DE3322352C2 - - Google Patents
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- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
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- B60D1/58—Auxiliary devices
- B60D1/62—Auxiliary devices involving supply lines, electric circuits or the like
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Description
Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder, insbesondere
zur Verbindung eines Anhängers mit dem elektrischen System
eines Zugfahrzeuges, bestehend aus zwei lösbar miteinander
verbindbaren Verbinderteilen, von denen eines als festes
Anbauteil und das andere für den Anschluß eines Kabels aus
gebildet ist, wobei das Anbauteil eine Achse aufweist,
hinter die das andere Verbindungsteil mit einem Vorsprung
schiebbar ist, worauf beide Verbinderteile durch eine
Schwenkbewegung miteinander verbindbar sind, wobei ferner
die Verbindungsteile einander zugeordnete Kontaktelemente
aufweisen.
Bei einem Steckverbinder der eingangs beschriebenen Gattung
(DE 23 54 795 B2), der u. a. auch an Kraftfahrzeugen einge
setzt werden kann, sind die Kontaktelemente zumindest des
einen Verbinders als Stifte ausgebildet, die in zugeordnete
Kontaktaufnahmen des anderen Verbinderteils eingreifen. Die
elektrische Verbindung muß allerdings durch ein kammartiges
Arretierteil gesichert werden, weil sonst nicht sicherge
stellt werden kann, daß Kontaktelemente bei der Montage oder
beim Stecken und Lösen der Steckverbindung herausrutschen
oder weggedrückt werden. Die Ausbildung der Kontaktelemente
als Stife hat außerdem den Nachteil, daß die Stifte bei der
Schwenkbewegung zum Verbinden der beiden Verbinderteile
mechanisch in unerwünschter Weise beansprucht werden. Ande
rerseits wird bei derartigen Steckverbindern ein verhältnis
mäßig starker Anpreßdruck zwischen den einander zugeordneten
Kontaktelementen angestrebt. - Bei einer anderen Ausführung
(DE 32 10 936 A1) sind die Kontaktelemente einerseits als
Stifte und andererseits als Stiftaufnahmen ausgebildet.
Ferner ist ein Steckverbinder mit zueinander schwenkbaren
Verbinderteilen bekannt (DE-PS 8 97 867), bei dem die Kontakt
elemente als Umfangsabschnitte eines Zylinders ausgebildet
sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Steckverbinder der ein
gangs genannten Gattung so auszubilden, daß sich eine zuver
lässigere Funktion ergibt. In der weiteren Ausgestaltung der
Erfindung sollen die Verbinderteile so ausgestaltet werden
können, daß es unnötig ist, die Verbinderteile während des
normalen Betriebes durch eine Verriegelungseinrichtung mit
einander zu verriegeln.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Kontaktelemente
als flache Kontaktzungen ausgebildet sind, die in zur Achse
senkrechten Ebenen derart angeordnet sind, daß sie mit ihren
Seitenflächen einander in wenigstens einer Reihe gegenüber
liegen, wobei die Kontaktzungen des einen Verbinderteils
senkrecht zu ihren Ebenen federbelastet sind. Bei diesem
Steckverbinder werden die Kontaktzungen beim Schließen durch
eine Schwenkbewegung lediglich in ihren Ebenen beansprucht.
Dennoch kann durch entsprechende Federkräfte ein verhältnis
mäßig großer Andruck zwischen einander zugeordneten Kontakt
zungen erreicht werden.
Weitere Vorteile und Besonderheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung eines
derartigen Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden
Zeichnung; es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Steck
verbinder von der Seite gesehen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Steckver
binder, teilweise im Querschnitt, längs der Linie
II-II in Fig. 1; und
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Steck
verbinder von der Seite gesehen zur Darstellung der
Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen den
beiden Verbinderteilen.
Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Steckverbinder, welcher
aus zwei Verbinderteilen 1 und 2 besteht. Das Verbinderteil
1 wird vorzugsweise als feststehendes Anbauteil ausgebildet
und wird nachstehend als "festes Verbinderteil" bezeichnet,
um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern. Das zweite
Verbinderteil 2 wird nachstehend als "freies Verbinderteil"
bezeichnet. Beide Verbinderteile können naturgemäß bei be
stimmten Anwendungen auch als "freie Verbinderteile" ausge
bildet sein. Das feststehende Verbinderteil 1 besteht aus
einer Kappe 3 mit einer hinteren Anschlußwandung 4 für flache
Kontaktzungen 5, welche durch die Wandung hindurchgehen. Die
Anschlüsse können in irgendwie geeigneter Weise ausgebildet
werden. Die Abschlußwandung 4 verläuft vorzugsweise
schräg zur waagerechten Ebene des Verbinderteiles 1, wobei
die Gründe hierfür aus der nachstehenden Beschreibung deut
lich werden. An einem Ansatz der oberen Wandung 7 der Kappe
3 ist eine Schulter 8 ausgebildet. Bei dem dargestellten Aus
führungsbeispiel geht eine Achse 9 durch diese Schulter 8
hindurch und eine Schutzkappe 10 ist um diese Achse 9 ver
schwenkbar. An der Hinterkante der Kappe 3 ist für eine Ver
riegelung, falls diese verwendet werden soll, ein Haken 11
angeordnet.
Das freie Verbinderteil 2 besteht aus einer Kappe 12 mit
einem Kabeldurchgang 13 und einer vorderen Abschlußwandung
14. In dieser vorderen Abschlußwandung 14 ist eine oder sind
mehrere Öffnungen 15 ausgebildet, hinter denen flache Kon
taktzungen 16 angeordnet sind. Diese Kontaktzungen 16 sind
durch Federorgane (siehe Fig. 2) 17 federbelastet. Die Kon
taktzungen 16 besitzen Anschlüsse 18 für elektrische Kabel.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Kontaktzungen 16 vorzugsweise der
art angeordnet, daß sie nebeneinander liegen. Die vorstehen
den Kontaktzungen 5 im Verbinderteil 1 legen sich mit einer
Seite gegen die Kontaktzungen 16 im Verbinderteil 2. Die
Federorgane 17, welche aus einer Blattfeder, einem Gummi
polster oder einem Polster aus irgendeinem anderen nachgieb
gen Material bestehen können, drücken ihre zugeordneten
Kontaktzungen 16 gegen die entsprechenden Kontaktzungen 5,
und zwar mit einer in der Vorrichtung eingebauten bestimmten
vorgegebenen Kraft. Die andere Seite einer jeden Kontaktzunge
5 liegt an einem Halter 19 für das entsprechende Federorgan
17 an, welcher aus elektrisch nicht leitendem Material be
steht. Die andere Seite der Kontaktzungen 16 liegt am Feder
organ 17 an, welches keinen Teil des elektrischen Stromkrei
ses bildet.
An seiner oberen Vorderkante ist das Verbinderteil 2 mit
einem Vorsprung 20 versehen. Die Verbindung und Lösung des
erfindungsgemäßen Steckverbinders wird nachstehend anhand
der Fig. 3 erläutert.
Der Vorsprung 20 des Verbinderteiles 2 wird unter die Schul
ter 8 an der Kappe des Verbinderteiles 1 geschoben, worauf
hin das Verbinderteil 2 nach unten gedrückt wird. Auf diese
Weise wird ein beträchtlicher Druck erzielt, wenn die beiden
Teile des Steckverbinders zusammengebracht werden und der
durch die Federorgane 17 erzeugte Kontaktdruck kann daher
äußerst hoch sein im Vergleich zu dem Druck, welcher bei den
bisher üblichen Steckverbindern der eingangs genannten Art
erzielbar war. Dadurch, daß die hintere Abschlußwandung 4
des festen Verbinderteils 1 schräg verläuft, kann das freie
Verbinderteil 2 im Kupplungszustand gegenüber der waagerech
ten Ebene des feststehenden Verbinderteiles schräg nach unten
weisen, so daß das Gewicht des Kabels sowie der Kontaktdruck
zwischen den Kontaktzungen mithilft, beide Verbinderteile
fest zusammenzuhalten. Dadurch entfällt die Notwendigkeit,
eine Verriegelung vorzusehen, und es wird außerdem die Gefahr
vermieden, daß das Kabel abgerissen wird, falls der Steck
verbinder irrtümlich nicht entkuppelt wird, wenn der Anhänger
vom Zugfahrzeug abgehängt wird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel trägt
das Verbinderteil 2 ein Öhr 21. In dieses Öhr 21 kann erfor
derlichenfalls ein Verriegelungsorgan eingehängt werden, um
beide Verbindungsteile 1, 2 über den Haken 11 am festen Ver
binderteil 1 miteinander zu verriegeln. Dies kann bei spe
ziellen Anwendungen ratsam sein, wie beispielsweise bei Land
wirtschafts- oder Forstfahrzeugen, wo die Gefahr besteht,
daß kleine Zweige und Äste die Steckverbindung auseinander
reißen können. Auch bei Militärfahrzeugen kann es wertvoll
sein, zusätzlich eine Verriegelung vorzusehen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die vorstehen
den Kontaktzungen 5 am stromführenden Verbinderteil 1, d. h.
an dem Verbinderteil, angeordnet, welches fest am Zugfahr
zeug angebaut werden soll. Dies ist völlig gefahrlos, wenn
nur Schwachstrom übertragen werden soll, wie dies bei Fahr
zeugen der Fall ist. Bei Starkstrom, wie beispielsweise auf
Baugeländen, sind jedoch die vorstehenden Kontaktstifte vor
zugsweise an dem losen oder freien nicht stromführenden Ver
binderteil 2 angeordnet.
Der Grund dafür, daß die vorstehenden Kontaktzungen 5 vor
zugsweise im feststehenden Verbinderteil 1 sitzen, besteht
darin, daß sie dann durch den vorzugsweise federbelasteten
Verschlußdeckel 10 geschützt sind und normalerweise daher
keine unberechtigte Person mit den stromführenden Kontakt
zungen 5 in Berührung kommen kann. Außerdem sind die Kontakt
zungen dann gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Dies
trifft auch für die Kontaktzungen 16 im freien Verbinderteil
2 zu. Wie bereits erwähnt, werden diese gegen die Halter der
Federorgane 17 gepreßt. Da der Druck relativ hoch ist, kann
weder Schmutz noch Feuchtigkeit in das Verbinderteil 2 ein
dringen. Der hohe Kontaktdruck ergibt auch einen gewissen
Reinigungseffekt, wenn beide Verbinderteile 1, 2 miteinander
verbunden werden. Dieser Reinigungseffekt kann noch weiter
verbessert werden, indem eine oder beide Seiten der Kontakt
zungen etwas uneben oder rauh gemacht werden. Ein weiterer
Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß,
da die Federorgane 17 jeweils ein getrenntes Teil bilden,
beide Kontaktzungen 5, 16 aus dem gleichen Werkstoff oder
aus ähnlichen Werkstoffen hergestellt werden können, so daß
Oxidablagerungen vermieden werden.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, liegen die Kontaktzungen 5,
16 nebeneinander. Naturgemäß können auch Doppelreihen aus
Kontaktzungen verwendet werden, wobei die Kontaktzungen auch
waagerecht angeordnet werden können, und zwar in wenigstens
einer Reihe oder in mehreren Reihen übereinander. In diesem
Fall muß jedoch große Sorgfalt angewendet werden, um sicher
zustellen, daß die vorstehenden Kontaktzungen nicht verformt
werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder können die Kontakt
zungen im Gegensatz zu den bisher bekannten Steckverbindern,
bei denen Kontaktstife in die Verbinderteile eingegossen
sind, einzeln ersetzt werden. Die vorstehenden Kontaktzungen
werden in das Verbinderteil eingesetzt, während die einge
drückten Kontaktzungen in Aufnahmen angeordnet sind und durch
die Federorgane festgehalten werden.
Ein weiterer Vorteil bei Benutzung des erfindungsgemäßen
Steckverbinders besteht darin, daß seine beiden Verbinder
teile selbst im Dunkeln ohne Schwierigkeiten miteinander in
Eingriff gebracht werden können. Sobald das freie Verbinder
teil in das feststehende Verbinderteil eingehakt ist, genügt
eine einfache Kippbewegung nach unten, um beide Verbinder
teile miteinander zu verbinden. Dies ist bei Militärfahr
zeugen von besonderem Interesse.
Claims (13)
1. Steckverbinder, insbesondere zur Verbindung eines Anhängers
mit dem elektrischen System eines Zugfahrzeuges, bestehend aus
zwei lösbar miteinander verbindbaren Verbinderteilen, von denen
eines als festes Anbauteil und das andere für den Anschluß eines
Kabels ausgebildet ist, wobei das Anbauteil eine Achse aufweist,
hinter die das andere Verbindungsteil mit einem Vorsprung schieb
bar ist, worauf beide Verbinderteile durch eine Schwenkbewegung
miteinander verbindbar sind, wobei ferner die Verbindungsteile
einander zugeordnete Kontaktelemente aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente als flache
Kontaktzungen (5, 16) ausgebildet sind, die in zur Achse (9) senk
rechten Ebenen derart angeordnet sind, daß sie mit ihren Seiten
flächen einander in wenigstens einer Reihe gegenüberliegen, wobei
die Kontaktzungen (5 bzw. 16) des einen Verbinderteils (1 bzw.
2) senkrecht zu ihren Ebenen federbelastet sind.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbinderteile (1, 2) im Kupplungszustand derart zueinander
geneigt liegen, daß das Kabelende des am Kabel montierten Ver
bindungsteiles (2) gegenüber der waagerechten Ebene des fest mon
tierten Verbinderteiles (1) schräg nach unten weist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die federbelasteten Kontaktzungen (16) jeweils durch ein Feder
organ (17) beaufschlagt sind, welches keinen Teil des elektrischen
Stromkreises bildet.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Federorgan (17) ausgeübte Kraft so groß ist, daß auf
das kabelmontierte Verbinderteil (2) im Kupplungszustand eine be
stimmte Mindesthaltekraft ausübbar ist.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federorgane (17) aus Blattfedern bestehen.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federorgange aus einem Polster aus elastisch nachgiebigem
Material wie Gummi, Kunststoff und dgl. bestehen.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorstehenden Kontaktzungen (5) im fest angebauten Ver
binderteil (1) angeordnet sind.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorstehenden Kontaktzungen (5) in dem am Kabel montierten
Verbinderteil (2) angeordnet sind.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Verbindungsteile (1, 2) jeweils mindestens zwölf Kontakt
zungen (5, 16) aufweisen.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Kontaktzungen (5, 16) aus dem gleichen Werkstoff
oder aus ähnlichen Werkstoffen bestehen.
11. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Kontaktzungen in wenigstens einer Reihe nebeneinan
derliegend angeordnet sind.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß eine Schulter (8) an dem feststehend montierten Verbinder
teil (1) aus einem Ansatz der Kappe (3) dieses Verbinderteiles (1)
besteht und daß die Schulter (8) eine Lagerung für die Achse (9)
bildet.
13. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Achse (9) ein Verschlußdeckel (10)
verschwenkbar gelagert ist.
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|---|---|---|---|
| SE8203951A SE449321B (sv) | 1982-06-24 | 1982-06-24 | Kontaktanordning, foretredesvis for anslutning av ett slepfordon till ett dragfordons elsystem |
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