DE2628403A1 - Raeummaschine fuer eisenbahngleise - Google Patents

Raeummaschine fuer eisenbahngleise

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DE2628403A1
DE2628403A1 DE19762628403 DE2628403A DE2628403A1 DE 2628403 A1 DE2628403 A1 DE 2628403A1 DE 19762628403 DE19762628403 DE 19762628403 DE 2628403 A DE2628403 A DE 2628403A DE 2628403 A1 DE2628403 A1 DE 2628403A1
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Jean-Jacques Boyer
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    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/02Placing the ballast; Making ballastway; Redistributing ballasting material; Machines or devices therefor; Levelling means
    • E01B27/023Spreading, levelling or redistributing ballast already placed
    • E01B27/025Spreading, levelling or redistributing ballast already placed by means of non-driven tools
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01B27/08Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track the track having been taken-up

Description

DiPL.-cHEM. W. RÜCKER DIPL.-ING. S. LEINE ocoo/ η
PATENTANWÄLTE 2 b ^ ö 4 U
3 HANNOVER. BURCKHARDTSTR. 1 TELEFON (05 11) 62 84 73
Unser Zeichen 22θ/252
S. A. SECMAFER Datum 22. Juni 1976
Räummaschine für Eisenbahngleise
Die vorliegende Erfindung betrifft Räummaschinen, die bei der Nacharbeitung von Eisenbahngleisen verwendet werden. Es handelt sich dabei um Maschinen, die den alten Schotter bzw. das alte Bettungsmaterial herausnehmen, es sieben und wieder zurücklegen nach Befreiung von großen Stücken, von Feingehalt und von Erde, es dann planieren und anhäufen durch ein "Regulierung" genanntes Verfahren, wobei die Reste auf einen Wagen oder auf die Seite des Eisenbahngleises geworfen werden.
In der FR-PS 1 526 948 ist eine Räummaschine beschrieben, insbesondere für die Arbeit auf dem normalen Gleis, d.h. außerhalb der Bahnhöfe oder Weichenanlagen. Diese Räummaschine hebt in Wirklichkeit das Gleis, gebildet aus den Schienen und den Schwellen, derart, daß die aus einer Eimerkette bestehende Baggervorrichtung unter das Gleis hindurchfahren kann, wobei das Bettungsmaterial wieder
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hinter der Baggervorrichtung an Ort und Stelle zurückgelegt wird und vor dem Zurücklegen des Gleises planiert wird. Die Maschine läuft in diesem Falle auf dem Gleis hin und her, indem sie sich vor und hinter der Räum- und Planierungsstelle abstützt.
Diese Maschine ist ganz klar nicht bei Weichenanlagen brauchbar und in ganz allgemeiner Art und Weise nicht an Orten, wie Bahnhöfen, wo der Arbeitsbereich begrenzt ist. Es ist dann erforderlich, das Gleis abzusetzen und das Räumen manuell durchzuführen. Man hat versucht, in diesem Falle Baggervorrichtungen bekannter Art zu verwenden, d.h. Baggervorrichtungen, die auf Laufketten montiert sind und am Vorderteil eine Baggervorrichtung tragen, vor allem eine Baggervorrichtung mit auf einem Turm montierten Eimerketten, d.h. zur Rotation um eine vertikale Achse, um über die gewollte Breite räumen zu können. Diese Bagger können den alten BettungsSchotter seitlich abwerfen oder in verschiedene Transportmittel geben. Sie können sogar das Durchsieben des alten Bettungsschotters sicherstellen und den wieder- bzw. weiterverwendbaren Teil des Bettungsschotters wieder zurücklegen, aber in diesem Falle wird der Bettungsschotter im allgemeinen hinter der Maschine wieder abgelegt, d.h. hinter den Trag-Laufketten. Daraus ergeben sich verschiedene Nachteile. Der erste Nachteil besteht in der Tatsache, daß die Räummaschine auf der von seinem Schotter geräumten Plattform bzw. Fahrbahn rollt,
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d.h. auf einer relativ leichten bzw. lockeren Oberfläche. Die Laufketten sind dann in der Lage bzw. neigen dazu, das Gleis sehr unregelmäßig zu senken, vor allem wegen der Tatsache, daß die Baggervorrichtung häufig versetzt nach links oder rechts arbeitet, und der Bagger ist dann in der Lage bzw. neigt dazu, aufgrund der sich ergebenden Neigungsänderungen des Chassis, gewisse Stellen stärker auszuheben. Außerdem ist für die Planierung des auf die Fahrbahn zurückgeworfenen Bettungsschotters kein Bezugspunkt vorgesehen.
Man hat bei einigen Maschinen dieser Art vorgeschlagen, den guten Bettungsschotter wieder hinter der Maschine zwischen der Baggervorrichtung und den Trag-Laufketten zurückzulegen, aber die vorgeschlagenen Vorrichtungen zum Ausbreiten und Planieren des Schotters, die gewöhnlich ein Querschild aufweisen, haben sich in der Praxis als unbrauchbar erwiesen. Es ist in der Tat erforderlich, den Bettungsschotter über die ganze Breite des Gleises im Augenblick seines Zurückwerfens zu verteilen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, dieses Ergebnis zu erzielen und die Nachteile bekannter Vorrichtungen zu vermeiden.
Die Erfindung betrifft daher eine Räummaschine für Eisenbahngleise, die ein auf Laufketten montiertes Chassis aufweist und am Vorderteil eine Baggervorrichtung trägt, die auf einem Turm montiert ist, um um eine vertikale Achse
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gedreht werden zu können, mit einer vom Chassis getragenen Sieb- und Auslesevorrichtung zum Entfernen des Groben, des Feinen und des Erdreiches und zum Verwerfen dieses und um den guten Bettungsschotter hinter der Baggervorrichtung und vor den Trag-Laufketten auf der Plattform bzw. der Fahrbahn wieder auszubreiten, und mit einer Vorrichtung zum Planieren, die von der Maschine getragen ist, die auf dent so abgelegten Bettungsschotter arbeitet, und vor den Laufketten angeordnet ist, wobei die Räummaschine dadurch gekennzeichnet ist, daß das Transportband, das den guten Bettungsschotter hinter der Baggervorrichtung abwirft oder auskippt, drehbar angeordnet ist an seinem hinteren Ende um eine hinsichtlich des Rahmens der Räummaschine feste vertikale Achse und vor der vertikalen Rotationsachse der Baggervorrichtung angeordnet ist und an einer Stelle in der Mitte seiner Länge unter dem Chassis der Baggervorrichtung aufgehängt ist, derart, daß es um seine hintere vertikale Achse schwingen oder pendeln kann, indem es der Schwing- bzw. Pendelbewegung der Baggervorrichtung um seine genaue vertikale Achse folgt und daß es den guten Bettungsschotter genau über der gesamten Breite der Räumzone ablegt.
Gemäß einem anderen Merkmal der vorliegenden Erfindung wird die Planierung durch Schilder oder Platten gewährleistet, die vom Rahmen des Transportbandes herabhängen, das den guten Bettungsschotter ausschüttet bzw. abkippt, wobei sich der untere Rand bzw. die untere Kante dieser
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Schilder oder Platten in bezug auf die Ebene der Laufketten in einer Höhe befindet, die der durch die Laufketten bewirkten Sackung des Schotters entspricht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die Schilder oder Platten an dem Rahmen des Transportbandes befestigt, dergestalt, daß sie beim Anheben verschwinden können, bis sie sich während der horizontalen Hin- und Her- bzw. Kipp- oder Schwenkbewegung des Transportbandes hinter dem Transportband befinden, wobei allein die vorderen Schilder oder Platten wirksam sind. Diese Vorrichtung bezweckt/ den überschüssigen guten Bettungsschotter seitlich abzuwerfen, um ihn beiderseits der Stützfläche bzw. Auflagefläche der Träger auf der Plattform bzw. Fahrbahn oder Ebene des Beteungsschotters zu sammeln.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen.
Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert werden.
Es sind
Fig. 1 eine schematische seitliche Ansicht
einer Räummaschine gemäß der vorliegenden Erfindung während der Arbeit,
Fig. 2 eine seitliche Ansicht des Teiles vor der Räummaschine,
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Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die Baggervorrichtung und das Band zum Zuführen des guten Bettungsschotters, Fig. 4 eine schematische Schnittansicht entlang der Linie IV-IV der Fig. 3, die das Transportband für den guten Bettungsschotter und die Planierungsplatten zeigt.
Die Räummaschine weist ein Chassis 1 auf, auf dem bei 2 Hebel 3 angelenkt sind, die Fahrgestelle 4 tragen, die mit Hilfe von Hebelvorrichtungen 5 entweder in der in den Zeichnungen dargestellten Stellung verdeckt sein können oder ausgefahren sein können, damit die Räummaschine nach der Demontage der Baggervorrichtung und der Transportbänder außerhalb der Vorrichtung, auf den Eisenbahnschinen des normalen Bahnnetzes hin- und herfahren kann. Wenn die Fahrgestelle 4 ausgefahren sind, liegt die Räummaschine auf den seitlichen Laufketten 6, die auf Rollen 7 laufen und von Kränzen 8 von der Motoranlage 9 angetrieben werden, das Ganze auf bekannte Art und Weise.
Am Vorderteil des Chassis 1 ist auf einer senkrechten Schürze Io eine im ganzen mit 11 bezeichnete Baggervorrichtung angeordnet, die um eine virtuelle senkrechte Achse hin- und herschwenken kann. Um dieses zu bewerkstelligen, trägt die Schürze Io zwei horizontale kreisbogenförmige Schienen 13 und 14, die dieselbe vertikale Achse haben,
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aber verschiedene Radien aufweisen. Auf jeder dieser Schienen bewegt sich ein Rollenpaar 15 bzw. 16, die den Rahmenträger 17 der Baggervorrichtung tragen,vobei sich dieser Rahmen um die Achse 12 drehen kann, indem er durch Ketten, nicht dargestellt, die auf den Schienen 13 und gleiten,oder auf andere Art und Weise angetrieben wird. Auf dem Rahmenträger 17 sind Arme 18 angelenkt, die an ihrem anderen Ende bei 19 am Gehäuse oder Kasten der Baggervorrichtung 2o angelenkt sind. Diese Arme 18 bilden mit dem Rahmenträger 17 und dem Gehäuse oder Kasten der Baggervorrichtung 2o zwei seitliche Parallelogramme, mit denen die Hebevorrichtungen 21 zusammenwirken, die das Heben oder Absenken der Arbeitsebene der Baggervorrichtung hinsichtlich des Chassis 1 der Räummaschine gestatten. Die Becher oder Eimer 22 bilden eine Endloskette, die auf bekannte Art und Weise auf Walzen oder Rollen 23 umläuft und über nicht dargestellte Kränze oder Zahnräder angetrieben wird.
Die Baggervorrichtung entleert den Schotter und das Erdreich in einen Trichter 24, der dieses auf ein Transportband 25 verteilt, das dieses Material auf die Höhe einer Siebvorrichtung 26 bringt. Dieses Sieb 26 trennt auf bekannte Art und Weise das Grobe, das z.B. bei 27 austritt, und das Erdreich und das Feine, das auf ein Transportband 28 fällt, vom guten Bettungsschotter, der bei 29 aus dem Sieb austritt. Ein Transportband 3o fängt
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auf gleichermaßen bekannte Art und Weise das Grobe, das Erdreich und das Feine auf und entleert das Material entweder in einen Wagen oder auf die Seite der Schiene bzw. des Gleises. Das hier beschriebene Transportband- und Siebsystem ist im allgemeinen an sich bekannt. Man kann ihm auf gleichermaßen bekannte Art und Weise entweder einen Zusatz für frischen Schotter hinzufügen oder direkt über den Bändern 28 und 3ο für das überschüssige Abräumgut eine Entleerungs- bzw. Austragvorrichtung. Der bei entleerte gute Bettungsschotter wird von einem Transportband 31 wieder aufgenommen, das den Schotter gemäß der Erfindung wieder zurückführt vor die Laufketten 6 auf ein Verteilungsband 32. Der Rahmen dieses Verteilungsbandes 32 ist am Ende durch eine Achse 34 aufgehängt, die kraftschlüssig mit einem Träger 35 verbunden ist, der durch die Schiene 13 getragen ist. Die vertikale Achse 34 befindet sich vor der vertikalen Achse 12. Der Rahmen 33 ist gleichermaßen am Vorderteil durch eine Achse 36 aufgehängt, die durch den unteren horizontalen Träger 37 des Chassis-Stützträgers 7o der Baggervorrichtung getragen wird. Diese Achse 36 trägt einen U-Träger 38, der an seinen Enden mit Rollen 39 versehen ist, die unter Flanschen 4o des Rahmens 33 des Bandes angeordnet sind und an diesen anliegen. Diese Vorrichtung bezweckt die Sicherstellung einer Kompensation der Entfernungsänderung zwischen den Achsen 34 und 36,
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die sich aus der Änderung der Orientierung bzw. Ausrichtung der Baggervorrichtung und des Bandes 32 ergibt, wie nachfolgend beschrieben werden soll.
Der Rahmen 33 des Transportbandes 32 trägt andererseits durch die seitlichen Konsolen 43, deren Höhe hinsichtlich des Rahmens 33 regelbar ist, seitliche Flansche 44, an deren Spitzen bzw. oberen Teilen zwei Längsachsen angebracht sind, an denen Planierschilder 42 drehbar montiert sind, im dargestellten Beispiel auf jeder Seite drei Schilder. Diese Schilder können frei nach außen schwenken, wie durch die durchgezogene Linie bei 42' in der Fig. 4 dargestellt ist, jedoch ist ihre Schwenkbarkeit nach innen in der senkrechten Lage begrenzt durch Anschlag ihres inneren bzw. unteren Teiles an den Flanschen 44.
Die Arbeitsweise der Räummaschine gemäß der vorliegenden Erfindung soll nachfolgend, soweit es ihre wesentlichen Merkmale betrifft, beschrieben werden. Die Räummaschine wird mit dem Zug auf Eisenbahngleisen 5o bis zur Baustelle 51 geführt, wo das Gleis abgesetzt bzw. abgelegt worden ist, diese Baustelle betrifft im allgemeinen Weichenanlagen, Bahnhöfe oder andere analoge Stellen des Bahnnetzes, wo Räummaschinen zum Anheben des Eisenbahngleises nicht brauchbar oder einsetzbar sind. Indem man evtl. die Baggervorrichtung der Räummaschine noch auf dem Eisenbahngleis 5o verwendet oder auf dem Schotter beiderseits des Gleises abstützt, richtet man am Ende
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des Eisenbahngleises 1 eine erste Plattform, Fahrbahn oder ein erstes Planum mit gutem planierten Bettungsschotter ein, um ein Planum zu erhalten, das vollkommen horizontal ist und von einer Höhe, die der unteren Höhe bzw. dem unteren Niveau des Trägers im Hinblick auf die Senkung bzw. Sackung entspricht. Die Räummaschine wird dann auf dieses Planum abgesenkt, das etwa eine Länge von 8 m aufweist, wobei die Räummaschine sich auf dem Planum mit Hilfe ihrer Laufketten 6 abstützt. Die Arbeit wird dann vorrückenderweise in Angriff genommen, wobei die Baggervorrichtung abwechselnd nach rechts und nach links ausgerichtet wird, um über die gewollte Breite und Tiefe zu räumen. Der durch das Transportband 31 zurückgebrachte gute Bettungsschotter wird über dem Band 32 entleert, das den Schotter auf die Räumstelle unmittelbar hinter der Baggervorriehtung zurückwirft. Wegen der Stellungen der Achsen 34 und 36 hinsichtlich der Achse 12 und der Anbringung der Achse 36 auf dem unteren Träger 37 des Chassisträgers der Baggervorrichtung geht die Achse 36 nach 36" und das Band 32 nach 32', wie man der Fig. 3 entnehmen kann, wenn die Eimer der Baggervorrichtung seitlich zu arbeiten beginnen, wie durch die strichpunktierte Linie bei 22' in der Fig. 3 dargestellt ist, wobei die axiale Ebene 32a mit der Längsachse der Räummaschine einen Winkel bildet, der größer ist als der, den die axiale Längsebene 27a der Baggervorriehtung mit der gleichen Achse bildet. Daraus
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ergibt sich, daß das Transportband 32 in jedem Augenblick den guten Schotter auf die Räumstelle zurückwirft, die von der Baggervorrichtung über eine Breite geschaffen worden ist, die größer ist als die Laufkettenspur, d.h. über eine Breite, die größer ist als die Breite der Abstützplattform bzw. des Abstützplanums der Träger.
Der gute Bettungsschotter wird hinter die Baggervorrichtung an dem Ende vor dem Transportband 32 auf eine Höhe zurückgeworfen, die das endgültige Niveau des zu erhaltenden Planums bzw. der zu erhaltenden Plattform überschreitet. In tatsächlicher Hinsicht ist es notwendig, den Ballast auf eine Höhe bzw. ein Niveau zu planieren oder zu nivellieren, das etwa 4o mm höher als die Stütz- bizw. Auflagefläche der Laufketten ist, um der Senkung bzw. dem Sacken Rechnung zu tragen. Das Planierungsverfahren muß im wesentlichen eine seitliche Ausbreitung der durch das Transportband 32 in den gereinigten Teil entleerten Schottermasse ergeben. Um dieses zu erreichen, sind die Planierschilder 42 wie nachfolgend unter Bezug auf Hg. 4 beschrieben wird, aufgehängt, wobei die Wirkung der Schilder auf eine Ausbjeitungswirkung nach außen hin durch diese Tatsache begrenzt ist, d.h. in der Schwingrichtung F des Rahmens 33 des Bandes des Überschußschotters E, der während der Dauer der vorhergehenden hin- und hergehenden Bewegung der Baggervorrichtung abgelegt wurde, wobei der stromabwärtige Schild 42' sich mit Rücksicht auf die Ver-
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rückung F anhebt, um über das überschüssige Material E1 zu gleiten, das gerade durch das Transportband 32 entleert bzw. abgekippt worden ist.
Mit der erfindungsgemäßen Räummaschine erhält man sofort hinter der Maschine eine Plattform bzw. ein Planum, das vollkommen planiert bzw. nivelliert ist und auf das das Gleis direkt aufgebracht werden kann, und die Räumeigenschaften, insbesondere die Räumtiefe und die Planierungshöhe des neuen Planums bzw. der neuen Plattform sind gut, wobei sich die Räummaschine auf einer festen und vollkommen planierten Ebene abstützt.
Die vorliegende Erfindung betrifft also eine Räummaschine für Eisenbahngleise. Diese Räummaschine weist ein Chassis auf und trägt am Vorderteil eine Baggervorrichtung, die um eine vertikale Achse schwenkbar angeordnet ist, mit einer Sieb- und Sortiervorrichtung, um den guten Bettungsschotter wieder auf der Plattform bzw. dem Planum hinter der Baggervorrichtung und vor den Laufketten auszubreiten, wobei die Planierungsvorrichtung vor den Ketten angeordnet ist und gekennzeichnet ist durch ein Transportband 32, das den guten Bettungsschotter hinter der Baggervorrichtung entleert, drehbar an seinem hinteren Ende um eine vertikale Achse 34 angeordnet ist, die hinsichtlich des Rahmens der Räummaschine fest ist, und vor der vertikalen Rotationsachse 12 der Baggervorrichtung angeordnet ist und an einem Punkt 36 mittig zu seiner Langer unter dem Chaussis 17
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der Baggervorrichtung aufgehängt ist, derart, daß es um seine hintere vertikale Achse hin- und herschwenken kann, indem es der Hin- und Herbewegung der Baggervorrichtung um seine genaue vertikale Achse 12 folgt, und daß es den guten Bettungsschotter genau über die gesamte Breite der zu räumenden Zone ablegt. Diese Räummaschine kann bei Weichenanlageη verwendet werden.
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Claims (3)

  1. Patentansprüche
    ( l.J Räummaschine für Eisenbahngleise mit einem auf Laufketten montiertem Chassis und mit einer Baggervorrxchtung am Vorderteil, die auf einem Turm montiert ist zur Verschwenkung um eine vertikale Achse, mit einer vom Chassis getragenen Sieb- und Sortiereinrichtung zum Entfernen des Groben, des Feinen und des Erdreiches und zum Abwerfen dieses Materials und zum Wiederausbreiten des guten Bettungsschotters auf der Plattform bzw. dem Planum hinter der Baggervorrxchtung und vor den Trag-Laufketten, und mit einer Planiervorrichtung, die von der Maschine getragen wird, die auf dem auf diese Weise abgelegten Bettungsschotter arbeitet, und die vor den Laufketten angeordnet ist, gekennzeichnet durch ein Transportband (32), das den guten Bettungsschotter hinter der Baggervorrxchtung entleert und drehbar an seinem hinteren Ende um eine vertikale Achse (34) angeordnet ist, die bezüglich des Rahmens (33) der Räummaschine fest ist und vor der vertikalen Rotationsachse (12)
    der Baggervorrxchtung angeordnet ist, und an einem Punkt (36) in der Mitte seiner Längsausdehnung unter dem Chassis (17)
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    der Baggervorrichtung aufgehängt ist, derart, daß es um seine hintere vertikale Achse hin- und herschwenkbar ist, indem es der Hin- und Herbewegung der Baggervorrichtung um seine genaue vertikale Achse (12) folgt, und daß es den guten Bettungsschotter genau über die gesamte Breite des Räumbereiches ablegt.
  2. 2. Räummaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Planierung Planierschilder vorgesehen sind, die unter dem Rahmen des Transportbandes herabhängen, das den guten Bettungsschotter entleert bzw. abkippt, wobei sich die untere Kante dieser Schilder hinsichtlich der Ebene der Laufketten in einer Höhe befindet, die der Sackungs- oder Setzungshöhe des Bettungsschotters durch die Laufketten entspricht.
  3. 3. Räummaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Planierschilder an dem Rahmen des Transportbandes derart befestigt sind, daß sie beim Anheben einfahrbar sind, bis sie sich während der Hin- und Herbewegung des Transportbandes hinter dem Transportband befinden, wobei nur die vorderen Schilder wirksam sind.
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