswände mit mehreren Filterbecken zu einer Anlage zusammensetzbar ist und die Rinne in ihrem Boden eine in Längsrichtung durchlaufende Öffnung mit einem darunter ebenfalls durchlaufenden Prallboden aufweist und dass im Reinwasserraum vorzugsweise entlang einer Längswand ein Druckluftrohr für die   Filterrückspülung   mit aufgesetzten Luftverteilerstutzen am Rohrscheitel und Entwässerungsöffnungen in der Rohrsohle angeordnet ist, wobei die Verteilerstutzen bis in die Höhe der unteren Eintrittsschlitze von im Filterboden eingebrachten Filterdüsen reichen. 



   Die gemeinsame Rinne weist in ihrer Mitte eine vertikal angeordnete, längs durchlaufende Leitwand auf. 



   Die Erfindung ergibt folgende Vorteile :
Der Bau-und Montageaufwand zur Erstellung der Filterbecken kann wesentlich verringert werden, so dass sich insbesondere keine schalungstechnischen Schwierigkeiten ergeben. Die Filterbeckengrösse kann je nach Notwendigkeit variiert werden, ohne dass dann unerwünscht hohe Aufwendungen für die Erstellung entstehen. Ein weiterer Vorteil ist auch darin zu sehen, dass durch die baukastenartige Gestaltung mehrere Aufbereitungsbecken beliebig zu einer grösseren Anlage zusammengefügt werden können. Zum andern gestattet die gewählte Konstruktion auch eine Anwendung der Montagebauweise. 



   Infolge Der Anordnung von einfachen Wänden gegenüber den bisher verwendeten Einfassungen mit den darin angeordneten Kanälen, erfolgt eine Ausnutzung fast der gesamten Beckenbreite für die Filtration. Der Rohwasserüberstau kann bis zum überstau der Rinne variiert werden, da deren Anordnung keine maximale Staubegrenzung erfordert. Konstruktion und Anordnung der Rinne lassen zu, dass das Schlammwasser während des Spülprozesses bis unmittelbar über das Filtermaterial abgefahren werden kann. Der grössere Überstau von Rohwasser bewirkt, dass die während des Spülprozesses im Filtermaterial verbleibende Luft zusammengedrückt wird. Dadurch wird der Filtrationsvorgang nicht mehr behindert. Die Entlüftung des Reinwasserraumes über die Filterdüse vermeidet die Anordnung von Entlüftungsorganen, wodurch auch in der Technologie eine Vereinfachung eintritt.

   Das Druckluftrohr ist einfach zu montieren und kann bei Reparaturen ohne grösseren Aufwand ausgewechselt werden. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit drei Varianten der Roh-und Schlammwasserrinnenausbildung näher erläutert werden. In den Zeichnungen   zeigen : Fig. 1   den Längsschnitt einer Filterbeckeneinheit mit der Darstellung der erfindungsgemässen Anordnung einer 

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 Roh-und Schlammwasserrinne gemäss Ausbildungsvariante mit Zu-und Ablauf-Trichterausbildung ausserhalb des Filterbeckens, Fig. 2 den Querschnitt nach   Fig. 1   im Schnitt A-B, Fig. 3 eine Detaildarstellung der Anordnung von Druckluftzufuhr und Filterdüse im Querschnitt, Fig. 4 eine Detaildarstellung der Roh-und Schlammwasserrinne mit Trichterausbildung innerhalb des Filterbeckes im Längsschnitt, Fig. 5 eine Detaildarstellung der Roh-und Schlammwasserrinne im Querschnitt gemäss Ausbildungsvariante I, Fig.

   6 eine Detaildarstellung der Roh-und Schlammwasserrinne im Querschnitt gemäss Ausbildungsvariante II und Fig. 7 eine Detaildarstellung der Roh-und Schlammwasserrinne im Querschnitt gemäss Ausbildungsvariante III. 
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 Konsolen für die Auflagerung der Rinne vorgesehen. Über die   Rinne --5-- wird   das Filterbecken gleichmässig mit Rohwasser beschickt. In der   Beckenstirnwand-l-ist   entsprechend der Ausbildungsvariante 1 der Rinne --5-- ein Passstück --3-- angeordnet. Das Passstück stellt den Anschluss zu dem ausserhalb des Filterbeckens befindlichen   Zu-und Ablaufschacht-2-dar.   Der horizontal angeordnete   Filterboden--9--gliedert   das Filterbecken in den oberen Filterraum und den darunterliegenden Reinwasserraum--20--.

   Im   Filterboden--9--befinden   sich die Filterdüsen   - -8--,   deren Befestigung mittels der   Filterbuchsen-10-erfolgt.   Das in der Filterdüse --8-befindliche   Polsterrohr--11--weist   in seinem oberen Teil eine vertikal angeordnete ovale   Entlüftungsöffnung--12--auf,   die unmittelbar unter dem   Filterboden --9-- liegt   und dazu dient, dass die nach dem Rückspülprozess unter dem Filterboden --9-- verbleibende Restluft nach oben abgeführt wird.

   Im Reinwasserraum--20--sind rechtwinkelig zu den   Beckenlängswänden--4--   zur Unterstützung des   Filterbodens --9-- in   regelmässigen Abständen Filterbodenstege --18-- 
 EMI3.2 
 der   Filterbodenstege--18--ein Druckluftrohr--15--für   die Filterrückspülung. Es liegt auf unterstützenden Auflagern auf. Auf das Druckluftrohr sind   Luftverteilerstutzen--14-aufgesetzt,   die bis zum   Eintrittsschlitz --13-- in   dem   Polsterrohr-11-der     Düsen-8-reichen.   Ausserdem sind im Druckluftrohr --15-- Entwässerungsöffnungen --16-- an der Rohrsohle vorgesehen. Die Druckluft wird über die   Verteilerstutzen--14--bis   unmittelbar unter den Filterboden--9-- 
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 rückgestauten Wassers dienen.

   Zur Abführung des Reinwassers und Zuführung des Spülwassers ist in der   Beckenstimwand-la--unmittelbar über   der   Beckensohle-21-ein Rein-und     Spülwasserstutzen--17--angeordnet,   der ausserhalb des Filterbeckens mit einem Regulierorgan versehen ist. In der gegenüberliegenden Beckenstirnwand --1-- befindet sich ebenfalls unmittelbar über der   Beckensohle--21--ein Stutzen--22--,   der zum Abzug des nicht verwendungsfähigen Erstfiltrates dient. 



   Der Filtrationsvorgang verläuft in der Weise : Das Rohwasser wird über den Zu-und   Ablauftrichter--2--und   die   Rinne--5--dem   Filterraum zugeführt. Dabei strömt zu Beginn des 
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 maximale Begrenzung der Rohwasserzuführung wird ein konstanter Rohwasserüberstau erreicht. Das Rohwasser filtriert durch das Filtermaterial --7-- und gelangt über die   Filterdüsen--8--in   den Reinwasserraum--20--, von wo es über den   Rein-und Spülwasserstutzen--17--in   den Reinwasserbehälter abgeleitet wird. Der Rückspülprozess zur Säuberung des Filtermaterials--7-erfolgt in umgekehrter Reihenfolge unter Zugabe von Druckluft und Spülwasser. Dabei wird das nach oben aufgestaute Schlammwasser über die gemeinsame Rinne--5--abgeleitet.

   Das Schlammwasser kann sowohl von oben als auch von unten durch die   Öffnung --31-- in   die   Rinne--5--   einströmen. Nach dem Absinken des Schlammwasserspiegels unter die Oberkante der Rinne erfolgt der 
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 Schlammwasser sind drei Ausbildungsvarianten geschaffen worden, die nachfolgend ebenfalls näher erläutert werden sollen :
In der Variante I ist die   Rinne--5--oben   offen und durch Traversen --23-- ausgesteilft. In ihrem Boden --32-- weist sie eine durchgehende   öffnung --31-- auf.   Im Abstand darunter ist der 

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 Prallboden--32--befestigt, der zugleich als Leitorgan des aus-bzw. eintretenden Wassers dient.

   In der   Rinne--5--selbst   ist in ihrer Mitte eine durchgehende vertikale   Leitwand--26--zur   Vermeidung von Schwingungen vorgesehen. Wahlweise kann der Zu-und Ablauftrichter--2, 2a-ausserhalb oder innerhalb des Filterbeckens angeordnet werden. 



   In der Variante II ist der   Rinnenboden --30a-- nach   dem Rinneninneren abgewinkelt, wodurch eine durchgehende schachtartige   Öffnung --31a-- entsteht. über   diese Öffnung ist ein Leitelement 
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    --31a-- alsüberströmen   der   Rinne--5--in   den Filterraum gelangt. Beim Rückspülprozess wird das aufgestaute Schlammwasser in umgekehrter Weise über die   Rinne --5-- abgeleitet.   Nach dem Absinken des Schlammwasserspiegels unter die Oberkante der Rinne erfolgt der Abzug des Wassers nur noch über die   Eintrittsöffnung --31a--.   Der Prallboden--32a--dient hiebei ebenfalls zugleich als Leitorgan des aus-bzw. eintretenden Wassers.

   Wahlweise kann bei dieser Rinnenausbildung ebenfalls der Zu-und 
 EMI4.2 
 kann ein aufgebördeltes und gelochtes Pendelrohr bis in den   Zu-und Ablauftrichter   reichend in Anwendung kommen, welches die Funktion eines Entlüftungsrohres hat, speziell für die Entlüftung des   Luftdomes--24--bei   der Schlammwasserableitung. Bei der Zuführung von Rohwasser in die als Freispiegelleitung mit Unterdruck arbeitende   Rinne --5-- wird   die darin befindliche Luft verdrängt. 



  Durch   überströmen   des   Heberschachtes--29a--wird   das Rohwasser auf das Filtermaterial--7-verteilt. Beim Rückspülen wird das angestaute Schlammwasser bei einer festgelegten Höhe des Staues durch öffnen eines Schiebers ausserhalb des Filterbeckens mit dem dadurch eintretenden Hebergefälle in der Rinne--5--abgeleitet. Der   Prallboden--32b--dient   zugleich als Leitorgan des ein-und austretenden Wassers. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser nach der Art der offenen Schnellfilter in Wasseraufbereitungsanlagen mit einem oder mehreren nebeneinanderliegenden Filterbecken, bestehend aus einer gemeinsamen Rinne für Rohwasserzuführung und Schlammwasserableitung, Filterraum mit 
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 Rohwasserzuführung und Schlammwasserableitung analog der Längsachse eines im Grundriss rechteckigen Filterbeckens, welches von einfachen Stirn-und Längswänden   (l, la, 4)   begrenzt wird, im geringen Abstand über der Oberfläche (6) des Filtermaterials angeordnet ist, wobei jedes Filterbecken unter Fortfall einer der angrenzenden Beckenlängswände (4) mit mehreren Filterbecken zu einer Anlage zusammensetzbar ist und die Rinne (5) in ihrem Boden (30) eine in Längsrichtung durchlaufende Öffnung (31)

   mit einem darunter ebenfalls durchlaufenden Prallboden (32) aufweist und dass im Reinwasserraum (20) vorzugsweise entlang einer Längswand (4) ein Druckluftrohr (15) für die Filterrückspülung mit aufgesetzten   Luftverteilerstutzen.   (14) am Rohrscheitel und Entwässerungs- öffnungen (16) in der Rohrsohle angeordnet ist, wobei die Verteilerstutzen (14) bis in Höhe der unteren Eintrittsschlitze (13) von im Filterboden (9) eingebrachten Filterdüsen (8) reichen. 
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Claims (1)

  1. durchgehende Öffnung (31a) aufweisende Boden (30a) der Rinne (5) zur Erzielung einer schachtförmigen Öffnung (31a) beiderseitig nach oben rechtwinkelig gebogen ist und mit einem über der Öffnung (31a) angeordneten Leitelement in Form einer Haube (27) einen Heberschacht bildet. EMI4.5 Rinne (5) mit einer Abdeckung (25) oben geschlossen ist und ein einerseits in das Rinneninnere und anderseits bis an den Prallboden (32b) geführter Heberschacht (29a) vorgesehen ist, und dass der <Desc/Clms Page number 5> Heberschacht (29a) bis auf nahen Abstand zur Filteroberfläche (6) geführt ist, wobei der Prallboden (32b) am unteren Ende des Schachtes (29a) mit Abstand von der geschlossenen Rinne befestigt ist.
    EMI5.1 unter der Öffnung (31, 31a, 31b) im Boden (30, 30a, 30b) der Rinne (5) angeordnete Prallboden (32, 32a, 32b) beiderseitig zur Filteroberfläche (6) hin abgewinkelt ist. wobei die Abwinkelung des Prallbodens (32, 32a, 32b) in Längsrichtung erfolgt. EMI5.2 im Filterboden (9) befindlichen Filterdüsen (8) in ihrem Polsterrohr (11) eine vertikal angeordnete, ovale Entlüftungsöffnung (12) aufweist, die sich unmittelbar unter dem Filterboden (9) befindet. EMI5.3 oben abschliessenden Abdeckung (25) im Bereich des Zu-und Ablauftrichters (2, 2a) ein Luftdom (24) vorgesehen ist, in dessen Inneren ein Entlüftungsrohr eingebracht ist, welches bis in den Zu-und Ablauftrichter reicht.
AT2967A 1966-02-19 1967-01-02 Einrichtung zur Feinaufbereitung von Rohwasser AT282648B (de)

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