DE331302C - Gegenstromauslaugeapparat - Google Patents

Gegenstromauslaugeapparat

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Publication number
DE331302C
DE331302C DE1917331302D DE331302DD DE331302C DE 331302 C DE331302 C DE 331302C DE 1917331302 D DE1917331302 D DE 1917331302D DE 331302D D DE331302D D DE 331302DD DE 331302 C DE331302 C DE 331302C
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DE
Germany
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countercurrent
chamber
liquid
chambers
blades
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Expired
Application number
DE1917331302D
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English (en)
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MASCHINE und WERKZEUGFABRIK A
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MASCHINE und WERKZEUGFABRIK A
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Publication of DE331302C publication Critical patent/DE331302C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0223Moving bed of solid material
    • B01D11/0234Moving bed of solid material using other slow rotating arms or elements, whereby the general transport direction of the solids is not parallel to the rotation axis, e.g. perpendicular

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Gegenstromauslaugeapparat.
  • Die Patentschriften 267133 und 269925 der Anmelderin betreffen Gegenstromauslaugeapparate, die aus einer Reihe hintereinander geschalteter Kammern bestehen, durch die das Gut mechanisch gefördert wird, wobei zwischen je zwei Kammern das auszulaugende Gut von der Flüssigkeit getrennt und durch Überwerfer über die Trennwände der benachbarten Kammern geworfen wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß solche Apparate für leichteres Arbeitsgut, beispielsweise die in der Spiritusindustrie auszulaugenden Sägespäne, nicht zur vollen Zufriedenheit arbeiten.
  • Der Grund hierfür liegt in erster Linie darin, daß die um I800 gegeneinander gerichteten Ströme des Arbeitsgutes und der Auslaugflüssigkeit sich in erheblichem Maße gegenseitig stören. Dieser Übelstand wurde weiterhin dadurch gesteigert, daß zum Fördern des Arbeitsgutes schräg gestellte Schnecken o. dgl. benutzt wurden, welche wirbelbildend wirkten.
  • Infolge der Seitenwirkung dieser Fördereinrichtungen konnte man bei den älteren Apparaten kaum mehrere Reihen nebeneinander in demselben Apparat anordnen und durfte ihnen außerdem nur eine verhältnismäßig geringe Umlaufgeschwindigkeit geben.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile unter gleichzeitiger Erreichung anderer Vorteile dadurch vermieden, daß die Flüssigkeitszu- und Abführungen an den einzelnen Kammern wechselseitig vertauscht liegen, so daß die Flüssigkeit nicht bloß im Gegenstrom, sondern außerdem noch im Zickzackstrom zum Gut geführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Fig. I ist ein senkrechter Mittelschnitt, Fig. 2 ein Grundriß.
  • Der Apparat besteht aus den von links nach rechts im Gefälle angeordneten halbzylindrischen Kammern a, in deren Mittelpunkt sich die Wellen b drehen. Die einzelnen Kammern sind durch die Trennwände d voneinander geschieden, deren oberes Ende etwas nach rechts abgeschrägt ist. Die Wellen b tragen Schaufeln f, von denen beispielsweise drei Reihen nebeneinander vorgesehen sind.
  • Zwischen diesen Schaufeln befinden sich Rührarme g.
  • Das durch Rohr h in die unterste Kammer a geförderte Arbeitsgut wird durch die Schaufeln f aufwärts bewegt. Diese Schaufeln haben eine eigenartige Muldenform, so zwar, daß die geschlossene steile Seite der Mulde im Drehsinne vorausgeht, während die offene Seite rückwärts gewendet ist. Sobald daher die Schaufel f beim. Umlauf im Uhrzeigersinne die in dem zweitobersten Troge (Fig. I) dargestellte obere Lage erreicht, gleitet das von der Schaufel erfaßte Arbeitsgut entgegengesetzt der Drehung, also rückwärts von der Schaufel herunter und gleitet über die anschließende Schrägung der Trennwand d in die nächsthöhere Kammer. Es werden also hier jedes stoßweise Überwerfen - des Arbeitsgutes und damit schädliche Wirbelungen nach Möglichkeit vermieden.
  • Die Rührarme g dienen dazu, das Arbeitsgut zwischen den Schaufeln f mit der Flüssigkeit zu vermischen.
  • Da die Schaufeln in der Längsrichtung des Apparates umlaufen, so üben sie im Gegensatz zu Schnecken keinen Seitenschub ans, und die Wirkung jeder Schaufel wird durch die benachbarten Schaufeln nicht beeinträchtigt. Dieser Vorteil kann noch dadurch erhöht werden, daß man die einzelnen Schaufeln jeder Welle im Drehsinne gegeneinander versetzt, so daß sie nicht zu gleicher Zeit in die Flüssigkeit eine und aus ihr austauchen.
  • Die Auslaugeflüssigkeit wird am linken Ende der obersten Kammer a zugeführt, wie dies der Pfeil in Fig. 2 links oben andeutet. Sie durchströmt die oberste Kammer von rechts nach links, tritt durch das unterhalb der Welle b vorgesehene Überströmrohr i in die zweitoberste Kammer a, durchfließt diese von links nach rechts, tritt durch das Überttrömrohr il in die dritte Kammer, durchfließt diese. von rechts nach links usf. und tritt schließlich am unteren Ende bei K aus, während am entgegengesetzten Ende bei I die ausgelaugten Späne austreten.
  • Die Flüssigkeit bewegt sich also im ganzen im Gegenstrom, in jeder einzelnen Kammer aber quer zum Auslaugegut, so daß sie einen Zickzackweg beschreibt. Hierdurch wird nicht bloß die bei reinem Gegenstrom auftretende gegenseitige Störung der Ströme des Arbeitsgutes und der Flüssigkeit vermieden und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit errecht, sondern gleichzeitig auch der Flüssigkeitsweg unter entsprechender Erhöhung der Ausbeute erheblich verlängert.
  • Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt durch den Riemen m mittels Fest- und Losscheibe n und o, Zahnräder p und Kettenftiehe r.
  • Es sei bemerkt, daß die Anwendung in der Längsrichtung des Apparates verlaufender Förderorgane fur Ausiaugeapparate bekannt ist. Die Erfindung betrifft daher nur deren Anwendung in der oben geschilderten eigenartigen Verbindung zwecks Erreichung der beschriebenen Vorteile.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Gegenstromauslaugeapparat, besonders für leichtes pflanzliches Gut, der aus einer Reihe hintereinander geschalteter Kammern besteht, durch welche das Gut mechanisch gefördert wird, dadurch gekenpzeichnet, daß die Flüssigkeitszu-und -abffihrungen an den einzelnen Kammern wechselseitig vertauscht liegen, so daß die Flüssigkeit nicht bloß im Gegenstrom, sondern außerdem noch im Zickzackstrom zum Gut geführt wird.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur senlirechten Längsmittelebene des Apparates umlaufende Förder- und Überwerforgane vorgesehen sind.
  3. 3. Apparat nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane die Form von Schaufeln haben, welche derart gebogen sind, daß das Gut aus ihnen entgegengesetzt dem Umdrehungssinne über die Trennwände abgleitet, statt über sie hinweggeschIeudert zu werden.
  4. 4. Apparat nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Kammer mehrere Förderorgane nebeneinander und zwischen ihnen Rührorgane vorgesehen sind.
  5. 5. Apparat nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Förderorgane jeder Kammer im Drehsinne gegeneinander versetzt sind.
DE1917331302D 1917-12-13 1917-12-13 Gegenstromauslaugeapparat Expired DE331302C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

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DE331302C true DE331302C (de) 1921-01-05

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