DE33035C - Erdaushebemaschine - Google Patents
ErdaushebemaschineInfo
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- DE33035C DE33035C DENDAT33035D DE33035DA DE33035C DE 33035 C DE33035 C DE 33035C DE NDAT33035 D DENDAT33035 D DE NDAT33035D DE 33035D A DE33035D A DE 33035DA DE 33035 C DE33035 C DE 33035C
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- DE
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- wheel
- earth
- ring
- shaft
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^? iC. y
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen-, und Brückenbau.
HEINRICH HARTMANN in MANNHEIM. Erdaushebemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1885 ab.
Mit vorliegender Maschine sollen Erdaushebungen, wie solche, namentlich bei Eisenbahnbau,
Kanalbau und ähnlichen Bauten vorkommen, ausgeführt werden.
Auf dem auf einem Schieriengeleise stehen-,
den Wagen C ist in Lagern drehbar die Welle z fest angebracht. Mit derselben und unter sich
sind durch ein rostähnliches Gestell die Ringstücke B B verbunden, aufweichen kleine dreh-'
bare Rollen r dicht neben einander liegend fest angebracht sind.
Die Welle N, welche unmittelbar hinter der Welle i auf dem Wagen C drehbar gelagert
ist, ist mit einem gleichfalls auf dem Wagen befindlichen Motor hr Verbindung gebracht
und wird von demselben in, Umdrehung gesetzt. Die Zähne des auf der Welle ΛΓ fest angebrachten
Rades R greifen in diejenigen des auf der Welle i lose aufsitzenden Rades G, dessen
Zähne dann wieder in die Lochungen -des
unter den Radspeichen c des Schöpfrades, fest angebrachten Ringes d eingreifen, so dafs auf
diese Weise die Umdrehung der Welle N auf das Rad^L übertragen wird.
Letzteres, ist auf die in. einem rechten Winkel
zu der Welle i stehende und mit dieser fest verbundene Achse k drehbar aufgesetzt und
ruht mit seiner aus dem Ring b. bestehenden Unterseite auf den kleinen Gleitrollen r, welche,
wie schon bemerkt, auf der Oberfläche der Ringstücke B B drehbar fest angebracht sind.
Durch eine theilweise Umdrehung der Welle i kann dem Rade A nach Belieben eine mehr
geneigte oder eine mehr der horizontalen Lage sich nähernde Stellung gegeben werden,
wie in Fig. 1 durch punktirte Linien angedeutet.
In ; letztere - Stellung wird das Rad gebracht,
wenn die Maschine von einer Stelle, zur anderen transportirt werden soll, während dasselbe
beim Betriebe eine mehr geneigte Stellung einnimmt.
: Das Rad A besteht, wie, aus den Fig. 2
und 2a ersichtlich, aus dem Ringe α und dem unter demselben angeordneten, etwas
kleineren Ringe b, welche beiden Ringe durch die" eisernen, Speichen c unter einander und
mit der gemeinsamen Nabe e verbunden sind. Der schonerwähnte kleinere. Ring rf, in dessen
Durchlöchungen die Zähne des Rades G eingreifen,
ist unten an den Speichen c fest angebracht.
: Zwischen den Ringen α und b sind in bestimmten
Abständen Schöpf kästen / fest eingefügt. . Dieselben sind,, wie aus. Fig. 4 . ersichtlich,
vorn und unten offen, und ist die Stelle des Ringes &,, soweit der Kasten auf derselben
steht,, ebenfalls durchbrochen. Die untere Oeffnung desselben kann , indefs durch
eine in einem Scharnier drehbare Klappe h geschlossen werden. Die Ränder der vorderen
Oeffnung sind messerartig:zugeschärft und unmittelbar : neben , diesen. Kästen / sind an der
äufseren Peripherie des Ringes b Vorschneider g befestigt.
Die Umdrehung des Rades wird in der bereits erwähnten Weise veranlafst und erfolgt
in der Richtung des in Fig. 2 und 4 eingezeichneten Pfeiles. Soweit das Rad A nun
nicht auf den Ringstücken B B aufliegt, sind an diesem Theile desselben die Schöpf kästen f
nicht geschlossen, sondern hängen die leicht in einem Scharnier drehbaren Klappen h infolge
ihrer eigenen Schwere nach unten, wie in Fig. ι und 4 zur Darstellung gebracht. Bei einer
Umdrehung des Rades A in besagter Richtung wird aber die Klappe /2, sobald dieselbe auf
das rechts liegende Ringstück B tritt, gegen die untere Oeffnung des Schöpfkastens / gedrückt
und dieser hierdurch nunmehr von unten geschlossen, während derselbe nach vorn permanent
offen bleibt. Der Kasten bleibt jetzt durch die Klappe h unten geschlossen, auch
wenn er bei weiterer Umdrehung des Rades A das Ringstück B verläfst und in das Erdreich
einschneidet, da der feste, hinter liegende Erdboden die Klappe h in der gegebenen Lage
hält.
Das Einschneiden des Kastens/ in die Erde wird durch die an dem Ringe b angebrachten
Messer g erleichtert, welche ähnlich einer Pflugschar vor dem Kasten/ den Boden aufschneiden.
Der Kasten / füllt sich bei dem Einschneiden in den Erdboden mit Erdmasse und tritt bei weiterer Umdrehung des Rades A aus
ersterem heraus auf das links liegende Ringstück B, durch welches, ähnlich wie vorhin,
die Klappe h gegen die untere Oeffnung des Kastens / gedrückt wird. Tritt aber letzterer
von dem Ringstück herunter, so verliert der Boden bezw. die Klappe h ihren Halt und die
in dem Kasten befindliche Erdmasse fällt nun durch die von der jetzt herunterhängenden
Klappe h freigemachte Oeffnung auf das mit den Ringstücken B B bezw. dem Gestell durch
ein Scharnier verbundene Sturzbrett E, von welchem dieselbe in untergesetzte Wagen gelangt,
durch die dann deren Weitertransport vermittelt wird.
Sobald der jetzt unten offene Kasten/ aber wieder auf das rechts liegende Ringstück B
tritt, wird derselbe in der angeführten Weise von unten durch die Klappe h geschlossen,
und wiederholt sich der beschriebene Vorgang in gleicher Weise bei jeder Umdrehung des
Rades in Bezug auf jeden einzelnen Kasten /.
In dem Mafse, wie der Erdboden nun weggefräst wird, schiebt sich auch automatisch der
Wagen C, auf welchem der ganze Apparat ruht, vor. Es wird dieses auf folgende Weise herbeigeführt:
Unter dem Wagen ist eine dritte Welle P drehbar gelagert, welche mit einem Schneckengetriebe
versehen ist, welches in das auf der Wagenachse fest angebrachte Rad H eingreift.
Auf derselben Welle P befindet sich ferner fest das Zahnrad O, dessen Zähne in diejenigen
des auf der Antriebswelle TV befindlichen Rades R eingreifen, so dafs die Umdrehun'g der
Welle N auf diese Weise auf die Achse des Wagens C übertragen und hierdurch eine der
fortschreitenden Arbeit entsprechende automatische Vorwärtsbewegung des Wagens veranlafst
wird.
Ist der Erdboden auf eine bestimmte Länge durch die Maschine hinweggenommen, so wird
das Schienengeleise, auf welchem der Wagen C steht, entsprechend zurückgerückt und die Arbeit
beginnt nun wieder von vorn, so dafs bei jedem Zurückrücken der Maschine der Boden um die
Breite der Kästen / ausgehoben wird.
Der Normalwinkel, unter welchem das Rad A in der Regel arbeiten soll, ist 45 °.. Doch kann
localen Bedürfnissen entsprechend dasselbe auch durch entsprechende Umdrehung der Welle i
in irgend einen beliebigen Winkel zu der Horizontalebene gestellt werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, liegt die Aufsenwand der Kästen /, durch welche der Erdboden
eigentlich abgeschnitten wird, an der Arbeitsstelle horizontal, während der Kasten /
unmittelbar über dem Sturzbrett E vertical steht, durch welch letzteren Umstand das Herausfallen
der im Kasten / befindlichen Erdmasse aus diesem bedingt ist.
Zwischen den einzelnen Schöpfkästen / können nach Belieben auch Rechen (sogeriannte
Vorbrecher) angebracht werden, durch welche bei festerer Bodenbeschaffenheit die Erde gelockert
und so zur Aufnahme durch die Schöpfkästen vorbereitet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Erdaushebemaschinen die Combination der um die horizontale Achse i kippbaren, aus zwei mit Rollen versehenen Theilen bestehenden Führung B (Fig. 3 a) mit dem drehbaren, ebenfalls um i kippbaren Arbeitsrade A (Fig. 2 a), dessen in der Kegelfläche schneidenden Schöpfkästen / mit einer Bodenklappe h versehen sind, welche durch die Rollen von B so lange verschlossen gehalten werden sollen, bis sie die Aussturzrinne E- erreichen, während dieselben über die Aussturzrinne durch die Last der geschöpften Erde aufgedrückt werden. .■·■.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33035C true DE33035C (de) |
Family
ID=309014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33035D Expired - Lifetime DE33035C (de) | Erdaushebemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33035C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896174C (de) * | 1950-08-22 | 1953-11-09 | Gottlieb Flueckiger | Lade- und Baggermaschine |
-
0
- DE DENDAT33035D patent/DE33035C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896174C (de) * | 1950-08-22 | 1953-11-09 | Gottlieb Flueckiger | Lade- und Baggermaschine |
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