DE3315744C2 - Flexible Umhüllung für Eisberge - Google Patents

Flexible Umhüllung für Eisberge

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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/08Ice-breakers or other vessels or floating structures for operation in ice-infested waters; Ice-breakers, or other vessels or floating structures having equipment specially adapted therefor
    • B63B35/086Vessels for displacing icebergs, or related methods

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Abstract

Es handelt sich um eine flexible Umhüllung für Eisberge aus einer wasserdichten Hüllfolie. Die Hüllfolie ist als tauchfähige Folienbahn mit einer zum trogartigen Untergreifen des jeweiligen Eisberges ausreichenden Bahnlänge und -breite ausgebildet. An ihren Längs- und Breitseiten weist sie aufblasbare Schwimmschläuche auf. Zumindest einer der Schwimmschläuche ist in getrennt voneinander aufblasbare Luftkammern unterteilt. An einem Schwimmschlauch ist eine über den jeweiligen Eisberg ziehbare Deckelfolie befestigt, welche an die anderen Schwimmschläuche bzw. Folienseiten wasserdicht anschließbar ist.

Description

schläuche bis auf einen Schwimmschlauch, vorzugsweise an der Längsseite der Folienbahn, zu entlüften und folglich die Folienbahn absinken zu lassen. Unter Ausnutzung der Unterwasserströmung und ggf. mit Hilfe von Fangleinen wird dann die gleichsam wie ein Vorhang in das Wasser eingetauchte und herabgelassene Folienbahn unterhalb des Eisberges bis auf seine andere Seite abgetrieben bzw. geschleppt Dann kann zunächst der Schwimmschlauch auf der abgetriebenen Längsseite wieder aufgeblasen werden und taucht schließlich auf, so daß der Eisberg U-förmig unterfangen ist. Anschließend werden die sich an den Breitseiten der Folienbahn befindlichen Schwimmschläuche aufgeblasen und tauchen ebenfalls auf, so daß der Eisberg sich in einer trogartigen Folienholle mit umlaufenden Schwimmschläuchen befindet. Dann läßt sich die an dem einen Schwimmschlauch befestigte Deckelfolie über den Eisberg ziehen und an die übrigen Schwimmschläuche wasserdicht anschließen, so daß der Eisberg endlich von einer vollständigen flexiblen wasserdichte./ Umhüllung umgeben ist Diese flexible Umhüllung kann als Transportmittel und gleichsam Lagertank Verwendung finden, jedenfalls ist das teilweise oder vollständige Abschmelzen des umhüllten Eisberges nicht länger problematisch, weil sich gleichsam ein Wassersack bildet, der aufgrund der geringeren spezifischen Dichte von Süßwasser im Vergleich zu Salzwasser oben schwimmt und unter Ausnutzung der Polardrift, der Winddrift und der Meeresströmungen soweit wie möglich in Richtung Äquator treiben kann, um dann bei Erreichen eines bestimmten Breitengrades in Schlepp genommen und zu seinem Zielland transportiert zu werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nach dem teilweisen oder vollständigen Abschmelzen unmittelbar aus dem gebildeten Wassersack Süßwasser in Schiffe abzupumpen oder in spezielle Transportsäcke auf See umzupumpen. Jedenfalls bildet die erfindungsgemäße Umhüllung nach dem teilweisen oder vollständigen Abschmelzen des Eisberges ein echtes Süßwasserreservoir.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben und im folgenden erläutert. So sind vorzugsweise die Hüllfolie, die Deckelfolie und die Schwimmschläuche aus einer Gewebeeinlage und/oder korrosionsbeständigen Stahlketteneinlagen mit beidseitiger Beschichtung aus verrottungsfester KunststoFfolie aufgebaut, so daß eine verhältnismäßig stabile und verschleißfeste Umhüllung entsteht, die selbstverständlich auch Osmose ausschließt. Die Hüllfolie, die Deckelfolie und die Schwimmschläuche können eine schwarze Innenseite und eine weiße Außenseite aufweisen. Dadurch wird ein Abstrahleffekt erreicht, der Algenbildung weitgehend unterbindet. Ferner ist vorgesehen, daß die Längsseiten der Hüllfolie parallel ausgebildet sind und die Hüllfolie zwischen den Schwimmschläuchen in ziehharmonikaartiger Faltung zusammenlegbar oder auf die Schwimmschläuche aufwickelbar ist, so daß die gesamte Hüllfolie gleichsam als Katamaran zu dem zu umhüllenden Eisberg geschleppt werden kann. Die Deckelfolie weist zweckmäßigerweise an ihrer freien Längsseite einen Ballonschlauch auf, der mit einem Auftrieb erzeugenden Gas aufblasbar ist. Mit Ballonschlauch ist gemeint, daß dieser Schlauch zum Zwecke der Gewichtsreduzierung mit einem Treibgas gefüllt werden kann, damit die Deckelfolie gleichsam mit Auftrieb, jedenfalls verhältnismäßig leicht über den Eisberg gezogen werden kann. Auch die Deckelfolie kann auf den Ballonschlauch aufwickelbar oder in ziehharmonikaartiger Faltung zwischen dem benach-
harten Schwimmschlauch und dem Ballonschlauch zusammenlegbar sein. Dadurch wird im ganzen eine kompakte Transporteinheit für den Weg zu dem jeweiligen Eisberg verwirklicht Außerdem können an der Ballonschlauchseite der Deckelfolie eine oder mehrere Schießleinen befestigt sein, die also über den Eisberg geschossen und auf der anderen Seite von einem Schlepper aufgenommen werden, der dann die Deckelfolie über den Eisberg zieht. Um eine einwandfreie wasserdichte Befestigung der Deckelfolie an den übrigen Schwimmschläuchen zu erreichen, weisen die Schwimmschläuche und der Ballonschlauch durchlaufende Schweißbandfahnen auf, so daß die Deckelfolie mit Überlappung verschweißt werden kann. — Vorzugsweise weisen die Schwimmschläuche Entlüftungs- bzw. Überdruckventile mit zum Innenraum der Umhüllung gerichteten Entlüftungsöffnungen auf. Dadurch läßt sich der Tiefgang der Umhüllung bzw. des entstehenden Wassersackes wählen und über dem Schmelzwasser gleichsam ein Luftkissen aufbauen, welches zum Abfedern des Wellenganges dient und eine Verwindung des Schlauchsakkes ausschließt. Je geringer der Tiefgang gewählt ist, desto stärker reduziert sich die Schleppkraft infolge der Querschnittsabflachung des entstehenden Wassersakkes.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine flexible Umhüllung für Eisberge verwirklicht wird, die in einfacher Weise ein vollständiges und wasserdichtes Umhüllen des jeweiligen Eisberges ermöglicht so daß jeder Süßwasserverlust durch das Abschmelzen des umhüllten Eisberges unterbunden wird. Darüber hinaus funktioniert die erfindungsgemäße Umhüllung zugleich als Transportmittel, weil sich im Zuge des Abschmelzens des Eisberges ein transportabler Wassersack mit verhältnismäßig geringem Tiefgang bildet. Ferner kann dieser Wassersack zugleich als Süßwasserreservoir bzw. Lagertank Verwendung finden.
Ein besonderer durch die Erfindung erreichter Vorteil ist darin zu sehen, daß sich durch die Auswahl der Größe der Hüllfolie bzw. Folienbahn der Tiefgang des entstehenden Wassersackes vorausbestimmen läßt, je größer nämlich die Hüllfolie gewählt wird, desto größer ist schließlich die flächenmäßige Ausdehnung des entstehenden Wassersackes und je geringer ist folglich der Tiefgang des entstehenden Wassersackes. Der Tiefgang ist ein entscheidender Gesichtspunkt für den Transport des abgeschmolzenen Süßwassers, insbes. in den Küstenbereichen der zu versorgenden Zielländer. So ist beispielsweise der Persische Golf im Durchschnitt nur 30 m tief, während die Hafentiefe bei lediglich 10 m liegt Durch die Vergrößerung des Wassersackes bzw. seiner Hüllfolie hauptsächlich in der Länge — was auch den Schleppkräften zugute kommt — kann der Tiefgang für jedes Zielland gleichsam im voraus bestimmt werden. Dadurch läßt sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen Umhüllung tatsächlich aus Eisbergen gewonnenes Süßwasser praktisch zu jedem gewünschten Ziclland transportieren.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 schematisch einen zu umhüllenden Eisberg mit einer antransportierten Hüllfolie,
F- i g. 2 das Unterschwimmen des Eisberges von der Folienbahn,
F i g. 3 das Überziehen des Eisberges mit der Deckelfolie,
F i g. 4 die fertiggestellte Umhüllung mit Rundumverschweißung und
F i g. 5 ein durch Abschmelzen des umhüllten Eisberges entstandener Wassersack im Schlepp.
In den Figuren ist eine flexible Umhüllung für Eisberge 1 aus einer wasserdichten Hüllfolie 2 mit aufblasbaren SchwimmschläuchenS dargestellt. Die Hüllfolie 2 ist als tauchfähige Folienbahn mit einem höheren spezifischen Gewicht als Meer- bzw. Salzwasser und einer zum trogartigen Untergreifen des jeweiligen Eisberges
1 ausreichenden Bahnlänge und -breite ausgebildet. An ihren Längs- und Breitseiten weist die Hüllfolie 2 bzw. Folienbahn die aufblasbaren Schwimmschläuche 3 auf. Zumindest einer der Schwimmschläuche 3a ist in getrennt voneinander aufblasbare Luftkainmern 4 unterteilt, nämlich jener Schwimmschlauch 3a, der zum unterschwimmen des Eisberges 1 und Wiederaufschwimmen auf der anderen Eisbergseite bestimmt ist. An einem Schwimmschlauch 30 ist eine über den jeweiligen Eisberg 1 ziehbare Deckelfolie 5 wasserdicht befestigt, die an die anderen Schwimmschläuche 3 wasserdicht anschließbar bzw. damit verschweißbar ist. Die Hüllfolie 2, Deckelfolie 5 und Schwimmschläuche 3 sind aus einer Gewebeeinlage und/oder korrosionsbeständigen Stahlketteneinlage mit beidseitiger Beschichtung aus verrottungsfester Kunststoffolie, beispielsweise Polyäthylenfolie, aufgebaut. Die Hüllfolie 2, Deckelfolie 5 und Schwimmschläuche 3 weisen eine schwarze Innenseite und eine weiße Außenseite auf. Die Schwimmschläuche 3a, 36 an den Längsseiten der Hüllfolie 2 sind als parallele Rohrschläuche ausgebildet, so daß sich die Hüllfolie
2 zwischen den Rohrschläuchen in ziehharmonikaartiger Faltung zusammenlegen läßt Die Deckelfolie 5 ist an einem der beiden Schwimmschläuche 3b wasserdicht befestigt und weist an ihrer anderen Längsseite einen mit Treibgas aufblasbaren Ballonschlauch 6 auf. Auch die Deckelfolie 5 ist in ziehharmonikaartiger Faltung zwischen dem benachbarten Schwimmschlauch 3b und dem Ballonschlauch 6 zusammenlegbar. An der Ballonschlauchseite sind eine oder mehrere Schießleinen 7 an der Deckelfolie 5 befestigt, während an jener Schwimmschlauchseite, welche für das Untertauchen des jeweiligen Eisberges 1 vorgesehen ist, Fangleinen 8 anschließbar sind. Die Schwimmschläuche 3 und der Ballonschlauch 6 weisen durchlaufende Schweißbandfahnen 9 auf, damit die Deckelfolie 5 in wasserdichter Oberlappschweißung mit der eigentlichen Folienbahn bzw. dem Folientrog verbunden werden kann. Außerdem sind die Schwimmschläuche 3 mit Entlüftungsventilen ausgerüstet, die sich in den Innenraum der Umhüllung entlüften lassen, was im einzelnen nicht dargestellt ist Der dem Schwimmschlauch 3b mit der daran befestigten Deckelfolie 5 gegenüberliegende Schwimmschlauch — im Ausführungsbeispiel sind beide Rohrschläuche — ist in drei getrennt voneinander aufblasbare Luftkammern 4 unterteilt von denen zum Wiederauftauchen der Folienbahn lediglich die mittlere Luftkammer 4a aufgeblasen wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Flexible Umhüllung für Eisberge, bestehend aus einer wasserdichten Hüllfolie, deren den Eisberg umschließender oberer Rand mit aufblasbaren Schwimmschläuchen versehen ist, sowie einer an den Schwimmschläuchen befestigten Deckelfolie, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllfolie (2) als tauchfähige Folienbahn mit einem höheren spezifischen Gewicht als Salzwasser und einer zum trogartigen Untergreifen des jeweiligen Eisberges (1) ausreichenden Bahnlänge und -breite ausgebildet ist, die an ihren Längs- und Breitseiten die aufblasbaren Schwimmschläuche (3) aufweist, daß zumindest derjenige der Schwimmschläuche (3a), der zum Unterschwimmen des Eisberges (1) und Wisderaufschwirnmen auf der anderen Eisbergseite bestimmt ist, in getrennt voneinander aufblasbare Luftkammern (4) unterteilt ist, und daß an einem der Schwimmschläuche (3£>^die über den jeweiligen Eisberg (1) ziehbare Deckelfolie (5) befestigt und an die anderen Schwimmschläuche (3) bzw. Folienseiten wasserdicht anschließbar ist.
2. Flexible Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllfolie (2), die Deckelfolie (5) und die Schwimmschläuche (3) aus einer Gewebeeinlage und/oder korrosionsbeständigen Stahlketteneinlage mit beidseitiger Beschichtung aus verrottungsfester Kunststoffolie aufgebaut sind.
3. Flexible Umhüllung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllfolie (2), Dekkelfolie (5) und Schwimmschläuche (3) eine schwarze Innenseite und eine weiße Außenseite aufweisen.
4. Flexible Umhüllung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseiten der Hüllfolie (2) parallel ausgebildet sind und die Hüllfolie (2) zwischen den Schwimmschläuchen (3a, 3b) in ziehharmonikaartiger Faltung zusammenlegbar oder auf die Schwimmschläuche aufwickelbar ist.
5. Flexible Umhüllung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelfolie
(5) an ihrer freien Längsseite einen Ballonschlauch
(6) aufweist, der mit einem Auftrieb erzeugenden Gas aufblasbar ist.
6. Flexible Umhüllung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelfolie (5) auf den Ballonschlauch aufwickelbar oder in ziehharmonikaartiger Faltung zwischen dem benachbarten Schwimmschlauch (3b) und dem Ballonschlauch (6) zusammenlegbar ist.
7. Flexible Umhüllung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ballonschlauchseite der Deckelfolie (5) eine oder mehrere Schießleinen (7) befestigt sind.
8. Flexible Umhüllung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmschläuche (3) und der Bailonschlauch (6) durchlaufende Schießbandfahnen (9) aufweisen.
9. Flexible Umhüllung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmschläuche (3) Entlüftungsventile mit zum Innenraum der Umhüllung gerichteten Entlüftungsöffnungen aufweisen.
Die Erfindung betrifft eine flexible Umhüllung für Eisberge, bestehend aus einer wasserdichten Hüllfoüe, deren den Eisberg umschließender oberer Rand mit aufblasbaren Schwimmschiäuchen versehen ist, sowie einer an den Schwimmschläuchen befestigten Deckelfolie.
Bevorzugt in solchen Ländern der Erde, in denen Wassermangel herrscht, sind Überlegungen darüber angestellt worden, Eisberge aus der Arktis bzw. Antarktis für die Trink- und Brauchwasserversorgung zu verwerten. Jedoch ist der Transport der Eisberge nicht nur wegen deren Größe problematisch, sondern insbes. wegen ihres Abschmelzens in wärmer werdenden Klimazonen. In diesem Zusammenhang ist eine flexible Umhüllung für Eisberge der eingangs beschriebenen Art bekanntgeworden, bei der es sich um einen unten geöffneten Foliensack mit einem oben liegenden Schwimmring und vertikalen StabiUraerungsrippen handelt die aufblähbar sind. Ein derartiger Foliensack kann nur mit Hilfe von Hubschraubern über den betreffenden Eisberg gestülpt werden und muß anschließend bodenseitig unter Wasser zusammengebunden werden. Der Transport eines solchen Foliensackes ist zumindest auf dem Wasserwege und vor dem Abpacken eines Eisberges als selbständiges Transportmittel äußerst problematisch. Desgleichen dürfte das Schließen des unter dem Wasserspiegel befindlichen Foliensackes schwierig sein, um eine wasserdichte Umhüllung herzustellen (vgl.
US-PS32 89 4i5).
Ferner ist das trogartige Untergreifen eines bereits zu seinem Bestimmungsort transportierten Eisberges mittels zwei getrennter Folienbahnen zur Bildung eines Wassertroges bekannt, um nämlich das abschmelzende Süßwasser auffangen und abpumpen zu können. Im einzelnen sind zwei getrennte Folienbahnen zum hälftigen Untergreifen des jeweiligen Eisberges vorgesehen, und zwar unter Berücksichtigung einer entsprechenden Überschneidung unterhalb des Eisberges (vgl. US-PS 43 34 873). Durch diese bekannten Maßnahmen sind die Probleme um die wasserdichte Abpackung und den Transport von Eisbergen nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine flexible Umhüllung für Eisberge der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie eine wasserdichte Abpakkung von Eisbergen in einfacher Weise ermöglicht und sowohl vorher als auch nachher als Transportmittel besonders geeignet ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Umhüllung dadurch, daß die Hüllfolie als tauchfähige Folienbahn mit einem höheren spezifischen Gewicht als Salzwasser und einer zum trogartigen Untergreifen des jeweiligen Eisberges ausreichenden Bahnlänge und -breite ausgebildet ist, die an ihren Längs- und Breitseiten die aufblasbaren Schwimmschläuche aufweist, daß zumindest derjenige der Schwimmschläuche, der zum Unterschwimmen des Eisberges und Wiederaufschwimmen auf der anderen Eisbergseite bestimmt ist, in getrennt voneinander aufblasbare Luftkammern unterteilt ist, und daß an einem der Schwimmschläuche die über den jeweiligen Eisberg ziehbare Deckelfolie befestigt und an die anderen Schwimmschläuche bzw. Folienseiten wasserdicht anschließbar ist. — Diese Maßnahmen der Erfindung haben zunächst einmal zur Folge, daß die Hüllfolie mit Hilfe der aufgeblasenen Schwimmschläuche als gleichsam Transportmittel für die Hüllfolie unschwer zu dem jeweils zu verpackenden Eisberg geschleppt werden kann. Dort besteht dann die Möglichkeit, die Schwimm-
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